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Das Wunder von Bern (DE 2003)


Genre      Drama / Comedy
Regie    Sönke Wortmann ... 
Buch    Rochus Hahn ... 
Sönke Wortmann ... 
Produktion    Sönke Wortmann ... 
Darsteller    Johanna Gastdorf ... Christa Lubanski
Katharina Wackernagel ... Annette Ackermann
Louis Klamroth ... Matthias Lubanski
[noch 9 weitere Einträge]
 
Agent wonderwalt
 
Wertungen635
Durchschnitt
6.96 
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DVD-Erscheinungstermin:
06.05.2004

Start in den deutschen Kinos:
16.10.2003



19 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

ayla
25.12.2014 22:25 Uhr
Die Mischung machts...

Ich finde den Film sehr schön! Ob Fussballfan oder nicht, man kann so richtig mit dem Jungen mitleiden und sich freuen.
Auch wenn nicht alles sehr präzise ist (wie die Fahrt nach Bern), die Gefühle kommen ziemlich gut rüber.
Können auch Leute gucken, die sich nicht für Fußball interessieren, da mehr das Schicksal der Familie im Mittelpunkt steht.
ZordanBodiak
07.05.2006 11:26 Uhr / Wertung: 8
Fußball ist die schönste Nebensache der Welt. Diese wunderbare These belegt der einstige Bolzer Sönke Wortmann mit seiner filmischen Aufarbeitung des ersten Weltmeisterschaftsgewinn der deutschen Nationalmannschaft. Denn nicht das Geschehen um die Kicker steht im Mittelpunkt. Vielmehr konzentriert sich Wortmann auf die Annäherung eines fußballverrückten Jungen mit seinem Vater, den er bisher nicht kannte und der nun aus der sowjetischen Kriegsgefangenschaft freigelassen worden ist.


Diese (fiktive) Geschichte des Generationskonflikts im sich langsam neuaufbauenden Deutschland, in dem das Gedankengut der vergangenen Tage noch nicht gänzlich beseitigt ist, findet einen großartigen Rahmen in der "Dokumentation" über das Fußballgeschehen. Da erklärt Wortmann augenzwinkernd wie Herberger zu seinen legendären Worten gekommen ist oder lässt auf einem Essener Bolzplatz die Kinder zu einem WM-Kommentar ein Spiel der Deutschen grob nachspielen. Auf den ersten Blick ist es zwar etwas zu viel des Guten, dass auch noch die Geschichte eines frischverheirateten Sportjournalisten in das Geschehen hineingeflochten wird - dies ermöglicht Wortmann aber ein Teil des Geschehens in der Schweiz aus der Sicht einer nicht-historischen Persönlichkeit zu zeigen und zudem wird aufgrund dessen das Finale würdig abgeschlossen werden. Denn spätestens hier muss man erkennen, dass es manche Dinge gibt, die mal wichtiger als der Fußball sein können, und dass man als deutscher Männer hier und da doch auch einmal weinen darf.


Schauspielerisch ist "das Wunder von Bern" eine runde Sache. Die fiktiven Figuren werden gut von den jeweiligen Darstellern verkörpert. Dass dagegen die Fußballer-Ebenbilder teilweise etwas abfallen, stört nicht. Denn diese sollen fast ausschließlich nur das Leder über den Platz kicken - und das können sie. Dass bei ihren Szenen Wortmann überwiegend darauf verzichtet, ein großes Fass Pathos zu öffnen, ist sicherlich ein weiterer Grund, der "das Wunder von Bern" von vergleichbaren amerikanischen Sportfilmen wohltuend abhebt... 8 Toooooooore

