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Apocalypto (US 2006)


Genre      Action / Adventure / Drama
Regie    Mel Gibson ... 
Buch    Farhad Safinia ... 
Mel Gibson ... 
Produktion    Bruce Davey ... 
Farhad Safinia ... 
Mel Gibson u.a. ... 
Darsteller    Rudy Youngblood ... 
[noch 7 weitere Einträge]
 
Agent Muckl
 
Wertungen274
Durchschnitt
6.72 
     Meine Wertung
[Prognose] [Werten]


DVD-Erscheinungstermin:
29.05.2007

Start in den deutschen Kinos:
14.12.2006



37 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Hatsepsut
09.09.2012 00:13 Uhr / Wertung: 9 - Letzte Änderung: 09.09.2012 um 00:25
Apocalypto ist ein Historien-Actionfilm. In der ersten Hälfte eine gut gemachte und eindrucksvolle Pseudodokumentation über das Mayareich und seine blutreiche und grausame Knechtung der sie umgebenden Urwaldvölker, während in der zweiten Hälfte (nach dem grossen Opferritus der Maya) der Überlebenskampf des Protagonisten und Rückkehr zu Frau und Kind geschildert wird. Wer den reinen Actionfilm sucht, wird sich zu Beginn langweilen und wohl insgesamt etwas enttäuscht werden. Ich hingegen war fasziniert von der Andersartigkeit dieser Menschen, dieser Kulturen und dieser Zeit - bildreich verpackt in eine interessante Geschichte. Filmisch grossartig umgesetzt.
Gnislew
10.02.2012 00:21 Uhr / Wertung: 5
“Apocalypto” hat es nicht geschafft mich zu begeistern. Mel Gibson spendiert seinem Film zwar einige fantastische Bilder und auch die ein oder andere drastische Szene, wirklich gepackt hat mich sein Film dennoch nicht. Mir fehlt es einfach an einer fesselnden Geschichte. Manchmal reicht ein unverbrauchtes Setting eben nicht aus um einen guten Film zu erschaffen und leider ist es bei “Apocalypto” so, dass die Geschichte an sich dann doch zu sehr austauschbar ist.

Für mich ist “Apocalypto” der typische Film, den man sich anschauen kann, aber danach genau weiß, dass man nichts verpasst hat, wenn man ihn nicht gesehen hat. Gut genug um ihn nicht abschalten zu wollen, aber nicht gut genug um wirklich in Erinnerung zu bleiben.
Nackenschelle
25.05.2010 07:15 Uhr
Meiner Meinung nach ist dieser Film gelungen, auch wenn es sich in erster Linie um einen sehr gewalthaltigen Streifen handelt. Jedoch kann ich mich mit einigen Jahren abstand zum ursprünglichen Erscheinungsdatum immer noch an die Handlung (War ja nicht viel :-)) erinnern. Somit hat dieser Film mehr als einen mäßigen Unterhaltungswert.
Caenalor
18.10.2009 16:25 Uhr / Wertung: 7
Bewertet man ausschließlich den Film und nicht die Mediengeschichten drumherum und um den Regisseur, dann sollte "Apocalypto" eigentlich kaum so polarisierend sein. Wäre er unter anderen Voraussetzungen veröffentlicht worden, hätten die meisten 0-4-Werter eher 6 oder 7 vergeben, vermute ich.
Es ist nette Action in einem unverbrauchten Szenario, mit einigen beeindruckenden Aufnahmen und stimmiger Ausstattung. Dafür ist die Dramaturgie ziemlich platt und unkreativ.
Eventuellen tieferen Anspruch versucht der Film selbst einem eigentlich nie aufzudrängen, wenn man diese Erwartung also nicht von außen heranträgt, fehlt einem auch nichts.
Der Qualität abträglich waren für mich dann neben den Storydefiziten eher Details wie die Unsterblichkeit des Hauptcharakters trotz zahlreicher Verwundungen, die extrem absurd verlaufende Sonnenfinsternis, die von mountie erwähnte Geburtsszene und die ohne sinnvolle Weiterverarbeitung eingebauten Schiffe.
Aber 7 Punkte bleiben für einen spannenden Unterhaltungsfilm durchaus übrig.
mountie
03.10.2009 01:19 Uhr - Letzte Änderung: 03.10.2009 um 01:21
Also ich sehe in diesem Film nicht die große Frechheit von Medien-Mel, als das sie so manches Sc11-Mitglied wohl empfunden hat.
Vielleicht liegt das vor allem daran, das ich bei der jetzigen Erstsichtung bereits Emmerichs 10.000 BC gesehen habe, und die beiden Storys doch einige Überschneidungen aufweisen. Nur macht Gibson nicht den Fehler vom lieben Roland und versucht seine Story unnötig aufzublasen. Hier muss kein ganzes Volk von einem "Auserwählten" gerettet werden, nein, der gute Jaguar-Pranke will nur seine eigene Haut + seine Family aus dem sprichwörtlichen Dreck ziehen. Was absolut ausreichend war, um mich über seine Laufzeit zu unterhalten. Auch bei der Autentizität steht Apocalypto zum Emmerich-Machwerk wohl deutlich besser da. Vielleicht nicht unbedingt beim geschichtlichen Hintergrund, aber absolut im Bezug auf Look und Ausstattung.
Für mich also ein ganz unterhaltsamer Film, der einzig durch seine manchmal sehr durch den Zufall bestimmte Story, und eine gewisse Geburts-Szene *plopp* einen etwas doofen Nachgeschmack hinterläßt. Trotzdem ganz gute Unterhaltung für Naturfreunde ohne Angst vor Untertiteln.
Fox
23.08.2009 22:41 Uhr / Wertung: 0
Wonderwalt trifft es hundertprozentig auf den Punkt: "lediglich an niedrige Instinkte appellieren und eine infame Form von Gewaltverherrlichung darstellen". Etwas anderes konnte man von einem religiösen Fanatiker wie Gibson nie erwarten, etwas anderes hat er auch nie geliefert.

