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LenaLove (DE 2016)


Genre      Drama / Thriller
Regie    Florian Gaag ... 
Buch    Florian Gaag ... 
Darsteller    Emilia Schüle ... Lena
Jannik Schümann ... Tim
Kyra Sophia Kahre ... Nicole
Sandra Borgmann ... Judith
Sina Tkotsch ... Stella
Musik    Richard Ruzicka ... 
 
Agent KarlOtto
 
Wertungen9
Durchschnitt
7.11 
     Meine Wertung
[Prognose] [Werten]


DVD-Erscheinungstermin:
09.03.2018

Start in den deutschen Kinos:
22.09.2016



2 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

WinstonSmith
10.05.2018 16:53 Uhr / Wertung: 8
Als ich im Vorspann las, dass dieses eine Produktion von "Das kleine Fernsehspiel" und "Arte" ist, habe ich mich bemüht den Film nicht zu mögen, und dazu bietet die Geschichte zu Beginn auch genug Gelegenheit. Zwei rebellische und einsame Jugendliche, unverstanden, aber insgeheim talentiert, die von Mitschülern gemobbt werden, oder erzieherische Maßnahmen erdulden müssen, und dadurch in eine Abwärtsspirale geraten, die werden in diesem Film nicht zum ersten Mal gezeigt.
Was dann mein Umdenken bewirkte hat, war, dass neben der etwas platten Thematik, zunehmend der Aspekt des "Sehens" in den Vordergrund rückte. Die verschiedenen Charaktere (Mitschüler, Eltern) schauen, zumeist mit stoischem Blick, aus Fenstern, in abgelegene Straßen, ins Weltnetz, und sehen Dinge, die ihnen eigentlich verborgen bleiben sollten, und man sieht jedes Mal die Zerstörung, die durch das Gesehene in ihnen angerichtet wird. Durch die Wiederholung einer derartigen Situation zu verschiedenen Zeiten der Handlung, wird die damit erzielte Wirkung besonders ausdrucksstark. Der zweite Aspekt, der damit hineinspielt, ist eine Tatsache, die durch die Handlung dadurch deutlich gemacht wird, das sie zusehends im Weltnetz spielt, und zwar, dass wir alle ständig Bilder (oder besser Images) von uns kreieren, um uns "der Welt" so darzustellen, wie wir gesehen werden möchten.
Der übrige Verlauf des Films, mit fremdgehenden Eltern, dem kommenden Finale eines Tanzturniers, häuslicher Gewalt, aus Eitelkeit extrem fiesen Mitschülern, Drogenrausch, Heimlichkeiten, Zerstörungswut, und Pubertätsproblemen, bietet nicht viel Neues, ist aber trotzdem sehenswert, da die Ästhetik des Films (wir erinnern uns, die Jugendlichen sind "Künstler") sehr gelungen ist.
Wenn man sich die Mühe macht auf die vermeintlich kleinen Dinge dieses Films zu achten, eine lohnenswerte Sache.
ayla
12.04.2018 18:11 Uhr
Guter Film, der sich zum Schluss unglaublich steigert.
Erst gegen Ende wird das Ausmaß der Katastrophe richtig deutlich.
Ein weiteres Kapitel der Emilia Schüle-Erfolgsstory.
Und auch Jannis Schürmann kommt in diesem Film gut rüber, der muss nicht viel reden, er wirkt.

Fand den Film 'Das weiße Kaninchen' zum Vergleich aber etwas effektiver.

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