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Caché (FR 2005)

Niente da nascondere (IT 2005)
[Caché] (FR 2005)
Hidden (UK 2005)
Versteckt (DE 2005)
Caché - Versteckt (DE 2005)


Genre      Drama / Mystery / Thriller
Regie    Michael Haneke ... 
Buch    Michael Haneke ... 
Produktion    Veit Heiduschka ... 
Darsteller    Juliette Binoche ... Anne
Daniel Auteuil ... Georges
Maurice Bénichou ... Majid
Annie Girardot ... Georges' Mutter
[noch 5 weitere Einträge]
 
Agent wonderwalt
 
Wertungen79
Durchschnitt
6.54 
     Meine Wertung
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DVD-Erscheinungstermin:
07.09.2006

Start in den deutschen Kinos:
26.01.2006



11 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Fox
04.04.2013 00:43 Uhr / Wertung: 2
Interessant, dass einige diesen Film so hoch, den sehr verwandten Film "Hotel" hingegen so niedrig werten. Während bei "Hotel" der Fantasie jedoch genügend Freiraum gelassen wird, wird hier scheinbar alles aufgeklärt bis auf die eigentliche Handlung, für die es offensichtlich keine Erklärung gibt, weil sie ein reines technisches Hilfskonstrukt ist, sozusagen ein "Deus ex Machina" um die Geschichte ins Rollen zu bringen. Das ist nicht "Spiel mit den Erwartungen des Zuschauers", das ist schlicht Mangel an Fantasie oder Willen, sich eine passende Rahmengeschichte auszudenken. Schade um die vertane Zeit. Die nervigen Charactere tun ihr Übriges, die verlorene Zeit zu bedauern. Gutmütige Zuschauer mögen dies als "Gesellschaftskritik" interpretieren wollen. Unnachvollziehbares geheimnistuerisches Verhalten nerviger Personen ist keine Gesellschaftskritik.
Thanatos
05.05.2009 18:19 Uhr / Wertung: 2
Dieser "geniale" Film hätte mit Auflösung wohl noch eine Wertung im unteren Mittelmaß bekommen.
wonderwalt
05.05.2009 18:15 Uhr / Wertung: 10
Ein Glück, hat dieser geniale Filme keine Auflösung oder Erklärungsversuche parat. Und Thanatos, sei ehrlich, selbst mit Auflösung hättet Ihr den Film nicht besser gefunden.
;-)
Thanatos
05.05.2009 17:55 Uhr / Wertung: 2 - Letzte Änderung: 05.05.2009 um 18:05
Nach 30 Minuten und 3 verschiedenen Kameraperspektiven denkt man:
Wann kommt der Film endlich in fahrt?

Nach 60 Minuten und 5 verschiedenen Kameraperspektiven denkt man:
Geb ich dem Film 0 oder -1 Punkte?

Nach 90 Minuten und 6 verschiedenen Kameraperspektiven denkt man:
Ok vielleicht passiert ja gegen Ende noch was spannendes?

Nach 120 Minuten und 7 verschiedenen Kameraperspektiven denkt man:
Wie das wars? Keine Auflösung? Keine Erklärung? Nichts? Nicht mal etwas, worüber man noch diskutieren kann?

