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Ein Freund von mir (DE 2006)

A Friend of Mine (2006)


Genre      Comedy / Drama
Regie    Sebastian Schipper ... 
Buch    Sebastian Schipper ... 
Darsteller    Daniel Brühl ... Karl
Jürgen Vogel ... Hans
Sabine Timoteo ... Stelle
Michael Wittenborn ... 
Peter Kurth ... 
[noch 4 weitere Einträge]
 
Agent Muckl
 
Wertungen186
Durchschnitt
6.89 
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DVD-Erscheinungstermin:
27.04.2007

Start in den deutschen Kinos:
26.10.2006



11 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Colonel
29.04.2007 22:10 Uhr / Wertung: 7
Wenn ich ehrlich bin, hab ich etwas mehr erwartet als ich dann gesehen habe. Aber trotzdem noch ein ganz guter Film über Freundschaft und die Lust am Leben. Manchmal jedoch etwas lahm, wobei gerade dies dann eine vertiefende Wirkung besitzt. Ich schätze, wenn ich ihn nochmal sehe, gefällt er mir schon besser. Daniel Brühl ist jedenfalls ein toller Schauspieler, der seine Rolle glaubwürdig rüber bringt und mit Jürgen Vogel im Duett...spitze!
Dr.Sverige
22.04.2007 11:57 Uhr
Also ich schließ mich den positiven Meinungen unter mir an, muss aber noch hinzufügen, dass der Schluss mich etwas verwirrt hat. Mit Schluss meine ich etwa die letzte Viertelstunde...Wieso geht das denn so schnell plötzlich...Da wird langsam was aufgebaut und dann zack-zack abgehandelt. Sehr seltsam.
Und es wär ja nich so gewesen, dass überlänge gefahr bestand...
CS-M
15.11.2006 17:49 Uhr / Wertung: 9
Ein Freund von mir ist einfach ein Klasse-Film. Herrlich schräge Momente wechseln mit sehr traurigen und nachdenklichen Szenen, was den Film sehr abwechslungsreich macht. Das Hauptdarsteller-Trio ist großartig. Sehr schönes Erzähl-Kino, dass ohne große Höhepunkte auskommt, aber trotzdem nie langweilig ist, weil es einfach lebensnah ist.
bhorny
08.11.2006 11:05 Uhr
Über weite Strecken verbreitet der Film eine wunderbare Melancholie die mich sehr überraschte. Brühl und Vogel spielen wirklich Klasse und die Inszenierung, inklusive der Musik, geht teilwiese richtig unter die Haut. Leider kommt aber gegen Mitte des Filmes die Frage auf was das ganze eigentlich soll. Und das Ende finde ich so was von unbefriedigend das es dafür richtig Punktabzüge gibt.
Kazushi
03.11.2006 03:18 Uhr / Wertung: 7
"Ein Freund von mir" erreicht zwar bei weitem nicht die Stärke und wundervolle Melancholie von Schippers Erstling "Absolut Giganten" ist aber nichtsdestotrotz ein schöner, ruhiger und humorvoller Film. Schade das Vogel und Brühl zu stark in Richtung ihrer "Standardcharaktere" besetzt sind, daher nicht richtig voll aufspielen können und so auch von der wundervollen Sabine Timoteo die Show gestohlen bekommen.

