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The Constant Gardener (US 2005)

Der ewige Gärtner (DE 2005)


Genre      Drama / Thriller
Regie    Fernando Meirelles ... 
Buch    Jeffrey Caine ... Drehbuch
John Le Carré ... Romanvorlage
Darsteller    Bill Nighy ... Sir Bernard Pellegrin
Hubert Koundé ... Dr. Arnold Bluhm
Pete Postlethwaite ... Lorbeer
Rachel Weisz ... Tessa
Ralph Fiennes ... Justin Quayle
Musik    Alberto Iglesias ... 
 
Agent wonderwalt
 
Wertungen285
Durchschnitt
7.35 
     Meine Wertung



DVD-Erscheinungstermin:
25.08.2006

Start in den deutschen Kinos:
12.01.2006



15 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

MrCookie79
18.08.2011 10:27 Uhr / Wertung: 3
Das ist mal heftig... Habe den Film gestern mit meiner Freundin geschaut und mir kam der Titel schon so bekannt vor, allerdings weder der Inhalt noch Szenen oder sonst ist mir Irgendwas v. d. Film in Erinnerung geblieben und Siehe da ich hatte den Film vor 5 Jahren in der Sneak gesehen und hab wirklich alles vergessen. Ich hätte schwören können, dass ich den Film noch nicht gesehen habe.

Wollte dem Film eigentl. 4P (2P mehr als vor 5 Jahren) geben, aber für die Leistung absolut in Vergessenheit zu geraten müsste man nochmal einen P. abziehen.

Oh man... Ein Film zum Vergessen! :-)
Gnislew
21.01.2010 10:49 Uhr / Wertung: 8
War ich zunächst Skeptisch ob ich mir "Der ewige Gärtner" überhaupt ansehen will, habe ich meine Entscheidung nicht bereut. Wer einmal Lust auf einen ernsten Film hat, der nichts mit Arthouse-Kino im herkömmlichen Sinne zu tun hat, sollte sich diesen Film einmal ansehen.
Nessie
22.09.2009 15:24 Uhr
Ein sehr aufwendig gemachter Film aus der Sparte: was kann ein einzelner schon gegen die Übermacht der einzig am Gewinn interessierten und dabei über Leichen gehenden Großkonzerne dieser Welt tun. Natürlich obsiegt in diesen Filmen am Ende immer das Gute, aber das tut es hier nicht so ausschließlich, zumindest wird es realistischerweise noch etwas offen gelassen. Also einer der besseren Filme aus dieser Sparte, der auch nicht zu sehr mit der Schlechtes-Gewissen-Keule droht, sprich nicht zu plakativ die zum Himmel schreienden Misstände zeigt aber doch auch nicht außen vor läßt. Mal wieder ein guter Fernsehabend für Mitarbeiter der Pharmaindustrie.
mountie
27.10.2008 01:28 Uhr - Letzte Änderung: 27.10.2008 um 01:30
Das Rachel Weisz hier einen Oscar abräumen konnte (auch wenn es nur der Nebendarstellerinnen-Oscar war), und Ralph Fiennes, der alle anderen an die Wand spielt, leer ausging, ist mir ein wenig ein Rätsel. Na ja.
Zum Film: Mereilles versteht es wieder einen Drama-Stoff sehr gut optisch rüberzubringen. Soll heißen, das mir die schnelleren Schnitte, die aber nicht ZU schnell waren, ziemlich gut gefielen. Auch weiß er ein eigentlich recht trockenes Thema, nicht unbedingt in Langeweile abdriften zu lassen, wobei das Ganze aber ein gutes Eck zu lang geriet.
Zweifellos also ein ganz guter Film, bei dem man aber unbedingt ein Faible für eher politisch angehauchte Stoffe mitbringen sollte, denn die guten Schaupielerleistungen trösten nicht allein, über die eine oder andere Länge hinweg.
ZordanBodiak
02.06.2007 12:04 Uhr / Wertung: 7
Schauspielerisch ist der "constant gardner" sicherlich stark - obgleich die zahlreichen Auszeichnungen für Rachel Weisz vielleicht etwas zu viel des Guten waren. Nach einem etwas zähen Beginn entfaltet sich final zudem eine interessante und sehenswerte Geschichte, die optisch ähnlich dynamisch wie Fernando Meirelles' Erstling "Cidade de Deus" (teilweise) mit der Handkamera visualisiert wurde. Kleiner Nachteil in diesem Fall ist allerdings, dass aufgrund des versuchten Dokustils die Nähe zu den Figuren nicht so leicht aufzubauen ist... 7 pharmazeutische Punkte
namecaps1
15.05.2006 23:05 Uhr / Wertung: 6
@ Avilian: Was du schreibst, hat mich genauso irritiert. Bingo!
Avilian
15.05.2006 22:47 Uhr / Wertung: 7
Also hier wurden wirklich beeindruckende schauspielerische Leistungen gezeigt und außerdem eine griffige Story geliefert. Was mich aber stört ist die "Moralkeule". Die macht hier leider sehr viel kaputt, weil einem der Film ständig suggeriert, dass Pharmaunternehmen etwas ganz böses sein. Das hat hier eigentlich den ganzen Film ins mittelmäßige rutschen lassen. Hervorzuheben sind übrigens auch Bill Nighy und Pete Postelwaithe in den Nebenrollen, die eine gute Figur machen. Naja einmal sehen und 1,99 dafür ausgeben war nicht verkehrt.
Colonel
09.03.2006 18:58 Uhr / Wertung: 8
Sehr spannender und bedrückender Film, der meiner Meinung anch aber noch etwas konsequenter und klarer hätte sein können. Zudem finde ich, dass Meirelles es super geschafft hat, die afrikanische Kultur zu präsentieren, was wohl auf jeden Fall daran liegt, dass der Film auch vor Ort gedreht wurde. So entastanden auch beeindruckende Landschaftsbilder. Zu dem starken Eindruck des Films leisten aber auch die Schauspieler einen großen teil zu bei. Zwar ist der Film doch etwas lang, jedoch ist es eigentlich die ganze Zeit über interessant, Justin bei der Spurensuche und Auflösung der Geheimnisse zu folgen.
huibuh
15.01.2006 23:07 Uhr
Ich fand City of God schon gut und frustrierend und dieser Film übertrifft beide Einschätzungen nochmals.

