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Sicko (US 2007)


Genre      Documentary / Drama
Regie    Michael Moore ... 
Buch    Michael Moore ... 
Darsteller    Michael Moore ... 
Bill Clinton ... 
George W. Bush ... 
Hillary Rodham Clinton ... 
Richard Nixon ... 
[noch 3 weitere Einträge]
 
Agent faxx
 
Wertungen93
Durchschnitt
7.44 
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DVD-Erscheinungstermin:
28.04.2008

Start in den deutschen Kinos:
11.10.2007



9 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

onyx1160
20.11.2010 01:59 Uhr / Wertung: 10
Die Entscheidungsträger haben doch kein ernsthaftes Interesse, sich zu all den sozialpolitischen Problemen die Micheal Moore in all seinen Dokumentationen anprangert, zu stellen.

Es geht ums alltbewährte let´s make money-den letzen beissen die Hunde.

Es ist anscheinend für Europäer schier undenkbar, dass mit ihnen solch eine Herdenschlachtung vorgenommen wird, wie es mit Amerikanern der Fall ist.

DARUM gehts Michael Moore, den völlig (tschuligung) verblödeten Amerikanern und Erdbewohnern den Spiegel vorzuhalten und wachzurütteln
Marjan
04.01.2008 14:03 Uhr / Wertung: 8
wie bewertet man eine dokumentation? dazu noch eine von Michael Moore, der den versuch zur objektivität nicht gerade erfunden hat? im falle von Sicko halte ich mich vor allem an den unterhaltungswert. es gibt stellen zum lachen, es gibt stellen der rührung und es gibt DEFINITIV stellen der groteske. natürlich nutzt Moore provokation, einzelschicksale und überspitzung, aber so funktionieren seine filme einfach. jede einzelne geschichte lässt einem die haare zu berge stehen - egal ob nun die (nicht-)behandlung der "helden" vom 11.9. oder den kosten für medikamente im internationalen vergleich. jedes einzelne dieser schicksale sollte man in einem derart reichen und selbstzufriedenen land für undenkbar halten, aber allem anschein nach sind sie einigermaßen demonstrativ (siehe Amerikas platzierung im internationalen ranking für das gesundheitssystem). trotzdem sollte man mit gewissem misstrauen an Sicko herangehen, keine frage.



warum also nicht 10 punkte? es fehlt die konfrontation mit einem echten entscheidungsträger. Moore macht seinen film zum heimspiel, was sehr bedauerlich ist. ansonsten hätte ich noch zwei stunden mehr davon sehen können, langweilig wird´s nicht.

mountie
30.10.2007 00:53 Uhr
Natürlich muß man bei Moores "Dokumentationen" immer bedenken, das wir hier nicht unbedingt eine subjektive Sicht der Dinge präsentiert bekommen. Dennoch gelingt Moore sein bestes Stück Film seit Bowling for Columbine. Manchmal etwas zu einfach gestrickt, nur um das Publikum staunen zu lassen, ob der Zustände die in den USA herrschen müssen. Manchmal aber auch mit Aussagen gespickt, die jeden vernünftigen Menschen aufhorchen lassen sollten. Außerdem benutzt Moore ja immer gern das Mittel der Provokation. Wenn das ganze ein paar Leute zum Nachdenken oder Nachforschen bringt, dann hat dieser, doch ziemlich unterhaltsame Film, seine beabsichtigte Wirkung erfüllt. KLEINER SPOILER Die Sache mit dem Scheck an den Michael-Moore-Hasser war übrigens meine Lieblingsszene...
Caenalor
28.10.2007 04:27 Uhr / Wertung: 6
Im Gegensatz zu Fahrenheit, den ich bis auf einzelne amüsante Stellen völlig misslungen und eher kontraproduktiv für die propagandierten Ideen fand, ist Sicko im Wesentlichen gelungen. Das Thema ist einfacher, Moore kann sich keine politischen Fehler einbrocken. Störend ist dagegen natürlich weiterhin das üble Tränendrüsendrücken bei den gestellt wirkenden Hausbesuchen. Dazu kommt eine extreme Naivität beim Betrachten der kanadischen, europäischen und kubanischen Systeme; für die breite US-Zielgruppe mag dies seinen Zweck erfüllen, für gebildete und/oder europäische Zuschauer wirkt es aber eher lächerlich. Die Kuba-Fahrt an sich ist aber ob ihrer Absurdität ein Geniestreich.
Von mir gibt's 6 Punkte für einen Film weitab einer brauchbaren Dokumentation, aber mit einem erschreckenden Anlass, guten Anliegen und einigen amüsanten Szenen.
h03hn0r
11.10.2007 16:10 Uhr
natürlich kann es sein, dass das Krankenhaus in Cuba nur so gehandelt hat, weil sie gesehen haben, dass da ein Kamerateam ist und dass das die Verletzten von 9/11 sind. Aber die Ärzte aus den USA haben das wohl auch gewusst und schau dir ma an wie die amerikanischen Krankenhäuser gehandelt haben. Der Unterschied ist gewaltig und dass obwohl diese Verletzten von Amerika als Helden gefeiert wurden. Und klar, du hast recht, dass Dokumentaionen eignetlich möglichst objektiv gehalten sein sollten, aber es fällt schwer angesichts dieses Themas objektiv zu bleiben - also ich habe persönlich kein Problem damit wie der Film gemacht wurde.
blingblaow
10.10.2007 20:43 Uhr
@h03hn0r: Ich bin auch ein fan der moore filme, dennoch ist mir auch bewusst das eine sehr subjektive sichtweise dargestellt wird und michael moore setz auch das ein oder andere fadenscheinige argument ein um seine meinug zu bekräftigen. deshalb, so denke ich darf man unter keinen umständen alles für bare münze nehmen was der uns auf der leinwand zeigt. hierzu gehört meines erachtens auch die szenen aus kuba. glaubst du ernsthaft das da die realität der krankenversorgung dargestellt wurde? dann frag mal die ganzen armen hunde die auf kuba leben...
Spreewurm
09.10.2007 01:38 Uhr / Wertung: 9
Schon alleine die Sache mit den Fingerkuppen, wobei die vom Mittelfinger 60000 Dollar, und die vom Ringfinger 12000 Dollar kostet, um sie wieder anzunähen, der US-Bürger sich natürlich für den Ringfinger entschieden hat, weil er sich den alleine schon kaum leisten kann.Echt irre.