thomasf80
30.04.2006 22:42 Uhr / Wertung: 8
Ein super Film. Nur war die Einspielung des Endspiels sowas von chaotisch. Man wusste kaum, wo der Ball genau war.
borttronic
17.01.2005 23:21 Uhr
Einfach nur Klasse und wahrscheinlich ähnlich, wie es '54 tatsächlich gewesen ist (jetzt bezogen auf die Nationalmannschaft). Die Dialoge sind beinahe authentisch (zumindest das, was man kennt) und was die Fussball-Schauspieler angeht: das waren alles mehr oder weniger gecastete Fussballer, die ein gewisses spielerisches Niveau mitbringen sollten und mussten. Da merkt man halt, dass Wortmann selber mal höherklassig gespielt hat. Absolut empfehlenswert.
lurchi
26.06.2004 16:15 Uhr
@Alice Harford: Die grünen Wiesen gehören nicht zu Bern, sondern wie das Hotel und der See zu Spiez (ca. 30 Minuten von Bern entfernt), wo die deutsche Nati untergebracht war. Und zur entsprechenden Jahreszeit sehen diese tatsächlich so aus :-)
lurchi
26.06.2004 16:11 Uhr
Eine komplett kitschige und klischeeüberzogene Geschichte, welche leider weder mitzureissen noch zu überzeugen vermag. Ausserdem kommt auch während dem Finalspiel zu wenig Atmosphäre auf, man hat eigentlich nie das Gefühl, mittendrin statt nur dabei zu sein...
Colonel
25.05.2004 17:31 Uhr / Wertung: 8
Die schauspielerische Leistung hat mich nicht ganz überzeugt in diesem Film. Aber sonst eine gelungene Kombination aus Fussballhistorie und Familiendrama. Wenn man wie ich selbst aus dem Ruhrpott kommt, versteht man viele Dinge im Film wieder zuerkennen und lieb zu gewinnen!
RPS
13.11.2003 12:03 Uhr
Ich fande den Film ganz gut, obwohl ich mit Fussball eigendlich garnichts anfangen kann. Dem Film fehlts nur sehr an Action!
Lulu
11.11.2003 15:23 Uhr
der junge ist ok, ich weiss garnicht was ihr habt. und auch sonst hat mir der film sehr gut gefallen. ohne dass gross spannung aufgebaut wurde, ohne eine weltbewegende story hat wortmann (stöhn) einen film gemacht der über die gesamte länge nicht langweilt sondern fesselt. das einzige aber was mir nach wie vor nicht aus dem kopf geht: was passiert mit dem auto vom pfarrer?
Alice Harford
05.11.2003 00:14 Uhr / Wertung: 5
Bin ich hier tatsächlich die Einzige, die findet, dass die Darsteller, bis auf ein paar lobenswerte Ausnahmen, das Publikum wohl davon zu überzeugen wissen, dass die gute alte ich-warte-auf-mein-Stichwort-solange-mache-ich-hier-nix Technik noch nicht ausgedient hat; und Dante und die Flaschen Bier (um nur 2 Beispiele zu nennen) unwahrscheinlich unnötige kitschige Dreingaben waren, die nur eingebaut wurden, um den Mangel an Gefühl und Stimmung auszugleichen?
Wirklich mitreissend war leider nur das Endspiel inszeniert, wobei selbst dort die Glorifizierung der reinen Freundschaft des Jungen enorm genervt hat.
Aber wenigstens steht nach dem computeranimierten Publikum das Quidditch-Spiel in Potter 1 nicht mehr ganz so schlecht da.
Und wenn man sich dann schliesslich und letztlich noch die übermäßig grünen Wiesen und den blauen Himmel über Bern ansieht, kann man sich sicher sein:
Bruckheimer wäre stolz auf seine deutschen Jünger!
Nessie
03.11.2003 10:50 Uhr
Eine echt gelungen Verfilmung der WM '54. Sönke Wortmann versteht es perfekt, die Fussballstory mit einer Familiengeschicht zu verweben. Der Film zeigt viel Liebe zum Detail und setzt trotz glücklicherweise verhaltenem Pathos der Jungs von damals ein würdiges Denkmal.
Christian
31.10.2003 21:52 Uhr
Naja, der kleine hat mich auch schon ziehmlich genervt. Aber das ändert nichts daran, das dieser Film voll ist von genialen Zitaten und viel Witz um die schönste Nebensache der Welt. Am Ende gibt's dann noch Bier - und gewinnen tun wir sowieso. Herrlich!!! Was für ein kleiner Junge hat da eigentlich mitgespielt?!?
Marcel
30.10.2003 09:28 Uhr
Gibt es eigentlich sonst noch jemanden der beim Anblick des Filmplakats den dringenden Wunsch verspürt, diesem nervigen Kind mal ordentlich die Fresse zu polieren?
cinema
17.10.2003 16:44 Uhr
Ein sehr unterhaltsamer Film, von S.Wortmann liebevoll in Szene gesetzt, packend und amüsant zugleich. Das "Wunder von Bern", die Faszination wird sehr schön nachgezeichnet. Prima auch die Situations"komik" und die Dialekte der Fussballspieler. Nun gilt für Wortmann: "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel" und die Messlatte hängt nach diesem tollen Film recht hoch.
KeyzerSoze
09.10.2003 01:35 Uhr / Wertung: 8
Kann mich dem Trendsetter nur anschließen!



Der Ball ist Rund, das Spiel dauert 90 Minuten

trendsetter
09.10.2003 01:30 Uhr
Deutsche Sportgeschichte unterhaltsam aufbereitet! Sönke Wortmann gelingt es ausgezeichnet, den Flair der 50er-Jahre rüberzubringen. Zudem wirken die Fußball-Szenen endlich einmal nicht lächerlich, sondern gekonnt und realistisch für die damalige Zeit. An manchen Stellen driftet der Film zwar leicht ins kitschige ab, die Atmosphäre des Films dagegen ist einfach nicht zu überbieten! Ich hätte nicht gedacht, dass man aus einem Fußball-Film so viel herausholen kann. Sönke Wortmann ist meiner Meinung nach ein Meisterwerk gelungen. Grandioser Film!
flechette
07.10.2003 11:44 Uhr
Die WM von 1954 war weit vor meiner Zeit. Von daher kann ich nicht viel über dieses Ereignis. Für Unkundige wie mich war der Film aber sehr schön aufbereitet. Zwischendurch ein bißchen theatralisch, aber lange nicht so schlimm wie ein US-Sportfilm. Sehr zur Unterhaltung tragen die verschiedenen Dialekte der Fußballerspieler bei, die das ganze amüsant erscheinen lassen.
KeyzerSoze
18.09.2003 11:57 Uhr / Wertung: 8
Bitte? Gerade der Trailer macht ewig Laune auf den Film! Ich kanns kaum noch erwarten!!! (und das von einem der sonst immer nen Bogen um deutsche Filme macht!)
wonderwalt
18.09.2003 10:27 Uhr / Wertung: 5
Also der Trailer turnt ja eher ab. Die computeranimierte Zuschauerkulisse wirkt erbärmlich, und auch sonst hat man eher das Gefühl, es steht ein TV-Weihnachts-Mehrteiler ins Haus. Schau mer mal.

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