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The Passion of the Christ (US 2004)

The Passion of Christ (US 2004)
Die Passion Christi (DE 2004)


Genre      Drama
Regie    Mel Gibson ... 
Buch    Benedict Fitzgerald ... 
Mel Gibson ... Screenplay
Produktion    Bruce Davey ... 
Mel Gibson ... 
Stephen McEveety ... 
Darsteller    James Caviezel ... Jesus, the Christ
[noch 8 weitere Einträge]
 
Agent Masterlu
 
Wertungen378
Durchschnitt
5.71 
     Meine Wertung
[Prognose] [Werten]


DVD-Erscheinungstermin:
16.09.2004

Start in den deutschen Kinos:
18.03.2004



45 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

NUR DIE RUHE
05.04.2010 20:02 Uhr / Wertung: 9
100% Amen.
RimShot
04.04.2010 14:04 Uhr
Dann mach ich mich mal zur Hassfigur hier:
Mir hat der Film super gefallen!
Damit will ich jetzt Niemandem ans Bein pissen, sondern nur meine Meinung ZUM FILM kundtun.

Ich hab zwar mit Religion so gar nichts am Hut, aber ich muss doch sagen, das die Geschichte rund um Jesus ganz nett ist.
Und ich finde das Gibson hier einen Film geschaffen hat, der sehr emotional und auch brutal ist, aber nur an der Oberfläche der Grausamkeit kratzt, die die Menschheit tagtäglich irgendwo irgendwie ausführt.

Dass das Ganze für Leute die gläubig sind, schwierig ist, oder gar blasphemisch wirkt kann ich schon verstehen. Auch wenn man den Film einfach so scheiße findet, kann ich das verstehen, aber mich hat der Film mit seiner ruhigen und bedrohlichen Stimmung und der OmU gepackt. Auch darstellerisch und emotional toll ausgearbeitet!

Wie gesagt sehe ich das Ganze als eine Geschichte, wie jeden anderen Film (der jetzt nicht autobiographisch ist). Für mich ist das ein fiktives Geschehnis und ich verbinde nichts Tieferes damit, außer die Emotion die beim Sehen erzeugt wird. Dass die Werte, die durch die biblischen Texte über Jesus Christus vermittelt werden, durchaus wichtig sind und omnipräsent sein sollten, streite ich nicht ab.
Aber auf religiöse Diskussionen lass ich mich sowieso nur mit den Zeugen Jehovas ein und das hat hier Nichts zu suchen.



Handwerklich gut gemachtes Drama über eine der ältesten Geschichten der Welt. Packend inszeniert und sicher auch kontrovers.
Nexos
04.04.2010 13:54 Uhr
Amen
Beethoven
03.04.2010 18:56 Uhr / Wertung: 1
In meinen Augen ein abartiger Film. Er zeigt im Grunde nichts als einen Mann, der gefoltert und hingerichtet wird. Wer dieser Mann war, davon erfährt der Zuschauer recht wenig. Der Mann hatte ja bloß eine Botschaft verkündet, die zur Weltreligion wurde. Da muss man anscheinend nicht weiter darauf eingehen. Statt dessen Folterszenen und spritzendes Blut in Zeitlupe. Die Effekthascherei hat nun also auch im Bibelfilm Einzug gehalten. Was will Gibson nur mit diesem Film? Gibson hat die letzten Seiten des Neuen Testamentes verfilmt. Das war’s. Aussagekraft Null. Gut, die Bilder waren bunt und nicht verwackelt, die Musik konnte man anhören. Also tatsächlich noch 1 Punkt. Großartig, Mel.
Velociraptor
03.12.2009 18:16 Uhr / Wertung: 0
Wer auf Ächzen, Heulen und Stöhnen in Zeitlupe steht sollte sich diesen Film anschauen. Meiner Meinung nach hat Mel Gibson mal wieder bewiesen, dass ihm irgendwer (Gott??) ins Hirn geschissen hat.
holzfaeller
01.09.2008 12:14 Uhr / Wertung: 10
um spam zu vermeiden hab ich mir erlaubt, das direkt zu beantworten.
wonderwalt
30.08.2008 14:31 Uhr / Wertung: 3
@holzfaeller:
1.) Es gibt keine "guten" oder "schlechten" Christen
2.) Die verallgemeinernde Aussage, Christen glaubten an Dämonen ist - gelinde gesagt - Schwachsinn.
3.) Es gibt keine "Berichte" in der Bibel.
4.) Mit der christlichen Religion setzt sich dieser Film auch nur sehr eindimensional auseinander, es geht eben nicht um den Kern der christlichen Botschaft, sondern um das tendenziöse Ausschlachten eines Teils des neuen Testaments.
holzfaeller
29.08.2008 12:13 Uhr / Wertung: 10 - Letzte Änderung: 29.08.2008 um 12:14
zunächst etwas zu allen, die den film für zu brutal handeln: erstaunlich, dass ihr das so empfindet, obwohl ihr nur einen ausschnitt der folter gesehen habt - schließlich ging das ganze, laut bibelbericht, die ganze nacht hindurch. irgendjemand muss das ja auch ausführen und der hat beim auspeitschen bestimmt nicht weggeschaut. umso schockierender.

