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Tigermilch (DE 2017)


Regie    Ute Wieland ... 
Buch    Stefanie de Velasco ... 
Ute Wieland ... 
Darsteller    Emily Kusche ... Jameelah
Flora Thiemann ... Nini
 
Agent KarlOtto
 
Wertungen8
Durchschnitt
7.00 
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Start in den deutschen Kinos:
17.08.2017



3 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Achim
13.09.2017 20:22 Uhr
Absolut klischeehafter Film, den man getrost links liegen lassen kann. Unglaubwürdige Hauptdarsteller, die so ganz aus Spaß auf den Straßenstrich von Berlin gehen, dort die Freier verarschen und später auch Ihre Unschuld verlieren.
Vielseher
29.08.2017 11:08 Uhr / Wertung: 8 - Letzte Änderung: 29.08.2017 um 11:11
Der Film ist einfach stark und insbesondere realitätsstark. Keine langweiligen Passagen, keine überdrehten Darsteller, keine konstruierte Handlung an sich; letztere ist zwar vereinzelnd zugespitzt, jedoch stört dieses keineswegs, denn das "Schweben" der beiden Hauptdarstellerinnen über dem Ganzen und ihr völlig lockeres (Zusammen-)Spiel sind mehr als ein bloßer Genuss. Ich habe den Eindruck, dass auch dieser Film mangels Publikumsinteresse droht unterzugehen, was er einfach nicht verdient hat, weil er sich von etlichen (deutschen) Filmen der letzten Monate positiv abhebt. Schließlich ist er auch nicht ohne Grund mit FSK 12 eingestuft. Eine klare Empfehlung.
WinstonSmith
27.08.2017 11:32 Uhr / Wertung: 8
Eine handwerklich hervorragende Produktion, die mit ihrem Kontrast von harter Realität und teils recht poetischen Szenen starke Bilder produziert, und eine anhaltende Spannung aufbaut. Langweilig wird es nie bei "Tigermilch", dazu tragen auch einige kraftvolle Musiktracks bei, sowie wirklich gute Jungdarsteller.
Ausgehend von der Freundschaft der beiden Mädchen, ist das was man zu sehen bekommt, soweit ich das einschätzen kann, eine realistische Darstellung der "Bunten Republik". An einigen wenigen Stellen wird die Realität gebeugt, was wohl der Dramaturgie der Handlung geschuldet ist, und nicht weiter ins Gewicht fällt, da das Gesamtbild davon unberührt bleibt.
Ein Film den man sich mit wachen Augen ansehen sollte (und man sollte ihn sich ansehen!), jedoch nicht als simple Filmgeschichte, sondern als Zustandsbeschreibung.

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