The Movie Community HomeLetzer Film Mittwoch, 20. Januar 2021  13:44 Uhr  Mitglieder Online1
Sie sind nicht eingeloggt

Sophie Scholl - Die letzten Tage (DE 2005)

Sophie Scholl - The Final Days (US 2005)


Genre      Drama
Regie    Marc Rothemund ... 
Buch    Fred Breinersdorfer ... 
Produktion    Christoph Müller ... 
Darsteller    Julia Jentsch ... Sophie Scholl
Fabian Hinrichs ... Hans Scholl
Florian Stetter ... Christoph Probst
Gerald Alexander Held ... Robert Mohr
[noch 11 weitere Einträge]
 
Agent Muckl
 
Wertungen309
Durchschnitt
7.88 
     Meine Wertung
[Prognose] [Werten]


DVD-Erscheinungstermin:
23.09.2005

Start in den deutschen Kinos:
24.02.2005



11 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

ayla
06.04.2019 14:28 Uhr
Schon 4x gesehen...zeigt mir immer wieder eindrucksvoll wie wichtig es ist Menschlichkeit zu wahren und gegen ein Unrechts-Regime vorzugehen bzw. gegen drohende nazis vorzugehen.
Am 27.05.2018 einen wunderbaren Tag mit 72.000 Gegendemonstranten erlebt.

Never Forget. Weiße Rose.

