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V for Vendetta (US 2006)

V wie Vendetta (DE 2006)


Genre      Action / Drama / Sci-Fi / Thriller
Regie    James McTeigue ... 
Buch    Andy Wachowski ... 
Larry Wachowski ... 
Alan Moore ... (Charaktere)
David Lloyd ... (Charaktere)
Produktion    Joel Silver ... 
Andy Wachowski ... 
[noch 16 weitere Einträge]
 
Agent DonVito
 
Wertungen1296
Durchschnitt
7.87 
     Meine Wertung



DVD-Erscheinungstermin:
16.09.2006

Start in den deutschen Kinos:
16.03.2006



45 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

ayla
05.03.2017 15:04 Uhr
Kleiner Spoiler

Besser und anders als erwartet..und es die Bilder vermuten lassen.
Es ist viel mehr Politik, als eine Gewaltorgie.

Vieles geht aber gewaltig aufn Keks.
Die Charaktere verhalten sich extrem schräg.
Normialität ist Fehlanzeige.

Zu viele bedeutungsschwangere, salbungsvolle Worte, dazu die seltsame Sache, dass der Held seine Helferin foltert "um ihr die Angst zu nehmen" (!?) -
Und am Ende noch eine unnötige Szene à la "Matrix". Schade, da wäre viel viel mehr möglich gewesen.
SteffenX
03.09.2011 14:50 Uhr / Wertung: 8 - Letzte Änderung: 03.09.2011 um 15:17
Sei es wie es sei, das ist halt mein Eindruck. Ich kenne Brave New World nicht, aber bei kurzen WIKI überfliegen sehen mir die dortigen Strukturen anders aus. Ich denke auch das Buch 1984 wird sich am Nationalsozialismus orientiert haben so wie in V solche Strukturen erkennbar waren, die mich eben an 1984 erinnerten.
Dr.Nibbles
02.09.2011 22:06 Uhr
@SteffenX: Sicherlich wahr, wenn man annimmt, dass 1984 die einzige jemals originale Dystopie ist ;)

Würd eher sagen, dass die von Dir beschriebenen Elemente klare Zeichen fast jeder Dystopie sein werden. Brave New World hat z.B. auch einen übermächtigen und kontrollierenden Staat, wenn auch in anderer Ausprägung. Und das Buch erschien immerhin 17 Jahre vor 1984.
SteffenX
02.09.2011 21:20 Uhr / Wertung: 8
@Dr.Zoidberg
Na gut, dann hat eben "1984" evtl. Anreize für den Comic/Graphic Novel gegeben, welcher wiederum Anreize für den Film gegeben hat.
Dr. Zoidberg
01.09.2011 19:59 Uhr / Wertung: 9
Ich glaube der zugrundeliegende Comic/Graphic Novel hat mehr Anreize für diesen Film gegeben ;-)
SteffenX
31.08.2011 14:29 Uhr / Wertung: 8
Orson Welles "1984" hat hier sicherlich Anreize für diesen Film gegeben. Dort gab es zwar keinen Rächer wie V aber das totlitäre System mit seinen Ministerien erinnert stark daran. Dort wurde die gleiche bedrückende Situation, die allgegenwärtige Staatsmacht, die Vergehen an der eigenen Bevölkerung (im Roman von Orwell sind es Bomben, hier Viren) und die gnadenlose Verfolgung aller die anders sind dargestellt.
suelzepollution
11.12.2009 18:12 Uhr / Wertung: 8
Die Idee des Films, sprich die Handlung, ist super.
Leider muss ich aber Punkte abziehen für den schlechten Dreh. Die Lichtverhältnisse sind oft nicht richtig, etc.
Nessie
22.09.2009 13:51 Uhr
Die Parallelen zum Grafen von Monte Christo werden natürlich nicht umsonst betont. Trotzdem geht es V doch wohl noch um etwas mehr als nur Rache. Ein Mann gegen das System erscheint unrealistisch aber der Gedanke und die gut gelungene Umsetzung sind natürlich verführerisch. Man hag hier Selbstjustizverherrlichung schreien, aber das ist gar nicht so vordergründig. Die Idee, dass es nur eines richtigen Auslösers für große Veränderungen bedarf wird zumindest sehr plausibel gemacht, wenn auch die Konsequenzen offen bleiben.
bkk11
26.07.2008 19:33 Uhr
Ein gut gemachter, kurzweiliger Hollywood-Film, der aber seiner Vorlage in keinster Weise gerecht wird. - Und das ist seltsam, denn oberflächlich betrachtet erscheint der Film wie eine äußerst originalgetreue Verfilmung. Aber eben nur oberflächlich betrachtet! Denn die politische Botschaft des Comics wird vollkommen ignoriert. Während es sich beim Comic um eine intelligente, vielschichtige Diskussion des Anarchismus und seiner Durchsetzung ist, wird der Film zu einem plumpen Machwerk gegen die Bush-Regierung mit naiver Revolutions-Romantik. Während Moore's Werk den Leser herausfordert, schreit der Film den Zuschauer an: "Neokonservativismus ist Faschismus!"
Eine äußerst lesenswerte Kritik die auf die o.g. Aspekte eingeht ist hier zu finden:
http://www.comicgate.de/cmdb/db_vwievendetta.htm

