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Alexander (US 2004)

Alexander (DE 2004)


Genre      Action / Adventure / Drama / War
Regie    Oliver Stone ... 
Buch    Christopher Kyle ... 
Laeta Kalogridis ... 
Oliver Stone ... 
Produktion    Iain Smith ... 
Jon Kilik ... 
Moritz Borman ... 
[noch 20 weitere Einträge]
 
Agent wonderwalt
 
Wertungen391
Durchschnitt
5.25 
     Meine Wertung
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DVD-Erscheinungstermin:
25.05.2005

Start in den deutschen Kinos:
23.12.2004



16 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

namecaps1
04.02.2010 08:21 Uhr / Wertung: 1 - Letzte Änderung: 04.02.2010 um 08:22
@KeyzerSoze: Troy darf ich dir trotzdem in OF empfehlen. Vorausgesetzt ist aber der Grundgedanke, dass die Vorlage der Ilias zu keiner Zeit lustig ist sondern *das* klassische, epische Vers-Drama - und 1:1 unverfilmbar bleibt - und der Film natürlich eine Hollywood-Produktion...

Königreich der Himmel gehört hingegen in die Kategorie "Verschwende deine Jugend", so wie der Perückenfilm hier.

KeyzerSoze
04.02.2010 07:23 Uhr / Wertung: 4
In dem Jahren um denen Alexader in die Kinos kam, gehörte er zusammen mit Troy und Kingdom of Heaven zu den drei episischen Gurken. Vielerlei hört man nun, dass sie nur als Gurken verschrien wurden, weil sie für das Kino extrem zurecht gestutzt werden mussten und sie im Gegensatz dazu in den Langfassungen durchaus etwas hermachen würden. Bislang hab ich mich geweigert diese Filme nochmal anzuschauen, aber da ich Alexander im Kino verpasst habe, war das eine gute Gelgenheit diese Theorie mal auszutesten. Und ich frage mich vor allen Dingen, wenn der Film in der Langfassung schon so schlecht war, wie muss er dann erst in der Kinofassung gewesen sein? Der Film beginnt mit einer langen knapp 40minütigen, schlecht inszenierten Schlacht und geht dann in ebenso langweilige und teilweise unfreiwillie Dialoge über, die nur von den unterirdischen Darstellern noch überboten werden. Negatives Highlight ist hierbei unser Hauptdarsteller Colin Farrell, der schlichtweg die absoluteste Fehlbesetzung des letzten Jahrzehnts ist. Aber auch sonst bietet der Film keinerlei optischen und inhaltlichen Schauwerte, zieht sich über knapp 4 Stunden bis zum geht nicht mehr und ist für den Zuschauer eine Qual. Ne, das ging gar nicht, und damit steht für mich auch fest, dass Troy und Kingdom of Heaven in der Langfassung wohl keine Chance mehr bekommen werden nach der verschwendeten Lebenszeit eben.
blingblaow
27.09.2009 21:17 Uhr / Wertung: 8
Die zum großen Teil schlechten Kritiken haben mich sehr lange Zeit davon abgehalten, den Film anzuschauen. Als dann aber der Directors Cut und darauf folgend der "Final Cut" erschien, in dem viele Ungereimtheiten und Sprünge der Kinofassung ausgemerzt werden sollten, bin ich wieder auf "Alexander" aufmerksam geworden. So kann ich nun, nach der Sichtung der UK DVD des "Final Cuts", der sich nun "Alexander Revisited" nennt, der allgemeinen Entäuschung mit Nichten zustimmen. Zwar ist es anfangs etwas abschreckend, dass der knapp 3,5 Stunden dauernde Streifen sogar auf 2 DVDs aufgeteilt werden musste, doch so wirklich Langeweile kommt gar nicht auf. Sicher, bei der Spielzeit sind winzige Längen nur selten zu vermeiden, doch die hervorragende Inszenierung, der gute Cast und die Aufmachung an sich lassen darüber hinweg sehen. Die Idee, die Geschichte durch einen Erzähler voran zu treiben, und mit wirklich sinnvollen Rückblenden zu arbeiten, die vermutlich einiges klar stellen, was in der Kinofassung übergangen wurde, funktioniert prima. Die Schlachten, gut ich muss zugeben, dass sich diese zahlenmäßig in Grenzen halten, sind blutrünstig und schonungslos in Szene gesetzt. Hier geht es grafisch doch schon über die Maßen zur Sache. Vor allem im letzten Drittel bei der Schlacht gegen die Kriegselefanten, habe ich mich nicht nur einmal über die BBFC 15 Freigabe des "Unrated Cuts" gewundert. Die Darsteller liefern ebenfalls wirklich gute Leistungen ab, was nicht unwesentlich zu der eh schon ordentlichen Athmosphäre beiträgt. Einzig hat mich der Einsatz eines Farbfilters, auch im letzten Drittel, gestört. Gefiel mir persönlich wenig, zum Glück beschränkte sich Stone hier auf wenige Minuten. Wie man vermutlich herauslesen konnte, sehe ich diese 3,5 Stunden also keineswegs als verschenkte Lebenszeit an.
