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Stranger Than Fiction (US 2006)

Schräger als Fiktion (DE 2007)


Genre      Comedy / Drama / Romance
Regie    Marc Forster ... 
Buch    Zach Helm ... 
Darsteller    Dustin Hoffman ... Dr. Jules Hilbert
Emma Thompson ... Kay Eiffel
Kristin Chenoweth ... Book Channel Host
Maggie Gyllenhaal ... Ana Pascal
Queen Latifah ... Penny Escher
[noch 4 weitere Einträge]
 
Agent h03hn0r
 
Wertungen500
Durchschnitt
7.71 
     Meine Wertung



DVD-Erscheinungstermin:
10.07.2007

Start in den deutschen Kinos:
08.02.2007



39 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Achim
10.11.2017 14:50 Uhr
Den Film habe ich zuletzt wieder mal auf DVD gesehen. Und ich muss sagen, er hat mich wieder überzeugt einer der besten schrägen Komödien zu sein. Viel Satire und ein ordentliche Portion schwarzer Humor pägen diesen schon 10 Jahre alten Film. Eine Parade-Rolle für Will Ferell, vielleicht sein bester Film bis dahin. Ein Muss für alle Filmfans, sollte man sich unbedingt auf DVD nochmal ansehen.
Gnislew
25.02.2010 03:47 Uhr / Wertung: 8
“Schräger als Fiktion” ist einer dieser Filme, die man gesehen haben sollte. Die Geschichte die Regisseur Marc Forster (Finding Neverland) erzählt ist erfrischend anders als die übliche Komödienkost aus Hollywood und zudem hervorragend besetzt. Neben Will Ferrell präsentieren Dustin Hoffman (Wag the Dog, Mad City), Maggie Gyllenhaal (Secretary, Adaption) und Emma Thompson (Love Actually, Junior) ihr können in “Schräger als Fiktion, wobei besonders Emma Thompson als Buchautorin Karen Eiffel heraussticht.

Leider konnte mich das Ende des Films nicht komplett überzeugen. Da es sich um eine Hollywoodproduktion handelt, verrate ich wohl nicht zu viel wenn ich sage, dass der Film ein Happyend hat. Und obwohl es sich um eine Komödie handelt, hätte ich ein etwas dramatischeres Ende für besser empfunden.