Wie alle Filme von und mit Gibson definitiv ein neuer Kandidat für die -1 wegen des gezielten Versuchs durch einen Film die Welt schlechter zu machen.

Flying_Fin
19.12.2008 18:54 Uhr / Wertung: 9
Kann die z.T. schlechten Wertungen für diesen Film in keinster Weise nachvollziehen. Mich hat er von der ersten bis zur letzten Minute in allen bewertungsrelevanten Kriterien überzeugt. Bis auf die durchschnittlichen "Passion of the Christ" oder "The Patriot" konnten mich bis dato alle Filme mit / von Mel Gibson sehr gut unterhalten.

In Hinblick auf andere Bewertungsseiten schneidet dieser Film hier aber auch deutlich schlechter ab...

Naja, es wird immer Filme geben, die spalten, so auch dieser hier, der mit Sicherheit von den "Lost in Translation-10 Punkte Gebern" runtergevotet wurde *hehe*

Grüße
henry
09.05.2008 22:26 Uhr / Wertung: 7
Tja, so spalten sich die Geister, ich persönlich finde RimShots kommentar bringt es genau auf den Punkt, könnte ich so Unterschreiben.
wonderwalt
09.05.2008 21:14 Uhr / Wertung: 3
Atmosphäre? Real? Authentizität? Erde an RimShot, welchen Film hast Du gesehen? Von diesen Dingen ist "Apocalypto" weiter entfernt als die Lila-Pause-Kuh von der Evolution der Rindviecher. Selten war Genre-Kino so platt, schmierig und billig-reißerisch wie bei diesem Dschungel-Geschubse. Ich kanns ja noch verstehen, wenn man Hochglanz-Splatter mag, aber von allen anderen Dingen hat der Film nun wirklich nix. Verzeih meine Aufgebrachtheit, aber ich fand den Film elend nervig. ;-)
RimShot
09.05.2008 17:21 Uhr
Kann ich so unterschreiben! Ein Meisterwerk. Mel Gibson zeigt das er als Regisseur was taugt und die Atmosphäre die erzeugt wird, wirkt sowas von real wie es in solchen Filmen selten der Fall ist. Das der Protagonist von einem glücklichen Zufall zum nächsten gelangt stört dabei eher weniger, da man unterm Sehen wirklich wie ggebannt ist. An dieser Stelle lobe ich auch mal ganz doll das Cast das wirklich besser nich hätte sein können! Diese "Schauspieler" (Die meisten sind ja nicht wirklich welche), verkörpern ihre Rollen mit einer richtigen Hingabe und bringen di nötige Authenzität um alles real und spannend wirken zu lassen. Mel-typisch gibt's auch reichlich "Geschnetzel", womit ich persönlich kein problem habe, aber manche scheints ja doch zu stören.
Czech
28.01.2008 17:45 Uhr
Super Film von Mel Gibson.
Sehr Spannend.
Auch die Jagd im Wald fand ich sehr gut.
Für mich das beste Werk von Mel Gibson.
Sehr zum empfehlen.
Punchooo187
11.06.2007 13:08 Uhr
Wie kann man diesen film mit Predator vergleichen?Mich hatt dieser streifen eher an First Blood (Rambo)erinnert!
Klasse Film,mel gibson ist einfach klasse ob vor oder hinter der kamera!!
HarryBelafonte
31.01.2007 15:09 Uhr / Wertung: 10
Wirklich sehr guter Actionfilm mit viel Spannung. Und einem sehr guten Hauptdarsteller.. Ich musste bei der Jagd auch total an Predator denken. Aber den fand ich ja damals auch total geil..
KeyzerSoze
06.01.2007 12:40 Uhr / Wertung: 3
Ich kann überhaupt nicht verstehen, weshalb so ein Trara um diesen Film gemacht wird: Er ist schlicht und ergreifend ein typischer Actionfilm, der versucht einen auf Anspruch zu machen, dies aber aufgrund seiner bescheidenen Dramaturgie zu keinster Weise schafft. Zu Beginn ist alles noch recht ansehnlich, aber ab der Gefangennahme gehts deutlich bergab, sowohl in Sachen Story als auch bei den Dialogen, die man meiner Meinung nach hätte gar nicht untertiteln brauchen: Der Geschichte hätte man ohne Mühe auch so folgen können, die Untertitel machten das Ganze nochmal zusätzlich lächerlich. In der letzten Stunden scheint Mel Gibson auch gar nicht mehr verstecken zu wollen, dass hinter seinem Film nicht mehr als heiße Luft steckt, denn in dieser Phase mutiert der Film komplett zum 08/15-Actionfilmchen. Jedoch muss ich zugeben, dass diese Hatz immerhin recht spannend in Szene gesetzt war, während der Film ansonsten optisch mehr als nur enttäuscht (sieht man von ein paar wirklich genialen, aber leider viel zu seltenen Szenen wie der Freilassung des, meiner Meinung nach überzeugenden, Hauptdarstellers ab). Insgesamt betrachtet empfand ich den Film zwar etwas besser als Passion of the Christ, jedoch konnte ich bei dem Film noch nachvollziehen, wenn manche Leute begeistert sind; hier gibts nicht mehr als nen billigen Racheactioner in Hochglanzverpackung.
lurchi
29.12.2006 18:44 Uhr
Blutiger Film mit einem pseudo-historischen Hintergrund. In Wirklichkeit ist Apocalypto nichts anderes als ein simpler Actionfilm, welche viele Anleihen zu Predator aufweist. Diese Tatsache können weder die teilweise eindrücklichen Bilder noch die Massenszenen im Mittelteil verbergen.
ZordanBodiak
28.12.2006 18:37 Uhr / Wertung: 3
Mel Gibson hat als Regisseur versagt. Das Portrait des Untergangs der Maya-Kultur entpuppt sich als billiges Actionabenteuer, das durch seine Untertitel vergeblich versucht Anspruch zu gewinnen. Die Story ist eine simple Hatz durch den mittelamerikanischen Dschungel, welche nach gewöhnlichen Genrekonventionen funktioniert. Die Hauptfigur will unbedingt seine Familie retten, weil er sie zuvor (intelligenterweise) in ein Loch "eingesperrt" hat. Auf seinem Weg dahin muss er sich aber mit einer verfeindeten Mayagruppe (teilweise richtig) blutig auseinandersetzen.


Darstellerisch ist das ganze zwar ordentlich und auch gibt es schöne Aufnahmen der Region - aber auch das rettet nicht vor den Klischees, der sich teilweise schleppend voranziehenden Geschichte und dem missratenen Schluss. "Apocalypto" will einfach zu viel sein. Und ist einfach nur auf pseudointellektuell getrimmtes Standardkino... 3 hodenverspeisende Punkte

