The Movie Community HomeLetzer Film Samstag, 24. August 2019  14:05 Uhr  Mitglieder Online2
Sie sind nicht eingeloggt

Star Trek (US 2009)

Star Trek - Die Zukunft hat begonnen (DE 2009)
Star Trek XI (2009)
Star Trek 11 (2009)


Genre      Action / Adventure / Sci-Fi
Regie    J.J. Abrams ... 
Buch    Alex Kurtzman ... 
Gene Roddenberry ... (Charaktere)
Roberto Orci ... 
Produktion    Alex Kurtzman ... (executive)
J.J. Abrams ... u.a.
Roberto Orci ... (executive)
[noch 20 weitere Einträge]
 
Agent TheRinglord1892
 
Wertungen756
Durchschnitt
8.06 
     Meine Wertung



DVD-Erscheinungstermin:
02.11.2009

Start in den deutschen Kinos:
07.05.2009



110 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

ayla
21.09.2015 15:14 Uhr
Die Synchronisation ist in der Tat ziemlich dürftig.
Stimmen ohne Charakter...es fehlt mittlerweile an guten und gelernten Sprechern.

Ein sehr unbeständiger Film.
Anfangs ziemlich überdreht..unfreeiwillig komisch aufgrund der schwachen Schauspielleistung einiger Darsteller.
Es war teilweise ziemlich 'overacted'...und zu viel Slapstick im Film.
Da fühlte man sich oft wie in einem Teenie-Film...
Zum Gglück gabs ungefähr zur Mitte des Films einen guten Leistungs-Anstieg.
Vor allem Chris Pine überzeigte.
Er kam dem Spiel von William Shatner schon äußerst nah.

Besser als gedacht...gute Bilder vom Raumschiff...gute Story.
Kann man als gelungen ansehen.
Aber das Original aus den 60ern bleibt natürlich unerreicht.
Gnislew
14.07.2011 13:32 Uhr / Wertung: 8
Der Relaunch der “Star Trek”-Franchise ist aus meiner Sicht mehr als gelungen. Die eingefleischten Trekkies werden meiner Meinung nach zwar mit Sicherheit einiges zu meckern finden, doch mir als Gelegenheits-”Star Trek”-Seher hat der neueste Film sehr viel Spaß bereitet.

Ein Kritikpunkt der mit Sicherheit angebracht wird, wird der sein, dass die neuen Darsteller zu jung wären. Klar, Chris Pine (Carriers, Just My Luck) und Zachary Quinto (Boutonniere, Heroes), sind beide in der Tat noch sehr jung, aber vergleicht man Bilder der beiden “Neuen” mit Bildern des jungen Kirks und des jungen Spocks aus der Ur-Enterprise Serie, stellt man fest, dass sich die Gesichter doch sehr ähneln.

Auch wird das Thema Humor mit Sicherheit ein Thema sein. Im neuen “Star Trek”-Teil gibt es sehr viel zu Lachen und oftmals Szenen, die eher aus einer Komödie als aus einem ernsten Science-Fiction Film zu stammen scheinen. Doch diese Szenen wirken zum Glück nie aufgesetzt. Der Witz ergibt sich aus der Geschichte heraus und so passt die Komik wunderbar in das Gesamtbild des Films.

Doch wollen wir auch mal über den Film im Detail reden. Aus meiner Sicht ist “Star Trek” nämlich ein richtig guter Science-Fiction und dazu noch ein wirklich gelungener “Star Trek”-Film. Bereits die Eröffnungssequenz zieht den Zuschauer in das “Star Trek”-Universum hinein. Direkter als mit dem Aufeinandertreffen des romulanischen Schiffes und dem Schiff der Sternenflotte und der Raumschlacht die daraufhin entfacht, kann man keinen Film starten. Und wenn so nebenbei auch noch der Vater von James T. Kirk vorgestellt wird und der zukünftige Captain der Enterprise auf die Welt kommt ist dies nahezu dramaturgisch perfekt.

Auch wie die Jugend von Kirk und Spock dargestellt wird ist genial. Obwohl diese Segmente stark gestrafft sind, hat man als Zuschauer ein gutes Bild über die Charaktereigenschaften der beiden. Da sieht man auch darüber hinweg, dass die Vergangenheit der anderen Charaktere eher untergeht, fokussiert J.J. Abrams seinen Film schließlich auf den Konflikt zwischen Kirk und Spock und wie aus Rivalen schließlich Freunde werden.

