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No Country for Old Men (US 2007)

No Country for Old Men (DE 2007)


Genre      Crime / Drama / Thriller
Regie    Ethan Coen ... 
Joel Coen ... 
Buch    Cormac McCarthy ... (Romanvorlage)
Ethan Coen ... 
Joel Coen ... 
Produktion    Ethan Coen ... 
Joel Coen ... 
[noch 15 weitere Einträge]
 
Agent reen
 
Wertungen812
Durchschnitt
7.68 
     Meine Wertung
[Prognose] [Werten]


DVD-Erscheinungstermin:
11.09.2008

Start in den deutschen Kinos:
28.02.2008



38 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

nincogrande
04.04.2011 16:00 Uhr / Wertung: 9
Nach FARGO sicher der beste Streifen der Coen-Brüder...ein direkter Weg in den Abgrund...die kompromisslose Gewalt, der kein Mensch mit normal entwickelten Moralvorstellungen etwas entgegenzusetzen hat; excellent besetzt mit Josh Brolin und Javier Bardem, mit 4 verdienten Oscars prämiert.

Das Buch wurde meineserachtens perfekt verdichtet und auch dahingehend läßt der Film keine Wünsche offen...

Ein Pflichtfilm in meiner DVD-Sammlung....

Gnislew
22.11.2010 15:44 Uhr / Wertung: 10
Wer “No Country For Old Men” gesehen hat, weiß, warum der Film seine Oscars gewonnen hat. Obwohl der Film eine sehr raue Thematik behandelt und stellenweise auch recht gewalttätig daher kommt, hat man nie das Gefühl einen beliebigen Film zu sehen, sondern ein Meisterwerk. Ethan und Joel Coen (The Ladykillers, The Big Lebowski) ist es gelungenen eine eigentlich dünne Story perfekt zu inszenieren.

Dies gelingt den beiden dadurch, dass sie interessante Charaktere erschaffen. Keine ihrer Figuren im Film, egal wie klein die Rolle auch sein mag, kommt vom Reißbrett und immer wieder agieren die Figuren gegen das erwartete Muster. Bei dieser Art der Charakterzeichnung kommt es den beiden Coen-Brüder zu Gute, dass sie es geschafft haben für die einzelnen Rollen sehr markante Gesichter zu finden.

Josh Brolin (Into the Blue, Hollow Man) passt von seiner Gesichtszügen perfekt in die Rolle des Llewelyn Moss und wem beim Anblick vom scheinbar ins leere schauende Javier Bardem (Bevor es Nacht wird, Das Meer in mir) nicht Angst und Bange wird, der geht auch im Löwenkäfig schlafen.