Daniela85
27.12.2006 16:00 Uhr
Den Film kann man eigentlich ganz kurz, aber dafür ziemlich treffend beschreiben ;-): Der Anfang ist ziemlich langweilig, der Mittelteil gut gelungen und das Ende sehr enttäuschend. Ich für meinen Teil habe mir irgendwie mehr von dem Film erwartet und war deshalb ein wenig enttäuscht. Die ersten 30 Minuten haben sich wie Kaugummi gezogen, im Mittelteil habe ich dann aber Hoffnung bekommen, da es stark bergauf ging mit der Story und der Darstellung. Doch leider war schon in der Mitte des Films irgendwie klar wie das Ganze ausgehen wird. Tja, und so war es dann leider auch ;-). Zudem hat mich noch das Untertitellesen ziemlich genervt, hätte das Ganz in Synchro entspannender gefunden*g...
namecaps1
21.12.2006 02:39 Uhr / Wertung: 2
Edit 7/10, sorry war jetzt sinnstörend. Der eine ist gut mit Einwänden, das hier ist es einfach nicht.
namecaps1
21.12.2006 02:36 Uhr / Wertung: 2
Nachtrag: Schlechter als die "Passion" Gibsons (dort: 2/10).
namecaps1
21.12.2006 02:35 Uhr / Wertung: 2
@Moociloc: Der Kontext hat mir gefehlt, hab ich mir gedacht, aber ich find Nachfragen einfacher als Jeopardy.@Zeitungen und Mags: Man kann Gibson nicht "umbringen", wie es so schön in Begriffen des Journalismus abseits des veröffentlichten Wortes gerne heißt. Doch ist das Potential zum Selbstmord da (*g*). Und das ist doch berichtenswert! Inklusive zeitlicher Zusammenhänge.Im Übrgigen halte ich Gibson für einen äußerst versierten Medienprofi, dem selbst der Einsatz seiner Glaubesngemeinschaft zur gezielten Förderung kommerzieller Zwecke auf jeden Fall naheliegend erscheint.
HarryBelafonte
19.12.2006 12:53 Uhr / Wertung: 10
Hey das war jetzt unfair nicht nur bewerten weil ihr den Balken wollt.. Oder Score11 ist total verstritten.. haha kein gemeinsamer nenner hier. Alle gagaga.. Ich mach mal ein Screenshot. ;)
yonker
19.12.2006 09:29 Uhr
So, habe das mal komplettiert. Und zwar wirklich so, wie ich werten wollte. Ich fand an dem Film gar nichts gut und kann daher nicht mehr als 0 Punkte geben. Bah! Wie homogen ist das denn? ;)
HarryBelafonte
18.12.2006 22:51 Uhr / Wertung: 10
Jo der Balken ist perfekt von 2-10 alles einmal .. Ab jetzt bitte nicht mehr werten.. Oder sich absprechen so das von 2-10 alles einmal bewertet wird :) .. Hat das jetzt jemand gefaked ? oder ist das reiner Zufall.
wonderwalt
18.12.2006 22:22 Uhr / Wertung: 3
@Moociloc: Was die Gewalt angeht muß ich nochmals deutlich widersprechen. Allein schon die Art wie sie inszeniert ist - Zeitlupen, saubere Ausleuchtung, Hochglanzästhetik, symphonische Musikuntermalung, konventionelle dramaturgische Zuspitzung jeder einzelnen Szene - legt nahe, daß es in erster Linie einmal darum geht, einen perfekten Schauwert zu erzielen, allgemeines fröhliches Kinoschaudern mit möglichst drastischem Splatterfaktor. Hätte Gibson irgendetwas zu sagen, hätte seine Art der Gewaltdarstellung irgendetwas Aufrührerisches oder Verstörendes an sich, dann würde er versuchen, die Leute zu packen oder zu schockieren. Aber schockierend ist dieses Kino zu keinem Zeitpunkt, sondern immer putzmunter unterhaltsam. Ich habe jedenfalls keinen einzigen im Kino gesehen, der sich ekelnd abgewandt hätte oder der auch nur annähernd gerührt von der Geschichte gewesen wäre, die meisten hatten ihr sonntägliches Kinovergnügen oder hatten zumindest eine gewisse diebische Freude daran, mal wieder was deftig Gibson-Schmerzmäßiges serviert zu bekommen. Wie gesagt, das alles wäre redlich und gut, wenn wir einfach nur einen guten Unterhaltungsfilm aufgetischt bekämen, aber diese Pseudobotschaft und das Rumgesülze machen letztlich nur Kitsch daraus.
Moociloc
18.12.2006 19:49 Uhr
@namecaps1 Ich wollte damit lediglich zum Ausdruck bringen, das das Thema von Passion von vorherein auf Interesse in unserer christlichen Gesellschaft gestoßen ist. Eine Parabel angesiedelt in der Kultur der Maya hingegen nicht.