Ohne zuviel zu verraten hält der neue “Star Trek”-Film einige Überraschungen für den Zuschauer bereit. So zum Beispiel den Auftritt des alten Spocks Leonard Nimoy oder ungeahnte Liebesgeschichten.
TheRinglord1892
08.03.2010 18:15 Uhr / Wertung: 10
Wer hätte gedacht, dass ein Star Trek Film mal einen Oscar gewinnen würde...
SuperSchl43fer
24.02.2010 23:26 Uhr / Wertung: 8
Ich habe den Film heute auf DVD gesehn und fand ihn auch richtig gut.
Hätte sogar fast eine 9 gegeben.
War übrigens ein "Blindkauf" wie ich es gerne nenne. Heißt, ich hatte den Film zuvor nicht gesehn aber dann auf DVD gekauft.

Nun ich sehe das genauso wie "RimShot".
Mit Star Trek hatte ich nie was zu tun und interessiert hatte es mich ebenso nie.
Aber als der Trailer zu diesem Teil raus kam, war ich schon sehr fasziniert.

Ich schließe mich aber auch "blingblaow" an, denn das Franchise ist dem Kommerz in diesem Fall wirklich zum Opfer gefallen.
Allerdings könnte man den nächsten Teilen immer mehr von den alten Filmen (habe keinen der Filme gesehn) zurück geben und so versuchen die neu gewonnen Fans damit vertraut zu machen.

Ich würde es gerne versuchen und mir den Film dann auch ansehn.
Somit würden die alten Fans sowie die neuen etwas davon haben.
blingblaow
17.01.2010 21:14 Uhr / Wertung: 6 - Letzte Änderung: 17.01.2010 um 21:15
@RimShot: Was genau meine Auffassung bestätigt. Das Star Trek Universum wurde derart mainstreamtauglich gemacht um auch Leute anzulocken, die eben nie was mit dem Franchise anfangen konnten. Die alten Fans bleiben dabei leider auf der Strecke, so ging es mir zumindest. Sehr schade, aber so ist der Kommerz eben. Ich hoffe nur, dass sich der kommende Ableger etwas mehr auf alte Wurzeln besinnt und nicht wieder als Allerwelts-Sci-Fi daher kommt.
RimShot
17.01.2010 20:49 Uhr
Ich machs kurz: Ich habe Star Trek nie gemocht!

Aber, meine Güte, der Film hier war ja wirklich mal allererste Sahne! Von der Inszenierung bis zu den Darstellern hat alles gestimmt!
Bei dieser Crew werde ich natürlich am Ball bleiben, auch wenn mich das Star Trek Universum an sich immer noch kein bisschen interessiert.

Super Film!
Thanatos
08.01.2010 14:26 Uhr / Wertung: 10
Nocturnus
28.11.2009 10:06 Uhr
Ob gewollt oder ungewollt:
*SPOILER a la Mittermaier*:
Der Typ im roten Anzug mit kleiner Sprechrolle wird's gemäß des ungeschriebenen Star-Trek-Gesetzes nicht überleben...und siehe da, das Gesetz hat immer noch Gültigkeit! *grins*