Trotzdem handelt es sich bei “Schräger als Fiktion” um einen wirklich guten Film, der in Deutschland leider nicht sein Publikum gefunden hat, nun aber auf DVD hoffentlich eine breite Masse an Zuschauern begeistert.
groeken
06.03.2008 13:06 Uhr
Stranger than Fiction ist ein Film der sehr lustig und völlig offen startet und dann plötzlich fast ausschließlich in eine Tragödie umschwenkt. Der Zuschauer wird zwischen fröhlichen und tragischen Momenten im Leben des Harold Crick hin und her geworfen. Das Gefühl der Hilflosigkeit der Hauptperson (im doppeltem Sinn) erlebt wird sehr gut vermittelt. Die teilweise sehr starken Szenen drängen den Zuschauer auch schon zur Akzeptanz des unvermeidlichen, sodass das Ende irgendwie befremdet und unpassend wirkt. Insgesamt aber ein gut gelungener Film der nicht als reine Komödie verstanden werden sollte.
Horatio
01.08.2007 13:43 Uhr / Wertung: 8
Schräger als Fiktion. Marc Foster wandert etwas auf den Spuren von Charlie Kaufmann. So kommen einem die Geschichte sehr abstrakt und die Figuren alles andere als normal vor. Will Ferrell, Maggie Gyllenhall oder auch Dustin Hoffmann geben ihren Figuren jedoch die nötige Portion Glaubwürdigkeit, damit dieses Plotgesrüst nicht wackelt. Wer auf höhrem Niveau gut unterhalten werden will ist mit Schräger als Fiktion bestens bedient. Nicht nur ein Ende mit schöner philosophischer Aussage als auch die technische Machart des Filmes begeistern. Zum Schluss erhält der Film durch der Gruppe Spoon noch einen perfekten Soundtrack. Fazit: Will Ferrell auf Carreys Spuren zu sehen ist sehr angenehm, denn auch hier kann man beobachten, dass Hollywoods Brachialkomiker mehr als nur Slpastick können!
Knille
29.07.2007 21:15 Uhr / Wertung: 8
Muss denn der Titel eines Filmes, gerade eines ohnehin eher "schrägen", experimentellen Kunstfilmes, eine "gängige Formulierung" sein? Ich denke nicht. Der Titel, wenn auch für die Ohren durchaus sperrig, erscheint mir, gerade im Hinblick auf einen ebenfalls recht sperrigen Film, durchaus passend.
Caenalor
29.07.2007 19:50 Uhr / Wertung: 8
Sowas würde an im Deutschen niemals sagen. Zum einen schonmal nicht das Wort "Fiktion" an sich, das im Deutschen eine durchaus andere Bedeutung als das englische "fiction" hat, und zum anderen nicht die Gesamtkonstruktion, eher so etwas wie "Schräger als jede Fiktion". Es ist grammatikalisch korrekt, aber ein klarer Fall eines ohne Nachzudenken wörtlich übersetzten idioms, der so eben keine gängige Formulierung mehr ist.
Knille
28.07.2007 18:30 Uhr / Wertung: 8
Hä? Wieso denn nicht? "Diese Geschichte ist schräger als Fiktion!" ist doch ein durchaus legitimer deutscher Satz, die Verkürzung auf den Titel des Films damit ebenso. Oder störst du dich an dem Fremdwort "Fiktion"? Kann ich mir aber eigentlich auch nicht vorstellen, da auch das im allgemeinen Sprachgebrauch durchaus schon lange verwurzelt ist.
namecaps1
27.07.2007 11:48 Uhr
"Schräger als Fiktion": was soll denn das für eine Sprache sein? Deutsch ist das jedenfalls nicht.
Colonel
22.07.2007 12:38 Uhr / Wertung: 8
okay, gut zu wissen.
KeyzerSoze
22.07.2007 06:18 Uhr / Wertung: 9
bei uns lief der Trailer auch recht lange, außerdem hat der ja rund um die golden globes auch ein wenig werbung machen können, schlißelich war dort ferrell als bester Hauptdarsteller nominiert.
Maddin
21.07.2007 23:59 Uhr
Im Dettelbacher Cineworld wurde der Trailer ständig gezeigt, sicherlich 6 Wochen oder länger...
Colonel
21.07.2007 20:58 Uhr / Wertung: 8
Wow! Endlich mal wieder ein Film der etwas anders ist und endlich mal wieder ein Film mit Will Ferell der mir gefällt. Lost in Translation trifft auf die Truman Show. Auf der einen Seite eine wunderbare Melancholie die wunderbare Gefühle vermittelt und auf der anderen Seite auch der passende Spass. Philosophisches Potential besitzt der Film zudem auch allemal. Will Ferell als Harold Crick geht sehr gut auf und er zeigt, dass er nicht nur ein Mann für maue und Ideologie freie Komödien ist. Aber auch wieder ein Film, der leider an mir vorbei gegangen ist als er im Kino lief, da kaum über ihn gesprochen wurde. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich einen Trailer zu dem Film im Kino gesehen habe oder sonstiges Werbematerial. Schade.
Caenalor
01.03.2007 11:45 Uhr / Wertung: 8


