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X-Men: Dark Phoenix (US 2019)


Genre      Action / Adventure / Sci-Fi
Regie    Simon Kinberg ... 
Buch    Chris Claremont ... 
John Byrne ... 
Darsteller    James McAvoy ... Professor Charles Xavier
Jennifer Lawrence ... Raven / Mystique
Jessica Chastain ... Smith
Michael Fassbender ... Erik Lehnsherr / Magneto
[noch 3 weitere Einträge]
 
Agent KarlOtto
 
Wertungen56
Durchschnitt
6.38 
     Meine Wertung
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DVD-Erscheinungstermin:
17.10.2019

Start in den deutschen Kinos:
06.06.2019



2 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

KeyzerSoze
14.04.2020 11:36 Uhr / Wertung: 6
Da ist definitiv irgendwo ein richtig guter Film versteckt. Ich fand die Geschichte um Jean, ihre Taten und welche Folgen sie auf die Charaktere und deren Beziehungen haben, durchaus spannend und über weite Strecken gut umgesetzt. Gleiches gilt für Xavier, der hier, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, mit deutlich mehr Schwächen gezeichnet wurde, als es bisher der Fall war. Dummerweise handelt es sich jedoch um einen Superheldenfilm und demnach braucht es scheinbar noch einen richtigen Bösewicht, der in meinen Augen total unnötig für das eigentlich Erzählte ist und den Zuschauer immer wieder vom interessanten Geschehen fern hält. Zudem kann einen Jessica Chastain als Gegenspieler nur leid tun und wurde komplett verheizt. Mein größtes Problem war jedoch Sophie Turner, die den Film zu keiner Sekunde tragen kann, stockstreif agiert zudem keine einzige Emotion glaubhaft auf die Leinwand bringen kann. Sie ist der Fixpunkt des Filmes und mag ihr Talent vielleicht zumindest noch gut genug für eine Nebenrolle sein, in der sie nur ein paar Zeilen aufsagen muss, in einer solch zentralen Rolle wirkt sie komplett überfordert und fehlbesetzt. Grundsätzlich klingt das alles schlimmer als es eigentlich ist, denn wie eingangs erwähnt: Die Intention und das was der Film erzählen möchte weiß grundsätzlich zu gefallen. Gleiches gilt für die recht düstere Inszenierung und die weitestgehend gut inszenierten Actionszenen. Leider bleibt am Ende aber eben doch ein schaler Beigeschmack, wie viel Potential liegen gelassen wurde.
mountie
18.06.2019 23:56 Uhr - Letzte Änderung: 18.06.2019 um 23:59
Wäre Dark Phoenix vor ca. 15-20 Jahren im Kino gelaufen, wäre er die eindeutig bessere Variante des Phönix-Story-Arcs gewesen als noch bei "The Last Stand". Wir Superhelden-Fans sind inzwischen allerdings durch Marvels eigenes Cinematic Universe gesegnet , und uns werden mit schöner Regelmäßigkeit charakterstarke Geschichten, gepaart mit einer tollen Mischung aus Action, Humor und Drama, präsentiert. Zu Zeiten des ersten X-Men mit Hugh Jackman war das Genre noch in seiner ersten, ernstzunehmenden Anfangszeit. Da war man noch begeistert die geliebten Figuren aus den Comics nur irgendwie adäquat umgesetzt auf der Leinwand zu sehen. Hintergründe, Movitationen, Charaktere waren meist nur angedeutet, ohne besonders groß in die Tiefe zu gehen. Doch in genau dieses Muster verfällt Dark Phoenix zu sehr. Wenn man allein Figuren wie Iron Man, Cap America und Thor und deren Darsteller als Beispiel hernimmt, und sie dann mit den Figuren dieses Films vergleicht, dann kann fast niemand, außer Dr. X und Magneto aka McAvoy und Fassbender, auch nur annähernd eine ähnliche Leistung abrufen, Figur oder Darsteller.
Storytechnisch verhält es sich fast genauso: Obwohl die Phönix-Story zu einer der stärksten Storybögen überhaupt gehört (und zwar medienübergreifend in TV, Kino und Comic), und ich allgemein den Story-Kniff "Good Guy turns bad" mit am interessantesten überhaupt empfinde, so macht Dark Phoenix zwar nichts richtig falsch, aber bei der heutigen Konkurrenz im Genre, muß da einfach mehr kommen. Und zwar mehr als austauschbare Bösewichte, leere Dialogphrasen und zu vielen seelenlosen Charakteren.
Der Grund für meine dann doch recht gute Wertung ist der, das die Verantwortlichen ihrer Reihe wenigstens einen stimmigen, würdigen Abschluß verleihen, der vielen Figuren ein zufriedenstellendes Ende beschert.
Nette Superhelden-Unterhaltung das nichts falsch macht im Bereich Action und Effekte. Seinen Figuren einen würdigen Abschluß beschert. Aber gefühlt eigentlich 15 Jahre zu spät ins Kino gekommen ist, da die heutige Konkurrenz einfach inzwischen nicht nur 1 oder 2, sondern ca. 10 oder 20 Schritte voraus zu seien scheint. X-Men-Fans schauen auf jeden Fall mal rein...

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