Ansonsten war ich gut unterhalten, auch wenn mir Scotty und Tchekow (auch hier lässt Mittermaier grüßen) mit ihrem übersteigerten Getue etwas auf die Nerven gingen. Gestern noch 8P., nach Einsicht in die "fehlenden Szenen" bei den Specials nur noch 7P. Vermutlich mein eigener Fehler, aber wenn dort in den Kommentaren manches aufgezeigt wird (zB. "Nero spricht in seinen ersten Szenen nix, weil wir ihn zunächst mit einem Schweigegelübde geplant hatten!"), dann wirkt manches im Nachhinein mistig. 8P gibt's also nicht, weil das für mich gleichbedeutend mit Pflichtkauf wäre, was der Film (momentan) für mich aber nicht ist.
blingblaow
05.11.2009 21:37 Uhr / Wertung: 6 - Letzte Änderung: 05.11.2009 um 21:47
Kommentar kann Spoiler enthalten.
Zum einen halte ich die Idee, in der Geschichte Star Treks herumzupfuschen nicht für sonderlich glorreich und zum anderen war ich doch etwas entäuscht, dass die Handlung wieder etwas mit den Romulanern zu tun hat. Klar ist diese Rasse durchaus interessant, doch schon im letzten TNG Film waren sie für die Ramenhandlung vorgesehen. Und was noch etwas einfallsloser wirkt: In beiden Filmen geht es um eine "Splittergruppe" der Spezies. Hier wäre etwas mehr Einfallsreichtum wünschenswert gewesen, wie im übrigen bei der Story an sich auch. Zwar kommt nie wirklich Langeweile auf, doch beim Einsetzten des Abspanns stellt man ein wenig erschrocken fest, wie wenig "Futter" in dem Streifen steckt. Nun aber mal zu weiteren Punkten, die mir als Star Trek Fan missfallen haben. Da wäre zum Beispiel die völlig abstoßende fürs Franchise unpassende Nokia Schleichwerbung relativ am Anfang. Ich dachte es brennt! Der Charme der alten TOS Crew fehlte selbstredend auch, wobei ich aber nicht sagen will, dass ich von vorneherein völlig ablehnend gegenüber dem Film war. Einzig "Pille" und Scotty waren ganz nett, wobei letzterer später bzw. früher nie so aufgedreht war. Der Rest der Mannschaft war halbwegs ok. Chekovs riesen Akzent im O-Ton fand ich vielleicht etwas zu übertrieben. Das Schiffsdesign des romulanischen "Überschiffes" empfand ich ebenfalls als unpassend. Ich hätte noch etliche Kritikpunkte auf Lager, wie soll es auch als Anhänger der Filme und Serien anders sein (Die Liebelei zwischen Spock und Uhura, der doppelte Spock, der alles ausplaudert über die Zukunft...etc.), deshalb bewerte ich "Star Trek" auch als eben solchen und nicht als normalen Sci-Fi...Kurzum: Ich hätte das einfach "mehr" erwartet. Völlig daneben ist er nicht, aber ein Glücksgriff ist dem JJ da nicht gelungen. Die Frage ist jetzt nur, was im nächsten Teil noch so alles verbrochen wird.
Baluonly
11.06.2009 12:57 Uhr
Bin kein Trekker (mag nur die alte Serie) und hatte keine großen Erwartungen an den Film. Anfänglich war ich irgendwie begeistert. Aber umso mehr ich drüber nachdachte war ich hin- und hergerissen ob ich den Film wirklich noch so toll finde. Daher auch nur "Mittelmaß". Zuviele Logiklöcher, Fehler etc. und Actionquark. Nur für die Hauptcharaktere teile ich weiterin meine Begeisterung. Auch wenn Simon Pegg vielleicht als Fehlbesetzung anzusehen ist - fand ich ihn trotzdem (wie immer) gut :)
Weniger Action u. Chaos - mehr auf die Story und den Humor achten - dann hätte er mir wohl auch besser gefallen.
arcticblue
06.06.2009 00:43 Uhr
Die Synchro ist unter jeder Würde. Es ist mir unbegreiflich wie man sowas hinbrechen kann und es schafft dafür auch noch bezahlt zu werden. So ein mieses Geschnippsel kann ein betrunkener Dreijähriger mit Windows Moviemaker noch besser. Ohne Boxen.

Unfassbar.