Auch wenn der Abspann über die Leinwand gelaufen ist, wirkt “No Country For Old Men” noch lange nach. Es gibt zwar kein offenes Ende, doch ist der Film dennoch weit entfernt von einem echten Happy End. Mir hat das Ende des Films auf jeden Fall sehr gut gefallen, auch wenn ich einige Minuten gebraucht habe um das gesehen Sacken zu lassen.
second_unit
13.11.2010 01:17 Uhr
Einer der besten Filme von den Coens.
Die Spannung wird super aufgebaut vom Charakter des "Bolzentöters", er lässt einem wirklich das Blut in den Adern gefrieren.
Lotterbast
23.01.2010 01:37 Uhr
Ich habe ja auch "eigentlich" geschrieben. ;)
wonderwalt
10.01.2010 01:31 Uhr / Wertung: 10
@Lotterbast: Wieso erübrigt sich denn jeglicher Kommentar? Du hast auch einen abgegeben?
Lotterbast
09.01.2010 23:48 Uhr - Letzte Änderung: 09.01.2010 um 23:51
Tja, bei diesem Film erübrigt sich eigentlich jeder Kommentar. Selten so eine langweilige Gewaltorgie gesehen. Es fing wirklich vielversprechend an, aber dann ging es rapide bergab. Wo da das Meisterwerk ist, und warum der Film 4 Oscars bekommen hat, entzieht sich mir vollkommen. 2 Punkte
Der dotho
16.07.2009 14:31 Uhr
10 Punkte von mir, weil: Absolutes Meisterwerk. Der Film ist in seiner Symbolik so intelligent wie konsequent (der Grund warum das Ende nicht anders aussehen DARF), technisch genial und unheimlich lustig (allein diese Charlie Walser-Geschichte). Die düstere Stimmung wird unheimlich intensiv vermittelt und Spannung perfekt aufgebaut, mit minimalistischem (keinem?) Soundtrack, der Platz lässt für die Wirkung einzelner Geräusche (Telephon, Knistern der Verpackung,...). Wie alle Coens sollte man sich auch NCFOM mehr als einmal anschauen.
SoLaR1z
02.02.2009 20:06 Uhr / Wertung: 3 - Letzte Änderung: 02.02.2009 um 20:09
@cineman ja da ist was dran geschmacksache
wie gesagt bevor der eine punkt da kam was ich unten beschrieben hatte war der film weltklasse. nur ich persönlich steht entweder auf open end wo fortgesetzt wird oder ein festes ende wo ich weiss was sache ist. Dieses Ende wiederum ist für mich irgendwie komisch :-)
ZordanBodiak
29.11.2008 14:57 Uhr / Wertung: 8
Spoiler - Zum Lesen des Textes, den versteckten Teil markieren
Hinsichtlich des Todes der Frau einfach mal auf die Füße von Chigurh achten. Nachdem er das Haus der Frau verlassen hat, kontrolliert er, ob seine Schuhe sauber sind. Auf die Sauberkeit seiner Schuhe hat er auch schon im Vorfeld immer geachtet, wenn er jemand getötet hat (Ausziehen der Schuhe beim Töten Woody Harrelsons). Daneben meinte ein Freund auch nach dem Kinobesuch, dass immer die Füße in einer Kameraeinstellung eingeblendet wurden, wenn er jemand getötet hat. So ist er z.B. nach dem Tankstellenzwischenfall einfach herausgegangen - ohne dass seine Füße explizit gezeigt wurden. Zu einer Zweitsichtung dieses großartigen Filmes bin ich allerdings noch nicht gekommen. Daher ist die letzte Theorie noch ohne Beleg..
cineman
29.11.2008 12:25 Uhr / Wertung: 9
Achtung Spoiler in Kommentar unter mir und in meinem...

