 | Kampf der Titanen (2010) | | Kommentar von RimShot 17.04.2010 00:37 Uhr | Ursprünglich habe ich - besonders nach dem Trailer - sehnsüchtig auf "Clash Of The Titans" gewartet, doch in der Zwischenzeit wurde mir der Film durch die vielen negativen Bewertungen doch weniger wichtig und ein Kinobesuch schien mir in Anbetracht dessen doch eher unnötig, zumal vor allem der 3D-Effekt beschimpft wurde.
Letzten Endes sah das Ganze allerdings so aus, dass ich mich doch habe breitschlagen lassen, mir den Film im Kino anzusehen - und das in 3D! Denn in unserem nächsten Kino lief er nicht in 2D.
Jedenfalls war der Film selbst weder eine herbe Enttäuschung, noch eine große Offenbarung.
Hollywood macht das was es am besten kann: Unterhalten!
Bereits zu Anfang merkt man dem Film deutlich an, dass der Inhalt nicht sonderlich tief gehen wird, was daran liegt, das die Geschichte viel zu schnell voran schreitet und sich keine Zeit lässt, seine Charaktere näher zu beleuchten.
Hier gilt ausnahmsweise mal nicht: Weniger = Mehr!
Schade, denn das Potential wäre auf jeden Fall dagewesen. Die Effekte gingen allesamt so in Ordnung, dass 3D ist hier wirklich unnötig, hat mich aber auch nicht weiter gestört.
Die Schauspieler sind durch die Bank weg gut besetzt und spielen ihre Rollen einwandfrei.
Das größte Problem des Films ist damit deutlich die kurze Laufzeit, denn würde sich der Film noch mehr auf die einzelnen Charaktere konzentrieren, hätte man ein runderes Gesamtgefühl und die Personen selbst würden einem mehr ans Herz wachsen.
So verkommt "Clash Of The Titans" leider ein wenig zum typischen 0/8/15 Heldenepos à la "Scorpion King" etc.
Ich wünsche mir daher einen Director's Cut, der eine weitaus längere Laufzeit hat!
An sich ein unterhaltsamer Hollywoodfilm ohne Seele. Gute Darsteller, nette Story, viel Action - wenig Tiefe. Hier wäre mehr Potential dagewesen, vielleicht bringt das der DC noch in Ordnung.
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|  | |  | Feedback (Off Topic) | | Kommentar von Thanatos 16.04.2010 19:28 Uhr | | Ich denke nicht das es möglich ist einen Kommentar zu verfassen, der allen Usern von Score11 gefällt. Reicht es nicht vielmehr, wenn der Autor mit seinem Kommentar zufrieden ist? Das ist schließlich keinen Wettbewerb um den beliebtesten Kommentarautor. | | Kommentar von WildWild 16.04.10 17:58 Uhr | | Lieber Gnislew, genau solche Texte, wie Du der Diskussion beigesteuert hast, fände ich gut, in Deinen Film-Kommentaren zu lesen. Ich persönlich habe überhaupt gar kein Interesse bei Score11 eine Filminhaltsgabe zu lesen. Mich interessiert, ob ein Film andere genau so beeindruckt oder gelangweilt hat. Ich lese meistens auch nur Kommentare zu Filmen, die ich schon gesehen habe. Deine Kommentare, die ich allerdings nur anfangs gelesen habe, waren für mich persönlich nicht von belang, so dass ich Deine weitere Kommentarflut einfach überblättere. Is' doch auch schade, oder? | |