Am Anfang nimmt der Film vor allem durch seine Idee und durch die kreative Inszenierung - die Erzählerstimme sowie seltsame graphische Einblendungen - für sich ein. Später sind es dann vor allem der gelungene Humor und die großartigen Darstellerleistungen (Hoffman als schrulliger und sehr hoffmaniger Literaturwissenschaftler, der die besten Zeilen hat, und Thompson mit einer genialen Darstellung der psychisch völlig kaputten Autorin), die den Film richtig gut machen. Leider bleibt es dann oft bei diesen konventionellen Mitteln, die Erzählerstimme bleibt viel zu oft stumm, wenn man sie eigentlich gerade erwartet hätte, sodass der Film seine herrliche Metaebene sträflich selten verwendet. Das Ende wirkt erst etwas enttäuschend, wird dann aber durch ein paar treffende Witze vollends gerettet.
Fazit: Nicht konsequent genug, aber dennoch eine wunderbare Komödie.
Anmerken möchte ich noch die lustige Idee der Charakterbenennung nach Wissenschaftlern (primär Mathematikern) sowie den interessanten Metawitz, dass Dustin Hoffman von Komödien/Tragödien nach dem Unterscheidungsmerkmal, ob man am Ende stirbt, erzählt, aber am Ende der herrlichen Komödie Wag the Dog selbst starb. *g*
wonderwalt
25.02.2007 13:17 Uhr / Wertung: 9
Ein brillante Komödie über menschliche Sinnsuche. Emma Thompson als ein Gott, der an der Vergänglichkeit seiner eigenen Schöpfung zu verzweifeln droht. Will Ferrell als die ewig umherirrende Kreatur, die sich nach der Urheberschaft ihrer eigenen Geschichte sehnt. Und Maggie Gyllenhaal als die personifizierte Liebe, die alles auf wunderbare Weise miteinander verbindet. Großartig!
mountie
15.02.2007 19:43 Uhr
Was soll ich sagen, außer das ich selten solch ein symphatisches, perfekt besetztes Cast gesehen habe. Unter allen schauspielerischen Meisterleistungen stach für mich noch Emma Thompson, wieder mal, besonders hervor. Echt Wow! Ansonsten hat auch mich der Fim, von der Machart her, sehr an Eternal Sunshine... erinnert. Und den fand ich auch schon ziemlich gut. Und was die Verteilung von Komödie/Tragödie angeht: Da schaut man sich am besten mal das Notizblöcken von Harold Crick am Ende seines Steuerfander-Tages an. Eben ein bittersüßes, tolles Kinoerlebnis.
ZordanBodiak
14.02.2007 22:51 Uhr / Wertung: 10
stimmt natürlich.
MrCookie79
14.02.2007 09:38 Uhr / Wertung: 10
Und für alle die den u.g. Film suchen, hier nochmal der korrigierte Titel: "Eternal Sunshine of the Spotless Mind" p.s. Danke für den Tipp.
ZordanBodiak
13.02.2007 23:27 Uhr / Wertung: 10
Absolut genial! Seit "eternal sunshine for the spotless mind" gab es keinen Kinofilm mehr, der derartig gut gelingt wie Marc Forsters "stranger than fiction". Die Bilder sind atemberaubend, immerzu findet Forsters Stammkameramann Roberto Schaefer genau die Einstellung, die die Szene perfekt einfängt. Die Musikuntermalung ist wunderschön und hätte von Zach Braff oder Cameron Crowe nicht besser getroffen werden können. Die Darsteller sind umwerfend. Will Ferrell kann erstmalig beweisen, was in ihm steckt [spätestens wenn er verzweifelt sein Schlafzimmer "demoliert" weiß man, dass diese Vorstellung auszeichnenswert ist], Maggie Gyllenhaal ist verzaubernd und Dustin Hoffman darf ebenso spinnert spielen wie Emma Thompson. Nur Queen Latifah wird an die kurze Leine genommen und darf leider nicht ihre Wucht ausspielen.


Der wirkliche Geniestreich des Filmes ist aber das famose Drehbuch. Zach Helm schafft es blendend die komödiantischen, dramatischen und verquer-phantastischen Elemente miteinander zu verknüpfen. Die Charaktere werden wunderbar ausgestaltet und wenn der Vorhang fällt, weiß man einfach, dass dieser Film trotz des Muffensausens im Finale [welches aber sehr gut ausgebügelt wird] etwas besser ist als alles, was in den letzten Monaten über die Leinwand flimmerte. Charlie Kaufman, du musst dich warm anziehen... die Stimmen hörende Höchstpunktzahl

KeyzerSoze
06.02.2007 14:47 Uhr / Wertung: 9
SPOILER FOLGT! Wobei ich finde dass sie die Kurve sehr gut bekommen haben, denn als Thompson Hoffman fragt was er von dem Ende halte, antwortet er so schön: "Es ist ok, nicht im Vergleich gegen das Andere, aber es ist ganz ok" (oder so ähnlich). Gerade das hebt ihn wieder vom Einheitsbrei ab wie ich finde.
Tatanka
06.02.2007 14:37 Uhr
Der Film zählt definitiv schon jetzt zu einen der Kino-Highlights im Jahre 2007. Idee, Humor, Darsteller und Darstellung sind erstklassig, einzig das Ende verweigert den letzten verdienten Punkt. Es war zwar zu erwarten und ist eben auch typisch, nur leider für den Film inkonsequent.
KarlOtto
05.02.2007 23:01 Uhr / Wertung: 8
Endlich mal wieder ein guter Film in der Sneak. Es ist ein witziger Film, der zum Schluss hin ziemlich spannend wird. Will Ferrell hat mir in der Rolle zwar nicht so gut gefallen, aber alle anderen sind auf jeden Fall Klasse besetzt und spielen ihre Rolle gut. Auch Will Ferrell gibt sich alle Mühe. Insgesamt ist es in jedem Fall ein sehenswerter Film.
voltage
30.01.2007 07:46 Uhr
Leider war der FIlm viel zu vorhersehrbar. Insgesamt sehr langweilig und nur mäßig witzig.
MrCookie79
30.01.2007 07:44 Uhr / Wertung: 10
Tja was soll man da sagen... Meine letzte 10 für einen Film in der Sneak habe ich 2005 für "Wenn Träume fliegen lernen" gegeben... Wurde mal wieder Zeit für nen richtig guten Film. Nach ca. 4/5 des Films war ich echt übelst gespannt, ob die nach den Ereignissen noch einen guten Schluss hinbekommen... und Sie haben es wirklich noch geschafft die Kurve zu bekommen. Genial!
Scrat
28.01.2007 11:27 Uhr
Die Mirkos im Bild sind kein Filmfehler, sondern Ursache eine Fehlerhaft vorgeführten "Open-Gate"-Kopie. Eine solche Kopie hat einen größeren Bildausschnitt als nötig, sodass eine fehlerhaft eingestellte Bildhöhe dazu führt, dass Sachen ins Bild kommen, die dort nicht zu sehen sein sollten. Nur so zur technischen Erklärung...
Wrzlprmft
26.01.2007 01:03 Uhr / Wertung: 8