@ SoLaR1z : Naja, das ist natürlich Geschmachsache. Meiner meinung nach ist es genial, dass die meisten Actionszenen ausgelassen werden, und nur das Resultat davon gezeigt wird. Die Coen Brothers spielen mit den Erwartungen des Zuschauers - man erwartet einen Gangster Film mit (möglicherweise) viel Actionszenen, doch all das geschieht offscreen. Davon, dass die Ehefrau erschossen wird, kann man meiner Meinung nach ausgehen. Denn in diesem Film hält der Bösewicht, was er verspricht. Auch das Ende des Films finde ich grossartig - keine Auflösung sondern bloss ein grosses Fragezeichen... so à la "was war denn das?" Aber schlussendlich bleibt das wohl alles Geschmacksache.
SoLaR1z
28.11.2008 20:19 Uhr / Wertung: 3
Bis zu dem Zeitpunkt wo der Typ wo das Geld gefunden hat erschossen wird war der Film 1a. Aber danach einfach nur noch schrott. Mann weiss nicht ob er die Frau gekillt hat (ob seine Ehefrau ermordet wurde), bzw was am schlimmsten ist man sieht nicht wie er ermordet wird. Für mich ein doch sehr enttäuschender Film nach so Weltklassigem Anfang
Marjan
04.11.2008 12:19 Uhr / Wertung: 10
ah, vielen dank. vielleicht hatte das studio die befürchtung, Bardem verlöre gegen Day-Lewis und funktionierte ihn kurzerhand zum supporting actor um. ;-)
Kazushi
04.11.2008 11:14 Uhr / Wertung: 8
Sowohl Bardem als auch Lee Jones waren hier doch als Supporting Actor im Rennen, wobei es Lee Jones bei den Oscar nicht bis zu einer Nominierung schafft. Verantwortlich dafür ist übrigens hauptsächlich das jeweilige Filmstudio welches die Darsteller für Oscars vorschlägt.
Marjan
04.11.2008 10:20 Uhr / Wertung: 10
wer bestimmt eigentlich darüber, wann ein schauspieler "supporting actor" oder "leading actor" ist? von der leinwandzeit dürfte Javier Bardem weit vor Tommy Lee Jones stehen, außerdem ist er direkter gegenspieler zu Josh Brolin. erklären kann ich es mir nur damit, daß der filmtitel wohl auf Jones gemünzt ist, während Brolin der eigentliche hauptcharakter ist.
Christian
01.05.2008 19:28 Uhr
Großartiger Film, großartiger Kommentar (wonderwalt). Wenn ich wieder nüchter bin versuch' ich auch noch was dazu beizutragen.
wonderwalt
27.03.2008 23:21 Uhr / Wertung: 10 - Letzte Änderung: 27.03.2008 um 23:31
-Kleine Spoiler-
Die formale Eleganz und filmerzählerische Präzision waren schon immer eine unschlagbare Qualität der Coen-Brüder. Doch daß sie mit "N.C.f.o.M." eines ihrer reifsten Werke vorlegen würden, hätte ich trotz der Lorbeeren nicht gedacht.
Die Coens machen Filme über Amerika, über die Gewalt und die Angst in diesem Land und über die verzweifelten Träume ihrer Bewohner. Es sind stets einfache Menschen, die im Mittelpunkt der Coen-Plots stehen, manchmal so einfache, daß den Brüdern zuweilen vorgeworfen wird, einen allzu hämischen Blick auf die Provinzialität ihrer Figuren zu werfen. Auch in "N.C.f.o.M." kommen diese Typen vor, die schon zur leicht diffamierenden Karikatur verkommen sind, da ist z.B. Llewelyns Schwiegermutter, deren Unbedarftheit die Katastrophe mit in Gang bringt. Doch es geht diesmal auch anders. Da sind der "Held" Llewelyn Moss und Sheriff Ed Tom, deren Bodenständigkeit zutiefst glaubhaft wirkt.
Und das ist das aufregende an diesem Film. Er hat alle Qualitäten des Coen-Kinos, die unwiderstehliche Klarheit des Erzählrythmus, den präzisen Schnitt, die kühne Langsamkeit der Inszenierung und den sardonischen Humor.
Doch darüber hinaus erzählt er von der Angst der Menschen, die an der Frontier leben, und von ihrem Versuch, dieser Angst mit Stoizismus, Handwerk und ein wenig Hoffnung auf den großen Wurf zu begegnen.
Handwerker sind sie alle in diesem Film, basteln können sie und auch ihre Waffen sind bitter notwendige Tools, um zu überleben. Es sei wichtig, das richtige Werkzeug zu wählen, sagt Bardem in einer Szene. Und es kommt nicht von ungefähr, daß man aus dem Namen des großen Bösen Chigurh leicht den Begriff für einen operierenden Arzt abwandeln kann. Bardem spielt einen Handwerker des Todes, der zugleich Züge eines düsteren Schicksalsengels trägt: "Well, I got here the same way the coin did", sagt er am Ende zu Carla Jean.
Doch all dies gelingt den Coen-Brüdern scheinbar mühelos ohne pseudopsychologische Aufwendungen. Sie machen das, was sie am besten können. Sie erzählen eine spannende und brutale Geschichte mit versteckten Koffern, toten Hunden und Schießereien in Motels.
