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We're No Angels (US 1955)

Wir sind keine Engel (DE 1955)


Genre      Comedy
Regie    Michael Curtiz ... 
Buch    Albert Husson ... Bühnenstück
Ranald MacDougall ... Drehbuch
Produktion    Pat Duggan ... 
Darsteller    Humphrey Bogart ... Joseph
Aldo Ray ... Albert
Peter Ustinov ... Jules
[noch 6 weitere Einträge]
 
Agent Duke
 
Wertungen64
Durchschnitt
8.28 
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DVD-Erscheinungstermin:
10.11.2005



2 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Caenalor
05.07.2007 07:46 Uhr / Wertung: 10
Eine der besten Komödien der Filmgeschichte. Bogart, Ustinov und Ray spielen absolut brilliant, derartige Mimik, besonders das Grinsen, sieht man heutzutage nur noch selten. Die Grundgeschichte ist nett-naiv, aber die Witze sind herrlich, teils auch durchaus böse. Das beste ist natürlich Adolf.
ZordanBodiak
23.12.2005 17:50 Uhr / Wertung: 8
Ob Michael Curtiz betrogen worden ist? Oder wie kommt’s, dass bei den alljährlichen Weihnachtsklassikern nur selten der Name seines Humphrey Bogart Klassikers erwähnt wird? Dabei ist „we’re no angels“ eine wunderschöne Komödie in der drei flüchtige Sträflinge von der Teufelsinsel ihre gute Seele entdecken. Wollen sie zunächst noch das Geschäfte des trotteligen Ducotels um ein paar Geldscheine erleichtern, müssen sie schon bald feststellen, das Ducotel und seine Familie äußerst nett und liebenswert sind – und gar nach kurzen Bedenken die „ehemaligen“ Sträflinge zum Weihnachtsschmaus einladen. Dieser Familie kann man beim besten Willen nichts zu leide tun. Vielmehr muss man sie beschützen. Beschützen vor dem Inhaber des Geschäftes, der am Weihnachtsfest die Bücher prüfen will und seinem unfähigen Geschäftsführer mal wieder einen gehörig auf den Deckel geben will.


Vielleicht mag man der Ansicht sein, dass die Geschichte der bekehrten Sträflinge etwas höhepunktlos erscheint – doch Curtiz behebt diesen Mangel spielend leicht mit einer gehörigen Portion Charme, den vor allem die drei Knastbrüder versprühen. Humphrey Bogart wirkt zunächst deplatziert in einer Komödie, kann aber mit seinen trockenen Kommentaren schnell die Herzen der Zuschauer erobern. Der „junge“ Peter Ustinov ist wunderbar liebenswert als Schlossknacker und Aldo Ray – der Onkelmörder – hat eine unglaubliche Ausstrahlung auf das andere Geschlecht.


So lebt „we’re no angels“ vor allem von seinen Figuren, die man schnell lieben oder - wenn es um einen großartig überheblichen Basil „Sherlock Holmes“ Rathbone als fieser Geschäftsführer geht - hassen lernt. Die Charaktere bewegen sich in einer wunderbar leichtfüßigen Geschichte, die auf ein Minimum an Tiefe reduziert worden ist, so aber herrlich die weihnachtliche Stimmung verbreiten kann. Strahlende Gesichter und bekehrte Bösewichte. Was braucht man mehr um sich filmisch auf das Feste der Nächstenliebe vorzubereiten?


8 himmlische Punkte


2 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]