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Reign Over Me (US 2006)

Empty City (US 2006)
Die Liebe in mir (DE 2007)


Genre      Drama
Regie    Mike Binder ... 
Buch    Mike Binder ... 
Produktion    Jack Binder ... 
Michael Rotenberg ... 
Darsteller    Adam Sandler ... 
Cicely Tyson ... 
Don Cheadle ... 
[noch 9 weitere Einträge]
 
Agent Muckl
 
Wertungen233
Durchschnitt
7.59 
     Meine Wertung
[Prognose] [Werten]


DVD-Erscheinungstermin:
24.01.2008

Start in den deutschen Kinos:
16.08.2007



35 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

MrCookie79
02.10.2015 22:52 Uhr / Wertung: 5
Selten, dass mich die vorherigen Kommentare so in die irre geleitet haben. Eine wirklich gute Geschichte so gähnend langweilig erzählt ist auch Kunst. Bin 3x eingeschlafen und hab 3x zuruckgespult damit ich nix verpasse. Allein die letzte halbe Stunde hat mich wachgehalten. Leider nur 5p. für eine wirklich gute Story mit klasse Darstellern.
Gnislew
09.02.2011 11:36 Uhr / Wertung: 7
Regisseur Mike Binder (American Gothic – Prinz der Finsternis, Sex Monster) hat mit “Die Liebe in mir” einen berührenden Film erschaffen. Mit seinem Hauptdarsteller Don Cheadle (L.A. Crash, Traffic – Die Macht des Kartells) hat er einen Schauspieler gefunden, der einem von der ersten Minute an sympathisch ist und dem man seine Rolle wirklich abkauft. Auch der zweite Hauptdarsteller Adam Sandler (Klick, 50 erste Dates) ist gut gewählt. Für viele ist Sandler ja immer noch der Mann für mittelmäßige Klamaukfilme, doch in Amerika genießt Sandler einen besseren Ruf. So ist es auch nicht verwunderlich, dass er hier die Rolle des traumatisierten Charlie Fineman übernommen hat. Sandler geht in dieser Rolle richtig auf und zeigt, dass er in Deutschland völlig zu unrecht als eher schlechter Schauspieler gesehen wird.

Doch nicht nur die Schauspieler überzeugen bei “Die Liebe in mir”. Auch in Hinblick auf die Story hat mich der Film begeistert. Obwohl der Film mit der Thematik des 11. September spielt, gelingt es Mike Binder dieses Thema nie überzustrapazieren. So könnte auch etwas völlig anderes für den Tod von Finemans Familie verantwortlich gewesen sein und Charlie traumatisiert haben. Der 11. September ist dabei vermutlich gewählt worden, da vor allem das amerikanische Publikum sehr sensibel darauf reagiert. Aber wie gesagt, Binder stellt den 11. September nicht in den Mittelpunkt seiner Geschichte. Vielmehr legt er das Augenmerk darauf, dass sich seine Charaktere entfalten können. Die Figuren Alan Johnson und Charlie Fineman vollziehen während des Films eine stetige Weiterentwicklung, die gut zu erkennen ist, wodurch es interessant wird der Geschichte zu folgen.
RimShot
03.06.2009 23:09 Uhr
War doch eine große positive Überraschung, denn der deutsche Titel lässt wirklich falsche Schlüsse zu, denn hinter dem kitschigen Namen verbirgt sich ein tolles Drama mit Hang zum Humor. Zwar ist der deutsche Titel, wenn man den Film erst gesehen hat, schlüssig und gut gewählt, aber er klingt halt einfach nach schlechtem Kitsch.
Adam Sandler sieht man doch eher selten in ernsteren Rollen, aber hier hat er mal wieder bewiesen das er auch die Drama-Schiene fahren KANN. Die Besetzung ist stimmig, die Handlung toll, und der Unterhaltungswert sehr hoch!