Trotzdem 9 Punkt von mir, für die Realisierung von etwas, das ich für Unmöglich gehalten habe.
Colonel
02.06.2009 15:28 Uhr / Wertung: 8
Abrams hat mit "Star Trek" eine gute Neuauflage des Mythos um die Enterprise hingelegt. Dabei schafft er es, besonders nicht-Trekkies wie mir den Einstieg in die Materie und generell in den Film durch gute Charakterkonstruktion einfach zu gestalten. Zwar wirken hier und da die Verknüpfungen und Kommunikation der Charaktere etwas albern, und ich könnte mir vorstellen das dies einigen Fans etwas gegen den Strich geht, aber somit bricht er die etwas steife Star Trek Ordnung und öffnet für Neulinge oder den normalen 08/15 Kinogänger die Türen. Auch was die Story angeht, macht es einem Abrams leicht. So bedient er sich an alt bekanntem und erfolgreichem, wie Teile von Starship Troopers und einem Hauch Comedy, ein bisschen Zeitreise kommt auch immer gut und versinkt dabei nicht zu tief im Star Trek Universum. Sehr gut wurde auch der Auftritt des Altherrn Leonard Nimoy umgesetzt, der hier nicht nur ein kurzes Chameo feiert, sondern geschickt in die Geschichte mit eingearbeitet wurde. Zu guter letzt seien noch die spektakulären Computereffekte erwähnt, die unterstützt vom guten Sound sehr plastisch wirken. So kann es ruhig weiter gehen.
messina
24.05.2009 20:37 Uhr / Wertung: 7
Der Film und auch ihr lasst mich zwiegespalten zurück. Zum einen geföhnt von dem IMAX Erlebniss, zum anderen von den vielen Punkten, die schon in Knille’s und vielen anderen Kommentaren zur Anklage kommen. Ich war nie ein bekennender Trekki, das lag mit Sicherheit nicht an mangelndem Interesse … ich war damals und bin auch heute einfach nicht der Seriengucker (auch wenn ich inzwischen einiges nachgeholt habe) und mein Bruder, wie auch schon mein Vater tragen den Spitznamen „Pille“ aus völlig anderen Gründen. Heute durfte ich den werten Herrn ja auch als „Bones“ kennenlernen. War ich doch sehr neugierig auf das „wie hat sich dieser Haufen eigentlich gefunden“, hatte auch ich auf eine längere und ausführlichere Einführung gehofft. Sich von den SFX in den Sessel drücken zu lassen reicht am Ende dann doch nicht, zumal auch hier scheinbar einige Dialoge im allgemeinen Getöse wieder untergingen und ich fleissig am Untertitel lesen war wo ich doch überhaupt niemanden reden, schreien, rufen, … gehört hatte *stunned*. Und doch hatte ich meinen Spass, mochte das Science Fiction Erlebniss und die einfach erzählte Geschichte dabei … zwiegespalten halt …
chifan
23.05.2009 16:19 Uhr / Wertung: 5
@wonderwalt Ich verkläre Star Trek garantiert nicht, denn das was du aufzählst, habe ich bei der Serie genauso empfunden und auch gemocht. ABER: dazu brauch ich keinen neuen Film. Will ich das alte Star Trek, schaue ich mir die alten Serien/Filme an. Die gleiche Geschichte nur in bunt zu erzählen ist schlicht und ergreifend überflüssig - aber anscheinend reicht das heute schon aus um Leute zufrieden zu stellen. Oder aber ich bin nicht Star Trek Fan genug, um das so unkritisch zu sehen. Wenn man dafür plädiert alles so zu lassen wie es war, muss man sich doch schon die Frage stellen: Wozu ein Neuanfang? Sollte man dann nicht versuchen Star Trek neu zu interpretieren? Es geht mir nicht um pseudophilosophische Unterhaltung, sondern dass Erzählen einer spannenden und interessanten Geschichte, nicht aber etwas, was ich in zig Folgen schon gesehen habe.
wonderwalt
23.05.2009 15:07 Uhr / Wertung: 8 - Letzte Änderung: 23.05.2009 um 15:09
@chifan: Kann es sein, daß Du den Star-Trek-Kosmos retrospektiv etwas verklärst? Star Trek hat immer mit Klischees und Sci-Fi-Versatzstücken oberflächlich hantiert, Spock und Kirk waren nie etwas anderes als sympathische TV-Serien-Stereotype. Es gibt doch nichts schlimmeres als diesen ganzen Batman-Mumpitz, wo aus gradlinigen Comic- und Genre-Plots pseudotragische Dramen rausdestilliert werden (Ja, chifan, da sind wir wohl auch anderer Meinung, aber wie Du schon sagst, zum Glück sind die Geschmäcker verschieden). Ich habe die TV-Serien der 80er geliebt, aber es gäbe für mich nichts schlimmeres als ein Magnum-Prequel, wo man erfährt wie er jetzt Higgins eigentlich genau kennengelernt hat.
Und deshalb finde ich gerade die Oberflächlichkeit recht erfrischend bei Abrams' Film. Wenn ich Matrix-Scheisse wil, kann ich mich immer noch philosophisch mit den Wachowskis abquälen, aber bei Star Trek hat Scottie einfach Saft aus den Generatoren zu holen, Spock soll die Augenbraue hochziehen und Kirk den rotzigen Obermacker abgeben und fertig ist mein Star-Trek-Glück.
chifan
23.05.2009 14:11 Uhr / Wertung: 5 - Letzte Änderung: 23.05.2009 um 14:11
Na zum Glück gibt es unterschiedliche Geschmäcker. Für mich ist dieser Neuanfang in die Hose gegangen, weil man letztlich nicht radikal genug vorgegangen ist. Wie eine vernünftige Neuausrichtung aussehen kann, zeigt ja bspw. Batman. Bei Star Trek hingegen wurde zwar auf einen großartigen Cast gesetzt und die Optik aufpoliert, aber sowohl erzählerisch als auch inhaltlich ist das Ganze ein Graus. Wieso hat man sich bspw. nicht wesentlich mehr Zeit für die Entwicklung der einzelnen Personen genommen. Allein den Jugend- und Ausbildungsjahren an der Akademie hätte man einen ganzen Film widmen können. Aber das würde dann wahrscheinlich das nach Actionorgien lechzende Massenpublikum nicht mehr interessieren. Charakterentwicklung und Tiefe in einem Kinofilm? – bloß nicht. Stattdessen geht man lieber auf Nummer sicher und bietet einen Schnelldurchlauf der ersten Jahre an, um dann das Hauptaugenmerk auf die Action legen zu können. Dabei interessiert es auch kaum, dass die Story- und Charakterentwicklung teilweise völlig hanebüchen ist (als Bsp. möchte ich da nur auf den Post von Knille verweisen). Und das man das nicht erkennt/erkennen möchte, überrascht und entsetzt mich umso mehr.