Gut: Kameratechnik und Story und Schauspieler

frustrierend ist die völlige hilflosigkeit, die einem in diesem film wieder vor augen geführt wird.
wonderwalt
13.01.2006 17:32 Uhr / Wertung: 7
Mir ging es ähnlich wie MrCrookie79. Wie ich schon an "City of god" gesehen habe, werde ich mit dem Stil von Senor Meirelles überhaupt nicht warm. Als eingefleischter Dogma-Hasser bekomme ich Nesselsucht bei Wackelkamera und unnötigen Jump-Cuts. Dies erzeugt verlogenen Dokumentarcharakter und stellt unnötige Distanz zur Geschichte her. Auch die Darstellung des armen Afrikas wirkt zum Teil künstlich und ist verkrampft um Authentizität bemüht. Wie schon bei "City of god" will Meirelles den Verdacht abwehren, "nur" Genre-Kino zu machen. Mehr soll es sein, politischer Anspruch ums Verrecken, und ein bißchen ästhetische Avantgarde sollte auch noch drin sein. Ich finde, all diese Stilmittel sorgen dafür, die Spannung aus der hervorragenden Geschichte zu nehmen. Die sorgt nämlich dafür, daß dennoch ein halbwegs passabler Film dabei herausgekommen ist. Und die Darsteller sind durch die Bank weg großartig. Unterm Strich ein interessanter Film, dessen Regisseur aber nie mein Liebling werden wird.
KeyzerSoze
10.01.2006 17:44 Uhr / Wertung: 7
Eigentlich ein wirklich klasse Film! Die Geschichte ist gut und wurde von City of God-Regisseur Fernando Meirelles packend in Szene gesetzt. Dazu kommt noch ein Ralph Fiennes, der einmal mehr großartig spielt und wohl eine der besten Leistungen seiner Karriere abliefert und ein unglaublich realistisches Bild seines Charakters zeigt! Perfektbesetzung meiner Meinung nach. Mein Problem jedoch war wohl eher dass ich vorher das Buch gesehen hab und der Film mir so an manchen Stellen (vor allem gegen Ende) ein bischen zu harmlos im Vergleich zum Buch geraten ist. Nichts desto trotz ein guter Film, von dem ich mir jedoch noch mehr erwartet hatte.
MrCookie79
10.01.2006 09:35 Uhr / Wertung: 3
Nein du stehst nicht ganz alleine dar, nachdem ich mich den ersten Teil des Films nur über die schreckliche Kameraführung aufregen konnte... mehr passierte ja nicht, war ich schon froh, dass im zweiten Teil wenigstens ein bissle Story aufkam, ok es war keine gute und der Film blieb langweilig, aber wenigstens hat der Film endlich ne Geschichte bekommen. Wenn ich objektiv über den Inhalt nachdenke bin ich mir sicher, dass man damit einen guten Film hätte machen können. Wurde aber nicht gemacht. lg
fEuErmEldEr
06.01.2006 02:43 Uhr
Also entschuldigung, wenn ich damit fast allein stehe, aber ich fand den Film bis zu dem Zeitpunkt, bei dem ich gegangen bin sowas von dermaßen langweilig... natürlich fehlt mir der Schluss und so kann ich den Film leider nicht ganz beurteilen, aber wenn ich ehrlich bin will ich garnicht wissen, wie er ausgeht. Der Hauptdarsteller konnte mich in keinster Weise überzeugen, Spannung hat sich für meine Verhältnisse nie wirklich aufgebaut. Ich hab mir sagen lassen, dass in der "Sondersneak" in Würzburg dann nach der Pause auch noch die Filmrolle rausgefallen ist, der Film so am Boden verteilt war, dass der Film abgebrochen werden musste und alle ihr Geld zurück bekamen. Und ich bin vorher gegangen. Allein deswegen finde ich diesen Film noch viel schrecklicher als er wohl eigentlich war...
KeyzerSoze
20.09.2005 21:15 Uhr / Wertung: 7
Hoffe der Film bekommt bald nen deutschen Starttermin! Der Trailer war toll und Fernando Merreilles hat nach City of God sowieso schon überzeugt, dass er ein Top-Regiesseur ist. Can't hardly wait!
TillDawn
20.09.2005 20:24 Uhr
Natuerlich ist das Buch besser, das es mehr Zeit hat Charaktere und Hintergruende auszufuehren und so wirkt die Story im Film vielleicht nicht ganz so schluessig wie im Buch. Das aendert nichts daran, dass der Constant Gardener ein grossartiger Film ist, den ich waermstens empfehle. Ralph Fiennes mag ich zwar immer noch nicht, aber Rachel Weisz ist absolut wunderbar.

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