Fazit: Als Film durchaus unterhaltsam, als Verfilmung absolut unwürdig!
El Camel
20.03.2008 15:25 Uhr
Ich frag mich bis heute obs für den Film auch ne amerikanische Synchro gibt... irgendwie kann ich mir vorstellen das 70% des US Publikums nur die Hälfte verstanden haben wird XD.
wonderwalt
02.10.2007 08:29 Uhr
@Caenalor: Menschenskinder, der Begriff "Action-Pseudodystopie" lässt ja sogar Fritz Göttler vom SZ-Feuilleton vor Ehrfurcht erstarren. ;-)
Caenalor
02.10.2007 05:11 Uhr / Wertung: 8
Anfangs befürchtete ich billige Action-Pseudodystopie à la Equilibrium oder Aeon Flux, aber ich wurde eines besseren belehrt. Was ich zu den bisherigen positiven Kommentaren noch hinzufügen möchte: In gewissem Sinne ist V durchaus trashig, da die Grundgeschichte eben doch eine billige Standard-Nachmacher-Dystopie ist. Im Gegensatz zu den genannten Machwerken bietet er jedoch eine so grandiose Atmosphäre, dass man sich damit problemlos abfinden kann. Und die Trashigkeit scheint auch zumindest ein wenig gewollt oder zumindest bemerkt und selbstironisch überwunden zu sein. Heraus kommt ein Film mit so bombastisch-kitschiger Revolutionsästhetik und mit stellenweise so gekonnt übersteigerten Klischees, dass es allemal sehenswert ist.
Fazit also: kein sonderlicher Tiefgang, aber eine bereichernde Neubearbeitung des Genres. 8 Punkte.
Dr.Nibbles
21.08.2007 22:01 Uhr
Schließe mich namecaps1 an. Genialer Film, der es schafft eine Athmosphäre aufzubauen, von der viele andere Filme nur träumen können. Meine Wertung als ich die Synchro gesehen habe, war ebenso eine 8, aber jetzt nach Original bin ihc auch eher zur 9 geneigt.
sebi00
28.03.2007 22:51 Uhr
Ein super film mus ich sagen
namecaps1
23.02.2007 01:11 Uhr / Wertung: 9
So, Kren (Meerrettich) zum Reiben in Kürze: V wie Vendetta hat mit V wie das Comic nix zu tun. Hier gehts nur um den Film. Und der ist, darstellerisch, voll auf der Höhe (Original Hugo Weaving: 10, Synchro: 8). Dramaturgie Top, Darsteller sehr gut, Kostüme großartig, Ausstattung reflektieren sinnvoll eingesetztes, großes Geld.Kleine Abwertung für Ansprüche auf Aktualitätsbezug (Stichwort Vogegrippe), die in echt unnützen Seichtigkeiten münden, damit für den Dialog.Andererseits sind V's Texte und Dialoge mit das Geilste der letzten 5 Jahre, auch über Weavings Fähigkeiten hinaus. Im Kontext des Genres. Fazit: Ein Beispiel für Popcorn-Kino, wie es sein soll: Unterhaltsam, drastisch und plakativ, wo das indiziert ist - und doch mit einem gehörigen Schuss Irritation für die über ca. zwei Stunden falschernährten Zuschauer, die das Abschalten des Gehirns nicht zulässt. Darüber redet man auch Tage nach dem "Erlebnis Kino", das ich hier mal ruhig strapazieren darf. Das hätte Mr. Moore bedenken sollen, es ist wohl das Beste, was der Übertragung seines Mediums Comic auf das Medium Film als Reminiszenz zugelassen hat. Geil, d.h. 9 für die OF, immerhin 8 für die Synchro.
Marjan
06.01.2007 13:55 Uhr / Wertung: 9
V steht im übrigen nicht nur für Vendetta. für kenner der OF ist das nichts neues:
Voilà! In view, a humble vaudevillian veteran, cast vicariously as both victim and villain by the vicissitudes of Fate. This visage, no mere veneer of vanity, is a vestige of the vox populi, now vacant, vanished. However, this valorous visitation of a by-gone vexation, stands vivified and has vowed to vanquish these venal and virulent vermin van-guarding vice and vouchsafing the violently vicious and voracious violation of volition. The only verdict is vengeance; a vendetta, held as a votive, not in vain, for the value and veracity of such shall one day vindicate the vigilant and the virtuous. Verily, this vichyssoise of verbiage veers most verbose, so let me simply add that it's my very good honor to meet you and you may call me V.
