The Movie Community HomeLetzer Film Sonntag, 25. Oktober 2020  11:41 Uhr  Mitglieder Online4
Sie sind nicht eingeloggt

Undine (DE 2020)


Genre      Drama / Romance
Regie    Christian Petzold ... 
Buch    Christian Petzold ... 
Darsteller    Paula Beer ... Undine Wibeau
Franz Rogowski ... Christoph
Maryam Zaree ... Monika
Jacob Matschenz ... Johannes
Anne Ratte-Polle ... Anna
[noch 5 weitere Einträge]
 
Agent Spreewurm
 
Wertungen6
Durchschnitt
6.33 
     Meine Wertung
[Prognose] [Werten]


DVD-Erscheinungstermin:
19.11.2020

Start in den deutschen Kinos:
02.07.2020



Eine Meinung   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Vielseher
03.09.2020 00:47 Uhr / Wertung: 5
Ohne etwas Spoilern geht es nicht.
Die Handlung hüpft und springt vor sich hin und vergisst dabei immer mal wieder die (fiktive) Logik. Unabhängig davon ob man einen an der Sage angenäherten oder einen davon völlig losgelösten Film erwartet; erfüllt wird beides nicht. Es verbleiben lediglich Handlungsfragmente, die man nun glauben kann, oder man lässt es einfach. Petzold wirft uns da (wieder einmal) Brocken hin, zu denen man sich dann lediglich seinen Teil denken soll. Der einzige (deutliche) Lichtblick ist das Wirken der beiden Hauptdarsteller, die nun abermals unter diesem Regisseur zusammenspielen können. Die anderen Figuren wie auch wesentliche Teile der Handlung bleiben dagegen recht blass. Undine teilt beispielsweise ihrem treulosen Freund, nachdem dieser sich trennen will, mit, dass sie ihn nun töten will/ muss, was dieser völlig wirkungslos zur Kenntnis nimmt. Dann begegnen sich die beiden „neuen“ Paare in der „menschenleeren“ (?) Stadt Berlin an einer zentralen Stelle und hieraus wird dann später noch ein Problem konstruiert, was nur an den Haaren herbeigezogen erscheint. Die Örtlichkeiten wechseln ständig, was weitere Fragen nach dem Sinn aufwirft. Der nunmehrige Ex-Freund will danach wieder die Beziehung mit Undine fortsetzen; lebt jedoch dann unmittelbar im Anschluss andernorts bei seiner „Neuen“, als wäre nichts gewesen. Undine weiß das offensichtlich alles und schreitet zur Tat; der eigentliche Grund hierfür bleibt - zu diesem Zeitpunkt - jedoch offen, zumal sie sich danach „einfach aus dem Staub macht“. Der „Neue“, der die Einzelheiten nicht weiß, gründet nun binnen kurzer Zeit eine Familie mit einer Arbeitskollegin, als gäbe es Undine nicht (mehr). Für mich war dieses ziemlich holprig, nicht ganz so schlimm, wie in „Phoenix“, aber immer noch recht dürftig.

Eine Meinung   [Ihre Meinung zu diesem Film]