Für den Krieg wird das Budget um Milliarden aufgestockt, für die Gesundheit ist kein Geld da.
Und alle einflussreichen Gestalten(Politiker) stecken sich immer mehr Geld in die Taschen.
Wo soll das alles noch hinführen.

Aber der Film ist gut gelungen.
h03hn0r
25.06.2007 23:18 Uhr
Wer wie ich Michaels Moores letzte Filme mochte, der wird hier auch seine helle Freude haben. !!! Achtung, paar SPOILER folgen !!! Im ersten Drittel des Films sieht man reihenweise unterirdisch grausame Horror-Geschichten darüber, wie das amerikanische Gesundheitssystem und eben die Versicherungen am laufenden Band Menschen in den sicheren Tod treiben wegen einer läppischen Unterschrift. Hierauf wird im krassen Gegensatz dazu das Gesundheitssystem in Europa gezeigt - das sind Unterschiede die größer nicht sein könnten. Am besten gefällt mir aber die letzte halbe Stunde, wenn Moore mit den erkrankten 9/11-Helfern nach Cuba reist. Das Land, was 60 Jahre lang den meisten Amerikanern als wahre Hölle gezeigt wurde, entpuppt sich hier als das Gegenteil: Kostenlose Rundum-Untersuchungen, an jeder Strassenecke eine Apoteke/Arztpraxis und die einzigen Personalien die von dem Krankenhaus aufgenommen werden sind Name und Geburtsdatum. Als die eine Patientin überwältigt von dieser Hilfsbereitschaft in Tränen ausbricht, nimmt der Arzt sie sogar in den Arm und tröstet sie - Bilder ,die die meisten Amerikanern wohl als undenkbar hielten. @ Jan Ove Waldner: Das find ich auch nicht übertrieben auf die Tränendrüsse gedrückt, man muss einfach solche Bilder zeigen, damit man sieht wie dreckig es doch den Amerikanern geht, dass sie weinen angesichts einer für uns seit über 100 Jahren selbstverständlicher Hilfeleistung. Sehr interessant auch im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg, der im Film eigentlich kein eiziges mal erwähnt wird, ist folgendes Zitat, was während Moores England-Reise fällt: If you can find money to kill people, you can find money to help people.
Jan Ove Waldner
02.01.2006 16:26 Uhr / Wertung: 7
Kommt da eine weitere Skandal-Doku auf uns zu? Michael Moore rückt diesmal dem US-Gesundheitssystem auf die Pelle. Es wird bestimmt wieder auf die Tränendrüse gedrückt und auf skrupellose Konzerne gesetzt werden...passend zur Weihnachtszeit kommt er zu uns.

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