@wonderwalt zu deiner Kritik der Gewaltverherrlichung zitier ich mich ganz dreist nochmal selber:“ Jedoch ist der Vorwurf übermässiger Gewalt oder Gewaltverherrlichung kaum haltbar. Denn die Gewalt ist nie Effekthascherei oder Mittel zum Selbstzweck. Sie dient der Geschichte, dem brutalen Poträt der Mayakultur und vorallem der Intention...“ Ich sehe in Apocalypto selbstverständlich kein Potrait der Mayakultur in aller erster Linie: doch was hier gezeigt wird: Köperschmuck, soziales Zusammenleben, rituelle Opferzeremonien, Missbrauch astronomischen Wissens zum persönlichen Machterhalt um nur Mal die Prägnantesten zu nennen, sind wohl unwiderlegbar Teile der Kultur der Maya. In erster Linie ist Apocalypto für mich immernoch eine visuell äußerst beeindruckende Parabel auf die heutige amerikanische Politik/Gesellschaft. Dazu möchte ich nochmal grundsätzlich erwähnen das ich Apocalypto für garnicht so entsetzlich gewaltätig halte. Das ist nichts im Vergleich zu Oldboy oder irgendeinem Miike Film.

@scoremaster: Natürlich kann ich die Rezension der FAZ nicht gut finden schon garnicht wenn sie mit den Ereignissen um Gibson in diesem Sommer beginnen und der Film scheinbar Nebensache ist. Zum anderen wenn man sich scheinbar nicht wirklich Mühe gegeben hat mal zu hinterfragen was Gibson mit dem Film beabsichtigt und zu guter letzt wenn man sich in dem Artikel noch selbst widerspricht. Erst wird die technische Brillianz des Films gelobt besonders der Kameraführung und später wird behauptet Apocalypto sehe aus wie jeder andere Film im Dschungel Zitat FAZ: „dann sieht am Ende noch der exotischste Stoff so aus, wie Action im Dschungel halt immer aussieht.“ Absolut unhaltbare Aussage in meinen Augen gerade visuell hebt sich Apocalypto deutlich von sonstigen Filmen ab. Dann möchte ich nochmal auf folgende [url=http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/621/94527/]SZ Review[/url] verweisen, welche immernoch kritisch gegenüber A. ist aber sich wenigstens mit dem Film tiefer befasst. Der Anspruch von A. ist auch überhaupt nicht authentisch zu sein, das ist völlig zweitranging, wer ein historisch fundiertes Portrait erwartet wird enttäuscht, doch darum geht es halt auch überhaupt nicht. Das A. nicht mutig und tiefgreifend sein soll sehe ich dementsprechend auch anders.
henry
18.12.2006 17:37 Uhr / Wertung: 7
@harry belafonty : die 4 is jetz auch vergeben lol
ScoreMaster
18.12.2006 13:59 Uhr
Die Rezension der FAZ trifft es im Kern! Apocalypto ist vieles, nur sicher nicht authentisch, tiefgreifend oder mutig. Gibson kombiniert exzessiven Hochglanzsplatter mit solider Action und verpackt das geschickt in einen scheinhistorischen Rahmen. Solange in diese Mixtur nicht mehr Authentiziät reininterpretiert wird als in "India Jones", soll es mir recht sein. Ich fand das ganz nervig.
HarryBelafonte
18.12.2006 11:32 Uhr / Wertung: 10
Wow 6 Bewertungen und alle unterschiedlich. Der Film scheint hier alle zu spalten.


Also wir brauchen noch einen der die 6, die 5 und die 4 anklickt. dann haben wir einen schönen homögenen Balken.


Ich werd mir den Film auch bald anschauen.
Und denkt an die symmetrie wenn ihr bewertet.