„… und hat mit der "Mailbox" sogar noch einen zusätlichen Gag zu bieten …“Irgendwie finde ich da das Original mit „I brought you flours.“ (nach IMDB) um einiges besser – wenn es auch von der Übersetzung wohl bestmöglich gelöst wurde. Wobei ich immer noch für Untertitel für solche Fälle bin, die einem den unübersetzbaren Wortwitz im Original liefern.

Kazushi
26.01.2007 00:07 Uhr / Wertung: 9
Wenn ich bisher davon gehört habe, dass dieser Fehler aufgetreten ist, dann war dies meist die Ursache. Als ich "Stranger Than Fiction" gesehen habe, hingen zudem keine Mikros im Bild.
exocom
25.01.2007 21:18 Uhr
@Kazushi: Das moechte ich stark bezweifeln...
Kazushi
25.01.2007 01:35 Uhr / Wertung: 9
@Hecht: Das hängt dann damit zusammen, dass der Vorfüher in deinem Kino den Bildausschnitt falsch eingestellt hat.
Hecht
25.01.2007 01:20 Uhr / Wertung: 8
Kam heut in der Sneak. Klasse spritzige Filmidee. Es waren ständig Mikrofone am oberen Bildschirmrand zu sehen - kann mir mal wer beantworten ob das so gedacht ist? Wenn ja: sehr miese Idee (Mikros und Bücher schreiben?) Wenn nein: Hallo Qualitätskontrolle??!
bhorny
25.01.2007 01:11 Uhr
Ein wundervoller Film, der vor allem von seinem fantastischen Cast lebt. Wer bis jetzt daran gezweifelt hat das Will Ferell auch ernste Rollen meistern kann wird hier eines besseren belehrt. Inszenierung und Story lassen ebenfalls keine Wünsche offen, solnage man bereit ist sich auf etwas Schräges einzulassen :-)
Daniela85
24.01.2007 23:31 Uhr
Ja das schon, aber er wird auf ziemlich vielen Kinoseiten mit dem Genre Komödie betitelt und da habe ich mir halt etwas anderes erwartet ;-)
KeyzerSoze
24.01.2007 23:29 Uhr / Wertung: 9
Der Film ist ja auch nicht wirklich eine Komödie wie ich finde, denn wie der Hauptcharakter, muss auch der Zuschauer herausfinden ob er sich in einer Komödie oder einer Tragödie befindet, da er beide Elemente ungefähr in gleichem Maße beinhaltet.
Daniela85
24.01.2007 23:27 Uhr
Also ich bin von "Schräger als Fiktion" etwas enttäuscht. Nach den vielen positiven Meinungen habe ich mir echt mehr erwartet. Gut die Storyidee an sich ist ganz nett, aber mir persönlich hat für einen Film der sich Komödie nett einfach der Lachfaktor gefehlt. Ein paar Mal konnte ich zwar schmunzeln, aber das reicht für eine Komödie einfach nicht aus. Alles in allem ein netter Film für die Sneak, aber gesehen haben muss man ihn nicht unbedingt...
KeyzerSoze
24.01.2007 23:20 Uhr / Wertung: 9
Meine Bedenken zur Synchro waren umsonst, die ist wirklich klasse geworden und hat mit der "Mailbox" sogar noch einen zusätlichen Gag zu bieten, bei dem ich mich wegschmeißen konnte. Der Film ist immer noch klasse und hat mir sogar noch ein Stück besser gefallen als bei erster Sichtung.
hansFR
22.01.2007 23:07 Uhr
Kann mich nur anschliessen, ein wunderbarer Film auch im der Deutschen Fassung sehenswert und der feine Humor kommt toll rüber. Nur, war dieses TV Interview mit der Autorin im Orginal auch schon, angeblich 10 Jahre alt? Oft werden gerade Zahlen falsch übersetzt. Gut, sie hatte in dieser Zeit kein Buch mehr geschrieben, wusste aber den Titel, ihres "aktuellen" Buches? Ansonsten ruhig und stimmig erzählt.
KeyzerSoze
19.12.2006 15:42 Uhr / Wertung: 9
Auch wenn es die Idee in ähnlicher Form schon in Delirious gab, kann Stranger than Fiction in vielerlei Hinsicht punkten: Vom großartig aufspielenden Cast um Hoffman, Ferrell und Thompson über die gute Inszenierung Fosters, dem dezenten, aber oft sehr makaberen Humor bis zur gut geschriebenen Geschichte, die an manchen Stellen so Strange ist, dass sie gerade dadurch noch enorm an Spannung gewinnt und man den Drehbuchautoren den Mut Harold Crick zu töten wirklich zutraut. Wie der Film ausgeht wird natürlich nicht verraten, mir hat er jedenfalls sehr gefallen.