Doch großes Kino entsteht immer dann, wenn wir hinter einfachen Geschichten etwas über unsere Welt entdecken können.
Caenalor
27.03.2008 00:48 Uhr / Wertung: 8
Handwerklich brilliant (anfangs Landschaft à la Leone, dann Action à la Peckinpah, toller Toneinsatz, irre präzise Schauspielerführung und -leistungen), enorm spannend und mit gekonnt integriertem Metakommentar.
Über zwei Drittel der Laufzeit wäre das so eine 10 geworden, aber ab El Paso habe ich zugegebenermaßen etwas den Faden verloren. Gegen subtile Handlungselemente habe ich eigentlich absolut nichts, aber nachdem vorher alles sehr geradlinig war, irritierte das plötzlich doch ziemlich. Die genaue Deutung des Schlusskommentars hat sich mir zudem noch nicht erschlossen.
Daher vorerst nur 8 Punkte, mit Potential zu 9 oder 10 bei Zweitsichtung - wie DerHannig sagte, jenachdem "ob mich die Aussage überzeugt hat".
Lulu
14.03.2008 08:10 Uhr
ich gönne den brüdern wirklich ihren oscar (oder mehrere? egal!), aber doch bitte nicht für diesen film. langweilig, langweilig, eklig. mir war eigentlich ziemlich egal was mit den hauptdarstellern passiert und das obwohl sie allesamt eine superleistung abgelegt haben. ein guter film nimmt mich mit, bleibt haften, ich möchte davon erzählen und andere anstecken. alles dinge die hier nicht zutreffen. sehr enttäuschte 6 punkte.
mountie
09.03.2008 01:23 Uhr - Letzte Änderung: 09.03.2008 um 01:25
Das der Film hauchdünn noch die Gut-Marke erreichen konnte, verdankt er zuallererst seinen Darstellern. Josh Brolin, Javier Bardem, Tommy Lee Jones und alle anderen (und zwar genau in dieser Reihenfolge) dürfen in einer Story ihr gesamtes Schauspielgewicht in die Waage legen die, bis zur letzten Szene mit Brolin, absolut interessant, witzig, brutal, und clever war. Einfach gut geschrieben das ganze. Genau ab hier wurde mir aber zuviel und zuoft nur noch angedeutet. Nichts gegen eine oder 2 Szenen wo der Zuschauer auch selber mal denken muß, aber diesen Storykniff kann man auch übertreiben. Somit also ein ruhigerer, aber intensiver Film über Killer, Cops und Kohle mit genialen Figuren (gespielt und geschrieben) und ihren Gimmicks (Stichwort "Schalldämpfer"), die in einer Story spielen, der in der letzten halben Stunde meiner Meinung nach etwas die Luft ausging...
Horatio
05.03.2008 09:34 Uhr / Wertung: 8
No Country For Old Men - Die Coen-Brüder bekommen endlich ihren Oscar. Endlich. Genau dieses Wort beinhaltet einen faden Nebengeschmack. Ihr neustes Werk No Country For Old Men ist natürlich ein waschechter Coenfilm. Verschrobene Charaktere folgen einer wirren Story. Die klassische Coenstimmung, die man aus Fargo, Big Lebowskie oder Oh Brother Where Art Thou? kommt auch hier wieder auf. Aber irgendwie fehlte irgendetwas an diesem sehr guten Film. Kennt man andere Filme der Regisseure kommt einem schnell der Gedanke, dass sie durchaus schon bessere gemacht haben. Warum haben sie dann nun Oskar bekommen? Für ihren Stil oder den aktuellen Film? Fazit: Der Film ist sehr gut, aber der beste des Jahres sollte mehr bieten können. Jedoch ist die Verfolgungszene im Fluss einfach genial!
Narcotic
03.03.2008 22:56 Uhr / Wertung: 8
@ Vorredner: Ja, gute, stimmige Interpretation des Schlusses, denke ich. Ich muss allerdings sagen, dass ich den Schluss gar nicht so offen finde, wie ich mir das aufgrund mancher Kommentar hier vorgestellt hatte. Sicherlich ist die Intention des Films (soferns denn eine gibt ;-) ) nicht offensichtlich, vielleicht gar nicht eindeutig, die Handlung ist jedoch sehr wohl abgeschlossen. Ich fand es auch sehr gut, dass nicht direkt nach dem (nicht vorhandenen) finalen Duell der beiden Widersacher Schluss ist. Da hätte dann nämlich wirklich was gefehlt, mir gefällt das "spätere" Ende so ganz gut.
Das absolut beste am Film ist meiner Meinung nach jedoch die Musik - es gibt nämlich von den singenden Mexikanern abgesehen keine. Sie wäre auch überflüssig. Die Coens schaffen es auch ohne eine absolut fantastische Atmosphäre aufzubauen - alleine durch ihre Bilder und den fantastischen Ton. Daher hätte es auch ruhig noch ein Ton-Oscar für No Country for Old Men sein können, die 4 erhaltenen sind aber in jedem Fall gerechtfertigt.
DerHannig
03.03.2008 22:07 Uhr / Wertung: 9
SPOILER!!!