Nicht vom Titel blenden lassen, nicht Alles was nach Kitsch klingt, ist auch Kitsch!
Hier erwartet einen auf jeden Fall ein unterhaltsames (Hollywood-)Drama (man möchte fast sagen eine Charakterstudie), das sich mal witzig und skuril und mal sehr traurig präsentiert.
Ein Hoch auf positive Überraschungen!
Maddin
26.10.2008 17:23 Uhr
Der dt. Titel ist mal wieder zum Heulen, schließlich hört und "singt" Sandler im Film Love, Reign O'er Me, mal davon abgesehen, dass der Titel mehrmals im Film gespielt wird (Einmal das Original von The Who und zum Schluss das Cover von Pearl Jam).
Horatio
26.10.2008 15:55 Uhr / Wertung: 8
Die Liebe In Mir - Großartiges Understatement. Mit wenig Worten kann man vieles sagen. Mit kleinen Gesten kann man großes Ausdrücken. Dieser Film ist alles andere, als ein typischer Adam Sandler Film. Viel mehr ist dieser Film gar kein Adam Sandler Film. Mit der Rolle des verwitweten Zahnarzt Charlie Fineman zeigt die Liebe in mir in welche Abgründe ein Mensch fallen kann, wenn man jemanden geliebten verliert und die Methode der Verdrängung und der Eigenisolisation als Ausweg sucht. Adam Sandler spielt diesen zurückgezogenen Kauz großartig. Man möchte ihn als Zuschauer von seiner Last befreien, jedoch entpuppt sich das alles andere als einfach. Wie soll man einem Menschen, dem die Familie genommen wurde helfen?
Ein weiterer Hauptdarsteller ist mal wieder New York City. Diese Stadt ist einfach für Filme gemacht - absolute grandiose Bilder. Allgemein besticht Die Liebe in mir durch Musik, Bilder und eine fantastische Stimmung.
Fazit: Sehr zu empfehlen, aber auch sehr traurig. Ein Film, den man nach dem Ansehen noch besprechen wird!
Maddin
20.10.2008 02:12 Uhr
Der Film erinnert mich irgendwie stark an Der König der Fischer.
-> Wer Reign over me mochte, sollte sich auch mal Der König der Fischer ansehen...
namow
10.10.2008 17:40 Uhr
...was soll man zu diesem Film schreiben. Großartig. Man erinnere sich an Adam Sandler als blödelnder Idiot in vielen Filmen, wer hätte gedacht das er so eine Leistung als Charakterdarsteller hinlegen würde. Ich fand ihn zwar in Spanglish auch gut, aber da durfte er ja auch witzig sein und es hatte recht wenig mit einem Charakterdarsteller zu tun.
Ich finde in diesem Film hat er alle an die Wand gespielt einschließlich Miss Tyler.
Ich finde es toll das der Film die Gefühle der betroffenen Menschen nach dem 11. September wiedergibt. Kein Aktionkino in dem die Gefühle überspielt werden sondern nüchterne Klarheit was für ein Trauma dieses Ereignis in den Menschen hinterlassen hat. Toll, toll, toll.
mrsimpleton
17.02.2008 19:40 Uhr
Sehr schöner und trauriger Film.
Nervig finde ich irgendwie daß es
sich um den 11.September handelt.
Für mich hätts auch ein Autounfall
getan.
Dr.MZ
11.10.2007 19:37 Uhr / Wertung: 7
Bis eben wusste ich noch nichts über diesen Film und als ich dann noch im Vorspann den Namen Adam Sandler gelesen habe, dachte ich sofort an eine langweilige Liebeskomödie mit wenig Tiefsinn. Aber da konnte ich mich eines besseren belehren lassen. Dieser Film ist klasse! Adam Sandler spielt einen Mann der unter einer posttraumatische Belastungsstörung leidet und diese Rolle spielt er grandios. Natürlich kommt auch der ein oder andere Lacher zustande, aber in erster Linie ist es ein Film über ein sehr dramatisches Thema. Die doch etwas faden ersten Minuten des Films werden dem Zuschauer durch humorvolle Einlagen etwas versüsst bis der Film Fahrt aufgnommen hat und die eigentliche Story aufgebaut ist. Anschließend entwickelt sich daraus ein guter Film mit bewegenden und unter die Haut gehenden Szenen.
Eigentlich bin ich nicht umbednigt ein Fan von Dramen, aber "Die Liebe in mir" konnte auch mich überzeugen (vor allem Adam Sandler).