wonderwalt
17.12.2006 21:50 Uhr / Wertung: 3
Mel Gibson ist zum dreistesten Trickbetrüger Hollywoods geworden. Selten haben mich Kalkül und Machart eines Film derart angekotzt wie bei der Blood-and-Pain-Orgie „Apocalypto“. Natürlich ist Gibson ein gewiefter Techniker, der das Handwerk des kommerziellen Unterhaltungskinos sicher beherrscht. Und einige Sequenzen in „A.“ sind auch spannend und temporeich inszeniert. Doch das, was den Film über weite Strecken auszeichnet, ist kalkuliertes Event-Kino, dessen Gewaltorgien und Blut-und-Opfer-Mentalität lediglich an niedrige Instinkte appellieren und eine infame Form von Gewaltverherrlichung darstellen. Wenn man wohlwollend ist, kann man „Apocalypto“ noch als aufgemotzes Splatter-B-Movie werten, was den Bedingungen dieses Genres aber auch nicht gerecht wird. In Gibsons Film werden nicht nur Mensch und Tier blutrünstig ausgeweidet, sondern auch geschichtliche Inhalte. Wo Moociloc einen ernsthaften Kommentar zur Maya-Welt entdecken konnte, bleibt mir ein Rätsel. Gibson nutzt die archaische Kultur nur als Vorwand für eine billige Jump-and-Run-Mär. Eine auch nur ansatzweise vertiefende Darstellung unterbleibt völlig, was nicht weiter schlimm wäre, wenn Gibson zum puren Spektakelcharakter seines Films stehen würde. Doch die schwülstige Inszenierung und die pseudo-naturalistische Gewaltdarstellung zielen auf eine Kulturkritik ab, die im Kern erstunken und erlogen ist. Ein armseliges Machwerk!
namecaps1
16.12.2006 12:18 Uhr / Wertung: 2
@Kazushi: Ja, genau! Hab den Namen dieser Kirche gerade nicht parat gehabt. Womit wir uns im Bereich der katholischen Splittergruppen bewegen - um mal den Begriff Sekte außen vor zu lassen (ich kann Gibsons Kirche nicht bewerten). Deshalb find ichs auch etwas übertrieben, bei Gibson sozusagen und in meinen Worten "das Kernthema der Christenheit" auf Film zu sehen. Das ist wohl eher das Kernthema seiner Weltsicht bzw. der seiner Kirche.
Kazushi
16.12.2006 11:37 Uhr / Wertung: 6
Gibson gehört nicht der römisch-katholischen Kirche an. Er ist Mitglied einer, nicht mehr unter der Obhut der röm-kath. Kirche stehenden konservativen Gruppe namens "The Holy Family Chapel", welche alle Beschlüsse des Vatikans seit dem 2. Vatikanischen Konzils (dieses inklusive) ablehnt. Darunter fällt z.B. auch die Anerkennung ethischer und religiöser Werte außerhalb der Kirche, sprich die Religionsfreiheit.
Al Gore
16.12.2006 08:46 Uhr
Welche Kirche Gibsons meinst du? Die Römisch-Katholische Kirche? Wenn du diese tatsächlich meinst, stehst du aber gerade auf höchst dünnem Eis, bist aber eigentlich schon eingebrochen. Diese Aussage ist ziemlich dämlich!
namecaps1
15.12.2006 16:21 Uhr / Wertung: 2
@ Moociloc: Kleiner Einwand zu folgender Passage: "...dennoch hatte Passion ja eine tiefe kulturelle Verwurzelung in der christlichen Welt, schließlich geht es um Jesus Christus höchstpersönlich."