@Marcel
Ich seh`s genauso wie du. Ziemlich harter Tobak was die Coen-Brüder hier abliefern. Wobei eigentlich erst der Schluss dem Ganzen die kulturpessimistische Note verleiht. Bis dahin war`s eigentlich ein hochspannender Thriller à la Fargo. Müsste mir den Film nochmal anschauen um alles zu kapieren, aber ich seh den Killer im Endeffekt auch als ne Allegorie auf die Übermacht des "skrupellosen" Verbrechens, dem nur noch die willkürlichen Gesetze der Natur entgegenstehen können. Bleibt aber trotzdem ne vage Interpretation, wie gesagt, nochmal anschauen, dann kann ich auch beurteilen ob mich die Aussage überzeugt hat. Wenn nicht: 9 Punkte. Ansonsten, finde ich, ist es den Coen`s meisterhaft gelungen die Elemente aus Unterhaltung und Philosophie zusammenzubringen, so dass "No Country For Old Men" eigentlich 10 Punkte verdient hat.
Marcel78dt
03.03.2008 21:36 Uhr
Ein klasse Film wenn man sich über die Aussage des Films klar geworden ist... Das plötzliche Ende des Films läßt viel Interpretation zu. Ich bin zum Entschluss gekommen *Spoiler!* daß das absolut böse (dargestellt von Javier Bardem) von nichts und niemandem aufzuhalten ist und am Ende sowieso gewinnen wird. Nur der Polizist Bell wird diesem Schicksal entkommen weil er sich noch nicht bereit fühlt sich der Gefahr zu stellen und ihr gezielt aus dem Weg geht. Mich würde dazu auch die Meinung anderer Kinogänger interessieren. Wie denkt Ihr über die Story?
Thanatos
03.03.2008 18:14 Uhr / Wertung: 5
Tja Sonntag Abend mal wieder Bock auf Kino gehabt, also Kinoprogramm von nahegelegensten Cinemaxx Kino rausgesucht und die Filme mit Score11 auf ihre wahrscheinliche "Güte" abgecheckt. Ich hab überwältigendes erwartet, als ich die Wertung von über 8 gesehen habe. Doch NEIN, eine 8 war das sicherlich nicht! Alles in allem ne recht gute Story die aber sowas von monoton und inkonsequent erzählt wurde, dass einem nur die vielen sarkastischen Sprüche bei Laune halten konnten. Und vom Ende braucht man gar nicht erst sprechen (Wenn man es überhaupt als Ende bezeichnen darf)... von mir gibts 5 Punkte... mehr ist der Film echt nicht wert.
Colonel
01.03.2008 13:23 Uhr / Wertung: 8
Mit "No Country for Old Men" haben es die Coen Brüder endlich zum Oscar geschafft. Und womit? Mit Recht, schaut man sich einmal die Mitbewerber an, war der Coen Film der bessere. Er besitzt vielleicht genau die Spannung, die "There will be Blood" gefehlt hat. Dazu bekommt man wieder die gewohnt gute Coen Kost, bestehend aus skurilen Figuren und schwarzem Humor und diesmal in Höchstform, herrlich. Da wäre zudem eine interessante 2 Teilung der Story. Einmal die Hetzjagd auf den glücklichen Kofferfinder durch den Psychokiller und einmal der Nebenstrang des Sherrifs, der nie wirklich mit dem anderen Strang in Kontakt kommt, aber doch auf eine Art mit ihm zu tun hat und durch ihn geprägt wird, auf eine eigene Art. Teilweise war es im Kinosaal sowas von ruhig, weil sich niemand vor Spannung getraut hat sich zu bewegen. Jedoch hat auch dieser Film einige Mankos. Das Ende fand ich persönlich doch etwas zu offen. Es ist zwar nicht schlecht, den Zuschauer selber den weiteren Verlauf weiter spinnen zu lassen, jeder für sich, aber ein tragischer Schockmoment hätte es auch getan, vielleicht sogar besser.
KeyzerSoze
26.02.2008 01:26 Uhr / Wertung: 8
Naja, zwischen wie hier großartig und gefallen liegen auch massive Unterschiede.
schosch
25.02.2008 16:25 Uhr
lol keyzer, hab grad deinen kommentar zum film von barton fink gelesen und da sagst du fast das gleiche, beziehst dich aber auf nen andren film.