cybershock17
25.09.2007 12:35 Uhr
ganz schwache Charakterisierung über Alexander dem Großen mit vielen historischen Ungereimtheiten. Nur die ansprechende Optik rettet den Film vor dem kompletten Debakel.
Alex
27.09.2006 16:03 Uhr
ein film, wie ca. 60.000 andere auch... sandalenfilm... *gähn* .., aber cooler name
mountie
28.01.2006 18:21 Uhr
wieder 3 stunden meines lebens gestohlen worden...
namecaps1
25.07.2005 03:33 Uhr / Wertung: 1
Nominiert für die Goldene Himbeere (Razzie Award) als schlechtester Film des Jahres 2004.
Nexos
06.07.2005 21:15 Uhr
Ich weiss zwar nicht ob Oliver Stone auf eine eventuelle Homosexualtität von Alexander anspielt, aber die Ausschnitte die ich bis jetzt gesehen habe, kam mir Alexander (Collin Ferrel) sowas von tuckig vor, dass ich davon ausgehen kann, dass diese Darstellung nur Absicht sein kann.
namecaps1
28.06.2005 00:17 Uhr / Wertung: 1
Machen wir doch mit der OF dort weiter wo Kitkats aufgehört hat: Zunächst mal ein Punkt wieder hinzu, weil die Darsteller orighinal rüberkommen - leider mit ausgeprägt schottischem Akzent (Farrell, der Kreis seiner Mitstreiter) - man hätte durchaus auch irgendein Highlands-Historiendrama mit dem Cast machen können. Einer rauf, einer runter, es verbleiben immer noch "3 points". Dann: Abzug, weil die Spannungsspitzen, auf die die Handlung zuläuft, dann nicht ausgeführt werden. Beispiel: Alexander wird vom Vater verbannt - in der nächsten Szene mit dem Vater zieht er ihm sozusagen schwanzwedelnd ergeben entgegen, um ihn zu begrüßen. Zwischenstand: 2 Punkte. Dann gab es da zahlreiche kleinere Schwächen, die wir eigentlich schon noch berücksichtigen müssen: z.B. bringt die Mutter dem kindlichen Alexander nahe, er möge sich sein Leben lang vor Frauen hüten. Offenbar hat ihn das verwirrt, denn später dann sagt er selbst, sein Vater hätte ihn gewarnt vor den Frauen - und genutzt hat es ja nix, der Zuschauer muss ja die endlose Liebesgeschichte im Bollywood-Stil erleiden. Rest: 1 Punkt, vielleicht weil man Geld nicht umbringen kann, und teuer war dieser Schinken sichtlich. #@***krzx@~!!!
Clone
26.05.2005 23:57 Uhr
Das ist also das Porträt eines der größten Feldherrn aller Zeiten. Würde man durch Ansehen dieses Films ohne Vorkenntnisse aber nicht wirklich wissen. Es gibt gerade mal zwei Schlachten im Film zu sehen, die dazu noch durch den hektischen Schnitt wirklich schwach rüberkommen. Auch das Drehbuch gibt nicht wirklich viel her, da wird von einer Station schnell zur nächsten durchgeschalten, so richtig bekommt man vom Leben des Eroberers nichts mit. Dieses wird zudem noch sehr schwach von Colin Farrell dargestellt. Das soll der große Alexander sein, der aufgrund seines enormen Charismas seine Leute selbst in ausweglosen Situationen immer wieder angetrieben hat? Lachhaft. Total unnötig fand ich auch die Szenen mit Anthony Hopkins, die hätte man sich ruhig sparen können.
Aristoculus
20.01.2005 12:59 Uhr
Es fehlt nur noch, dass Alexander unter amerikanischer Flagge kämpft. Immerhin muss der Feind im Osten besiegt werden. Der Anführer der Perser bis in den Tod verfolgt und der Sohn besser sein als der Vater. Ist das jetzt Holliwood oder Propaganda?
kitkats
20.01.2005 11:34 Uhr
Also ich dachte eigentlich dass der Film allein schon wegen der Besetzung gar nicht so schlecht werden kann. Aber meine Erwartungen wurden wirklich derbst enttäuscht. Wo fängt man denn am besten an? Also: erstmal Punktabzug für die nicht einmal im Ansatz passende Musik (wirklich selten dass Musik so unangenehm auffällt), dann Abzug für die wirklich unpassende Synchronstimme von Colin Farrell, Abzug für die unendlichen Längen (ich habe selten während einem Film so oft auf die Uhr geschaut), Abzug für die absolute Undurchsichtigkeit der Schlachten, die zum Teil schlechte Kameraführung und den furchtbaren Schnitt. Und dann muss man auch ganz dringend noch was dafür abziehen, dass es wieder mal so ist, dass auf den Schriftrollen alles auf englisch steht. Ich versteh das einfach nicht, wenn schon authentisch, dann bitte richtig. Alles in allem wirklich enttäuschte 3 Punkte von mir. Schade, hätte man viel mehr draus machen können.
wonderwalt
31.12.2004 00:32 Uhr / Wertung: 5