@derhannig: es ist mir auch ein rätsel, warum jesus immer noch so dargestellt wird, aber das ist nur nebensache. austauschbar war er sicher nicht. die folter resultierte aus dem tiefen hass der religiösen führer dieser zeit gegenüber jesus. was später unter pontius pilatus geschah, sollte mitleid erwecken, da jesus an sich unschuldig war. bei einem verbrecher braucht man wohl kaum auf eine begnadigung hoffen.

@keyzersoze: gerade der dämon, ich nehm mal an, dass es den teufel darstellen soll, finde ich eine gute sache. aus dem bibelbericht geht nicht hervor, dass jesus an dieser stelle nochmal in versuchung geführt wurde, jedoch ist es nur logisch, da er hier am schwächsten war. ebenfalls die reaktion des dämon auf jesu tod empfand ich als passend dargestellt, da eine der grundfesten der christlichen religion ihren anfang nahm.
was den von dir dadurch resultierenden mangel an realsismus angeht, ein guter christ glaubt an dämonen.

da es viele gibt, die sich fragen, warum der film überhaupt gedreht wurde, weil nichts neues dabei ist, ein paar worte dazu: der film soll im wesentlichen die wertschätzung für das größte opfer der geschichte der menschheit fördern. geht natürlich nur, wenn ihr christen seid, ansonsten ist der film tatsächlich nicht mehr als eine geraffte folter eines armen mannes.

ich muss zugeben, dass ich herrn gibson nicht zugetraut hätte, sich mit der christlichen religion so intensiv auseinander gesetzt zu haben. aber das ist nötig um einen film zu basteln, der derart linientreu ist.
gut, aramäisch muss nicht sein, aber das schmälert dieses meisterwerk nicht im geringsten
DerHannig
24.06.2008 21:16 Uhr / Wertung: 5
Gelobt und gescholten wurde dieser Film, verehrt und verachtet sein Schöpfer. Irgendwann konnte auch ich, trotz starker Neigung zum Atheismus und selbst dogmatischer Wissenschaftsfanatiker, nicht länger ausharren und griff ihn mir als ich ihn in der DVD-Abteilung der örtlichen Bibliothek stehen sah. Zugegeben, sehr voreingenommen. Das Leiden Jesus als kommerzieller Hollywoodaufguss? Dr. phil. Mel Gibson, selbst ernannter Historiker, als Regisseur? Wozu dieses ganze erzkonservative Marketing einschließlich Segnung vom Papst ("So war es!")? Na ja, auf jeden Fall heiß und kontrovers diskutiert, also einfach nehmen und anschauen...

Also dieses ganze Hin und Her um Antisemitismus, Gewaltdarstellung, historische Korrektheit und religiöses Blablabla ist in Bezug auf diesen Film zum Teil sowas von absurd, bei einem Statement über Religion aber auch einleuchtend und vorhersehbar. Auch im Westen ist die Religion eben immer noch der soziologische "wunde Punkt", dort wo die Gesellschaft all ihre Werte gründet und folglich auch am empfindlichsten reagiert. Nur ein Beispiel: Es wird die historische Korrektheit des Films angezweifelt weil damals die Nägel aus physiologischen Gründen nicht in die Hände sondern in die Arme geschlagen wurden. Wo kommen wir denn bei solchen Streitpunkten am Ende hin? Irgendwann landen wir so bei den Kruzefixen in der Kirche und es geht schon lange nicht mehr um diesen Film.

Also, was ich dazu zu sagen habe: Es ist nichts weiter als ein Statement über einen winzigen Aspekt des Christentums, nämlich welches Leid und Opfer Jesus Christus (ob Sagengestalt oder nicht) bereit war für die Menschheit auf sich zu nehmen. Genau das ist die schwäche dieses Films bzw. die meines religiösen Verständnisses darüber. Ein christlich gläubiger Mensch mag aus diesem Film sehr viel ziehen können, mir als "Aussenstehender" vermittelt er nichts anderes als Leiden und Qual die Jesus angetan wurde. Außer ein paar Bibelzitate die ich so auch noch aufsagen könnte, das filmisch umgesetzte Klischeebild von Jesus (Kutte, Vollbart, lange Haare) und der allseits bekannten, jährlich gedänkten Kreuzigung, hätte mir der Film nichts über das Wesen Jesus erzählt, weder über seine ganze Faszination, seine spirituelle Kraft und sein Verständnis für die Menschen noch über seinen Einfluss und seine Bedeutung für unser alltägliches Leben. Im Grunde zeigt mir der Film ein Dokument der Folter die zu dieser Zeit womöglich mehrere Menschen auf sich nehmen mussten. Der Hauptprotagonist (wenn man so will) ist beliebig austauschbar, in diesem Falle eben Jesus und nicht der politisch verfolgte Enrique oder der gepeinigte Salomon aus dem KZ. Also was bitte soll mir das bringen?