Ich versteh diese Begründung nicht, das ist doch eine Tautologie, heißt: natürlich gehts in der "Passion Christi" um Jesus Christus.Verstehen würde ich an dieser Stelle zetbe, dass es um das Leiden Christus und die Kernaussage dieser Religion geht. Oder auch einen Einwand, zetbe dass die Darstellung, ganz der katholischen und protestantischen Tradition folgend ein ganz und gar antisemitisches (d.h. den Juden die Schuld am Tode Jesus zuweisendes) Bild der Ereignisse wiedergibt. Zumal gerade Gibsons Kirche für ihren ausgeprägten Antisemitismus bekannt ist.Aber was hast du gemeint?
Moociloc
14.12.2006 22:38 Uhr
Warum ist Apocalypto ein Meisterwerk? Weil es in aller erster Linie ein außerordentliches Beispiel für die künstlerische Freiheit des Regisseurs Gibson ist. Er verwirklicht seine Ideen ohne wenn und aber. 40 Millionen Dollar Kosten würde andere dazu veranlassen einen möglichst finanziell erfolgreichen Film zu machen. Doch Gibson geht jedes Risiko ein und dreht einen Film in Maya, bei Passion wurde er noch für verrückt erklärt in Aramäisch zu drehen doch die Einspielergebnisse gaben ihm Recht, dennoch hatte Passion ja eine tiefe kulturelle Verwurzelung in der christlichen Welt, schließlich geht es um Jesus Christus höchstpersönlich. Die Kultur der Maya hingegen ist sensationelles Hollywood Neuland und das Interesse von vornherein nicht garantiert. Diese absolute künstlerische Unerschrockenheit sieht man dem Film in jeder Sekunde an, denn Apocalypto ist auch visuell kein leicht verdaulicher Film und besonders für den Mainstream wohl zu blutig. Anders als zb. in Sin City ist die Gewalt nicht visuell abstrahiert oder wie bei John Woo steht ohne jegliche Konsequenz. Die Gewalt hier ist zum greifen echt und erschüttert den Zuschauer aufs Mark. Doch soll man eine Zivilisation verharmlosen, soll man beschönigen? Oder muss man zeigen was zur Geschichte gehört? Gibson beantwortet in Apocalypto die Frage für uns. Er „hält“ drauf und wendet sich selten ab. Jedoch ist der Vorwurf übermässiger Gewalt oder Gewaltverherrlichung kaum haltbar. Denn die Gewalt ist nie Effekthascherei oder Mittel zum Selbstzweck. Sie dient der Geschichte, dem brutalen Poträt der Mayakultur und vorallem der Intention: Zitat SZ: „aber Gibson will "Apocalypto" als Parabel verstanden wissen, er prophezeit den Untergang des amerikanischen Imperiums, einer Gesellschaft, in der es einfach nicht genug Respekt gibt vor dem Leben an sich und die getrieben ist von ihrer Gier. Soldaten sinnlos in den Irakkrieg zu schicken, hat Gibson im September gefragt, was ist das anderes als ein Menschenopfer? Es herrschen barbarische Zeiten.“
Gibson ist ein Visionär der sich kaum an Konventionen hält weder bei der Arbeit noch im wahren Leben und so ist Apocalypto immernoch von seinen antisemitischen Äußerungen überschattet und einige Leute/Organisationen haben ja schon zum Boykott aufgerufen, nur verpassen diese Leute leider einen , wenn nicht den besten und künstlerisch bedeutensten Film des Jahr, der visuell prägendste ist er zweifelsfrei.
Spangenberg
06.12.2006 00:51 Uhr
Vorab sei gesagt: Wer hier einen Film erwartet, der ein wenig Licht in Geschichte des Untergangs der sagenhaften Maya-Kultur bringt, dürfte bitter enttäuscht werden. Denn im Prinzip handelt APOKALYPTO "lediglich" vom Kampf eines Mannes, der alles riskieren muss, um sich und seine Familie zu retten.