Knille
21.11.2006 20:35 Uhr / Wertung: 8
Stephen Fry (im Film als Schauspieler des Gordon aktiv) hat sich schon 1997 mit dem Thema Diktatur beschäftigt. Sein cleverer Roman "Geschichte machen" handelt von einem Historiker, der eine Möglichkeit findet, in der Zeit zurückzureisen und die Geburt Hitlers zu verhindern. Er wacht in einer völlig veränderten Welt auf. Stephen Fry schreibt sehr gut und ist sehr geschickt im Verknüpfen von Handlungssträngen und im Spiel mit verschiedenen Zeitebenen. Ohne zu viel von der Geschichte verraten zu wollen: Dieser Roman ist für jeden, der sich für die Thematik interessiert durchaus einen Blick wert.
ZordanBodiak
21.11.2006 15:35 Uhr / Wertung: 7
Großmundig erscheint "V for Vendetta" wie eine tiefgründige Gesellschaftskritik - diesem Anspruch wird der von den Wachowski-Brüdern produzierte Film aber nur wenig gerecht. Die gezogenen Schlüsse sind ziemlich simpel und undifferenziert. Dafür funktioniert der Rachfeldzug aber gut als Unterhaltungskino. Die Darsteller sind sehr gut [Weavings Stimme; mit Rea, Fry und Hurt tolle Nebendarsteller], die Inszenierung erstaunlich ruhig. Erst in den finalen Minuten wird's etwas ärgerlicher. Da gibt's noch das Sahnehäubchen der unglaubwürdigen Liebe und einen aufs (gute) Aussehen minimierten Schlussakkord. Sei'S drum. Ansprechend Unterhalten wird man allemal... 7 maskierte Punkte
Sserpyc
12.10.2006 02:20 Uhr
Überragender Film, tolle Schauspielerische Leistung, klasse Szenario und endlich mal wieder kein 08/15 Happy-Kitsch-Ende wie bei diversen anderen Comicverfilmungen. Das Regime wird auch nicht einfach gottgegeben hingestellt, sondern es gibt eine Vorgeschichte - Klasse! Als Kritikpunkt würd ich anführen, dass leider für JVC Produkte geworben wurde, da überall JVC Bildschirme aus aktueller Produktion zu sehen waren - für die meisten verzeihlich, aber für mich ist sowas immer ein Kritikpunkt. Wobei es natürlich nicht so vorteilhaft für eine Firma ist, als exklusiverer Bildschirmliferant eines totalitären Regimes dargestellt zu werden ;). Tut jedenfalls der Qualität der Handlung natürlich keinen Abbruch. 9 knallig revolutionäre Punkte.
Alex
28.09.2006 12:39 Uhr
ich weiß ja nicht.... ein bisschen zu plumpe anspielungen aufn adi... adam suttler ... naja... fnds nch so überragend, schon gut, aber nicht so...
KarenSisco
23.09.2006 19:09 Uhr
Überragender Film. Habe mir die DVD nur just for fun ausgeliehen und war sprachlos. Schauspielerisch hervorragend! Ich bin begeistert. Wehe, wenn es wir wirklich mal so kommt. Von mir 10 Punkte, obwohl ich das Comic auch nicht kenne, ich war mehr als begeistert.
gimmy167
12.09.2006 14:30 Uhr / Wertung: 8
Überaschend ruhiger Film , den man nach dem Trailer als actionlastiger erwartet hätte. Aber bei weitem kein Nachteil sondern hervorragend gespielt (Hugo weavings stimme ist einfach der Wahnsinn!, und Natalie ist eh immer super) und wahrscheinlich szenarioartig gar nicht so weit hergeholt. Zur Comic-umsetzung kann ich nichts sagen , da ich diesen nicht kenne aber als eigenständiger Film überzeugt er auf ganzer Linie.
Übrigens auch interessante Documentationen auf der Dvd die sich ein wenig mit der Frage beschäftigen wo Freiheitskampf aufhört und wo Terrorismus anfängt!
Mal wieder ein Lichtblick unter dem ganzen restlichen Schrott der dieses Jahr im Kino kam.
9/10 Überwachungsstaaten
e-sTy