Sicherlich, die Gewalt hat auch mich ergriffen. Das Zeitlupenerzähltempo a la Breaveheart, die mystische Choralmusikuntermahlumg und die effektvolle Bildsprache entfalten ihre Wirkung, was mich dann doch noch zum Punkt des Kommerzes kommen lässt. Die Frage ist ob Gibson wusste dass er mit ner lockeren Romanze über die Lehren Jesu, die im Religionsunterricht eh zu Genüge ausgenommen werden, kein Geld machen kann und daher von vornherein auf die Anziehungskraft "Gewalt" setzt oder ob er wirklich nur geglaubt hat er würde damit Jesus, für die Christenheit und vielleicht noch ein paar vom Rest der Welt, ein großes Denkmal setzten. Ich kann`s nicht beantworten und ehrlich, wie der Bayer so schön sagt: "Is ma a Wuascht!"

Das bringt mich zum Schlusspunkt, und zwar dass ich die ganze Hysterie um diese eher belanglose Interpretation der Passion Christi nicht verstehe, dass ich aber durchaus verstehen kann was deren Reiz für viele Menschen ausmacht und ich das auch gutheißen kann, so wie im Grunde auch das Christentum an sich. Daher 5 Punkte.
HarryBelafonte
22.03.2008 10:32 Uhr / Wertung: 1
Der Latein Unterricht hat ja doch was gebracht.. man konnte kurze Passagen sogar verstehen.. :)


Aber sonst ist dieser Film doch unnötig.. jeder Christ sollte genug fantasy haben dafür.. Dafür brauch man nicht 500 Liter Plastikblut das in Fontänen aus einem Körper spritzt.. das erinnert mich eher an einen billigen Zombiefilm.

