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Willkommen bei den Hartmanns (DE 2016)


Genre      Comedy / Drama
Regie    Simon Verhoeven ... 
Buch    Simon Verhoeven ... 
Darsteller    Senta Berger ... 
Heiner Lauterbach ... 
Elyas M'Barek ... 
Florian David Fitz ... 
Marc Bator ... Nachrichtensprecher
[noch 7 weitere Einträge]
 
Agent KarlOtto
 
Wertungen65
Durchschnitt
6.45 
     Meine Wertung
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DVD-Erscheinungstermin:
06.04.2017

Start in den deutschen Kinos:
03.11.2016



4 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Colonel
04.01.2018 14:14 Uhr / Wertung: 6 - Letzte Änderung: 04.01.2018 um 14:16
Warum Simon Verhoevens Flüchtlingskomödie zu den erfolgreichsten Kinofilmen 2016 gehört, ist mir etwas schleierhaft. Am unrunden Skript, bei dem es an vielen Ecken und Enden kirscht oder den 2 dimensionalen Charakteren kann es nicht liegen. Vielmehr hat man hier wohl mit der Zuwanderungswelle den aktuellen Zeitgeist getroffen sowie mit den Hartmanns eine Identifikationsplattform für viele Kinobesucher gegeben. Leider geht man mit dem Thema nicht sehr überzeugend um, verfällt in Cliches en masse und zerstört das über den Film aufgebaute gute Bild eines hilfsbedürftigen Menschen mit einem unnötig eingestreuten Terrorverdächtigen direkt wieder.
Dank des sehr prominenten Casts ein unterhaltsamer Film, der sein Potential nicht ausspielt und unter seinen Möglichkeiten bleibt, die ich mehr in der Satire gesehen hätte.
Heroes81
20.02.2017 07:40 Uhr
Ich persönlich fand den Film angenehm, interessant, lustig und nachdenklich. Unterm Strich sogar 8 Punkte wert.
Denn der Film thematisiert in meinen Augen den Punkt "Flüchtlinge" aus allen Seiten und ausgeglichen. Man sieht die Angst der Deutschen und die Sicht der Flüchtlinge auf der anderen Seite. Natürlich kann man nicht alle über einen Kamm scheren. Was jedoch auch hier wieder gut rüber kommt.
Für einen deutschen Film wirklich gut gelungen.
Lotterbast
20.02.2017 03:51 Uhr
Oh mein Gott. Was für ein "Machwerk". Und nun werden wir mit einem zweiten Teil bedroht. Warum?
Vielseher
22.11.2016 12:00 Uhr / Wertung: 6
Was hätte aus dieser Thematik alles herausgeholt werden können? Leider wurde die Story nur weich- und damit glattgespült gezeigt. Die Charaktere sind im wesentlichen klar und eindeutig positioniert, so dass eine Entwicklung bei ihnen kaum möglich erscheint und dadurch die Handlung überwiegend vorhersehbar wird. Einige der Figuren wurden zudem schrecklich überzeichnet (nur als Beispiele: der Taxifahrer, die Nachbarin und der Bärtige auf der einen, die durchgedrehte Lehrerin auf der anderen Seite, über dem Ganzen das Spielchen mit der Drohne) und sind dadurch kaum noch zu ertragen. Der Handlung an sich kann man erwartungsgemäß folgen, aber die angedeuteten bzw. dargestellten "Probleme" werden in dem Münchner Villenviertel einfach "hinweggelöst". Ein tieferes inhaltliches Eindringen findet nicht statt, wollte man wohl auch niemandem zumuten. Der Film wird sein "breites" Publikum schon finden, den bekannten Darstellern sei Dank. Ein bisschen mehr Mut in der Handlung hätte dem Film wohl gut getan.

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