Filmbewertung: 7 /10
NUR DIE RUHE
12.09.2007 21:18 Uhr / Wertung: 9
nachdem ich den Film damals gesehen habe, habe ich mir im Anschluß 3mal ein Bob Dylan Album reingezogen, obwohl dieser selbst im Film gar nicht singen darf, aber die verwendete Musik und Adam Sandler sind einfach sehr Dylan ähnlich. ebenfalls sehr schön ist die Stimmung. einziges Negative ist, dass Humor eingebaut ist, so dass das Publikum ständig gelacht hat, was mir gar nicht gefällt.und das Allerbeste: die Fahrten durch New York auf dem Motorröllerchen, genau solche träumerischen, traumhaften Szenen (ohne Dialoge) liebe ich.
Taara
11.09.2007 23:44 Uhr
Joey4ever: bei der Sache mit der "Goldwaage" gebe ich dir absolut recht. Dies ist hier schließlich nur ein Meinungsforum von Kinogängern, wir sind ja keine professionellen Filmkritiker.
Fühle mich auch missverstanden;-) Mit der Aussage "nicht unbedingt Mainstream" meinte ich, dass der Film nicht typisch Hollywood ist, ich finde schon, dass er sich auf gewagtes Terrain begibt. Er pendelt zwischen mehreren Kategorien (z.B. Komödie und Drama) hin und her und hinterlässt einen depressiven Nachgeschmack, trotz des eher glücklichen Endes.
So...jetzt zerreißt mich:-)
Colonel
11.09.2007 13:58 Uhr / Wertung: 8
Wieder großes Gefühlskino von und mit Adam Sandler. Schon in Klick konnte Sandler nicht nur durch Gags überzeugen, sondern auch durch viel Gefühl und Anspruch. Schon alleine die Einführungsszene ist sehr gelungen. Nach Jim Carrey ist es nun Adam Sandler, der nach vielen Blödelfilmen auch sein Talent in ernsteren Filmen zeigen kann und vollends überzeugt. Sehr angenehm empfand ich auch, dass die Sache mit dem 11.9. überhaupt nicht hoch gespielt wurde und somit zum Beispiel keine Hetze gegen die damaligen Terroristen getrieben wird. Es dient viel mehr nur um zu verbildlichen, wie Charly damals den Tod seiner Familie live miterlebt hat. Adam Sandler harmoniert sehr gut mit seinem Filmpartner Don Cheadle und es herscht eine gute Balance in dem Film zwischen ruhigen und heiteren, lustigen Momenten. Ich kann den Film wirklich weiter empfehlen und werd ihn mir auf DVD bestimmt nochmal anschauen. Aber bis dahin geh ich erstmal ne Runde Colossus zocken. ;-)
Joey 4ever
22.08.2007 12:29 Uhr
@eisbaer: Ok, guter Film, sollte man sich anschauen. (Trotzdem sollte man nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen.)
eisbaer
22.08.2007 12:23 Uhr
@Joy4ever: Kann es sein, dass Du die Kommentare, die vor Deinem geschrieben wurden gar nicht gelesen hast ? Es wurde nie (auch nicht von mir) bezweifelt, dass in dem Film ein Bezug zu 9-11 eingebaut wurde. Die Frage die ich gestellt habe war nur an welcher Stelle das Thema 9-11 thematisiert wurde. In dem Film wird Thematisiert wie ein Mensch mit einem traumatischen Erlebnis umgeht - ja. Eine Thematisierung des 11. Septembers koennte vielseitig aussehen: z.B. Ursachen und Folgen diskutieren. Veränderungen in der Weltpolitik. Auswirkungen auf das Leben in NewYork oder was auch immer. Einen beiläufigen Bezug zu 9-11 als thematisierung zu bezeichnen halte ich persoenlich für eine Überbewertung. Wenn der Verlust von Charlies Familie ein Autounfall gewesen wäre hatte das am Ablauf der geschichte nichts geändert, oder ? Ich glaube das Thema haben wir jetzt lange genug ausgetreten ;-) - wir sind uns ja einig, dass der Film nicht schlecht ist :-)
Joey 4ever
22.08.2007 11:24 Uhr
...und alleine dadurch, dass Die Liebe in mir zeigt, wie die Anschläge von damals einen Menschen geprägt und verändert haben, wird ja auch das Sujet an sich thematisiert.
Joey 4ever
22.08.2007 11:22 Uhr
@eisbaer: Bin mir nicht sicher, ob "9/11" explizit erwähnt wird (ist schon etwas her, als der in der Sneak bei uns lief). Dennoch kommt ganz deutlich zum Ausdruck, dass es sich um den 11. September handelt ("zwei Flugzeuge", "erst in den einen Turm" o. dgl.) - und den endgültigen Beweis gibts hier...
eisbaer
21.08.2007 19:06 Uhr
@Joy4ever: An welcher stelle wird 9-11 thematisiert ? Es ist doch wohl für die Handlung und den gesamten verlauf der Story völlig irrelevant bei welchem "Unfall" die Family gestorben ist. Die 9-11 Verbindung ist hoechstens fuer den Zuschauer eine zusaetzliche Motivation um die Identifizierung mit Charlie leichter zu vollziehen.
Joey 4ever
20.08.2007 21:35 Uhr
Die Liebe in mir thematisiert einerseits die Anschläge vom 11. September und deren problembehafteten Folgen für unmittelbar (aber auch indirekt) Betroffene, überrascht andererseits aber auch mit überaus amüsanten Komödieneinlagen. Diese beiden Elemente verbinden sich hier zu einem sehr gelungenen Geflecht, das den Zuschauer in seinen Bann zieht!