thomasf80
30.01.2006 11:00 Uhr / Wertung: 2
Also ich habe mir von diesem Film ganz klar mehr erwartet. Er ist einfach nur brutal und total in die Länge gezogen. Oder wer schaut sich gerne EINE GANZE STUNDE lang die Szene an, wo Jesus das Kreuz auf dem Rücken tragen muss. Diese Szene ist viel zu lang.
desperado
20.12.2005 15:27 Uhr
Nach der ersten Sichtung im Kino hatte ich dem Film eine 8 gegeben. Das lag aber nur daran das ich von diesem Film dermaßen geschockt war und das als positiv bewertet hatte.
bei meiner zweiten Sichtung auf DVD zuhause war ich eher über meine Bewertung schockiert. Der Film basiert zwar im Großen und Ganzen auf der Bibel, aber im Prinzip handelt "Die Passion Christi" ausschließlich von übertriebenen Gewaltszenen, die meiner Meinung nach eine Nummer zu hart für eine fsk 16 sind, darüberhinaus nicht erforderlich gewesen wären, wenn man ein gescheites drehbuch hätte.
neue Wertung: 4 Pkte!!!
namecaps1
29.10.2005 16:06 Uhr / Wertung: 7
Wenn ich vage daran zurückdenke, was ich so über die von M. Gibson praktizierte Religion gelesen und gehört habe, so denke ich das Ziel war, konform zu deren Glaubensgrundsätzen, "Missio" und nicht Profit.
TheRinglord1892
18.06.2005 22:38 Uhr / Wertung: 0
Ich finde aus Religion sollte man nicht auch noch Profit schlagen wollen, besonders sollte einen solchen Film niemand in die Hand nehmen, der von dieser Religion überhaupt keinen Plan hat (->Scientology). Mel Gibson mag vielleicht den historischen wortlaut wiedergegeben haben, aber den sinn des ganzen total verfehlt.
namecaps1
19.05.2005 17:52 Uhr / Wertung: 7
Noch kurz zur Orientierung: Der Film bekommt von mir eine glatte 7 - das Drumherum sei erwähnt, hat aber nixx mit Sinn und Ziel dieser Seite zu tun.
namecaps1
19.05.2005 17:46 Uhr / Wertung: 7
@ Gamecat: Die sog. "Altkaholiken" akzeptieren bereits nicht die Beschlüsse des I. Vatikanums (1872), das mitunter die Unfehlbarkeit sowie das Primat des Bischofs von Rom (=Papst) über alle anderen Bischöfe und Kardinäle festschreibt. D.h., niemand hat mehr Recht als andere Recht haben. Christentum und Erlösungsglaube gehen auch ganz ohne Dogma, wie es uns die "Traditionalisten", "Darwinisten" und auch die "Katholiken" gerne glauben machen möchten, mitunter über Vehikel wie diesen Film. Mehr dazu z.B. unter. www.altkatholiken.de
namecaps1
19.05.2005 17:43 Uhr / Wertung: 7
Wieder so eine Sache. Wer hats gemacht? Warum hat ers gemacht? Wer spielt die Hauptrolle, wo ist er religiös organisiert und was wollen die mir alles reinwürgen? Inklusive Regisseur/Produzent? Ich persönlich bin o.B.; und wie soll ich mein historisches Geschichtsbild der Juden (und Römer korrigieren? Und darüber hinaus: wer verdient daran persönlich? Und wie gut? Ach ja, und natürlich auch und zum Wohle seiner (persönlichen religiösen) Weltsicht? Ein - zugebeben - starker Film. Mit vielen Fragen, die ihn hoffentlich auch in kommenden Jahren begleiten und ins rechte Licht rücken.Fazit: Wer T. Cruise bzw. J. Travolta aufgrund derer Mitgliedschaft und propagandistischer Ausnahmestellung bei der Church of Scientology mit Vorbehalt sieht, sollte auch das sehen. Ebenso wie Darwinisten. Für normalgebildete Europäer mit entwickelten rationalem Vermögen verzichtbar. Eins muss man dem Film lassen - er ist gut gemacht, wenn auch auf "Aramäisch".
Gamecat
27.04.2005 14:07 Uhr
Eine sehr gute Zusammenstellung von kritischen Meinungen zum Film gibt es hier: http://www.ikvu.de/passion/index.html * Dort steht unter anderem: "Mel Gibson selbst ist Mitglied einer katholischen Sekte, der "Traditionalisten", die die Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils nicht anerkennt und der dort eingeleiteten Versöhnung zwischen Christen und Juden ablehnend gegenüber steht. Kirchenreform ist in den Augen der Traditionalisten das Werk kommunistischer, freimaurerischer oder jüdischer Verschwörung, Frauen dürfen nur mit Kopftuch in die Kirche und der Gottesdienst wird in lateinischer Sprache gefeiert." > Gibson ist also genau wie Bush ein gefährlicher religiöser Irrer.
Gamecat
13.01.2005 23:38 Uhr