mountie
30.10.2006 22:49 Uhr
Für mich war dieser Film mit dem Duo Brühl/Vogel perfekt besetzt. Brühl als der ruhige, spießige Typ der nicht so richtig aus sich raus geht und Vogel als der abgedrehte Freak, der immer aus dem Bauch heraus handelt. Gerade diese Kombi machte den großen Reiz des Filmes aus. Storymäßig wurde wirklich kein Shakespeare dargeboten, aber das war auch gar nicht nötig, da der Film immer dann aufblüht, wenn Brühl und Vogel gemeinsam eine Szene darbieten. Und da der Film nicht zu lang war, war er auch schon zu Ende bevor Vogels Charakter zu nervig werden konnte. Also einfach ein guter Film.
KeyzerSoze
20.10.2006 14:35 Uhr / Wertung: 7
Meine Erwartungen an diesen Film waren im Vorfeld ehrlich gesagt nicht all zu hoch. Zwar war der Trailer ganz nett, aber ich hatte irgendwie das Gefühl, dass dies genau diese Art Film ist mit der ich recht wenig anfangen kann. Dem war dann zum Glück nicht so. Zwar braucht der Film ein wenig um in die Gänge zu kommen, aber sobald Vogel und Brühl das erste Mal aufeinander treffen bekommt der Zuschauer nicht nur tolle Dialoge und viel Spaß geboten; auch die Geschichte, bzw. das Lebensgefühl das sie vermitteln soll weiß zu gefallen. Dazu runden die tolle Leistung von Jürgen Vogel, ein paar nette inszenatorische Ideen, wie die meiner Meinung nach überaus gelungene letzte Szene und ein passender Soundtrack den guten Gesamteindruck des Filmes ab.
NUR DIE RUHE
19.10.2006 16:49 Uhr / Wertung: 9
da ich von beiden Darstellern nicht wirklich Gutes erwartet habe, wurde ich total posuitiv überrascht: die Atmosphäre ist wunderbar trist und melancholisch, was von der grauen Colorierung und der schönen depressiven Musik erzeugt wird. diese Musik ertönt allerdings nur in den Übergängen, bei denen nicht gesprochen wird und nur ruhige Bilder gezeigt werden. es gibt keinen Score und keine Hintergrundmusik, doch das sorgt für Realismus bei den "Gags". alles wirkt natürlich und ich vermute, dass einiges improvisiert wurde, so echt erscheinen mir einige Szenen. die Darsteller interagieren einfach sehr gut.Spoilergefahr im Folgenden Absatz:
die Geschichte wird, wie alles, kaum in Worte gefasst. die beiden Hauptcharaktere sprechen nur wenig über ihren Konflikt. doch dadurch rührt das stille Aufeinanderprallen zweier gegensätzlicher Lebensführungen umso mehr. gerade die emotionalen Ausbrüche waren die "Highlights" dieses Dramas. denn trotz guter und lustiger Szenen ist dieser Film nicht als Kömödie zu sehen.
Fazit: Zuschauer mit Empathie können sich gut mit 1 der Charakteren identifizieren und werden ein subtil emotionales und ruhiges Drama erleben, das mit weniger als 90 min. zu kurz ist.
TheRinglord1892
18.10.2006 23:13 Uhr / Wertung: 9
Die erste positive Meinung... Mir hat Ein Freund von mir richtig gut gefallen. Klar ist es ein ruhiger Film, in dem in einigen Szenen auch mal einfach nur stille Bilder zu sehen sind, das mag manch einen langweilen, aber für mich hatte der Film eine gewisse Athmosphäre, die bald gefallen konnte. Die Darsteller fand ich auch gut, Jürgen Vogel war sowieso richtig "top!", über Daniel Brühl kann man sich streiten, ich mag ihn als Schauspieler und dazu kommt noch eine hübsche Darstellerin. Zu Beginn braucht der Film etwas Zeit um in Gang zu kommen, aber ab dem Treffen zwischen Jürgen Vogel und Daniel Brühl geht es schnell bergauf. Die Liebes-Story ist im gesamten Film nicht so sehr im Vordergrund wie man es vielleicht erwartet hätte und das Ende hat mir richtig gut gefallen. Einzig Im-Auto-Schrei-Szenen kommen bei mir selten gut an. Dennoch hat Ein Freund von mir meine Erwartungen gut erfüllen können.
Daniela85
18.10.2006 22:47 Uhr
Gott bin ich von diesem Film genervt. Ein Freund von mir hätte wirklich nicht gedreht werden müssen. Ich frage mich jetzt noch, was der Film eigentlich ausdrücken möchte, da meiner Meinung nach gar keine richtige Story vorhanden gewesen ist. Für mich ist der Film einfach nur sinnlos und nervig. Einzig und alleine Jürgen Vogels Gestik/Sprüche haben dazu geführt, dass ich dem Film noch einen Gnadenpunkt gebe. Ansonsten ist er einfach nur abgrundtief schlecht und ich frage mich echt, warum sich Daniel Brühl und Jürgen Vogel für so einen Mist hergegeben haben...
kosmolink
18.10.2006 21:32 Uhr
Dieser Film lief gerade in der SNEAK (bzw. läuft noch) und nach einer halben Stunde habe ich kapituliert und das Kino verlassen.

Als ich "Daniel Brühl" und "Jürgen Vogel" las, habe ich mich zuerst gefreut. Aber weit gefehlt, ich wurde enttäuscht. Allerdings spreche ich nur für die ersten 30 Minuten. Vielleicht rappelt sich der Film in der zweiten Hälfte ja noch enorm hoch? Keine Ahnung, wollte mir das nicht länger antun :-(

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