21.04.2006 16:17 Uhr / Wertung: 8
Ein wirklich überzeugender Film! Der Trailer hatte bei mir zwar ein falsches Bild erzeugt, so dachte ich das es in dem Film viele Kämpfe und Action-Szenen gibt, was jedoch nicht der Fall ist. Trotzdem kommt zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf, da die Story und vor allem auch die Darsteller absolut überzeugend sind. Bis jetzt der beste Film den ich dieses Jahr gesehen habe. Finde es aber schade das V for Vendetta auf so wenig Interesse gestoßen ist, bei uns war er bereits nach 3 oder 4 Wochen aus dem Kinoprogramm verschwunden...
Avilian
05.04.2006 15:29 Uhr / Wertung: 10
Guter Kommentar, aber es fehlt die SPOILERWARNUNG!
CS-M
05.04.2006 10:47 Uhr / Wertung: 7
Der schier endlosen reihe von Comicverfilmungen fügen die Wachowskis und der eher unbekannte Regisseur McTeigue eine weitere zu, diesmal aus dem Hause DC. Es geht um den Kampf eines Mannes gegen ein totalitäres/ faschistisches System in einem fiktiven England. Vorbild für die Geschichte ist die historische Figur des Guy Fawkes, der im 17. Jahrhundert das englische Parlament in die Luft jagen wollte und scheiterte. Mit einer an dieses Ereignis erinnernden Sequenz startet auch der Film.
In der filmischen Gegenwart ist es ein mysteriöser Mann, der sich selbst V nennt, der gegen das System kämpft. Dabei setzt er alle Mittel ein, die die Guerillataktik bietet. Medienbotschaften, bomben-Attentate und Morde hoher Parteifunktionäre. Seine Motivation für diesen Kampf wird erst im Laufe der Filmes deutlich. Begleitet wird er in dem Film von Evey, ein junges Mädchen, dass zunächst von V fasziniert, dann abgestoßen ist und sich am Ende in ihn verliebt.
Als Film ist Vendetta gelungen und hebt sich angenehm ab von dem üblichen Hollywood-Actionkino. Die Charaktere stehen eindeutig im Vordergerund, wobei man nicht genau weiß, ob jetzt Evey oder V Protagonist sein soll. Ihre Entwicklung ist in jedem Fall glaubwürdig und sehr ausführlich dargestellt, auch dank der Darsteller. Vor allem Hugo Weaving ist hervorzuheben, der es schafft, der starren Maske trotzdem Ausdruck zu verleihen.
Einen Schwerpunkt des Films bildet die Darstellung des englischen Faschismus, bei dem sich die Wachowskis offensichtlich die Nazidiktatur zum Vorbild genommen haben. An sich stellt es sich absolut glaubwürdig dar, am Ende machen es sich die Autoren aber dann doch zu einfach und vieles gerät zu eindimensional. Dass die Bürger so einfach bis vor das schwerbewachte Parlament marschieren können, scheint einem angesichts der bisherigen Brutalität der Herrscher nicht stimmig.
Ein Manko des Films ist die ständig auftauchende Amerika/ Kapitalismus-Kritik. Völlig undifferenziert holen die Wachowskis zum Schlag gegen die amerikanische Regierung, Pharmakonzerne, Industrie, Medien, etc. aus. Sogar die Vogelgrippe bekommt einen Gastauftritt. Das sind Nebenschauplätze, die dem Film nicht gut tun, sie wirken aufgesetzt. Für eine Verbindung zu realen Konflikten ist das Szenario dann doch zu fiktiv. Kritik an den USA ist gut und angebracht, aber unreflektierte USA-Kritik erreicht ihr Ziel nicht.
Ansonsten kann der Film aber voll und ganz überzeugen.
