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Dunkirk (US 2017)

Untitled Christopher Nolan Project (US 2017)


Genre      War
Regie    Christopher Nolan ... 
Buch    Christopher Nolan ... 
 
Agent KarlOtto
 
Wertungen99
Durchschnitt
7.65 
     Meine Wertung
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DVD-Erscheinungstermin:
19.12.2017

Start in den deutschen Kinos:
27.07.2017



5 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Colonel
15.05.2018 15:22 Uhr / Wertung: 6 - Letzte Änderung: 15.05.2018 um 15:23
Für mich überraschenderweise der bislang schwächste Film von Christopher Nolan. Dabei liest sich die Idee, 3 unterschiedliche Zeitstränge aus der Schlacht um Dünkirchen während des 2. Weltkrieges parallel zu erzählen sehr gut. Letztendlich ist es dann aber auch dieser Kunstgriff, der nie so wirklich gelingen will. Eher empfand ich die parallele Erzählweise der zeitlich unterschiedlich langen Stränge etwas verwirrend. Außer bei Strang 1 (1 Woche), der sich um die Soldaten an der Mole dreht, und Tag- und Nacht-Wechsel noch ein gewisses Zeitgefühl vermitteln, kamen mir der zeitliche Rahmen von Strang 2 (1 Tag) und Strang 3 (1 Stunde) nahezu gleich vor. Was bleibt sind dann noch eine lahme und überraschend unemotionale Geschichte, die viele Längen bietet sowie tolle Kriegsaufnahmen, die aber andere Meisterwerke dieses Genres nicht vergessen machen können.
Lotterbast
23.03.2018 01:23 Uhr
Ehrlich gesagt habe ich von dem Film nicht allzu viel erwartet und meine schlimmsten Erwartungen wurden noch übertroffen. Eigentlich mag ich Christopher Nolans Filme, aber mit Dunkirk hat er sich wirklich keinen Gefallen getan. Nicht nur das er den eigentlichen historischen Grund, warum denn die alliierten Truppen entkommen konnten, komplett außen vor läßt, er hat auch schlampig an der Umsetzung gearbeitet. Sehr enttäuschend.

Der Film zieht sich wie ein Kaugummi in die Länge und hat mich wegen mangelnder Handlung arg gelangweilt. Der Soundtrack von Hans Zimmer war nur nervig und hat für mich nix mit einem passenden Soundtrack zu tun. Von mir 1 Punkt.
Vielseher
02.08.2017 23:45 Uhr / Wertung: 7 - Letzte Änderung: 02.08.2017 um 23:51
Bei allem Positiven zu dem Film ist die eigentliche Geschichte nach meiner Ansicht doch etwas dünn. Der gezeigte Abschnitt am Strand, deren Zeitspanne früh bekannt wird, bestand doch noch aus mehr als das bloße Herumstehen/ Warten auf Rettung. Irgendwann werden die Soldaten auch mal etwas gegessen, irgendwo werden sie geschlafen haben. Dieses sieht man nicht, wenn man von den "Auserwählten" absieht. Eine gewisse Detailfreude auf dem Wasser und in der Luft ist der Handlung nicht abzusprechen. Jedoch reicht mir in dieser konkreten Situation die gezeigte Handlung am Strand bei der sehr großen Anzahl der dort "Gestrandeten" einfach nicht. Das Zusammenspiel der drei Bereiche mag man trotz der verschiedenen Zeitebenen als gelungen ansehen können; inhaltlich verbleibt es dann jedoch eher bei einer Zustandsbeschreibung und damit zeigt sich der Aussagegehalt der gesamten Handlung als leicht überschaubar. Wobei ich auch kein Patentrezept habe, wie das besser (Detailbesessenheit!) hätte dargestellt werden können. Mir blieben die Beteiligten auch eher fremd. Etwas Nähe kam zwar zu den drei Menschen auf dem Boot auf, wobei letztlich auch diese dennoch eher fremd blieben.
WinstonSmith
29.07.2017 12:19 Uhr / Wertung: 10
Dadurch das im Vorfeld seit einem Dreivierteljahr immer neue Trailer zu "Dunkirk" gezeigt wurden, war ich nicht nur schon leicht genervt, sondern hatte auch das Gefühl den Film schon ganz gesehen zu haben. Von daher bin ich sehr skeptisch ins Kino gegangen, und wurde eines Besseren belehrt, denn der Film ist einfach meisterhaft.
Ein begrenzter Schauplatz (Dunkirk), eine begrenzte Geschichte (Evakuierung), und doch packende Bilder und vor allem Dynamik von der ersten Minute an. Die Bewegungen von Angriff und Flucht werden gleichzeitig dargestellt, und man befindet sich in schneller Abfolge im Flugzeug über dem Meer, am Strand in den Dünen, auf der Mole, an Bord verschiedener Schiffe, Über- und Unterwasser, und das alles immer sehr direkt, nah an den Personen, nah an dem was sie durchmachen.
Ein übriges bewirkt das Sounddesign, das ich gar nicht hoch genug loben kann, und das einen nicht nur in den Kinosessel, sondern in die Handlung selbst hineinpresst, da man durch dieses die Gewaltigkeit der Szenen und der Emotionen der Soldaten am eigenen Leib spürt. (Danke das Cinemaxx den Ton mal etwas lauter gedreht hat!)
"Dunkirk" überzeugt und begeistert mich zu 100%, und dankenswerterweise bleibt "der Feind" fast unsichtbar, so dass ich den Film auf jeden Fall ein zweites Mal anschauen werde.
mountie
27.07.2017 23:05 Uhr - Letzte Änderung: 27.07.2017 um 23:05
Christopher Nolans Versuch, der emotionalen und intensiven Umsetzung, der Evakuierungsaktion von eingekesselten Soldaten der britischen Armee bei Dünkirchen, während des 2. Weltkriegs, kann sein Ziel leider nicht ganz erfüllen.
Intensiv wurde der Film vor allem in der Umsetzung seiner Kampfhandlungen, der Darstellung der verzweifelten Lage der eingeschlossenen Soldaten, und in seiner sound-technischen Untermalung mit einem treibenden Score und knackigen Soundeffekten.
Auf emotionaler Ebene kann Dunkirk bei mir dann aber fast gar nicht punkten. Man bekommt keine wirklichen Bezugspersonen, bei denen man etwas mehr über Hintergrund, Beweggründe, oder von ihrer Persönlichkeit erfahren durfte. So hat man zwar das ein oder andere bekannte Gesicht vor der Kamera, aber das ist dann mehr dokumentarisch als dramatisch.
Sehr gut fand ich die nicht-lineare Erzählweise, die ein bißchen frischen Wind, in einen sehr allgemein gehaltenen Kriegsfilm bringt, der mich letztendlich zu wenig packen konnte, um wirklich von vorne bis hinten unterhalten zu können, bzw. mein Interesse am Fortgang der einzelnen Schicksale zu zeigen. Eine Empfehlung eher fürs Heim-Kino mit aufgedrehter Sound-Anlage...

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