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Nur Gott kann mich richten (DE 2016)


Genre      Thriller
Regie    Özgür Yildirim ... 
Buch    Özgür Yildirim ... 
Darsteller    Alexandra Maria Lara ... Valerie
Birgit Minichmayr ... Diana
Kailas Mahadevan ... Rashid
Kida Khodr Ramadan ... Latif
Moritz Bleibtreu ... Ricky
Peter Simonischek ... Vater
Tim Wilde ... Erik
 
Agent Spreewurm
 
Wertungen77
Durchschnitt
5.74 
     Meine Wertung
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DVD-Erscheinungstermin:
30.08.2018

Start in den deutschen Kinos:
25.01.2018



7 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

KodyMonstah
03.02.2018 20:30 Uhr / Wertung: 6
@SteffenX:

Unfassbar. Andere User als "hirnamputiert" zu bezeichnen ist hier jedoch legitim? Früher gab es mal sowas wie 'ne Netiquette.
SteffenX
25.01.2018 15:16 Uhr - Letzte Änderung: 25.01.2018 um 15:17
@Sujus
das ist kein politisches Forum. Bitte keine Farbspiele.
Hatsepsut
18.01.2018 01:54 Uhr / Wertung: 10
Wer diesen Film als Glorifizierung des 'Milieus' oder des Drogenhandels betrachtet hat etwas Entscheidendes nicht verstanden...

Alle Charaktere sind doch völlig kaputte Typen, egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund!
Sie sehnen sich nach einem legalen Einkommen (Bar auf Mallorca, Ballettschule, Shisha-Kneipe), und/oder einer funktionierenden Familie, einem normalen, unaufgeregten Leben....und scheitern. Unabhängig von Hautfarbe oder Herkunft.
Sujus
18.01.2018 00:43 Uhr - Letzte Änderung: 18.01.2018 um 01:10
Sujus
18.01.2018 00:43 Uhr - Letzte Änderung: 18.01.2018 um 01:11
Mein Vorredner Winston Smith kann seinen braunen Ausländerhass gerne für sich behalten, mit dem Film haben seine verleumdenden Aussagen auf jeden Fall reichlich wenig zu tun.
Ob man den Film nun gut oder schlecht findet, ist sicherlich Ansichtssache, aber es kann wohl keiner bestreiten, dass er sehr gut produziert war und den Großteil der Zuschauer durch seine gute Story und anhaltende Spannung sehr gefallen hat.
Ich persönlich kann den Film allen empfehlen, vorausgesetzt man reagiert nicht allzu empfindlich auf Blut, auch wenn es noch lange keine Ausmaße wie in Filmen von Quentin Tarantino annimmt.
Und keine Sorge, eine politische Botschaft finden allenfalls wohl Individuen, die beim Anblick jedes nicht "reinrassigen" Schauspielers in einem deutschen Film gleich Schaum vor dem Mund bekommen.
WinstonSmith
17.01.2018 15:28 Uhr / Wertung: 0
Genau wie sein Kollege Fathi Akin, beabsichtigt der Regisseur und Drehbuchautor Özgür Yildirim mit diesem Machwerk, die sich in Deutschland (genauer in Europa) eingenistete kriminelle Ausländerszene zu glorifizieren, als "cool", oder gar als Normalität hinzustellen. Dabei zeigt man keine Scham oder falsche Bescheidenheit, sondern ist bereits so selbstbewusst, dass die Zustände genauso darstellt werden, wie man sie jeden Tag in den Szenevierteln auch in der Realität erleben muss. Das dabei der Hamburger Moritz Bleibtreu die Hauptrolle spielt, und auch sonst die üblichen Gestalten zu sehen sind, wundert mich nicht weiter. Es ist immer die gleiche Gruppe Personen die bei derart Projekten mitmacht.
Ich weiß nicht, was ekelhafter ist, dass die Zustände auf Grund der Migration tatsächlich so geworden sind, oder das die genannten Regisseure mittlerweile in der Position sind, mit Hilfe derartiger Film ihre Vorstellungen zu verbreiten und damit die Gesellschaft zu beeinflussen, oder, dass es so hirnamputierte Personen gibt, die solche abartigen Filme gutheißen.
Hatsepsut
09.01.2018 23:34 Uhr / Wertung: 10 - Letzte Änderung: 09.01.2018 um 23:39
Dieser Film ist exzellent; er toppt sogar 'Aus dem Nichts'.

Dieser Film zeigt die harte Realität, die Tragödie der menschlichen Existenz.
Alle Akteure sind unschuldig Schuldige oder schuldig Unschuldige - sind Opfer und zugleich auch Täter. Schicksalshaft, unentwirrbar miteinander verstrickt. Diese Tragödie der menschlichen Existenz findet statt in allen Gesellschaftschichten, Ethnien, Geschlechtern.

Alle Akteure stecken in irgendeinem Lebensschlamassel, aus dem sie sich herauszukämpfen versuchen.
Alle scheitern bei diesem Versuch: einige bezahlen den Versuch sogar mit ihrem Leben. Die restlichen sind für immer gezeichnet. Die Gründe für das Scheitern sind ebenfalls sehr menschliche, nachvollziehbare. Der Mensch wird als impferfektes Konstrukt der Natur offenbart, auf der Suche nach dem kleinen Glück, im ewigen Existenzkampf.

Herausragende schauspielerische Leistungen, bis in die kleinsten Nebenrollen. Erst entwickelt sich der Film langsam (also: Geduld! Geniesst die Szenerien! Verarbeitet die gebotenen biographischen Informationen!), dann jedoch nimmt er Fahrt auf und kulminiert am Ende in einem Show-Down. Die Filmmusik ist sehr gut komponiert und trägt den Film in vielen Szenen. Daher unbedingt auf gute Soundausstattung des Kinos achten!
Ein Film, der mich sprachlos und überwältigt zurückliess.


PS: wer hat da 0 Punkte vergeben? Muss wohl ein schlechter Witz sein....

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