|  | |  | Cop Out - Geladen und entsichert (2010) | | Kommentar von KeyzerSoze 16.04.2010 14:55 Uhr | | Das Drehbuch war 2008 auf der Black List, die die besten nicht produzierten Drehbücher des Jahres benennt. Warum ist mir jedoch ein Rätsel, denn obwohl der Mix aus Last Boy Scout und Beverly Hills Cop durchaus einige lustige und richtig böse Sprüche zu bieten hat, fehlt dem Film jeglicher roter Faden und wirkt nur wie ein Vehikel um die Stars von einer skurilen Situation in die nächste zu führen. Der Humor schwankt dabei von nicht vorhanden, bis zu einigen guten Lachern, für die aber fast Seann William Scott in seiner Nebenrolle im Alleingang verantwortlich ist. Die Charaktere sind einem weitestgehend egal, die Darsteler solide (wär in der OV sicher noch etwas mehr drin gewesen) und auch sonst ist Cop Out irgendwie so ein belangloser netter Film der keinen weh tut. Sicherlich ist das Ganze als Hommage an die 80er Jahre Buddymovies gedacht, aber auch der nervige Harold Faltermeyer Gedächtnis Score kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich hier um ein liebloses Werk ist, das man schon schnell wieder aus seinem Gedächtnis verbannen wird. Was ist nur aus Kevin Smith geworden?! Hoffentlich fängt er sich bald wieder... | |
|  | |  | Das Bildnis des Dorian Gray (2009) | | Kommentar von KeyzerSoze 16.04.2010 14:48 Uhr | | Oliver Parker hat ja durchaus schon gelungene Verfilmungen von Oscar Wilde in Szene gesetzt, aber hier hat er sich bei einer Sache verhoben, die dem Film das Genick bricht: Ben Barnes! Dieser Mann ist einfach unfähig die Emotionen des hochinteressanten titelgebenden Charakters glaubwürdig rüber zu bringen. Da hilft auch eine tolle Ausstattung, eie ansonsten gut aufgelegtes Ensemble, sowie die tolle Geschichte nicht um den Film in höhere Gefilde zu schaffen. Wer eine gute Verfilmung des Stoffes sehen will, dem sei die Version von 1945 an Herz gelegt, denn diese wird von seinem furchtbaren Hauptdarsteller leider zunichte gemacht. | |
|  | |  | Date Night - Gangster für eine Nacht (2010) | | Kommentar von KeyzerSoze 16.04.2010 14:44 Uhr | | Wie man ein tolles Darstellerpaar in einem relativ unlustigen Filmchen verheizen kann beweist uns hier Shawn Levy. Zwar stimmt die Chemie der spielfreudig aufgelegten Hauptdarsteller, doch genügt das nicht gegen das humorlose Drehbuch anzukämpfen, zumal mit Ausnahme des Taxifahrers schon alle gute Gags im Trailer verbraten wurden. Dumemrweise sind dies auch noch die Running Gags des Filmes, die auch nahezu die einzigen humorvollen Elemente des Filmes darstellen. Schade, da wär mehr drin gewesen. | |
|  | |  | Angel - Jäger der Finsternis (TV-Serie) (2000) | | Kommentar von KeyzerSoze 16.04.2010 14:40 Uhr | | Mit Staffel 2 nimmt die Serie erst so richtig an Fahrt auf. Der Handlungsstrang um Darla ist schlichtweg brillant und kann den Zuschauer über 10 Folgen hinweg durchweg begeistert. Dann herrscht zwar im Mittelteil ein kleiner Durchhänger mit einigen One-Shot-Folgen zu viel, aber spätestens wenn man in den letzten Folgen in die aberwitzige Dimension von Lorne abtaucht, wird kein Auge mehr trocken bleiben. Angesprochener Lorne ist im übrigen ein hervorragender neuer Charakter in dieser Staffel ... schon der erste Auftritt des karaokesingenden Dämon ist wie sein ganzes Auftreten sehr kultig geraten. Auch Amy Acker wird zum Ende der Staffel eingeführt, wird jedoch wohl erst in den nächsten Staffeln die Möglichkeit bekommen sich richtig zu entfalten. Einige One-Shot konnten sich ebenfalls sehen lassen, beispielsweise die Folge in der sich Wesley als Angel ausgeben muss und damit alle Lacher auf seiner Seite hat. Eine großartige Staffel, der nur aufgrund kleiner Durchhänger im Mittelteil die Höchstwertung verwehrt wurde. | |