Dieser Mann, Pranke des Jaguars, lebt in einem idyllischen Dorf von traditionellen Jägern, bis dieses urplötzlich von einem feindlichen Stamm überfallen wird. Die meisten der Einwohner werden quer durch den Urwald zu einer imposanten Maya-Stadt gebracht, wo sie als rituelles Ofer dienen sollen. Im Angesicht des eigenen Todes muss Pranke des Jaguars nun seine Ur-Ängste überwinden, um in einem atemlosen Wettlauf gegen die Zeit zu retten, was noch zu retten ist.

Die Geschichte hat man so oder anders sicherlich bereits in anderen Kulturen und Filmen gesehen. Nur ein derartiger Blick auf die Kultur der Maya ist wohl neu. APOKALYPTO bietet stellenweise grandiose Bilder, leidet aber ein wenig an einem nicht vorhandenen Spannungsbogen. Der Film plätschert ein wenig dahin, ist zwar durchaus sehenswert, aber eben nicht DAS Highlight, dass man sich erhofft hatte.
Jan Ove Waldner
05.01.2006 02:50 Uhr / Wertung: 7
Ach ja, es soll, wie bei Mel Gibson schon üblich, wieder blutig werden. :-)
Jan Ove Waldner
05.01.2006 02:49 Uhr / Wertung: 7
Wird Mel Gibson zu DEM Historienfilmdreher unserer Zeit? Nach "Braveheart" und "Passion Christi" schon der dritte Sandalenfilm. Wie schon bei "Passion Christi" lässt Mel Gibson in der Originalsprache drehen, bei Apocalypto in Yucatec, einem Dialekt der Maya. Kurz zum Inhalt, es geht um den Niedergang der Maya-Hochkultur im 9.Jahrhundert, an dem ausnahmsweise mal nicht die Europäer verantwortlich waren. Im Winter werden wir ihn zu sehen bekommen.

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