Keine Kritik an dir, aber lustig zu sehen, dass du irgendwie ne abneigung gegen die coens hast, obwohl dir schon mit:
The Man who wans't there
The Hudsucker Proxy
Barton Fink
und No country for old men
4 filme gut gefallen.
KeyzerSoze
21.02.2008 11:21 Uhr / Wertung: 8
Trotz der Lobhuldelei von allen Seiten nicht wirklich viel erwartet, aufgrund der Tatsache, dass ich die Coens schon immer für mächtig überschätzt halte, da sie außer Barton Fink noch keinen Film geschaffen haben den ich wirklich als großartig bezeichnen würde. Und vielleicht lag es auch an den niedrigen Erwartungen, aber No Country for Old Men hat mich wirklich überzeugen könnnen. Zwar handelt es sich bei dem Film um einen recht konventionellen Thriller, aber dieser ist perfekt bebildert, hat tolle Charaktere zu bieten und und ist trotz vieler ruhiger Szenen wirklich spannend geraten. Dazu noch ein perfekt besetztes Cast, bei dem ganz klar Javier Bardem hervorsticht, der zudem auch ein paar herrliche Sprüche zum Besten geben darf. Großartig auch die Idee, dass das eigentliche Finale dem Zuschauer komplett vorenthalten wird! Schade jedoch, dass man zu dem Zeitpunkt nicht aufgehört hat, denn der gut 20minütige Epilog hat dann doch eher geschadet ... wie auch der komplette Handlungsstrang um Tommy Lee Jones... mir wäre da ein Film der sich auf die Hatz zwischen Bardem und Brolin beschränkt viel lieber gewesen. Dennoch zusammen mit Juno der beste der nominerten fünf Filme für Best Picture bei der diesjährigen Oscarverleihung.
Kazushi
23.01.2008 17:42 Uhr / Wertung: 8
Leider nicht ganz das prognostizierte Meisterwerk, aber trotzdem ein in einem wunderbar lakonischen Stil erzählter Film, der zu begeistern weiß. Javier Bardem ist großartig und phasenweise hätte ich von seinem Psycho-Killer gerne noch mehr gesehen (gerade so eine Szene wie der Dialog mit dem Dicken in dessen Store war großartig). Am Ende zieht sich das neue Werk der Coens allerdings ein klein wenig und ich hätte es fast besser gefunden, wenn nach der finalen Konfrontation (die Ausparung ist übrigens große Klasse ;) ) recht bald die Credits gekommen wären.
Marjan
18.01.2008 18:12 Uhr / Wertung: 10
ROFL!
Spangenberg
17.01.2008 23:24 Uhr
Ein Hoch auf die Günther-Netzer-Gedächtnisfrisur.
messina
16.01.2008 19:02 Uhr / Wertung: 8
oha, das mit dem texanischen Slang ist wirklich 'ne harte Nuß. Hab' den Trailer schon kaum verstanden.
h03hn0r
13.01.2008 00:50 Uhr
Ich machs kurz: No Country for Old Men hat nicht ganz meine sehr hohen Erwartungen erfüllen können - das lag unteranderem daran, dass das Ende des Films sehr abrupt kam und dass ich das texanisch nur sehr schwer verstehen konnte, aber es haben mir auch 1-2 Storyelemente einfach nicht gefallen. Der Film ist aber sehr gut, was unteranderem an den wirklich ausgeklügelten Charakteren liegt. Allein der Massenmörder Anton Chigurh kann man in der ewigen Liste der "bösesten Bösewichte" der Filmgeschichte in einem Atemzug mit Darth Vader oder Hannibal Lecter nennen und eine Oscarnominierung sollte das Mindeste sein, was Javier Bardem für dessen Darstellung hier bekommen sollte. Dass die anderen Charaktere des Films dagegen nicht blass wirken, liegt vorallen Dingen an Josh Brolin, der völlig zu Recht im Jahr 2007 zu einem richtigen Star avancierte, und natürlich an Tommy Lee Jones, der hier eine der besten Performances seiner Karriere liefert. Den Polizisten, den er verkörpert, hat eignetlich mit der Entwicklung der Handlung fast nichts zu tun und nimmt hier mehr eine kommentierende Position ein. Da die Coens