|  | |  | Buffy - Im Bann der Dämonen (TV-Serie) (1998) | | Kommentar von KeyzerSoze 16.04.2010 14:34 Uhr | | Staffel 5 war so etwas wie ein Umbruch ... man musste sich von einigen Charakteren lösen und andere wiederum langsam aufbauen. Dies ist nicht immer so gut gelungen, gerade der Charakter der Dawn erweist sich zu Beginn (gewollt) als etwas nervig und auch Riley zwigt sich erneut als einer der schwächsten Charaktere der ganzen Serie. Daher ist diese Season auch weit entfernt von den großartigen Staffeln 2 und 3, aber immer noch sehr gut anzusehen. Das liegt zum einen am Ausweiten des Spikehanddlungsstranges, der in diesser Staffel nochmals ne Schippe drauflegen kann und gerade die Folge, in dem seine Herkunft gezeigt wird und woher er seinen Spitznamen William the Bloody hat, ist köstlich. Gegen Ende wird auch der durchgehende Handlungsstrang ein wenig besser und so kommt auch die fünfte Staffel noch zu ihrem gelungenen Abschluss. 2 Seasons to go! | |
|  | |  | Kick-Ass (2010) | | Kommentar von KeyzerSoze 16.04.2010 14:12 Uhr | | Obwohl ich als Kenner der Vorlage doch ein wenig enttäuscht bin, muss ich sagen, dass Matthew Vaughn seine Aufgabe gut gelöst hat und eine durchaus gelungene Filmadaption von Kick-Ass an den Mann gebracht hat. Die Inszenierung gefällt, die Musikauswahl ist super und vor allen Dingen Nicholas Cage und Chloe Moretz spielen hier ganz groß auf. Gerade für Nichtkenner der Vorlage dürfte Kick-Ass ein unglaublicher Spaß sein, dennoch hab ich ein paar Dinge die ich zu bemängeln habe, weshalb eine noch höhere Wertung am Ende doch ausblieb: Man hat den großen Twist der Vorlage weggelassen und stattdessen schon von Anfang an die Identität von Red Mist preisgegeben ... hätte nicht sein müssen. Meine anderen beiden Punkte sind wohl einfach dem Mainstream geschuldet, so waren die Macher nicht mutig genug die echte Hintergrundgeschichte von Big Daddy zu zeigen und auch die Tatsache, dass die Lovestory nicht wie in der Vorlage aufgelöst wurde (war ein aberwitziger Brüller beim Lesen) stößt etwas ärgerlich auf. Aber diese Punkte, wie auch der deutlich zurückgeschraubte Gewaltgrad sind wohl wirklich dem Mainstream geschuldet. Für mich ist Kick-Ass dennoch ein guter Film, verspielt mit den etwas ärgerlichen Änderungen jedoch eine Wertung in den höchsten Regionen. | |
|  | |  | Feedback (Off Topic) | | Kommentar von Muckl 16.04.2010 14:02 Uhr | An Score11 finde ich u.A. gut, dass es, wie wonderwalt schrieb, weder eine "Geschmackspolizei" gibt, noch ein Zulassungskomitee. Hier darf jeder seinen Senf abladen, sei der Senf noch so alt ;-) Gerade die Mischung aus laengeren, ambitionierteren Kommentaren und etwas Small-Talk macht's doch aus. Warum nicht auch eine Mischung aus subjektiven und objektiven Texten?
Die angesprochenen Ein-/Zwei-/Dreizeiler ohne Inhalt nerven mich zwar auch, aber jeder hat die Moeglichkeit diese zu ignorieren. Das gleiche gilt fuer Gnislews Kommentare. Niemand wird gezwungen, "einen Gnislew" zu lesen :-)
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|  | |  | Death Race (2008) | | Kommentar von Velociraptor 16.04.2010 12:52 Uhr | | Irgendwie kommunistisch, dieser Film: Jason Statham oben ohne im Stahlwerk, das ewige Thema ehrliche Arbeit, und die niederen Rennfahrer verbünden sich gegen das kapitalistische Monster (Schlachtschiff). Propaganda erster Güte ;-) | |
|  | |  | Feedback (Off Topic) | | Kommentar von Gnislew 16.04.2010 10:59 Uhr | Interessant was für eine Diskussion hier entbrannt ist. Und schön, dass diese so sachlich verläuft. Das ist nicht überall so und spricht für die Qualität diesr Community.
