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Sideways (US 2004)


Genre      Adventure / Comedy / Drama
Regie    Alexander Payne ... 
Buch    Alexander Payne ... screenplay
Jim Taylor ... screenplay
Rex Pickett ... novel
Produktion    Michael London ... 
Darsteller    Paul Giamatti ... Miles Raymond
Thomas Haden Church ... Jack
[noch 7 weitere Einträge]
 
Agent KeyzerSoze
 
Wertungen280
Durchschnitt
7.40 
     Meine Wertung



DVD-Erscheinungstermin:
23.06.2005

Start in den deutschen Kinos:
03.02.2005



14 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

blingblaow
03.08.2009 18:44 Uhr / Wertung: 7
Habe doch etwas größere Erwartungen an den Film gehabt, als dann tatsächlich erfüllt wurden. Giamatti spielt zwar gut und auch der restliche Cast überzeugt, doch so richtig in Fahrt kommt der Film nicht. Bei einer Länge von 2 Stunden dümpelt Sideways über weite Strecken vor sich hin und sonnt sich in seiner ruhigen Erzählweise. Schlecht ist er allerdings nicht, auf Kitsch wurde weitgehenst verzichtet und obwohl meiner Ansicht nach der Drama bzw. Romantik Part deutlicher heraussticht als die Comedy, sind einige echt witzige Szenen dabei. Kann man sich bei Gelegenheit anschauen, auch wenn ich dem Film die Bezeichnungen "Meisterwerk" oder "Geniestreich" abspreche.
ZordanBodiak
31.12.2006 11:09 Uhr / Wertung: 4
Vielleicht war ich gestern nicht gut drauf. Vielleicht ist die deutsche Synchronisation absolut misslungen. Aber "sideways" empfand ich gestern Abend (wie auch meine Mitgucker) zeitweise als unglaublich langweilig. Tolle Darsteller (Paul Giamatti und Thomas Haden Church spielen sich wahrlich die Seele aus dem Leib). Schön gefilmt. Aber zeitweise (realitätsnahe) Dialoge, die so spannend sind wie das Beobachten meiner langsam verwelkenden Zimmerpflanze. Und dabei trinke ich doch gerne mal ein leckeres Gläschen Wein...
Bisher (?) 4 besoffene Punkte!
Bast
01.11.2005 01:18 Uhr
Ein sehr angenehmer Film, der seinen Erfolg wohl zum größten Teil dem perfekt spielenden "Paul Giamatti" zu verdanken hat. Ihm ist die Rolle auf den Leib geschrieben und es kommt während dem Film eine sehr angenehme, Wohlfühlstimmung auf. Es wird trotz 120 Minuten nie langweilig, insgesamt gab es nur sehr selten kleine Längen. Mir hats super gefallen und ich kann den Film nur weiterempfehlen. Ein schöner, ruhiger Film, nicht nur für Weinkenner ;).
Gnislew
19.10.2005 13:35 Uhr / Wertung: 7
Sideways gefiel mir recht gut. Die eigentliche Story ist zwar recht einfach gestrickt, doch sind die bei Hauptdarsteller äußerst sympathisch und herrlich gegensätzlich. Die kleineren Längen die der Film hat verzeiht man gerne, denn um diese Längen herum bekommt man einen fantastischen Film serviert.
Kazushi
11.07.2005 14:37 Uhr / Wertung: 8
Der absolute Kritikerliebling des vergangenen Jahres, Sideways (8/10) hat mich nicht hundertprozentig überzeugt. Es ist wirklich ein kleiner sympathischer Film über einen „Loser“, den man einfach gerne haben muss, und seinen deutlich weniger sympathischen Freund aus gemeinsamen Studientagen. Eine Geschichte über Midlife-Crisis und Wein, erstklassig geschauspielert, mit einigen wunderbaren Dialogen und viel Humor. Für das große Meisterwerk weist Sideways dann aber doch die ein oder andere Länge zu viel auf. Auf jeden Fall aber Sehenswert!
h03hn0r
13.06.2005 14:08 Uhr