Schwächen konnte ich bei dem Adam-Sandler-Film, dessen Hauptfiguren (verkörpert von Sandler und Don Cheadle) sich als zwei absolute Volltreffer erweisen, kaum ausmachen.
Ich kann Die Liebe in mir ohne Einschränkungen empfehlen, besonders natürlich für diejenigen, die gerne lachen und (vielleicht) auch weinen. Gerade dieses Auf und Ab, welches den Film auch authentischer als manch anderen aus Hollywood macht, ist positiv hervorzuheben. Gefühlskino pur, bei dem Adam Sandler in Person der Hauptfigur Charlie Fineman es auch versteht, in einer ernsteren Rolle zu überzeugen.
hansFR
20.08.2007 18:17 Uhr
Ganz ehrlich, ich mag Filme mit Adam Sandler nicht (außer vielleicht 50 erste Dates). Der hat mir eigentlich gut gefallen. Im Rückblick, ist jetzt ja schon zwei Wochen her, muss ich sagen, es war einer der besten Filme der letzten Wochen. Bei uns in der Sneak kam nur leider, fast direkt vor "Die Liebe in mir" der Trailer zum Film. Daher hatte ich am Anfang ein ziemliches Vorurteil und eine Menge Dejavus. Selten haben soviele "Männer" im Kino fast geweint.
eisbaer
20.08.2007 10:09 Uhr
Es wurde schon einiges zu diesem Film erzählt und behauptet. Einige Aussagen finde ich allerdings sehr gewagt. Zum Beispiel das dieser Film nicht Mainstream sein soll. Natuerlich ist der Film Mainstream. Allein die Tatsache, dass er sich nicht als Komödie oder Actionthriller verkauft und zudem keine Comicverfilmung oder vollständig animiert ist macht ihn im Massenmarkt zu etwas seltenem, aber Mainstram ist er allemal. Wie so oft wird man bei diesem Film das Gefühl nicht los alles schon mal irgendwo anders gesehen zu haben. Und in der Tat gibt es auffallende Parallelen zu anderen Filmen. Die gesamte Handlung ist bei König der Fischer (Fisher King) mit Robin Williams schon mal zu sehen gewesen. Auch hier prallen ein traumatisierter Mensch und ein New Yorker Normalbürger aufeinander und bauen langsam aber sicher ein Vertrauensverhältnis auf. Genau wie bei Reign Over Me funktioniert der Austausch in beide Richtungen. Der Grund für die Traumatisierung ist eigentlich eher nebensächlich. Der konstruierte Bezug zum 11. Sept. ist hier eigentlich völlig unwichtig und zeigt nur wieder wie versucht wird die Masse der Menschen (Amerikaner) anzusprechen. In USA ist 9-11 ein vereinendes Element, dass synonym mit Trauma zu verwenden ist. Also doch wieder Mainstream.
Aber dennoch gibt es wie schon gesagt durchweg positive Elemente: Handwerklich ist der Film Hochprofessioniell - Die Musikauswahl dagegen eher lasch und zu Mainstreamig. Ob nun konstruiert oder nicht ist eigentlich egal.
Alles in Allem ein solides Machwerk. "Ganz gut" - 7 Punkte.
Der_Hexer
20.08.2007 09:44 Uhr
Prinzipiell hat mir der Film recht gut gefallen. Auch wenn "nicht viel passiert". Allerdings war er meiner Meinung nach ca. 20 min. zu lang, weswegen ich nen Punkt abziehe und leider "nur" 7 Punkte gebe. Denn ansich war der Film einfühlsam und gut gespielt. Mir hat er in der Sneak jedenfalls gut gefallen und war auf jedenfall was anderes als ein Transformers :)
Tatanka
20.08.2007 05:08 Uhr
Mich hat der Film nicht wirklich berührt und auch nicht sonderlich gut gefallen. Einziger Pluspunkt in meinen Augen ist der hervorragend und grandios agierende Cast. Der Film mag sicherlich seine Daseinsberechtigung haben, ein "Muss man gesehen haben" verdient er aber aus meiner Sicht nicht.
Daniela85
29.07.2007 17:05 Uhr
"Die Liebe in mir" ist ein unglaublich grandioser und gefühlvoller Film. Mich hat schon ewig kein Film mehr so in seinen Bann gezogen und mitgenommen wie dieser hier. Dies liegt aber hauptsächlich an Adam Sandler, da dieser seine Rolle einfach nur genial spielt und dafür gesorgt hat, dass man richtig mit ihm mitfühlt. Ab und an hat der Film zwar kleine Längen gehabt, aber irgendwie war mir das hier total egal. Für mich ein Meisterwerk...
Urdar
29.07.2007 11:58 Uhr
Auch ich fand den Film eigentlich überwiegend gut, Adam Sandler spielt gut, und die charaktere fand ich jetzt weder überzeichnet noch wirklich stereotyp. Was mich jedoch gewaltig gestört hat, war die vollkommen unnötig körnige Kamera, die die Bildwaulität einfach ins Bodelose sinken Liess. (einigen Filmen tut das zugute, aber bei diesem brauchte es keine Körnige Kamera um einen Effekt zu erziehlen der eh nciht in den Film passt). Zum anderen die vollkommen übertriebene "Der terororismus ist noch imemr da und bedroht und alle" Szene, die für mich den Film ein ganzes Stück herutner gezogen hat. Bis dahin war es eigentlich ganz angenehm mit dem 9/11, der theoretisch auch ein belibiges unglück hätte sein können, aber stellvertretend fürr eine Amerikanische Komödie stand, aber die szene mit den Fernsehausschnitten war defintiv zuviel.