Eine gewisse Redundanz in meinen Texten erkenne ich manchmal selber. Gerade wenn es sich um Filme handeln die sich im mittleren Wertungsbereich bewegen neige ich dazu diese mit weniger Herzblut zu kritisieren, als Filme die abgrundtief schlecht oder hervorragend sind. Es ist für mich einfach leichter einen Film zu zerreißen oder in den "Himmel zu loben" als eine emotionale Bindung zu einem mittelmäßigen Machwerk aufzubauen.
Als Resterampe für meine alten Rezensionen sehe ich Score11 überhaupt nicht. Klar, die Meinungen, die ich momentan poste sind nicht mehr die neuesten und die Filme auch nicht gerade aktuell, doch gerade bei den unbekannten Filmen mit sehr wenigen Wertungen und Kommentaren, kann ich so vielleicht dem ein oder anderem Film ein wenig Aufmerksamkeit zukommen lassen. Und da sind schon Filme dabei, die dies verdient hätten. Hier wird mir sicher jeder zustimmen, dass es nicht immer amerikanischen Mainstreamkino sein muss um einen guten Film zu sehen.
Für mich sind es im übrigen gerade die ausführlichen Kommentare, die mich interessieren. Wenn ich einen schnellen Überblick über die mögliche Qualität eines Films haben möchte, schaue ich auf die Wertungen. Wenn ich mehr über einen Film wissen möchte - wo liegen seine Schwächen, was sind seine Stärken - schaue ich auf die Kommentare. Und dann ist es schöner eine ausschweifende Meinung, egal ob subjektiv oder objektiv, zu lesen, als ein kurzes "toller Film" oder ähnliches. | |
|  | |  | The Great Global Warming Swindle (TV) (2007) | | Kommentar von Gnislew 16.04.2010 10:45 Uhr | Wie viele Dokumentationen auch, muss man “The Great Global Warming Swindle” mit Vorsicht betrachten. Auf der einen Seite finde es richtig, dass man nicht allen von den Medien gepushten Theorien glauben schenkt, auf der anderen Seite kann man es bestimmt nicht von der Hand weisen das CO2 eine Mitschuld an der jetzigen Klimasituation trägt.
Von daher finde ich es gut, dass es einen Film gibt, der sich mit der Frage nach der Schuld von CO2 befasst. Allerdings finde ich es weniger gut, dass “The Great Global Warming Swindle” so darauf beharrt, dass die CO2-Theorie falsch ist. Und genau deswegen verhält es sich mit dieser Dokumentation wie mit vielen anderen ihrer Machart. Man darf sie nicht als Bibel für eine Meinung sehen, sondern als ein Puzzleteil. Ich bin froh, dass ich mit einem Film wie “Eine unbequeme Wahrheit” auch die Sichtweise der anderen Seite kenne und mir so meine Meinung unter der Vorraussetzung bilden kann, dass ich die Argumente und Belege von beiden Seiten kenne. So komme ich zu dem Schluss, dass die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt.
Wer allerdings nicht beide Seiten kennt, für den sind solche einseitigen Dokumentationen, wie “The Great Global Warming Swindle” eine ist, gefährlich. Zu schnell versteift man sich dann nämlich auf eine Sichtweise! | |
|  | |  | Feedback (Off Topic) | | Kommentar von Thanatos 16.04.2010 10:43 Uhr | | Wie kommen hier denn einige darauf, dass User sich falsch verhalten, wenn sie ihre Kommentare sachlich formulieren? Worin liegt da jetzt das Problem, wenn 90% der User subjektiv und 10% objektive Kommentare schreiben? Das bringt auch mal etwas Abwechslung. Ich persönlich les auch gerne mal objektive Kommentare, wenn ich nicht beurteilen kann ob der Verfasser meinen Filmgeschmack teilt. Auf anderen Plattformen ist man froh um weitgefächerte Kommentare. | |
|  | |  | Hair Extensions (2007) | | Kommentar von Gnislew 16.04.2010 10:35 Uhr | Japanische Horrorfilme sind anders als die Produkte Hollywoods. Meist wird weniger auf Splatter gemacht und oft sind Geister mit ihm Spiel. In “Exte: Hair Extensions” sind diese Geister indirekt auch im Spiel. Zwar treten sie hier nicht als ständig erscheinende Person auf, aber der Geist der im Container gefundenen Leiche scheint irgendwie für die Vorkommnisse verantwortlich zu sein. So gelangt auch dieser japanische Horrorfilm an seinen mysteriösen Touch, der irgendwie zu solchen Filmen dazu gehört.
