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The Sum of Us (AU 1994)

Die Summe der Gefühle (DE 1994)
Immer Ärger mit der Liebe (DE 2003)


Genre      Comedy / Drama
Regie    Geoff Burton ... 
Kevin Dowling ... 
Buch    David Stevens ... 
Darsteller    Jack Thompson ... 
Russell Crowe ... 
John Polson ... 
Deborah Kennedy ... 
Studio    Southern Star Entertainment Pty. Ltd. ... 
The Samuel Goldwyn Company ... 
 
Agent Wolbolar
 
Wertungen6
Durchschnitt
8.33 
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DVD-Erscheinungstermin:
02.04.2002



2 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

KeyzerSoze
29.05.2012 08:58 Uhr / Wertung: 8 - Letzte Änderung: 29.05.2012 um 08:59
Letztes Jahr lief der von vielen Seiten hochgelobte Beginners in den deutschen Kinos und vieles was der Film falsch gemacht hat, macht The Sum of Us richtig. Die auf einem Theaterstück basierende Geschichte zeigt ein Vater/Sohn-Gespann, das prächtig miteinander harmoniert und bei denen die Tatsache, dass der Sohn Homosexuell ist, ihrer innigen Beziehung nie in dem Weg steht. Der neueste Freund des Sohnes kennt das nicht, leidet er doch unter seinem strengen Vater und muss sich in dieser unbekannten Familiensituation erst ein mal einfinden. Fernab jeglicher Schwulenklischees ist The Sum of Us (oder der tolle deutsche Titel Immer Ärger mit der Liebe) in überaus charmantes Stück Kino. Beginnend von der wunderbaren Chemie des Hauptdrstellerduos Jack Thompson und Russell Crowe über die wunderbare Inszenierung (die gerne auf sympathische Art und Weise die dritte Wand durchbricht) bis hin zu einem einmaligen Wohlfühlfaktor hinterlässt The Sum of Us über die komplette Spielzeit ein Lächeln oder eine Träne beim Zuschauer zurück und ist fast schon ein echter Geheimtipp.
ZordanBodiak
17.10.2006 22:20 Uhr / Wertung: 10
How's a guy supposed to find Mr. Right when his dad won't stop trying to help?

"The sum of us" war Russell Crowes nächster Schritt zum Hollywood-Star. Erst ein Nazi. Jetzt ein schwuler Klempner. Dass Crowe hier aber absolut glaubwürdig einen selbstbewussten Schwulen spielt, ist nur ein Nebenaspekt. Im Zentrum steht vielmehr dessen blendendes Verhältnis zu seinem Vater, der großartig von Jack Thompson gespielt wird. Man merkt während der gut hundertminütigen Spielzeit teilweise, dass der Film auf dem gleichnamigen Stück von David Stevens beruht - so wenden sich die Charaktere an den Zuschauer und die Geschichte ereignet sich überwiegend im Haus der Mitchells. Aber das ist kein Nachteil. Denn die erzählte Geschichte ist einfach grandios. Sie ist leichtfüßig, spart schwule Moralklischees aus und erfährt in der Mitte eine nicht zu erwartende dramatische Wendung.


Und obwohl "the sum of us" vor allem in der zweiten Hälfte auch auf die Tränendrüse drückt, ist der Film nicht kitschig oder versucht unnötig durch die Musik [welche überwiegend von Crowed House kommt] Emotionen zu schüren. Die Charaktere sind einfach so gut geschrieben, dass man bereitwillig mit ihnen fühlt - zudem vermeiden es auch die beiden Regisseure Geoff Burton und Kevin Dowling das Ende mit einem übertragischen / überglücklichen Ende zu versauen.


Was diesen Film schließlich ausmacht, ist wohl der extreme Wohlfühlfaktor, den "the sum of us" ausstrahlt. Sei es die kleine Nebengeschichte der lesbischen Mutter/Großmutter der Hauptfiguren. Oder die amüsant offenherzigen Begrüßungsversuche Jack Thompsons, wenn Russell Crowe seinen möglichen Mr. Right erstmalig mit nach Hause bringt. Hier wird dem Zuschauer einfach das Gefühl gegeben, dass er gerne gesehen ist. Einfach ein Gefühl, dass nur ganz wenige Filme hervorzaubern können ohne aufgesetzt und penetrant zu wirken... die Rohre verlegende Höchstpunktzahl


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