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American Psycho (US 2000)

American Psycho (DE 2000)


Genre      Horror / Thriller
Regie    Mary Harron ... 
Buch    Bret Easton Ellis ... novel
Guinevere Turner ... 
Mary Harron ... 
Darsteller    Christian Bale ... Patrick Bateman
Josh Lucas ... Craig McDermott
Justin Theroux ... Timothy Price
[noch 13 weitere Einträge]
 
Agent trendsetter
 
Wertungen588
Durchschnitt
7.14 
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DVD-Erscheinungstermin:
05.09.2001

Start in den deutschen Kinos:
07.09.2000



9 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Baluonly
04.09.2009 14:15 Uhr
Als ich den Film 2001 oder so das erste Mal gesehen habe fand ich ihn unsäglich öde. Okay Christian Bale spielte hervorragend, aber der Rest nervte mich einfach nur.
Vielleicht hat mich damals auch nur diese "Welle" ums Buch total abgenervt (das ich dann auch deswegen nicht gelesen habe ).
Habe den Film dieses Jahr noch 1x geguckt und fand ihn zumindestens irgendwie amüsant...aber öde war er irgendwie immer noch ;)
Bale is' supi (wäre toll wenn er jetzt auch mal wieder supi sein würde und nicht wie in Terminator 4 u. Public E. nur Käse) und es gibt bißerl was zu lachen - aber ansonsten "Viel Lärm um nüscht".
mountie
28.10.2006 16:35 Uhr
Ich wollte diesen Film lieben. So wie Christian Bale hier aufspielt, und wie die Monologe von ihm, über Popmusik, Visitenkarten, usw., aufgemacht wurden war sehr genial gemacht. Doch wie borttronic`s Freundin weiter unten richtig bemerkt: Es war am Ende dann einfach zu wenig Story für mich enthalten. Auch das eher kryptisch angelegte Ende bleibt Geschmachssache. Nicht weil es so kryptisch ist, sondern weil einfach zu viele Fragen unbeantwortet bleiben. So bleibt das Fazit das sich Christian Bale langsam aber sicher zu einem meiner Lieblingsdarsteller hocharbeitet, dieser Film jedoch nicht ganz sein böses, satirisches, splatter-technisches Potenzial ausspielt. Nicht immer ist weniger mehr.
Knille
11.06.2005 14:53 Uhr / Wertung: 9
Nachdem ich mich kürzlich durch die teils langweilig-belanglose, teils schockierend-brutale Romanvorlage gequält habe, musste ich mir den Film dann doch noch anschauen. Nicht, weil ich nach der Lektüre des umstrittenen Buches einen guten Film erwartete, sondern einfach, weil ich wissen wollte, wie die Umsetzung dieses Werkes erfolgte. Tatsächlich wurde ich ziemlich überrascht, denn American Psycho gelingt das beinahe Unmögliche: Der Film gefällt mir deutlich besser als das Buch! Und nicht nur das, durch den Film (und vielleicht auch durch den zeitlichen Abstand zum Lesen) gefällt mir das Buch rückblickend doch besser als noch direkt nach der Lektüre. Da das seitenlange Aufzählen von Markenartikeln im Film verständlicherweise nicht umgesetzt wurde, ist die Story deutlich gestraffter als in der Vorlage und die im Buch immer wiederkehrenden langweiligen Passagen werden vermieden. Allerdings werden viele Aspekte des Buches nur angerissen, was mich erkennen lies, wie unheimlich viel eigentlich in dem Roman steckte. Besonders die Story mit Luis Carruthiers hätte deutlich mehr Raum verdient, denn sie ist eine der interessantesten Handlungsstränge des Buches. Aber auch die anderen Nebenfiguren können sich in den knapp 90 Minuten kaum entwickeln, was bedauerlich ist, da dadurch einige der Inhalte des Buches nicht vermittelt werden können. Auch das langsame Sich-Aufbauen von Batemans Mordgier kommt im Film kaum rüber.
Dafür sind die Dialoge (obwohl meistens 1:1 übernommen) durch die gelungene Inszenierung deutlich komischer als im Buch und die Satire auf die oberflächliche Yuppi-Welt kommt dadurch wesentlich besser zur Geltung als durch das einfache Aufzählen von Markennamen. Die Szene mit den Visitenkarten ist einfach köstlich.