Der Film hat einfach nichts außer Langeweile zu bieten. Ganz oben steht das Gespräch mit der Mutter, was wohl 5 Minuten dauerte jedoch auf 30 sec hätte geschnitten werden können. Würde man den Film korrekt schneiden, wären jedoch nurnoch 15 Minuten Film übrig - welche natürlich auch keinen besseren Film ergeben würden. Auch meine beiden "Mitgucker" waren von dem Film und der Geschichte mehr als nur gelangweilt. Zum Glück konnten wir uns mit schnippischen Kommentaren über den Film bei Laune halten, sodass es doch noch möglich war, den Film bis zum "Ende" zu schauen.
Sehr großzügige 2 Punkte...
Caenalor
01.03.2009 13:59 Uhr / Wertung: 8
So, nun habe ich ihn tatsächlich gesehen. Ein in seiner formellen wie inhaltlichen Konsequenz wirklich beeindruckendes Werk mit erwartungsgemäß starken Hauptdarstellern. Anfangs wollte ich, von der erzählerischen Wucht überzeugt, 9 Punkte geben, entschied mich aber letztlich zu einem weniger, da mir in der Nachbetrachtung die implizite Veurteilung von Georges Verhalten zu deutlich und hart war, etwas mehr Ambivalenz wäre ihm gerechter geworden und hätte den Film auch noch stärker nachwirken lassen.
Bemerkenswert übrigens: ein Psychoanalytiker, der im Anschluss an die Vorführung einen Vortrag hielt, hat in perfekter Klischeeerfüllung gleich zwei Ödipuskomplexe (einen für Georges und einen für Pierre) hineininterpretiert.
KeyzerSoze
27.02.2009 09:58 Uhr / Wertung: 7
Wer hätte gedacht, dass ein so großes Nichts so spannend sein könnte. Michael Hanekes Cache handelt von einer Familie die Videos zugeschickt bekommt auf denen ihr eigenens Haus zu sehen ist und sie scheinbar beobachtet werden. Die Polizei will nichts machen und so muss der Familienvater der Sache selbst nachgehen. Dies ist dabei so eindringlich ruhig in Szene gesetzt, dass der Film dadurch umso beklemmender und bedrückender, ja fast real wirkt. Das ist auch die große Stärke des Filmes, denn mit dem Ende muss ich gestehen hatte ich meine Probleme ... vielleicht auch einfach weil ich was Größeres erwartet habe, eine Auflösung, das einen die Kinnlade runterklappen lässt. Dem war leider nicht so, denn auch wenn das eigentliche Ende durchaus überzeugen kann hat mir das den Gesamteindruck doch ein wenig nach unten gezogen.
Caenalor
24.02.2009 15:09 Uhr / Wertung: 8
Da klicke ich diesen Film an, weil ich ihn demnächst im Kino sehen möchte, und stelle fest, dass ich ihn schon gewertet habe. Dabei habe ich ihn ziemlich sicher noch nicht gesehen. Fällt jemandem ein sehr ähnlicher Film ein, mit dem ich ihn verwechselt haben könnte?
ZordanBodiak
29.12.2006 12:04 Uhr / Wertung: 8
Michael Haneke terrorisiert erneut die gut behütete, bürgerliche Welt. In (extrem) ruhigen Einstellungen seziert er das Leben einer gutsituierten Familie - lässt diesen Videobänder zukommen und offenbart deren Reaktionen. Dies alles ist äußerst spannend - obgleich nicht auf einem gewöhnlichen Thrillerlevel. Vielmehr wirkt das ganze überwiegend "real". Die heile Welt bricht zusammen. Abgründe tun sich auf. Ohne dass Haneke das Geschehen aufklärt. Vielmehr macht er den Zuschauer sogar zu dem Komplizen des Versenders der Videobänder: Eine Großzahl der Filmszenen entstammen diesen Videobändern - und bei einigen wird man dies nicht auf den ersten Blick erkennen. Wie gut "caché" endgültig ist, kann man auf Anhieb nicht sagen. Die Wirkung muss sich erst entfaltet haben. Denn "caché" muss man genau beobachten. Jede Einstellung studieren - um wirklich jeden der versteckten Hinweise für die Entschlüsselung dieses Kinoexperiments zu erhalten... 8 gefilmte Punkte
skirmish
18.02.2006 09:02 Uhr
Eigentlich ist Caché höchst originell; die Hintergründe bleiben verhüllt und trotzdem wird alles gezeigt. Die Motive und die wahren Gründe für die heimlichen Videokassetten und für das Verhalten der Charaktere werden verheimlicht, es kommt zu keiner Auflösung.
Dies macht den Film so anders als andere Filme, ist aber gleichzeitig das Hauptproblem: Wird uns die ganze Wahrheit vorenthalten, weil dem Regisseur nichts Besseres einfiel, oder ist es ein bewusstes Spiel mit dem Publikum und seinen Erwartungen? Ich tippe zwar auf letzteres. Genau dieser Aspekt dürfte vielen Leuten Bauchweh bereiten, wenn sie sich den Film ansehen. Er ist sehr gewöhnungsbedürftig und hat auch mich, zugegebenermassen, nicht völlig überzeugt.
yaldaboath
17.01.2006 20:52 Uhr
Naja, ich wundere mich immer noch, dass ich nicht eingeschlafen bin bei dem Film. Irgendwie hat er schon was. Nur eben leider nicht genug.

Das staendige herumdrucksen und heimlichtun der Charaktere (sowie auch des Films) geht irgendwann tierisch auf die Nerven.
cineman
17.01.2006 15:12 Uhr / Wertung: 9
Und haneke schafft es ein weiteres Mal den Zuschauer genial in seinen Bann zu ziehen und duch das gute ensemble für eine grosse realitätsnähe zu sorgen.

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