Und vorallem wegen den beiden Punkten, ganz besondes dem zweiten, kann ich einem ansonsten ganz guten Film nur noch 5 Punkte geben, egal wie gut der Film über Posttraumatische Belastungsstörungen sein mag.
Wrzlprmft
27.07.2007 15:37 Uhr / Wertung: 7
Wo beginnen wir denn mal? Konstruiert wirkte das ganze auf mich überhaupt nicht, im Gegenteil ließ es sogar sinnvolle Konstruktion vermissen. Viele Handlungsansätze (Alans Eltern, Quizfragen, Sugarman) gingen verloren oder kamen mir wie rote Heringe vor. Natürlich ging es in diesem Film nicht darum, solche Fragen zu beantworten, und es ist nur natürlich, dass nicht alles zusammenhängt, aber es wurde (ohne über die Absicht entscheiden zu wollen) übertrieben, wodurch der Film unbefriedigend lückenhaft war.Die Charaktere und die Handlung waren m. E. nur bedingt stereotyp, wobei ich Alans Frau am überzeichnetsten fand. Die Tränendrüsenszenen, sowohl kitschige als auch gekonnte, fielen von Anzahl und Intesität weit geringer aus, als ich nach der Ankündigung des Sneak-Menschen erwartet hatteAnsonsten schließe ich mich den bisherigen positiven Kritiken überwiegend an, womit das Fazit wäre: Ein insgesamt guter Film, der in einigen Aspekten glänzt, aber anderen schwächelt und bei dem ich weder die Einschätzung als Meisterwerk noch als Katastrophe nachvollziehen kann.
Caenalor
27.07.2007 00:57 Uhr / Wertung: 3
Ach ja: im Gegensatz zum Rest des Films muss ich mich in einem Punkt der Allgemeinmeinung doch anschließen: Sandler überrascht positiv. Und das dem Originaltitel entsprechende The-Who-Lied ist der zweite gute Aspekt, wenn auch die vorwiegend verwendete Coverversion dem Original leicht nachsteht.
Caenalor
27.07.2007 00:22 Uhr / Wertung: 3
Tja. Da habe ich wohl mal wieder völlig andere Ansprüche. Und nicht, weil der Film "nicht unbedingt das Mainstream-Publikum" bedient, sondern gerade, weil er mir so unerträglich kalkulierend auf dieses zugeschnitten wirkt.
Vorab: der Film hat mich über weite Strecken einfach nur genervt. Die Komödienanteile waren erträglich, aber tiefstes Mittelmaß; die Tränendrüsenabschnitte waren einfach nur furchtbar und ausnahmslos alle Charaktere enervierend.
Die Gründe? Dieses Werk ist ein Paradebeispiel für durchkonstruierte amerikanische Rührstücke. Identifikationsträchtige und sich nachvollziehbar entwickelnde Charaktere sehe ich nirgends, nur grobe Stereotypen, die den Zuschauer für sich vereinnahmen sollen. Ebenso die Handlung, die stets in völlig ausgelutschten und vorhersehbaren Bahnen verläuft.
Illustrieren lässt sich dies an unzähligen Einzelelementen: Alans Eltern wurden nur eingebaut, um am Anfang einmal sein vorbildliches amerikanisches Familienverantwortungsbewusstsein noch stärker zu betonen und später eine dramatische Rührszene einzubauen. Etwa jede halbe Stunde fiel den Machern ein, dass sie die Charlie-Story noch kurz für eine Erwähnung von Adams' Familie und Ehesinnkrise unterbrechen müssen. Als Ursache für Charlies Trauma hätte es jeder beliebige Unfall getan, auch eine kurze 9/11-Erwähnung wäre in Ordnung gewesen, aber nein. Nachdem jeder seine Probleme schon kennt, muss er nochmal endlos darüber monologisieren und zur Krönung werden Fernsehbilder von der immer noch allgegenwärtigen Terrorgefahr eingespielt. Nachdem die Schwiegereltern schon durchgängig so unsympathisch wie möglich gezeichnet waren, dann die Farce von Prozess, bei dem der Zuschauer durch eine völlig unsinnig asozial handelnde Gegenseite endgültig geholzhammert wird. Und am Ende nochmal eine richtig dicke Dosis "wenn du an dich glaubst und deinen eigenen Weg gehst, bist du toll und schaffst es".
Fazit: Nein danke. So ein billig manipulatives und gnadenlos herz- und spannungslos konstruiertes Machwerk überzeugt mich nicht. 3 Punkte. Und dass man ihn nicht so schlimm findet wie ich, ok, aber ihn als Meisterwerk zu titulieren, das ist mir völlig unverständlich.
Spangenberg
26.07.2007 23:07 Uhr
Dann sprichst Du aber von der deutschen Fassung, oder? Denn in der OV ist immer von 9/11 die Rede. Aber es fällt halt nur der Begriff "9/11" und nicht mehr, und das ist das Angenehme. "9/11" steht hier einfach nur für eine riesige Tragödie, bei der man eben nicht mehr extra erklären muss, worum es geht, bzw. was passiert ist, da jeder mit dem Begriff etwas anfangen kann.