Gut gelungen sind dabei die Effekte. Das wachsende Haar sieht extrem echt aus und wenn das Haar aus diversen Körperöffnungen der Opfer herauswächst kann einem schon anders werden.
Bei den Schauspielern muss man aus meiner Sicht allerdings kleinere Abstriche machen. Das die Darsteller aus dem asiatischen Raum gerne einmal etwas übertrieben spielen, ist für den Genrekenner mit Sicherheit keine neue Nachricht. In “Exte: Hair Extensions” übertreiben es die Hauptdarsteller dann stellenweise doch etwas zu sehr, wodurch die Spannung teilweise etwas leistet.
Auch fällt es teilweise schwer der Geschichte richtig zu folgen. Warum und wieso Yamazaki so fasziniert von den Haaren ist, wird erst sehr spät klar. Genauso wird die Frage, warum das Haar überhaupt ständig wächst und auch losgeschnitten von der Frauenleiche lebt erst zu spät behandelt. Zu guter letzt hat mich der kriminalistische Strang des Films, bei dem die Polizei ermittelt wie die Frauen ums Leben gekommen sind nicht wirklich überzeugt.
Unter dem Strich ist “Exte: Hair Extensions” allerdings ein Film, der gerade den Freunden des japanischen Kinos gefallen wird. Viele Stilmittel die für dieses Genre typisch sind, wie die ruhige Erzählweise und die Einbeziehung von Geistern, finden sich auch in diesem Film wieder. | |
|  | |  | Ils (2005) | | Kommentar von Gnislew 16.04.2010 10:32 Uhr | “Them” ist kein Horrorfilm, der mit seinen Effekten versucht die Aufmerksamkeit des geneigten Publikums zu ergattern. Fast könnte man sogar meinen, dass der Film mehr Thriller als Horrorfilm ist, doch fehlt es ihm hierfür etwas an Tiefe. So ist “Them” ein etwas anderer Horrorfilm, der seinen Horror vor allem aus seiner Tonspur schöpft. Gerade wenn man sich den Film über eine Surroundanlage anhört erzeugt der Film eine Atmosphäre, die zartbesaitete in den Wahnsinn treiben.
Doch nicht nur die Tonspur von “Them” sorgt für Gänsehaut. Auch die schauspielerischen Leistungen der beiden Hauptdarsteller Olivia Bonamy (Die Gefangene, Read My Lips) und Michael Cohen (Heiße Flucht nach Vegas, Little Jerusalem) sorgen für ein kribbeln auf der Haut. Und das nicht im negativen Sinne, sondern positiv gemeint. In den Augen der beiden kann man die Angst förmlich ablesen und man könnte fast meinen, dass die beiden diese Angst nicht nur gespielt haben, sondern die Hölle wirklich durchlebt haben.
Auch gelingt es dem Regieduo David Moreau und Xavier Palud die Spannung des Films Minute für Minute weiter ansteigen zu lassen. Was als friedlicher Umzug entwickelt sich zu einem Horrortrip und aus kleinen unscheinbaren Geräuschen wird die Hölle aus Erden. “Them”, das bedeutet Terrorkino pur, wie es spannender kaum sein kann. | |
|  | |  | Feedback (Off Topic) | | Kommentar von wonderwalt 16.04.2010 10:30 Uhr | @Fox und thomasf80:
Keine Sorge, es gibt keine Geschmackspolizei hier, ich freu mich über jeden Kommentar von Gnissi (meistens, ;-)).