phantasisches schauspieler aufgebot, und Alexander Payne's Drehbuch machen den film zu was echt besonderen. Also dass Paul Giamatti nicht mal nominiert wurde für den Oscar ist schon ein Skandal, erst recht, wenn man seine Leistung mit der von Clint Eastwood aus Million Dollar Baby vergleicht. Meiner Meinung nach der 2.beste und gefühlvollste Film 2004 nach Garden State
Jimmy Conway
03.06.2005 13:25 Uhr
Alexander Paynes Film "Sideways" handelt von zwei Losern um die Vierzig. Jack ist ein erfolgloser Schauspieler, der in einer Woche heiratet. Miles ist ein erfolgloser Schriftsteller und Lehrer, der noch immer nicht über seine Scheidung hinweg ist. Er ist so ein richtiger Frusthaufen. Jack dagegen ist ein ziemlich oberflächlicher Typ, der nur sein Vergnügen sucht. Vor der Hochzeit fahren beide für eine Woche in die pittoresken Weingebiete Kaliforniens. Wein, gutes Essen und Golf. Jack, der übrigens wie Arnold Schwarzenegger in früheren Jahren aussieht, hat da aber noch ganz andere Ziele. Er will noch mit so viel Frauen wie möglichst ins Bett. Miles ist dagegen ganz anderer Meinung und zieht den Wein (Pinot) den Frauen vor. Aber wie es kommen muss, treffen sie auf zwei selbstbewusste Frauen und die Turbulenzen beginnen erst recht.
"Sideways" hat eine coole Laid-back-Stimmung und ist der lustigste Film, den ich seit langem gesehen habe. Der Film zeigt, dass man auch mit einem intelligenten Drehbuch (Oscar!) einen äusserst unterhaltsamen Film machen kann. Insbesondere werden gewisse Peinlichkeiten des Lebens genüsslich und witzig ausgebreitet. Die Charaktere sind absolut liebenswert und werden durch die Schauspieler blendend verkörpert, namentlich Paul Giamatti als Miles. Schliesslich bietet "Sideways" nicht nur schöne Landschaften und guten Wein, sondern ist auch etwas fürs Herz. Die Liebesgeschichte zwischen Miles und Maya ist einfach rührend. Namentlich die verklausulierte Liebeserklärung - wie Miles über Pinot referiert und damit auch Maya meint - ist genial. "Sideways" ist somit ein ganz toller Film, der nicht nur Weinliebhabern wärmstens empfohlen werden kann.
Gamecat
21.04.2005 13:25 Uhr
Ich fand den Film unglaublich langweilig und die zwei, drei lustigen Gags waren tatsächlich schon im Trailer drin. Schlimmer noch, weil ich aus dem Trailer wusste wer die "Prügelbraut" ist, war auch hier keine Überraschung mehr möglich. Der entsetzlich konstruierte Rest machte die Sache durch seine Vorhersehbarkeit dann endgültig zur Qual. Wenn ich nicht im Flugzeug gesessen hätte, wär ich vermutlich schon nach der Hälfte dieses Films gegangen.
Marcel
23.02.2005 10:30 Uhr
Von wegen ausgehungert: nachdem ich in letzter Zeit eh nicht oft im Kino war und dann auch noch in Filmen a la 'Saw' und 'Blade3' fand ich 'Sideways' auch phantastisch. Ruhiges, melancholisches, witziges, trauriges Kino mit 2 unglaublich sympathischen tollen Hauptdarstellern. Und ne Menge Identifikationspotential und Losersympathie. Wann habe ich zuletzt dermassen entspannt im Kino gesessen? Kann mich nicht erinnern. Der Film hat mich gestern dermassen auf dem richtigen Fuss getroffen dass ich da glatt ne 10 rausrücken muss. Und das obwohl ich Wein nun mal absolut nicht mag, dann doch lieber ne Dose Faxe stechen ;)
darthschrag
16.02.2005 23:28 Uhr / Wertung: 8
Mir hat der Film wirklich sehr gut gefalle. Vor allem deswegen, weil er sich für die beiden Hauptcharaktere sehr viel Zeit genommen hat, was inzwischen selten geworde ist. Muss ja jtzt immer alles schneller gehen. Außerdem wird hier wirklich mal eine Gechichte von Anfang bis zum Ende und nicht dauernd mit Rückblenden erzählt. Letzteres fängt inzwischen langsam an zu nerven. Interessant in dem Film ist auch, dass man ausgehend von der persönlichen Stimmung unterschiedlich auffassen kann. So war ich mit mehreren Freunden in diesem Film und einige fanden ihn komisch andere zutiefst melancholisch und wieder jemand sehr deprimierend. Ich selbst habe oft gelacht.