Als Christ und kritisches Mitglied einer Kirche, hab ich ein Problem mit diesem Film. Die "zeitgenössische" Darstellung ist gut, der Film hat eine detailreiche Ausstattung, die glaubwürdig die Lebensumstände der Zeit wiederspiegelt. Die "orginal" Sprachen zu verwenden ist interessant, es wäre aber nicht notwendig gewesen. Da niemand Aramäisch oder Latein fliessend spricht, sind alle letztlich auf die "schriftliche" Übersetzung angewiesen - da hätte man den Text auch direkt "vorlesen" können. Selbst der "ambitionierteste" Laie dürfte Probleme gehabt haben, aus dem O-Ton noch irgendwelche neuen Details zu fischen... wozu also dieser Quatsch? 8| Oh ja - der gute Mel hat sich streng ans Evangelium gehalten - keine Frage. Aber was will er uns damit "heute" sagen? Das die alten Männer, die damals, 60 bis 200 nach Christus, aus machtpolitischen Motiven die Evangelien schrieben, recht hatten? Diese Männer eroberten letztlich Rom und gründeten auf diesem Fundament eine ziemlich große Kirche... ;) Wenn man Rom mit "geistlichen" Mitteln erobern will, schreibt man nicht die "Wahrheit" über die brutalen Verbrechen der Besatzungsmacht in einem kleinen, fernen Land - da macht man aus einem skrupelosen Pilatus ein reinliches Unschuldslamm und erzählt eine finstere Geschichte von Verrat und Mordlust. Wenn jemand Gibson einen "gut katholischen" Anti-Semitismus vorwerfen würde, könnte ich dem etwas abgewinnen. Diese Perversion des Menschlichen widerspricht der eigentlichen "Botschaft"(siehe Beitrag weiter unten...) und ist offensichtlich auch historisch falsch. Lässt man den ganzen Teil aus, in dem die jüdischen Hohepriester alles tun um Jesus ans römische Kreuz zu nageln, und erkennt an, dass es Pilatus - also Rom - war, der Jesus festgenommen, verurteilt und hingerichtet hat, dann ist der Film in seiner Grausamkeit dem wirklichen Handeln der römischen Besatzungsmacht sicher sehr nah. Brutal, aber realistisch... die Botschaft bringt es aber nicht wirklich weiter. Das hier ist kein Fantasy-Action-Streifen, hier geht es nicht um irgendeinen Roman der gerade in den Bestsellerlisten steht und dringend vermarktet werden musste. Nach zweitausend Jahren ausführlichster Diskussion über dieses Buch bringt Gibson nichts weiter als eine wortgetreue Umsetzung des "orginal" Textes - ohne die politische Motivation der Autoren und ihrer manipulierten Propaganda auch nur zu hinterfragen - dafür gibt es viel Gewalt und klare Schuldige, leider die falschen. Also Gibson macht ganz schön kranke Filme in letzter Zeit. Und was sollte diese "Mephisto"-Figur die dauernd auftaucht? Soll das "Gott" sein?
Moociloc
04.01.2005 23:45 Uhr
Da ich mich als Atheist für den Film anfangs gar nicht interessierte, habe ich ihn mir damals nicht im Kino angeschaut. Nun habe ich ihn mir aus filmischem Interesse doch angesehen und ich werde einige wohl mal wieder mit meiner „Außenseitermeinung“ verblüffen, denn „The Passion of Christ“ ist meiner Meinung nach ein hervorragender Film und darüber hinaus sogar mein persönlicher Film des Jahres 2004. Von Anfang an zieht der Film einen in seinen Bann durch seine unglaubliche Atmosphäre, welche zum Großteil auch aus der sprachlichen Faszination hervorgeht. Wenn man anfangs noch denkt die Umsetzung in Latein und Aramäisch sei etwas übertrieben oder kauzig so stellt man nach einigen Minuten einfach fest das es nahezu unumgänglich war den Film in den Originalsprachen und untertitelt zu veröffentlichen. Neben der Sprache zieht einen die unglaubliche Ästhetik von Gibsons Film in den Bann, welche im krassen Gegensatz zu den gezeigten Taten steht und gerade in diesem Gegensatz so finde ich besteht ein Teil der großen Brillanz des Filmes. Ich verstehe sehr wohl das der Film polarisiert und ich kann es durchaus auch nachvollziehen, dass viele den Film nicht mögen doch darüber hinaus muss man einfach Respekt vor dem künstlerischen Mut von Mel Gibson haben, denn er hat enormes privates Vermögen in diesen Film gesteckt und damit schonungslos seine Sicht bzw. seine Interpretation der Bibelpassage verfilmt. Dabei hatte er größte Anfeindungen etc. verschiedenster Institutionen und Medien über sich ergehen lassen müssen. Davor habe ich große Hochachtung, die habe ich aber auch wegen seiner brutalen, harten, schonungslosen aber (wohl) realen Umsetzung der Geschehnisse. Ganze 50 Minuten muss man dem geschundenen Jesus zu schauen wie er sein Kreuz zum letztendlichen Kreuzungsplatz trägt, dabei spielt Gibson im Film auch immer wieder mit viel sagenden und ausdrucksstarken Kameraeinstellungen, wie z.B. der Lanzenstoß und der darauf folgende Blutregen direkt auf den Zuschauer. Untermalt wird der Film von einem wundervollen, aber ziemlich pathetischen Score, welcher meiner Meinung nach aber perfekt passt und Gibsons Absicht und damit die Grundstimmung (wie eine zum Teil missionarische Ader) des Filmes intensiviert. Jeder sollte sich den Film anschauen und sich eine eigene Meinung bilden und schon gar nicht von der katastrophalen Wertung hier abschrecken lassen (IMDb: 7,4!!! Und 47,1% haben dem Film 10 Punkte gegeben).
wonderwalt
13.12.2004 21:37 Uhr / Wertung: 3
Amen
Gamecat
13.12.2004 21:10 Uhr