Betrachtet man das Werk als Verfilmung, schneidet Vendetta leider nicht mehr so gut ab und man kann Moores Entschluss, jegliche Beteiligung und Namensnennung zu verweigern verstehen. Der Komplexität seiner Geschichte, dem Aufbau und der Beziehung der Charaktere untereinander und ganz besonders dem (anarchistischen und keineswegs so positiven) Schluss des Comics werden die Wachowskis mit ihrer Weichspüler-Version nicht gerecht. Moores Menschenbild ist negativ und anarchisch, das verkehren die Wachowskis völlig ins Gegenteil. Bei ihnen existiert nur gut und böse, es gibt keine Zwischentöne. Vor allem an der Figur des Führers wird dies deutlich. Bei den Wachowskis ist er die Inkarnation des Diktatoren, an der Grenze zur Karikatur seiner Selbst. Bei Moore wird er am Ende zu einer tragischen Figur, dessen Lebenswerk gescheitert ist. Insofern ist auch der Schluss bei Moore gelungener. Das Domino-Symbol haben die Filmautoren wohl vor allem wegen der optischen Wirkung aufgenommen, bei Moore ist es eine Allegorie auf die Handlung, die im Film bei weitem nicht so deutlich wird.
Schlussendlich hätte man sich gewünscht, dass Larry und Andy der Versuchung der Romanze widerstehen, tun sie aber nicht. Die Beziehung zwischen V und Evey ist bei Moore eine ganz andere und vor allem keine kitschige.
Fazit: Als Film gelungen, als Verfilmung eher blass.
cybershock17
04.04.2006 23:20 Uhr
Positive Überraschung! Die erste Comicverfilmung, die mich wirklich überzeugt hat (lese keine Comics). Die Darstellung eines totalitären Systems ist sehr gut gelungen und auch die Atmosphäre ist recht stimmig. Die Leistungen der Schauspieler wahren bis auf den Assistenten des Detectives gut bis sehr gut. Herausragend dabei natürlich Natalie Portman die seit Leon ihre beste Leistung geboten hat. Ausserdem war es toll John Hurt, der schon in dem ähnlichen Film 1984 mitspielt auf der anderen Seite zu sehen. Zum Meisterwerk reicht es aber nicht ganz und schrammt knapp an den 10 Punkten vorbei.
cineman
03.04.2006 10:22 Uhr / Wertung: 9
V for Vendetta konnte mich fast durchwegs überzeugen. Ich kenne die Comicvorlage nicht und denke dass das hier wohl eher ein vorteil ist, da man so dann keine falschen Erwartungen hat. Ich war sehr positiv überrascht, dass es nur sehr wenige Actionszenen gab und nicht ständig noch irgend ein Grund zum fighten gefunden werden musste. Einzig die maske von V passte nicht so wirklich zum rest der gezeigten Umwelt, da wären sicher passendere, v.a. düsterere Entwürfe dabeigewesen.
Forceflow
02.04.2006 13:41 Uhr / Wertung: 9
Wow, muss sagen ich war begeistert von dem Film. Überhaupt nicht das, was ich erwartet hatte, aber das war wahrscheinlich sogar besser so. Der Film hat wesentlich mehr Tiefe und Gesellschaftskritik als ich gedacht hätte. Die Schauspieler, allen voran eine grandiose Natalie Portman, waren absolut Top und die Action genial. (Wenn auch zu wenig, das war auch bei mir der Punkt, warum es dann zum Meisterwerk nicht gereicht hat)
Definitiv ein FIlm der Spaß macht, beängstigt (denn soweit ist der Film wahrlich nicht von der Realität entfernt wenn ihr mich fragt ) und zum Denken anregt!
In diesem Sinne:
Die Menschen sollten nicht Angst vor Ihrer Regierung haben, sondern die Regierung angst vor Ihren Menschen!
HarryBelafonte
30.03.2006 23:37 Uhr / Wertung: 9
Wow ein geiler Film. Aber zum absoluten Meisterwerk hat mir mehr und geilere Action gefehlt. Und ich fand den Diktator etwas zu übertrieben dargestellt. Aber ist ja auch in allem Anderem auch übertrieben wie in jedem Comic. 9 Punkte hat der Film allemal verdient :) Score11 Obsiegt haha
Hiram ben Tyros
29.03.2006 20:55 Uhr
Ich war gestern nur in diesem Film weil Freunde noch ein Karte übrig hatten und mich gefragt haben mitzukommen. Eigentlich bin ich kein Fan von Comic-Verfilmungen, doch diese hat mich positiv überrascht. Eine ungewöhnlich intelligente Geschichte für dieses Genre, nur relativ dezente Übertreibungen und kein Kitsh Happy-End.