den ganzen Film über ein recht negatives Menschenbild aufgebauen und eine Welt zeigen, in der fast jeder seine moralischen Grundsätze verwirft solange das Geld stimmt, wirkt Tommy Lee Jones nicht wie ein ermittelnder Polizist, sondern eher wie ein personifiziertes Gewissen, was mich an Frances McDormand in Fargo erinnert hat. Nicht nur deswegen steht der Film in einer Reihe mit anderen Coens-Filmen, wie zum Beispiel Miller's Crossing, Fargo und vorallem Blood Simple.. In all diesen Filmen sind die "Gewaltszenen" nach einem bestimmten Muster inszeniert: man sieht bei Nacht intensive Kampfszenen bei denen oft minutenlang fast Stille, aber auch Hochspannung herrscht und die sehr brutal und schonungslos dargestellt werden, um eben "näher" an den Gewalttaten dran zu sein. No Country for Old Men>/b> thematisiert zu welchen grausamen Taten Menschen fähig sein können und dass man erst vom Schlechten im Menschen ausgehen sollte und dann erst vom Guten. Man fühlt sich auch nicht fröhlich, wenn man aus dem Kino rauskommt - man hat schliesslich über 2 Stunden eine Welt gesehen, die viel grausamer nicht sein kann. Ich denke, damit man einen solchen Film bis ins letzte Detail versteht, muss man den Film öfters als einmal gesehen haben. Deswegen bin ich nicht wirklich enttäuscht über den Film und werde ihn mir bestimmt nochmal anschaun, sobald er in Deutschland anläuft.
APPER
14.12.2007 04:48 Uhr
Inzwischen gibt es in der IMDb über 18.000 Bewertungen und der Durchschnitt liegt noch immer bei 8,9. In der IMDb Top 250 ist der Film auf Platz 15, und dabei wird die Anzahl Bewertungen mit eingerechnet... Bei den ersten sechs Preisen der Saison (Boston Society of Film Critics, Washington D.C. Kritiker, Los Angeles Film Critics Association, National Board of Review, New York Film Critics Circle, San Francisco Film Critics Circle) konnte der Film gleich vier Mal die Auszeichnung "Bester Film" einheimsen... für die Golden Globes ist er auch in der Kategorie "Bester Film Drama" nominiert. Also das ganze scheint wirklich interessant zu sein, leider müssen wir uns ja noch vier Monate gedulden.
namecaps1
01.11.2007 05:21 Uhr / Wertung: 3
@h03hn0r : Was nix daran ändert, dass die imdb seit geraumer Zeit (und das Problem gibts hier anders auch - die 0-Werter) für regelrechte Viral Marketing-Kampagnen missbraucht wird, zetbe "Snakes on a plane". Wo man da die Grenze anhand der WErtungen setzen soll, anhand man das ernst nimmt oder net weiß ich aber schon gar nicht...
h03hn0r
31.10.2007 20:58 Uhr
die imdb-Wertung ist ja net das einzige, was ich eben erwähnt hab und net der einzige Grund, wieso ich mich auf den Film freue. Und auch wenn die Wertungen dort seit einiger Zeit etwas in die Höhe geschossen sind - über 9,0 haben, selbst bei unter 1000 Votes, dennoch nur die wenigsten Filme
Maddin
31.10.2007 20:14 Uhr
Die imdb-Wertungen kannst du vergessen, die sind doch erst ab 10000 Werzungen wirklich aussagekräftig...mittlerweile haben doch 90% aller Neustarts ´ne halbwegs passable imdb-Wertung, mögen sie noch so schlecht sein.
h03hn0r
31.10.2007 20:04 Uhr
hm, bei rottentomates.com hat der film über 90% - die imdb-bewertung ist über 9,0 und der Film war für eine Goldene Palme in Cannes nominiert. Dazu kommt noch, dass Ich die Coen-Brothers liebe, Javier Bardem einer der besten europäischen Schauspieler aller Zeiten ist und der Red-Banned Trailer einen einfach aus den Socken haut. Wenn dabei net mindestens ne 9er-Wertung rausspringt, dann wäre ich maßlos enttäuscht...

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