KeyzerSoze
13.02.2005 22:28 Uhr / Wertung: 7
War nach dem enttäuschenden Ray nun der zweite Film der für den besten Film bei den Oscars nominiert wurde und auch dieser konnte mich nicht vollends überzeugen. Sicherlich ist Sideways ein ganz guter Film und die beiden Hauptdarsteller Giamatti und Hayden Church spielen sich wirklich die Seele aus dem Leib, aber es bleibt bei mir das große Problem, dass die Geschichte leider sehr einfach gehalten ist, sich auch einige Längephasen einschleichen und das Handeln der Hauptcharaktere manchmal sehr unsympatisch ist. Nichts desto trotz hatte ich, auch wenn ich alles andere als ein Weintrinker bin, viel spaß bei diesem Film, aber der Oscar als bester Film ist wohl nicht drin.
wonderwalt
12.02.2005 09:37 Uhr / Wertung: 8
Tja, daß mit dem Oscar für Paul Giamatti würde wohl eher eine große Überraschung sein. Er ist ja nicht mal nominiert. Schande!
wonderwalt
12.02.2005 09:32 Uhr / Wertung: 8
Mir hat "Sideways" auch gut gefallen. Eine herrliche kleine Komödie mit liebevoll und glaubwürdig gestalteten Charakteren und wahrhaftig grandiosen Darstellern. Paul Giamattis Leistung als neurotischer Loser, der doch ein heimlicher Sieger ist, sollte eigentlich mit dem Oscar belohnt werden (er ist deutlich besser als DiCaprio und Foxx). Und Thomas Haden Church ist als Testosteron-Zeitbombe in der Midlife-Crisis ein ebenbürtiger Partner. Der Film hat lediglich zwei Problemchen. Erstens leidet der Plot wie so viele Road-Movies unter der episodenhaft dahinplätschernden Erzählweise, der es ein wenig an Spannung mangelt. Außerdem sorgt der Kritiker-Segen aus den USA wahrscheinlich für eine zu hohe Erwartungshaltung bei manchem Kinogänger. Man kann die Euphorie aber insofern verstehen, als daß kleine, gute Filme über normale Menschen derart selten geworden sind in Hollywood, daß man sich geradezu ausgehungert darauf stürzen möchte.
Homerwells
10.02.2005 10:58 Uhr
Eins vorneweg: Ich hab Sideways 7 Punkte gegeben, mit Tendenz zur 8, und ich finde es ist ein guter Film, aber kein großartiger. Ich kann aber, glaub ich, verstehen, warum ihn viele großartig finden und warum er so durchweg ausgezeichnete Kritiken bekommen hat.Ein Film, dessen Handlung man anfängt zu beschreiben mit "Zwei Freunde machen eine Tour von Weinproben durch Kalifornien..." hat es eigentlich von vorneherein schwer, und dann sind die Hauptdarsteller auch noch von sowohl Bekanntheitsgrad, sympathischer Ausstrahlung und Aussehen her eher auf der Loserseite, aber Sideways hat trotz gelegentlicher Längen dieses gewisse Etwas, dass Filme meiner Meinung nach brauchen um überhaupt 10-Punkte-Kandidaten werden zu können. Paul Giamatti alias Miles redet über Wein wie Kevin Costner in "Annies Männer" über Baseball, oder Will Smith als Bagger Vance über Golf; und selbst wenn man keine Ahnung davon hat oder sich nicht die Bohne dafür interessiert, ist es trotzdem irgendwie wunderschön zuzuhören. Nennt mich ruhig sentimental, aber wenn jemand mit soviel Begeisterung, Wissen und (jawohl, ich schreibs jetzt) Liebe über eine Sache redet, dann färbt das auf den Zuschauer ab. DAS ist das gewisse Etwas.
Nachdem ich Sideways gesehen habe, mag ich immer noch keinen Wein. Aber ich wünschte ich würde.

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