Nach wie vor habe ich diesen Film noch nicht gesehen, aber bald werde ich das mal in Angriff nehmen. Bei einem Film über "Jesus" ist für mich das wichtigste Kriterium: "Gibt er die eigentliche Botschaft Jesu korrekt wieder oder orientiert er sich an den Fehlern der diversen 'Religionen' und versucht genau wie diese den Glauben für ganz andere Ziele zu missbrauchen?". Ich habe gerade ein weiteres Buch gelesen, das meine persönliche Meinung über "Christus" und seine Botschaft perfekt trifft (wer also wissen will "wie ich denke", braucht nur dieses Buch zu lesen...). Das Buch setzt die "politische" Botschaft des Evangeliums in den korrekten historischen Kontext und zieht die Paralellen zu unserer Gegenwart. Im Schlußkapitel "Die Botschaft" bringt es der Autor dann auf den Punkt und an diesen Vorgaben muss sich der Film demnächst bei mir messen >>> 1. NICHT DIE POLIS, nicht die Nation, nicht der Staat - der Mensch mit seiner in Gott begründeten unantastbaren Würde wird zum Mittlepunkt des politischen Geschehens. 2. DIE WÜRDE DES MENSCHEN und die aus ihr resultierenden Menschenrechte sind der Maßstab der "Gesetze" und die Grundlage für das gleichberechtigte und multikulturelle Zusammenleben der Menschen. 3. DIE LIEBE ZUM NÄCHSTEN hat gleichen Rang wie die Liebe zu Gott. Die Liebe zu Gott ist ohne Liebe zum Nächsten wertlos. 4. DIE LIEBE ZUM NÄCHSTEN ist nicht platonisch und keine Sache des Gefühls. Sie bedeutet Pflicht zum Handeln für denjenigen, der in Not ist, auch für den Feind. Sie sprengt nationale, kulturelle und religiöse Grenzen, sie gilt allen Menschen unabhängig von Klasse, Rasse, Geschlecht, Nation. 5. AUCH FÜR DEN FEIND wird jeder Mensch zum Nächsten, wenn er in Not gerät. 6. VERSÖHNUNG, Entspannung und friedliche Lösung von Konflikten haben Vorrang vor Gewalt und Krieg. 7. FREMDENFEINDLICHKEIT ist mit dem Evangelium unvereinbar. 8. DIE FRAU ist dem Mann ebenbürtig. Die Diskriminierung der Frauen in der Politik und der Kirche steht im Gegensatz zum Evangelium. Das Verbot der Frauenordination und das Gebot des Zölibates haben kein Fundament im Evangelium. 9. DIE INTERESSEN der Menschen sind wichtiger als die Interessen des Kaptials. Die kapitalistische Wirtschaftsordnung widerspricht dem Evangelium und ist ein Verbrechen an Milliarden von Menschen, die in Armut, Krankheit und Unwissenheit leben müssen. 10. ZWEI MILLIARDEN CHRISTEN sind die größten 'global players' der Welt. Sie müssen die treibende Kraft für eine neue, gerechte Weltwirtschaftsordnung sein. 11. JESUS VERKÖRPERT das Ideal der Glaubwürdigkeit, d.h. die Einheit von Ideen, Reden und Handeln, also die Einheit von Anspruch und Wirklichkeit. So wie er die Menschen damals gegen die Machthaber vertreten hat - unabhängig, freimütig, selbstbewusst, furchtlos -, wäre er auch in einem heutigen Parlament der ideale Abgeordnete und Sprecher des Volkes. 12. DAS JÜDISCHE VOLK trägt keine Schuld am Tode Jesu. Der Antisemitismus ist eine Perversion der menschlichen Zivilisation und Kultur. 13. DIE BOTSCHAFT verlangt die Realisierung in DIESER Welt. >>> http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3499615940 (Manch einen dürfte überraschen WER das geschrieben hat... open your mind!)
Harley
04.11.2004 03:22 Uhr
- 9 Punkte -
Ein wirklich eindringlicher und sehr gut gemachter Film.. den ich mir aber definitiv nicht noch ein zweites mal angucken kann&werde!
KeyzerSoze
18.04.2004 12:25 Uhr / Wertung: 2
Bei der 2. Sichtung gehts gleich mal 2 Punkte runter.
Gamecat
28.03.2004 23:41 Uhr
Die Botschoft Christi ist nicht brutal - ist die Konzentration auf das Leiden daher überhaupt berichtigt? * Im heutigen Amerika findet der Film willige Augen. Fundamentalismus gibt es nicht nur im Nahen Osten - wir sollten daran denken... wir (er)kennen solche religiöse Inbrunst nicht mehr. * Wer sich zum Vergleich mal das Orginal reinziehen möchte, dem empfehle ich "Jesus starb in Berlin" von Albrecht Gralle (ISBN: 3-7615-5057-x) - "Was wäre, wenn... Jesus nicht in Nazareth aufgewachsen wäre, sonden IN KASSEL? Wenn er sich nicht mit den jüdischen Pharisäern gestritten hätte, sondern mit deutschen Pastoren und Theologen? Wäre er auch gekreuzigt worden? Und wäre er womöglich IN BERLIN auferstanden? * Das "Markus-Evangelium" auf 127 unterhaltsamen Seiten. :) Allerdings gänzlich ohne brutale Action... ;)
KeyzerSoze
28.03.2004 15:13 Uhr / Wertung: 2
Der etwas andere Passion Trailer ;) : http://www.moviecitynews.com/arrays/media/QT/killchrist.qt
bhorny
28.03.2004 13:56 Uhr
@wonderwalt: das mit dem hass war ja auch nicht ganz so gemeint, meinte ja nur das den wohl keine sau gutfindet außer mir :-)
wonderwalt
28.03.2004 11:19 Uhr / Wertung: 3
Unten stehendes Zitat aus epd Film 04/2004, S. 24 ff. Kompletter Artikel leider nur in der gedruckten Version und nicht online zu lesen (außer im gebührenpflichtigen Dossier)
wonderwalt
28.03.2004 11:16 Uhr / Wertung: 3