Aber ich hab hier auch nicht nur wegen meiner eigenen Einschätzung gemeckert, sondern weil mich einige andere User zu dem Thema angemailt haben, die manche Redundanz in seinen Texten angemahnt haben (Um die Formulierungen einiger Mitglieder mal zu entschärfen.)
Auch das darf hier gesagt werden. | |
|  | |  | Lotte im Dorf der Erfinder (2007) | | Kommentar von Gnislew 16.04.2010 10:30 Uhr | Eigentlich bin ich ja zu alt für klassische Zeichentrickfilme und mit so einfach gestrickten Filmen völlig unterfordert. Schaut man allerdings mit den Augen eines Kindes auf “Lotte im Dorf der Erfinder”, muss man sagen, dass es sich um einen wirklich tollen Film für die jüngsten handelt. Lottes Abenteuer ist extrem kindgerecht und fantasievoll inszeniert und beweist durch seine leicht verständliche Geschichte, dass es nicht immer der neusten Computertechnik bedarf um einen fesselnden Film zu schaffen.
“Lotte im Dorf der Erfinder” ist einer dieser Filme, die ich mein Kind auch ohne meine Aufsicht schauen lassen würde. Auch wenn Lotto an einem Judotunier teil nimmt, kann man sagen, dass der Film gewaltfrei ist, denn Judo wird hier nicht wirklich als Kampf dargestellt, sondern als sportlicher Wettkampf.
Aus meiner Sicht hat der Film sogar das Zeug zum Kinderfilmklassiker zu werden und ich freue mich schon darauf, wenn der Film nicht nur dem DVD-Publikum zugänglich ist, sondern sein Publikum auch über eine Ausstrahlung im freien, hoffentlich öffentlich-rechtlichem, Fernsehen findet. | |
|  | |  | Feedback (Off Topic) | | Kommentar von SteffenX 16.04.2010 10:29 Uhr | @Fox
wenn du das Wort Kommentar wörtlich nimmst, hast du völlig recht, dann sind Gnislews Beiträge genau das richtige. Aber dann verhalten sich über 90% der User falsch, weil sie Subjektivität einfliesen lassen. Für mich würden rein objektive, sachliche Kommentare diese Seite uninteressant machen, da sie sich dann kaum von den vielen anderen existierenden unterscheidet. Mir gefällt gerade diese persönliche Note.
@thomasf80
die Einzeiler halten sich sehr in Grenzen. | |
|  | |  | Nympha (2007) | | Kommentar von Gnislew 16.04.2010 10:28 Uhr | Von den Filmen von Ivan Zuccon die ich bisher gesehen habe, ist “Nympha” definitiv der beste. Gegenüber seinen anderen Werken hat es Zuccon geschafft die Gewalt zu drosseln. Dafür konzentriert sich der Regisseur umso mehr auf die Charaktere. Diese sind in “Nympha” gut ausgefeilt und profitieren von den bemühten, durchaus überzeugenden Schauspielern.
Besonders gut gefallen hat mir dabei Tiffany Shepis (The Ghouls, Boobies), die mit ihren knapp 30 Jahren schon in über 50 Filmen mitgewirkt hat. Klar, mit ihrer Leistung wird sie sicherlich keinen Oscar einheimsen, für das Horrorgenre sind ihre schauspielerischen Qualitäten allerdings mehr als akzeptabel.
Gelungen sind auch die Effekte von “Nympha”. Auch wenn Ivan Zuccon die Gewalt im Film gegenüber seiner früheren Werken gedrosselt hat, kommen die Bluteffekte nicht zu kurz. Und diese brauchen sich nicht vor großen Produktionen des Genres verstecken. Zumindest nicht mit den meisten. Wenn Sarah von den Nonnen ins besondere von der Mutter Oberin körperlich gefoltert wird, weiß man, warum der Film keine Jugendfreigabe erhalten hat. | |
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