Ansonsten kann ich mich meinen Vorrednern nur anschliessen. Ich halte den Film für ein absolutes Meisterwerk. Ich kann mich an keinen einzigen Film erinnern, der mit dem Thema posttraumtischer Stress so eindrucksvoll umgeht. Ich habe schon lange keinen Film mehr gesehen, über den ich jetzt schon seit zwei Wochen immer wieder nachdenke und der mich wirklich nachhaltig berührt hat (so kitschig das jetzt auch klingen mag).

Am beeindruckensten empfand ich einen zentralen Satz des Filmes, der zudem auch noch von einer (wie man bis dahin dachte) unbedeutenden Person ausgesprochen wird. Ich habe mich als Zuschauer während des Filmes immer wieder gefragt, wie man einem Menschen, dem so etwas widerfahren ist, der also an posttraumtischem Streß leidet, helfen kann - sprich welcher Weg der "Richtige" ist. Und dann kommt diese Person daher und bringt die ganze Überlegung auf einen Punkt: "Warum kann denn niemand sehen, dass er einfach nur ein gebrochenes Herz hat?" Richtig. Exakt. Genau. Und so ein gebrochenes Herz braucht einfach Zeit. Punkt.

Für mich ist REIGN OVER ME einer der besten, wenn nicht sogar der beste Film des Jahres...