Wer mag kann über diesem Film sogar ins grübeln kommen und etliche aktuelle Bezüg entdecken. Fazit: empfehlenswert!
ekaaad
23.03.2006 08:51 Uhr
Das 4. Reich lässt grüssen. Absolut genialer Film (ich kenn leider die Comicvorlage nicht). Zum Meisterwerk hat mir nur noch das gewisse etwas gefehlt. Daher 9 Starke Punkte. Kennt einer den Soundtrack? Bei Gelegenheit werd ich da mal reinhören.
bhorny
22.03.2006 11:14 Uhr
Ich hatte keine allzu großen Erwartungen, daher wurde ich jetzt auch nicht enttäuscht. Für meinen Geschmack ein mittelmäßiger Film der sehr schwach anfängt und dann gegen Ende doch immer besser wird. Bin kein Kenner der Comics (oder besser gesat der Graphic Novel) und kann daher auch keine Aussage zur Umsetzung machen. Allerdings habe ich an manchen Stellen schon das Gefühl gehabt das V nicht so ganz in die inszenierte Umgebung passt. Auch wirken einige der Teile seiner Beziehung zu Eve sehr zusammengeschustert und unstimmig.
Marjan
22.03.2006 09:38 Uhr / Wertung: 9
@Mr. Vengeance
ich denke, man muß bei filmen die auf roman- oder comicvorlagen beruhen die beiden werke getrennt voneinander sehen. das gilt für jede Grisham-verfilmung, den herrn der ringe und (vermutlich) auch für V für Vendetta. als nichtkenner der comics fand ich die atmosphäre, story und das ende absolut stimmig und - in dieser geschaffenen umwelt - auch durchaus überzeugend. na gut, ein bisschen kisch und das "du bist deutschland"-gefasel zum schluß war vielleicht zu viel des guten und die recht blasse Natalie Portman verweigern dem film die höchstwertung, was aber rausgekommen ist verdient mehr als 0 frustrationspunkte. von meiner seite 9/10
Maddin
22.03.2006 02:13 Uhr
Ich bin ziemlich enttäuscht, denn ich habe mir viel mehr erwartet. Aus dem Stoff hätte man viel mehr machen können, Equilibrium z.B. war da doch um einiges besser.
wonderwalt
20.03.2006 22:02 Uhr
@Mr.Vengeance: Wir sind immer dankbar, wenn Leute unmißverständlich ihre Meinung sagen, aber ich finde das geht auch, wenn man die Kraftausdrücke wegläßt.
Mr. Vengeance
20.03.2006 11:48 Uhr
oh armer alan moore. warum lässt hollywood nicht endlich seine dreckigen finger von deinen genialen werken? dann kommt nicht so ein scheissfilm raus. der geist der vorlage wird milliarden km weit verfehlt, alles nur auf cool, hip und mainstreamgewichse gebügelt. und dann das ende. man hat da das genialste ende der comicgeschichte und macht dann da was völlig anderes draus. danke, alan moore, das du schon im vorfeld deinen namen zurückgezogen hast und gesagt hast, dass du mit diesem scheißfilm gar nichts zu tun haben willst. wenn dieser film nämlich mit deiner billigung entstanden wäre, hätte mich das schwer enttäuscht.
Avilian
19.03.2006 23:50 Uhr / Wertung: 10
Das zweite große Highlight in diesem Kinojahr(nach Lord of War)! Von der ersten bis zur letzten Minute spannend und man hofft immer, dass "der Terrorist" sein Ziel erreicht. Das Ende ist dann allerdings der größte Kracher, spätestens ab der Tunnelszene. Insgesamt gibts 9 Punkte, denn leider finde ich die Anspielungen auf die gegenwärtige Situation etwas daneben. Hätte man das gelassen hätten es u.U 10 Punkte werden können.
KeyzerSoze
19.03.2006 16:56 Uhr / Wertung: 9
Das erste große Highlight in diesem Kinojahr! Die Wachowskis haben sich von ihrem Matrix-Supergau erholt und können hier mit einem sehr gut geschriebenen Drehbuch punkten. Vor allem die gut geschriebenen Charaktere, aber auch die Art der Inszenierung weißt du begeistern. Der film ist nämlich schon fast wie ein Kammerspiel aufgezogen, der mit wenigen Ausnahmen nur von seinen tollen Dialogen lebt. Dabei werden diese von den hervorragenden Darstellern um den grandiosen Hugo Weaving (dem es doch tatsächlich gelingt, hinter dieser Maske, nur durch Gestik und seiner Stimme dieser Figur Leben einzuhauchen) und der wunderschönen Natalie Portman bemerkenswert gut gespielt und machen somit die vienen Charakterveränäderung noch glaubwürdiger. Die wundervoll, atmosphärische Inszenierung von McTeige tut ihr übriges und auch die wenigen Actionszenen sind derart großartig in Szene gesetzt, dass ich es kaum erwarten kann, den Film ein weiteres Mal zu sehen!
mountie
18.03.2006 12:17 Uhr