Hauptanteil an der Qualität des Filmes hat aber zweifellos Christian Bale, der den Yuppi Bateman genauso wie den Killer absolut überzeugend spielt. Dass der Film den Splatter-Faktor des Buches deutlich herunterschraubt, tut ihm ebenfalls gut. Die ausführlichen Schilderungen brutaler Folterungen und Morde des Buches wirkten auf mich nur verstörend und zu übertrieben. Die krankhafte Leere des einsamen Bateman kommt auch durch die weniger brutale Gewalt des Filmes bereits zur Geltung. Zu guter letzt ist die absolut gelungene Einbindung der musikalischen Exkurse des Autors als Referate Batemans während der Morde ein absolut genialer Kunstgriff, der enorm zur Entwicklung der Athmosphäre beiträgt.
Es ist beinahe nicht zu glauben, wie es den Machern des Filmes gelungen ist, sowohl die Yuppi-Satire als auch den Thrill des Mörders Bateman einzufangen, dabei den Film in eine stringente Handlung zu zwingen (die das Buch nur bedingt hatte) und dann auch noch die Gewalt auf ein erträgliches Maß runterzuschrauben. Hier hat man bei der Adaption vieles richtig und eigentlich nichts falsch gemacht!
DonVito
25.10.2004 21:58 Uhr
Falls man in 60 Jahren mal fragt: "Wie war das damals, als all diese jungen Leute an die Börse gingen und BWL studierten?" Und dieser Film ist die Antwort: "Der eigentliche Beruf dieser Leute war über Sex, Drogen und Musik zu reden und über die Kollegen zu lästern... und falls es nötig wird mal ein paar Nutten zu killen." ;-)
Ich habe keine Ahnung von der literarischen Vorlage (nicht schimpfen Gamecat :-)), es war einfach ein lustiger Film, der storymäßig irgendwie auf nen Bierdeckel passt. 7 Punkte, auch dank der supergeilen Musik (und dem besten Whitney Houston- Coming Out ever).
borttronic
11.10.2004 13:06 Uhr
Kommentar meiner Freundin: "Ich habe noch nie einen Film gesehen, der so wenig Handlung hat, aber trotzdem so fasziniert."
flechette
18.09.2004 17:29 Uhr
Der Film hat auf mich eine Wirkung, als wäre er nciht fertiggestellt worden. Ich war so überrascht, als auf einmal die Credits aufgelistet wurden und mir bewusst wurde, dass der Film zu Ende war. Dabei gab es so vieles, das noch nicht geklärt wurde bzw. nicht weiter behandelt wurde. Von Christian Bale toll gespielt, von Willam Dafoe gibts leider nur ein paar kurze Szenen. Hätte gerne mehr davon gesehen.
Gamecat
18.05.2004 23:00 Uhr
Ich musste damals in der Buchhandlung noch hinter der netten Dame von der Kasse herlaufen um an das Buch zu kommen... zum "Giftschrank" wo man die indizierten Bücher vor den Blicken der Jugend bewarte... 8-) * So ähnlich wirkt dieser Film auf mich... hier hat man auch einiges vor den Blicken der FSK-Jugend bewart. 30 vielleicht 20 Prozent mehr explizite Gewalt und der Film wäre authentisch aber leider "Strafrechtlich unbedenklich" und unverkäuflich... Ist ja auch nicht ganz falsch... man sollte das besser in Ruhe lesen, als es hektisch zu konsumieren. Das ist zu krass. 8)
KeyzerSoze
18.05.2004 18:06 Uhr / Wertung: 5
Aufgrund vieler positiver Meinungen und dem großartigen Rules of Attraction waren meine Erwartungen an diesen Film riesengroß und wurden leider sehr enttäuscht. Klar, Bale spielt großartig, aber sonst konnte ich dem Film nur wenig abgewinnen, so gefiel mir die Story irgendwie von Anfang an nicht, aber immerhin ging die Inszenierung einigermßen. Dem wirklich überzeugenden Ende ist es zu verdanken, dass ich den Film doch ganz ordentlich fand. Kein Vergleich zu Rules of Attraction
wonderwalt
18.08.2001 19:06 Uhr / Wertung: 5
Ich fand schon das Buch schlecht. Ellis fabriziert seitenlange Aufzählungen von Modemarken und Konsumartikeln und streut zwischendurch Blut- und Ekelnummern ein. Und das Ganze wird dann entweder als "Kult" oder als Satire auf die Yuppie-Gesellschaft verkauft. Und der Film ist die gelackte und deutlich entschärfte Filmversion davon.

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