Ich habe sowohl vor Sophie Scholl als auch vor Julia Jentsch, die sie hier gespielt hat, großen Respekt!
Überragende schauspielerische Leistungen!
Alex
29.09.2006 17:31 Uhr
"Mein Name ist Alt - ich bin der Gefängnisgesitliche"
KeyzerSoze
27.12.2005 10:13 Uhr / Wertung: 8
Sehr intensiver deutscher Film! Die Geschichte zum Großteil auf die Verhöre zu beschränken war sehr gut, da gerade diese Verhöre den Zuschauer die komplette Laufzeit über fesseln. Die Darsteller machen ihre Sache sehr gut, wobei mir vor allem André Hennecke als Richter wohl so schnell nicht mehr aus dem Kopf gehen wird! Gehört definitiv zu dem Besten was die letzten Jahre aus unserem Lande kam.
Jimmy Conway
03.06.2005 14:13 Uhr
Mit Sophie Scholl - Die letzten Tage setzte Regisseur Marc Rothemund der berühmten Widerstandskämpferin ein beeindruckendes filmisches Denkmal, dessen akkurate und authentische Nachzeichnung der Ereignisse in den fünf Tagen von Scholls Verhaftung bis zu ihrer Hinrichtung am 22. Februar 1943 auf den originalen Vernehmungsprotokollen der Nazi-Diktatur basiert. Jahrzehntelang in Kellerarchiven der Sowjetunion und der DDR verschwunden, kamen die historischen Dokumente erst nach der deutschen Wiedervereinigung erneut zum Vorschein, und bildeten schließlich die Grundlage für das packende Drehbuch von Fred Breinersdorfer, in dem sich die mutige Münchener Studentin Sophie Scholl (herausragend gespielt von Julia Jentsch, Die fetten Jahre sind vorbei) ein kammerspielartiges Rededuell mit ihrem Vernehmungsbeamten, dem systemtreuen Gestapo-Beamten Robert Mohr (Alexander Held), liefert. Bis hin zum Schauprozess vor dem berüchtigten Blutrichter Roland Freisler und der Hinrichtung von Sophie, ihrem Bruder Hans und ihrem Mitstreiter Christoph Probst von der Widerstandsgruppe „Die weiße Rose“ dokumentiert Regisseur Rothemund mit einer effektiven, zurückhaltenden Inszenierung die verbürgten Ereignisse mit beeindruckender historischer Akribie und erschafft so ein tief bewegendes Portrait dieser jungen Frau, deren moralische Standhaftigkeit auch heute noch ein bewundernswertes Vorbild ist. Verdientermaßen wurden Marc Rothemund und Julia Jentsch dann auch auf der Berlinale 2005 mit den Preisen für Regie und beste Hauptdarstellerin belohnt.
Al Gore
11.03.2005 23:01 Uhr
Komme eben aus dem Kino und bin echt total "begeistert" von dem Film oder besser fasziniert von der super Schauspielleistung von Julia Jentzsch. Der Film vermag wirklich von Anfang bis Ende zu fesseln, ganz anders als "Der Untergang", der mich weit nicht so berührt hat; was sicher auch an den dort fehlenden Identifikationsfiguren liegt. Die Darstellung des Roland Freisler fand ich ebenfalls überragend, den Tonfall, die Mimik, wirklich super, habe neulich Ausschnitte bei Guido Knopp gesehen und habe den eben sofort wieder erkannt!
Toll, jedem nur zu empfehlen!
wonderwalt
05.03.2005 23:01 Uhr / Wertung: 9
@Materie: Freisler hat nun mal wie ein Büttenredner gesprochen, er war von Haus aus bereits eine Parodie seiner selbst. Und wenn man Hennickes Darstellung im Vergleich zum Original sieht, das man ja aus alten Wochenschauauschnitten kennt, kann man seine Leistung nur bewundern. Freisler war ein demagogischer Besserwisser des Bösen. Und genauso bringt ihn Hennicke rüber. Auch wenn das sauanstrengend ist.
wonderwalt
04.03.2005 22:46 Uhr / Wertung: 9
Ruhiger und sehr bewegender Film mit einer wirklich überirdisch guten Julia Jentsch.
huibuh
28.02.2005 09:21 Uhr
Gerade nach den ganzen Nazi-Verherrlichungsfilmen wie Napola und der Untergang ein Film an dem ich eigentlich gar nichts zu kritisieren habe. Ein absolut gelungener Film, die interessantesten Szenen entstehen während des Dialogs von Sophie mit dem Umtersuchungsbeamten.
KarlOtto
26.02.2005 23:16 Uhr / Wertung: 10
Also ich hab den Film heute gesehen und fand ihn Klasse gemacht. Was den Richter im Prozess angeht, fand ich die Darstellung eigentlich passend. Es war ein Schauprozess und das Urteil stand auch schon vorher fest. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Prozess genau so abgelaufen ist, einfach damit er in die "richtige" Richtung läuft. Ich frag mich wozu die einen Anwalt bekommen haben, der war sowas von voreingenommen und überflüssig.
Materie
26.02.2005 13:47 Uhr
Der Film könnte sogar 10 Punkte verdienen, wenn die Verhandlung nicht so misslungen wäre. Der Präsident/Richter hat eine ähnliche Betonung wie ein Büttenredner und macht dadurch die ganze Atmosphäre kaputt.
Gamecat
25.02.2005 13:56 Uhr
Hab ein interessantes Interview gesehen, da wurde gefragt warum die Macher nochmal das Thema "Geschwister Scholl" aufgegriffen haben. "Die weiße Rose" wurde ja schon 1982 von Michael Verhoeven recht gut verfilmt. Der Regiesseur meinte dazu, dass dieser Film da anfängt wo "Die weiße Rose" aufhört. Dort endet die Geschichte mehr oder weniger mit der Verhaftung der Geschwister und ihrer Hinrichtung. Hier greift man nun auf die erst seit kurzem zugänglichen orginal Protokolle der Verhöre und Verhandlungen zurück und zeigt was nach der Verhaftung wirklich geschah. "Die weiße Rose" und "Sophie Scholl - Die letzten Tage" ergänzen sich also. *** Ein sehr interessantes Buch in diesem Zusammenhang stammt von Otl Aicher. Er ist der Ehemann von Inge Scholl, einer Schwester von Sophie und er war ein guter Freund der Geschwister. Er erzählt in "Innenseiten des Kriegs" [ http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3596137950/ ] seine "Lebensgeschichte" und stellt fest: "Wer sich mit der Opposition im Kopf zufrieden gibt, zieht sich in die bürgerliche Unverbindlichkeit zurück und trocknet darin aus." - Otl Aicher ist übrigens einer der bedeutendsten deutschen Design-Künstler des 20. Jahrhunderts [ http://www.biza-project.de/otl/start.htm ] - von ihm stammen unter anderem die Sport-Pictogramme, die heute weltweit Verwendung finden.

11 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]