Kann mich meinen beiden Vorrednern nur anschließen. "Alexander" ist ein inhomogener Film, dem die klare Linie fehlt. Trotz einiger starker Momente wechselt "Alexander" meist zwischen gähnender Langeweile und unfreiwilliger Komik. Bestenfalls Mittelmaß, letztlich aber doch eine Geduldsprobe für den Zuschauer und eine herbe Enttäuschung.
flechette
24.12.2004 03:19 Uhr
Alexander ist wieder ein Film, der durch den Trailer ziemlich runtergezogen wird. Der Trailer hat mir zumindest das Bild eines Schlachtenepos / Kriegsfilms vermittelt und mit dieser Einstellung hat der Film total verloren. Es gibt eine große Schlacht am Anfang und eine kleinere gegen Ende, das wars. Wäre der Film als Historiendrama aufgemacht worden, hätte ich bestimmt eine andere Einstellung dazu gehabt und mehr Punkte vergeben. Aber so langweilt mich der Film zu Tode. Alexander ist grauenhaft erzählt, strotzt nur so voller unnötiger Details und kleiner Einschübe und hat meine Geduld ziemlich auf die Folter gespannt. Wurde in Euren Kinos auch eine Pause im Film eingelegt? Hat mich so an die HdR-Premieren erinnert... Die Schauspieler bleiben allesamt ziemlich blass, Colin Farrell hat eine für diese Rolle total unpassende Synchronstimme. Der Score ist zu unauffällig bzw. nervt auch manchmal und schafft es dadurch nicht, mich für weite Strecken voller Langeweile zu entschädigen. Die gesprochenen Sätze sind recht verworren und manchmal auch unangebracht. So wirken manche Schreie oder Ausrufe so deplaziert, das hat mich so an die Art und Weise erinnert, wie Kindergartenkinder spielen. Gut gefallen hat mir die Entwicklung von Alexander zu Philipp, es gab eine schleichende Annäherung. Angelina Jolie war am Anfang ziemlich blass (sie hatte halt nicht viel zu spielen), glänzt aber am Ende mit ihrer Boshaftigkeit. Das Kind, das den achtjährigen Alexander darstellen soll, ist vom Äußeren her hervorragend ausgewählt. Man kann richtig die Ähnlichkeit zu Colin Farrell sehen. Aber das wars leider auch schon, mehr Positives gibt es (leider) von mir nicht zu sagen.
heisenberg
05.12.2004 23:17 Uhr
Der Film ist tatsächlich so schlecht, wie man hört. Es ist fast schon tragisch. Da gibt man sich die größte Mühe, alles historisch korrekt in Szene zu setzen, und dann wird es trotz allem ein belangloser Film. An der Ausstattung des Films und seinen opulenten und schönen Bildern ist nichts auszusetzen. Aber sonst...
Wenn man nichts oder nicht viel über Alexander weiß, dann versteht man große Teile der handlung nicht, auch sonst wird's schwierig, weil ungefähr 60% der Dialoge gebrüllt werden, wobei man meist auch nicht versteht, warum. Zudem bleibt Colin Farrell als Alexander auffallend blass, vor allem, weil er in diesem Film nur 2 Gesichtsausdrücke zeigt: traurig und erschreckte Hühnchen. Angelina Jolie ruiniert sowieso jede Rolle, die man ihr gibt. Und Philipp wurde als widerlicher, unfähiger Alkoholiker mit extremen Stimmungsschwankungen dargestellt. Dass er das kleine Makedonien enorm vergrößert hat und es ihm gelang, die eroberten Gebiete in sein reich zu integrieren, scheint bei diesem Phillip sehr unglaubwürdig. Der Film dauert wirklich ewig, und warum die Schlacht von Gagamela so lange dauern muss, wenn man sowieso nicht versteht, was das Besondere an Alexanders Taktik war (es ist vermutlich sowieso nicht so leicht zu erklären, denn ich habe es in dem Buch, das ich gelesen habe, auch nicht verstanden), ist mir auch unverständlich. Dazu wird das unheimlich brutale Schlachtgetümmel auch noch mit total kitschiger Musik unterlegt. Die Musik im Film nervte ohnehin ungemein. Wenn man nicht merken würde, dass sich die Filmemacher so große Mühe gemacht haben, gäbe es wahrscheinlich nur 2 oder 3 Punkte. So gibt's noch einen Mitleidsbonus.
bhorny
04.12.2004 10:51 Uhr
Für mich der definitiv der beste der drei großen Historienfilmen dieses Jahr. Die beste Inszenierung und die besten Schlachtszenen gehen deutlich an Alexander. Bei den Schauspielern bewegt sich alles so im Mittelfeld. Leider ist der Film ne halbe Stunde zu lang. Da hätte noch eine 9er Wertung drinnsein können, aber gegen Ende kämpft man sich durch jede Szene in der Hoffnung es sei die letzte. Schade das er in Amerika so gefloppt ist. Hoffe dieses Schicksal bleibt ihm bei uns erspart.

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