Ach ja, ich empfehle die Sichtung in der OV, denn alleine an den deutschen Untertiteln hat man schon sehen können, das Vieles an Humor in der Synchronfassung verloren gehen wird.

Kazushi
13.12.2006 18:32 Uhr / Wertung: 9
Ich muss voranschicken, dass ich ein Riesenfan von Charlie Kaufman bin, denn das Drehbuch hier könnte aus seiner Feder stammen und hat mich wohl deswegen auch rundum begeistert. Dazu kommt das die Geschichte (die übrigens nicht von Kaufman sondern von Zach Helm ist) sich in wunderbarer Weise mit der Inszenierung von Marc Forster verbindet, der ähnlich visuell überzeugt wie in "Stay", das ganze aber "aufgehellter" und "zurückgenommener". Dazu kommt ein exzellentes Darstellerensemble, wo man nicht weiß ob man das herrlich lakonische Spiel von Ferrell, den schrägen Dustin Hoffman, die fahrige Emma Thompson oder die einfach nur wunderschöne Maggie Gyllenhaal mehr loben soll. Ihre Rolle ist mit der etwas zu rosanen Charakterzeichnung vielleicht der einzige kleine Schwachpunkt, aber das verbuche ich mal in die Kategorie "In Märchen ist sowas erlaubt", denn "Stranger Than Fiction" ist für mich ein Märchen, mit ganz viel Romantik (richtig Gänsehaut am Ende bei mir) und exellentem Humor. Das Ende war bei mir übrigens ein Kleines Auf und Ab. Ohne zu viel spoilern wollen: Erst ein Gefühl von Super, dann kurz eins von "Oh je" und dann "Oh ja, traumhaft". Schade, dass ich aufgrund eines Verkehrsstaus die ersten paar Minuten verpasst habe, deswegen auch nur vorläufige 9 Punkte, die noch Luft nach oben lassen. Schon jetzt steht allerdings fest. Das Kinojahr 2007 wird das Kinojahr 2006 um Weiten schlagen, denn ich kenne nun schon drei sichere und einen möglichen Start 2007, die in meiner Rangliste 2006 in den Top 5 wären.
h03hn0r
17.08.2006 21:30 Uhr
jetzt is auch der erste Trailer draußen -> guckst du hier ->>> http://www.moviemaze.de/media/trailer/2879/stranger-than-fiction.html schaut durchaus vielversprechend aus
h03hn0r
31.07.2005 13:20 Uhr
der neue Film vom "Finding Neverland"-Regisseur Marc Forster mit Will Farrel, Maggie Gyllenhaal und Dustin Hoffman in den Hauptrollen. Die Story: Harold Crick hört plötzlich eine Stimme, die nur er hört und ihm eine Geschichte erzählt: eine Geschichte über sein komplettes Leben, seiner Arbeit, seiner Liebe (Maggie Gyllenhaal) bis zu seinem Tod.

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