Saucool! Endlich mal wieder ein richtig guter Racheengel-Film. Das mal dazu noch ein verdammt guten Endzeitstreifen mit Gesellschaftskritik bekommt, war dann nur noch das Sahnehäubchen. Überschwengliches Lob hin oder her bleibt am Ende ein Film der mit sehr guten Action-Szenen (nicht so viele wie vielleicht viele glauben) aufwarten kann, und tollen Dia- und Monologen (hier speziell von Hugo Weaving aka V). ... und die Maske gibt V`s Handlungen und Reden erst den richtigen Kick. Super.
pegschneck
18.03.2006 02:08 Uhr
Ein richtig guter Film! Ich hab heute die englische Version gesehen und ich kann mir gut vorstellen, dass auf deutsch einige Sachen nicht so gut rüberkommen. V spielt sehr viel mit der Sprache und bringt einige Zitate (z.B. aus Shakespeare-Stücken). Außerdem finde ich Hugo Weavings (V) Stimme so cool (ich erinnere nur an Matrix: "Mr Anderson...")
Ich kenne zwar den Comic nicht, aber ich fand die Story sehr interessant. Eine wirklich gelungene Verfilmung (wenn ich da an die Liga zurückdenke...).
Tar Zahn
17.03.2006 11:51 Uhr
Gut, dann möchte ich mal den ersten Kommentar von einem, der den Film gesehen hat, verfassen. Schön ist erstmal, dass der Film ein ganz anderes Verhältnis zwischen Story und Action hat, als der Trailer. Es sind weniger Special-Effects, als man sie von den Matrix-Machern erwartet, aber das ist auch gut so.Die Story ist nicht so kompliziert, dass man lange drüber nachdenken muss, aber sie verknüpft gut die persönliche Vendetta des Helden mit dem Problem des Volkes. Es bleibt jederzeit spannend, gerade die Entwicklung der Charaktere ist nicht leicht vorrauszusehen. Dabei bleibt der Realismus ab und an ein wenig auf der Strecke, aber das sollte bei einer Comicverfilmung niemanden überraschen. Positiv erwähnen möchte ich noch die Filmmusik!
Kleines Manko im Film ist die deutsche Synchro. Im Trailer hört sich alles irgendwie passender an. Das fällt mir selten so auf, wie hier. Bei Natalie Portman fühlte ich mich in der ein oder anderen Szene sogar an Diane Kruger erinnert... Portman ist ohnehin im ersten Teil sehr nett anzusehen, konnte mich aber später nicht mehr überzeugen.
Für einen gelungenen Abend gibts von mir 9 Punkte. Wie immer empfiehlt es sich, erst den Film, dann den Trailer zu schauen...
Gamecat
30.11.2005 13:34 Uhr
"Was sagt der Kalender? Der fünfte November, das Schießpulver-Attentat! Stets mögen die Menschen in Ehrfurcht gedenken dieser gloreichen Tat." - Ich les grad den Roman zum Film, der auf dem Drehbuch der W-Brüder beruht, das auf dem Comic basiert... 8) Den Comic hab ich noch nicht gelesen, aber das kurze Zitat unten zeigt schon gewisse Unterschiede auf. Die Story selber lässt aber einen spannenden Endzeit-Thriller erwarten der viele Motive bereits bekannter Geschichten neu zusammenfügt. Schaun mer mal...
namecaps1
02.10.2005 03:58 Uhr / Wertung: 9
Gutes Marketing in Form eines Trailers ist halt leider kein Garant für gute Filme. Und, was ich am meisten bedaure, gute Comic-Zeichner oder -Schreiber, wie Alan Moore. Würd mich interessieren, sozusagen als Kontrast zur Vorfreude meiner Voreintragenden, an dieser Stelle mal einen Kommentar zum Film nach Ansicht und Erscheinen zu sehen.
flechette
01.10.2005 20:40 Uhr
Muss Dir zustimmen - ich freu mich sehr drauf. Hab neulich den Trailer gesehen, ich finde er sieht fantastisch aus und macht richtig Lust auf den Film. Ich kenne das Comic nicht (und wusste bis zu Deinem Posting noch nicht mal, dass der Film darauf beruht) und bin daher recht vorbehaltlos gegenüber dem Film. Tricktechnisch und von der Idee her ist er auf jeden Fall einen Kinobesuch wert würde ich behaupten - ich bin auf die nächsten Trailer / Teaser gespannt.
darthschrag
01.10.2005 20:08 Uhr / Wertung: 8
Ich habe letztens den Trailer im Kino gesehen und war sehr gespannt, wie ein weiteres meiner Lieblingscomics den Weg ins Kino gefunden hat. Der Trailer war jedenfalls schon sehr vielversprechend. Nach "From Hell" und "Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen" ist dies die dritte Verfilmung eines Alan Moore Comics. Und inständig hoffe ich, dass diese Verfilmung nicht so schlecht wird wie die Liga, obwohl ich bereits im Trailer die eine oder andere Abweichung von der Comicvorlage feststellen musste (hoffentlich nur aus dramaturgischen Gründen und nicht um einen sinnlosen Actionfilm daraus zu machen). Das wäre angesichts der guten Story echt jammerschade.

