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Winchester (US 2018)

Winchester: The House That Ghosts Built (US 2018)
Winchester - Das Haus der Verdammten (DE 2018)
Winchester - House of Ghosts (2018)


Genre      Fantasy / Horror
Regie    The Spierig Brothers ... 
Darsteller    Helen Mirren ... Sarah Winchester
Sarah Snook ... Marion Marriott
 
Agent Spreewurm
 
Wertungen62
Durchschnitt
4.97 
     Meine Wertung
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DVD-Erscheinungstermin:
31.08.2018

Start in den deutschen Kinos:
15.03.2018



4 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Hatsepsut
07.03.2018 00:37 Uhr / Wertung: 5 - Letzte Änderung: 07.03.2018 um 00:42
Der Film hat ein Problem. Im Kern ist er ein wirklich guter, interessanter Mystery-Geister-Film (à la Sixth Sense), der aber leider durch gewollt gesetzte Horrorfilm-Elemente zu Anfang und ganz am Schluss ungewollt konterkariert wird. Deshalb auch meine Gesamtwertung von 5 Punkten: 3 für den grottenschlechten Anfang und das absurde Ende (Stichwort: Erdbeben!) des Films, und 7 Punkte für die gute Kernhandlung....

Der Film beginnt also mit Klischees aus dem Horror-Bereich (Stichwort: knarrende Türen, blutende Bilder, seltsame Erscheinungen) - diese Klischees waren filmisch so schlecht umgesetzt, so unpassend und störend im Handlungsstrang, so schlecht von besseren Vorlagen kopiert - ein ungewollte Persiflage! An dieser Stelle verliessen auch viele Zuschauer das Kino....

Die eigentliche Story (etwa ab 20 min schlechter Intro, die handlungstechnisch sehr konfus war) beginnt mit der Ankunft des Arztes im Hause Winchester und entwickelt sich langsam und in kleinen Schritten. Das Besondere des Hauses im permanenten Umbau und seiner merkwürdigen Bewohner wird sehr gut geschildert und hat mich beeindruckt. Der Zuschauer identifiziert sich schnell mit dem Arzt, der als naturwissenschaftlich Gebildeter Übernatürliches ablehnt, und dann doch eines Besseren belehrt wird. Wie in jedem guten Film umgibt ihn ein Geheimnis, das ihn mit dem Haus Winchester verbindet, und das erst gegen Ende des Films gelüftet wird. Auch die weibliche Hauptfigur - Helen Mirren hatte ich bis zum Schluss nicht erkannt - hütet ein Geheimnis, das ebenfalls gelüftet werden möchte. Die Handlungsstränge aller vier Hauptakteure kulminieren in einem einzigen Höhepunkt, der glaubhaft ist und auch gut und spannend aufgelöst wird.

PS: 13 Nägel spielen eine grosse Rolle. Es ist wahr, dass die Zahl 13 ursprünglich eine positiv besetzte Zahl war. 12 + 1 = 13, Bsp. Jesus und die 12 Jünger, etc. Die Zahl 13 transzendiert, verweist auf die göttliche Sphäre. Sie schützt also vor Unglück und dem Bösen.
WinstonSmith
28.02.2018 12:49 Uhr / Wertung: 7
Erstaunlich, dass man von einem "Grusel" Film immer erwartet das er ab der ersten Minute in die Vollen geht, und wenn man sich nicht gleich in der Anfangsszene zu Tode erschreckt, ist man enttäuscht. (So jedenfalls habe ich es in der Vorstellung erleben müssen.)
Das ist jedoch eine schlichtweg dumme Einstellung, denn wie jeder normale Film muss sich auch "Winchester" entwickeln, und natürlich eine Hinführung an die Handlung vornehmen. Auch wenn man zu Beginn nur vereinzelte Schreckmomente geboten bekommt, auch wenn man dem "Haus der Verdammten" ansah, dass es ein Modellbau ist, auch wenn die Handlung mit vielen der klassischen Horrorfilmelemente aufwartet (wie soll es auch anders sein?!), so entwickelt sich doch recht schnell eine packende Geschichte zwischen Wahn und Wirklichkeit. Erzählt wir diese Geschichte stilecht mit allem was das Genre ausmacht, von Geistern, über Sèancen, Besessenheit, Drogensucht, Verdrängung, bis zum Totenreich. Die Rollen sind durchweg gut gespielt, die Ausstattung sehr atmosphärisch, die Handlung (auch von Anfang an) überzeugend.
(Den Sneak-Preview Besuchern die mir diesen Film mit ihrem vorpubertären Verhalten (fast) ruiniert haben, kann ich nur sagen, ihr seid keine Cineasten (!!), und ihr solltet euch lieber in die Bahnhofskneipe setzten wo ihr hingehört!)
Gynther
27.02.2018 08:49 Uhr / Wertung: 5
Wäre die Anti-Waffen-Botschaft in dem Film nicht eingebaut hätte er außer einigen Geistern gar nichts zu bieten. Alle Charaktere neben den Hauptrollen werden stark vernachlässigt. Mit einigen optischen und akustischen Reizen wird versucht Spannung zu erzeugen. Da nützt auch die schicke Aufmachung des Films nichts.
SofieWalden
20.02.2018 04:43 Uhr
Helen Mirren passt so gar nicht in diesen Film, macht die Geschichte noch schlechter.

4 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]