Sehr treffend bringt es Kino-Kritiker-Legende Georg Seeßlen im aktuellen Filmheft des evangelischen Pressedienstes auf den Punkt: "Bislang war es so, dass sich ein mehr oder weniger fundamentalistischer Kern der Kirchen von einem modernen, ketzerischen oder gar blasphemisch "befreiten" Christus-Bild auf der Leinwand provoziert fühlen musste. So war es bei Pasolinis "Evangelium", bei Herbert Achternbuschs "Das Gespenst", oder bei Martin Scorseses "Die letzte Versuchung Christi". Nun aber verhält es sich gerade umgekehrt. Eine liberale, aufgeklärte, jedenfalls nicht-fundamentalistische christliche Gesellschaft muss sich durch ein fundamentalistisches Leinwandbild der Passion provoziert fühlen. Und während die "Provokationen" der Ketzer stets auch formale, filmästhetische Komponenten der Dissidenz aufwiesen, wirkt Gibsons Film gerade dadurch, dass er bedenkenlos alle Register des Blockbuster-Kinos, der Effektmaschinerie Hollywoods, der emotionalen Manipulation durch das Bewegungsbild zieht." Aus epd
KeyzerSoze
25.03.2004 06:53 Uhr / Wertung: 2
Es ist wirklich schwer diesen Film zu bewerten, denn er besteht wirklich nur als einer Aneinanderreihung von Folterszenen. Die sind zwar meist recht eindringlich, aber mal ehrlich: Ich fand es nicht unbedingt toll in Zeitlupe zu sehen wie einer Ausgepeitscht wird und man dabei noch einige Hollywoodszenen mit reinpackt. Gestört hat mich ebenso die Sache mit den Dämonen: Soviel zur Sache mit dem Realismus. Ach ja, so schlimm fand ich mit Ausnahme der Nagelszene den Film nicht wirklich und ich denke schon, dass man den ab 16 hätte freigeben können, was die FSK ja dann auch tat. Dennoch: Ein nichtssagender Film, der jedoch einige Höhen aufzuweisen hat.
wonderwalt
24.03.2004 21:09 Uhr / Wertung: 3
Es ist zwar kaum mehr möglich, denn Film unvoreingenommen zu sehen, trotzdem muss ich sagen, dass mich "PotC" keinesfalls überzeugt. In seiner Gesamtheit halte ich ihn sogar für ein ziemliches Machwerk. Mel Gibson reduziert die Christus-Geschichte auf den Hass und die Gewalt und präsentiert so eine Auslegung aus dem Mittelalter. Das dumpf-sakrale Dauerwummern der orchestralen Begleitung nervt mindestens genauso wie die Bruckheimer-artige Bildgestaltung. Ein überflüssiger und langweiliger Film, der das ganze Geschrei, das um ihn gemacht wird, nicht wert ist.
wonderwalt
21.03.2004 15:22 Uhr / Wertung: 3
Ecce bhorny: Man merkt, dass Dich Mels Bibel-Auslegung ziemlich mitgenommen hat. Ich meine die Sache mit dem Hass. Also score11 gibt`s jetzt seit fünf Jahren, aber dass jemand wegen eines Films gehasst würde, wäre neu.
bhorny
21.03.2004 14:10 Uhr
Nachtrag: Weiteres Plus ist die tolle Nähe zu den Evangelien, man findet jedes Ereignis (außer dem Raben und der Schlußszene) in der Bibel!
bhorny
21.03.2004 14:08 Uhr
... ein wenig. Jedoch erklärt Pontius Pilatus ja kurz, in welcher Zwickmühle er steckt und diese Zwickmühle kann man durchaus auf die ganze röm. Besatzung ausweiten. Ein weiterer in meinen Augen wichtiger Punkt ist die ständige Diskussion um den Antisemitismus im Film: also meiner Meinung nach ist da keiner vorhanden, es wird einfach die Geschichte wiedergegeben wie sie in der Bibel steht, das die Juden dabei schlechter wegkommen als die Römer, bringt nunmal die Geschichte mit und nicht Gibsons persönliche Meinung! Insgesamt wird der Film dem Medien-Hype nicht gerecht, was auch gut so ist, und vermag es nach meinem Empfinden einfach den Leidensweg Christi auf eine moderne Art und Weise aufzuzeigen. Ich fand den Film Super-Klasse (bis auf die letzte Einstellung!!! was hat er sich nur dabei gedacht...!) und stehe dazu!!!
bhorny
21.03.2004 14:00 Uhr
Toll, endlich mal wieder ein Film nach dem Motto: Ihr hasst ihn oder ihr liebt ihn! Ich werde mir den Hass und das Unvertändnis vieler zuziehen, aber ich finde den Film grandios, ausgenommen die letzte Einstellung für die Mel Gibsons Fantasie erschossen gehört! Meiner Meinung nach werden in PoC die letzten Stunden Christis aus der Sicht eines unsichtbaren Zuschauers gezeigt. Mel Gibson versucht dies für das heutige Mainstream Publikum in ansprechende Bilder zu kleiden, denn sind wir mal ehrlich, einen Christus Film wie man ihn vor 30Jahren gemacht hat, will doch heute keiner mehr im Kino sehen. Die Brutalität ist sicherlich für seltene Kinogänger zu hart, aber wer den ein oder anderen Horror-Slasher gesehen hat, der wird nicht sonderlich beeindruckt sein! Deswegen finde ich den Vorwurf, der Film verliere durch seine übermäßige Brutalität ungerechtfertigt, denn schöner wirds damals bestimmt nicht zugegangen sein. Einzig der Vorwurf das die röm. Besatzer etwas zu schwach in ihren Motiven erklärt sind stört noch
lurchi
19.03.2004 11:26 Uhr