Worum geht es in den Comics? Ich will nicht zu viel verraten. Daher habe ich hier in einer von mir leicht abgewandelten Form den Klappentext der damaligen Ausgabe von "comic art":

England 1997. An der Themse hat nach einem verheerenden Krieg ein faschistisches Regime die Macht übernommen. Die Überwachung der Bevölkerung ist lückenlos; und ermöglicht durch zahlreiche Geheimdienste und einem Computersystem, was sich "Vorsehung" nennt, wird jedes Aufbegehren gegen das System schon im Keim erstickt. Doch in der Nacht des 5. November geschieht das Unmögliche. Ein Unbekannter sprengt die Parlamentsgebäude. Leuchtkugeln bilden nach dem Anschlag am Himmel ein V. Die Signatur eines fanatischen Terroristen oder eines idealistischen Träumers? Oder einfach nur eines Verrückten? Oder steht das V für Rache? V...wie Vendetta?

Hier noch der Anfang des Comics:
"Guten Abend London. Es ist neun Uhr und hier spricht die Stimme der Vorsehung auf den Mittelwelln Frequenzen 275 und 285. Wir schreiben den 5. November 1997... Die Bevölkerung von London wird darauf hingewiesen, dass die Stadtteile Brixton und Streatham heute zu Quarantänegebieten erklärt wurden. Bitte meiden Sie diese Viertel zum Schutz ihrer eigenen Sicherheit und Gesundheit. Die Ertragsberichte aus Herefordshire deuten darauf hin, dass die Fleischrationalisierung mitte Februar 1998 aufgehoben werden könnte...Die Polizei führte heute Morgen Razzien in siebzehn Gebäuden im Großraum Birmingham durch. Dabei wurde eine bedeutende vermeintliche Terroristenvereinigung entdeckt. 28 Personen, davon acht Frauen wurden in Gewahrsam genommen und erwarten nun ihren Prozess. ... In einer Rede erklärte Adrian Karel, Parteiminister für Wirtschaftsfragen, heute Morgen, Englands wirtschaftliche Aussichten seien besser als je zuvor nach dem Krieg. Mr. Karel fuhr mit der Feststellung fort, es sei die Pflicht jedes einzelnen Bürgers dieses Landes, die Initiative zu ergreifen und England zur alten Größe zurückzuführen ... und das war Londons Antlitz für heute Abend. Wirt erinnern sie daran, dass morgen der letzte Tag für die Abgabe ihrer Steuererklärung ist ... Die Stimme der Vorsehung wünscht Ihnen einen schönen Abend. England Gedeihe!"

Hoffentlich habe ich euch jetzt schon Mal den Mund wässrig gemacht. Ich jedenfalls kann es bis zur Premiere gar nicht mehr abwarten. Zufrieden wäre ich, wenn der Film zumindest an "From Hell" heranreichen würde. Wir werden sehen.

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