Und wer (wie ich) Don Cheadle für einen zutiefst unterschätzten Schauspieler gehalten hat, wird diesbezüglich wieder bestätigt, muss denselben Eindruck jetzt auch von Adam Sandler haben, denn der legt hier eine beeindruckende Leistung hin.
TheRinglord1892
26.07.2007 14:53 Uhr / Wertung: 9
Keyzer trifft es wie immer sehr gut, somit bleibt mir nur zu sagen, dass ich dem Film wirklich zu Gute halte dass er nicht auf 9/11 rumreitet sondern lange Zeit überhaupt nicht klar ist was genau denn jetzt da passiert ist, dann nur von einem Flugzeugunglück die Rede ist und es dann mal am Rande erwähnt wird, dass es sich um 9/11 handelte. Auf jeden Fall ein sehr guter Film mit großartigen Darstellern (Liv Tyler ist immer toll, auch in einer Nebenrolle :-)).
KeyzerSoze
26.07.2007 09:08 Uhr / Wertung: 8
Wer nach diesem Film noch behauptet Adam Sandler wäre kein guter Schauspieler, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen! In diesem ergreifenden Drama von Mike Binder spielt er einen Mann, der seine Familie beim Anschlag auf das World Trade Center verloren hat und sich seitdem gefühlsmäßig nach Außen abgeschottet. Binder schuf hier den meiner Meinung nach besten Post-9/11-Film, da ihm seine Charaktere wichtig sind, man sich mit ihnen identifizieren kann und auch deren Entwicklungen durchweg nachvollziehbar sind und nie gekünstelt wirken. Seine Inszenierung kann sich dabei ebenfalls sehen lassen, so bekommt der Zuschauer großartige Kamerafahrten durch die Straßen von New York geboten, dazu diese wundervolle ruhige Atmosphäre, gepaart mit einer guten Musikauswahl. Abgerundet wird das Ganze durch das großartige Spiel von Adam Sandler und dessen Partner Cheadle die somit einen durchweg gelungenen Film abrunden.
Taara
15.07.2007 23:35 Uhr
Kurz zur Handlung: ein erfolgreicher Zahnarzt und Familienvater trifft zufällig auf der Straße seinen ehemaligen Studienkollegen und Mitbewohner wieder. Dieser lebt aber inzwischen aufgrund einer Familientragödie sehr zurückgezogen und schwebt geistig in anderen Realitäten. Der Zahnarzt versucht den Kontakt zu ihm aufzubauen und ihm zu helfen, was sich aber als eher schwierig erweist....
Der Film ist ein realistisches und glaubwürdiges Drama, das endlich einmal nicht klischeemäßig und kitschig dargestellt wird, sondern erfrischend real wirkt. Trotz aller Tragik birgt er auch einige komische Elemente- wie das Leben selbst. Von Adam Sandler bin ich völlig überrascht und begeistert...der Komiker hat sich meiner Meinung nach mit diesem Film als ernst zu nehmender Schauspieler etabliert. Eine Riesenleistung. Der Film ist sicherlich Geschmackssache und bedient nicht unbedingt das Mainstream-Publikum, aber gerade deshalb hat er mir gut gefallen...8 Punkte von mir!
saint
14.07.2007 17:40 Uhr
Ich kann nur zustimmen. Adam Sandler spielt hier hervorragend. Der Film hat mich berührt. Super Darsteller.
Bast
16.04.2007 10:34 Uhr
Kann den Film nur jedem empfehlen ! Hat mich absolut gefesselt und Adam Sandler spielt grossartig !
TheRinglord1892
01.02.2007 15:05 Uhr / Wertung: 9
Ja, der Trailer sieht mal sehr gut aus. Freu mich besonder über Don Cheadle und natürlich Liv Tyler (auch wenn ihre Rolle wohl eher klein ausfallen wird...).
KeyzerSoze
01.02.2007 11:22 Uhr / Wertung: 8
Adam Sandler macht nach Punch-Drunk-Love erneut einen auf Ernst und der Trailer macht zumindest mich schon mal mehr als neugierig!

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