Nach einem genialen Anfang wird der Film leider zu sehr von den Folterszenen dominiert. Deren Existenz und Brutalität ist sicher berechtigt, doch Gibson übertreibt es ganz einfach mit der Menge. Sobald sich der Film solchen Szenen abwendet, wird The Passion Of The Christ wieder gut und sogar packend: Tolle Bilder, klasse Atmosphäre, geniale Musik und gute kleine Details, wie zum Beispiel der immer wieder auftauchende Satan. Und dank dem Einsatz von Aramäisch, Hebräisch und Latein wirkt der Film irgendwie mythisch und auch glaubwürdig. Schade, mit weniger Gewalt wäre viel mehr drin gelegen...
flechette
18.03.2004 22:41 Uhr
Ich bin beeindruckt. Weniger von dem Film an sich, sondern von den teilweise grandiosen Bildern und der Nähe, die PoC auch Atheisten wie mir nahe bringt. Für alle, die sich nur durch die von den Medien hochgeputschten Grausamkeiten abschrecken lassen - schaut ihn Euch dann trotzdem an. Der Film ist nicht mehr oder weniger brutal als ein üblicher Actionfilm. Ich denke, er wird nur so aufgenommen, weil man die Hauptperson kennt und weiß, was mit ihr passiert. Und ich kann ebensowenig den Medienrummel über das negative Bild der Juden nachvollziehen - weil es da nichts negatives gibt. Leider bleibt Monica Bellucci in unguter Erinnerung: ihre schauspielerische Leistung ist miserabel. Trotz aller Kritik: Der Film hat es geschafft mir das zu zeigen, was der Religionsunterricht und die Kirche ewig lang vergeblich versucht hat: die letzten Stunden im Leben von Christus - wenn es ihn denn gegeben hat. Da hoffe ich nur, dass Mel Gibson nahe an der Bibel geblieben ist und nicht irgendwelches Zeug hinzugedichtet hat.
trendsetter
09.03.2004 13:50 Uhr
Was will uns Mr. Gibson mit diesem Film sagen? Es handelt sich schlichtweg um die Schilderung des letzten Tages im Leben Jesu Christi. Ein Schwerpunkt wurde dabei auf die Folterung und Kreuzigung Jesus gelegt. Die gezeigt Brutalität hält sich dabei durchaus im Rahmen, lediglich Leute, die nur einmal i Jahr ins Kino gehen (oder noch nie einen Action-Film gesehen haben), dürften daran Anstoß nehmen. Da die römischen Peiniger aber lediglich klischeehaft dargestellt werden, bleibt der Film eindimensional. Die Geschichte ist hinlänglich bekannt, Spannung versucht der Film nur über Brutalität aufzubauen, dieses Element versagt jedoch relativ schnell. Ebenso wie das Stilmittel der lateinischen bzw. aramäischen Sprache nur zu Beginn Interesse hervorruft. Als störend empfand ich die dämonischen Sequenzen, irgendwie stand das im Widerspruch zu dem Bemühen, eine realistische Widergabe zu zeigen. Und zum Thema Jesus und Realismus sage ich jetzt mal lieber auch nichts!
Fazit: Überflüssig!
ScoreMaster
08.03.2004 07:11 Uhr
PoC kann man nicht spoilern. Der Film beschränkt sich eindimensional auf die Peinigungen Christus ab dem Verrat bis zu seiner Kreuzigung. Gibson präsentiert endlose Peinigungen in Werbebclip-Esthetik, d.h. Hochglanz, Brauntonfilter, perfekte Ausleuchtung unterlegt mit monumentaler Musik und Special Effects. PoC ist nicht realistisch. PoC ist auch nicht unterhaltsam. Bleibt für mich nur das übrig, was die meisten Kritiker Gibson vorwerfen, nämlich dass Gibson sein persönliches Christus-Bild dem Zuschauer mit modernen Mitteln transportieren wollte.
wonderwalt
07.03.2004 12:01 Uhr / Wertung: 3
Sorry, Leute, den Links hat es in voller Länge reingehauen. Ich hoffe, der Scormaster oder Keyzer können das heute richten.
wonderwalt
07.03.2004 12:01 Uhr / Wertung: 3
Eine der ersten deutschen Kritiken hat Andreas Kilb für die FAZ geschrieben, ein durchaus lesenswerter Text. Und ich denke, dass wir uns Spoilerwarnungen für diese Geschichte nun wirklich sparen können. Link
Hiram ben Tyros
27.02.2004 16:19 Uhr
Der Film wurd in Aramäisch und Latein gedreht. Soweit ich weiß spricht "Jesus" auch überwiegend Aramäisch was wohl auch die vermutliche Muttersprache Jesu war.
Singapur
27.02.2004 14:07 Uhr
Nach der Vorschau meinen viele Kritiker, dass der Film zu brutal ist. M. Gibson sagte dazu, dass er die Grausamkeiten gegen Jesus und die Gewalttätigkeiten seiner Zeit realistisch darstellen wollte. Warum der Film in Latein gedreht wurde ist mir unverständlich, weil dass nicht die Muttersprache von Jesus und der Region war in der die damaligen Geschehnisse stattfanden. Leider habe ich vergessen welche Sprache das war. Mit Vorbehalt meine ich aramäisch!
trendsetter
09.02.2004 22:41 Uhr
Nachdem der Film laut Auflage von Mel Gibson weltweit nur in OV gespielt werden darf (der Film wurde komplett in Latein gedreht), müssen wohl Untertitel laufen...
Alice Harford
24.09.2003 22:04 Uhr / Wertung: 4
Also der Teaser Trailer schreit, meiner Meinung nach, sowohl nach einer FSK 18, als auch nach einem grossem Skandal. Weiss eigentlich jemand von euch, ob der Film nun tatsächlich ohne Untertitel ins Kino kommt?

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