Ja, der neue Star Trek Film ist erfolgreich. Aber ist er deswegen auch gut? Im Vergleich zu den letzten unerträglichen Filmen wahrscheinlich schon. Aber für sich selbst gesehen? Ein guter Cast und eine moderne Optik machen noch lange keinen guten Film aus. Das Ganze nützt nichts, wenn man es nicht schafft, eine spannende Geschichte zu erzählen. Und wenn man das nicht mal im Reboot schafft, wie soll das dann später aussehen.
Sebästschn
22.05.2009 21:12 Uhr / Wertung: 10
Ok einigen wir uns da drauf: Star Trek ist tot - es lebe Star Trek
wonderwalt
22.05.2009 18:30 Uhr / Wertung: 8
Na ja, eine Serie, die seit bald 50 Jahren ständig neue Fans rekrutiert und sowohl in einem speziellen Segment von Hardcore-Fans als auch im Mainstream-Bereich immer wieder erfolgreich ist und jetzt einen Film bietet, der der mit Abstand der erfolgreichste der Serie werden wird, als tot zu bezeichnen, ist eine Aussage, die wir durchaus widerlegen können ohne den Kaffee zur Seite stellen zu müssen.
;-)
Sebästschn
22.05.2009 15:25 Uhr / Wertung: 10 - Letzte Änderung: 22.05.2009 um 15:29
Ich würde von meiner Warte aus sagen dass Star Trek tot war und nun wieder lebt - so können Meinungen auseinandergehen.
Und mal ganz ehrlich ich finde es gibt einfach viel zu wenige gute Science Fiction Filme dieser Art um sagen zu können dass Star Trek 11 Standard Ware ist. Mir fällt da spontan nur Serenity ein der von Action und Charakteren her an diesen Star Trek heranreicht. Ich kenne wirklich keine weiteren - aber bitte verschont mich mit (schlechten) TV-Serien.
Ach ja was mir noch eingefallen ist: Ich hab ihn in der OV gesehen weil der Trailer auf deutsch einfach schrecklich war
Thanatos
22.05.2009 14:11 Uhr / Wertung: 10 - Letzte Änderung: 22.05.2009 um 14:12
Vermutlich liegt es daran, dass seit der ersten Enterprise Serie jede Generation mit einer Star Trek Serie oder einem Film groß geworden ist. In meinem Fall war es vor allem Raumschiff Voyager und Deep Space Nine. Und jedes mal wenn ich Star Trek Serien, Filme oder Games schaue / zocke fühle ich mich in diese unbeschwerte Zeit zurück versetzt. Somit konnte ich trotz der Tatsache, dass der Film diverse Schwächen hat, nicht anders als Star Trek 11 10 Punkte zu geben. Ihr solltet also nicht versuchen den Star Trek Hype durch logische Erörterungen verstehen zu wollen.

PS: Star Trek ist NICHT tot! ;-)
Anaconda_Dave
22.05.2009 14:03 Uhr
chifan zum glück ist dies nur deine meinung! ich denke jedenfalls nicht das star trek, wie von dir beschrieben, tod ist! durch diesen grandiosen auftakt ist star trek eher wieder zurück aus der versenkung und auf bestem kurs in richtung zukunft:)
chifan
22.05.2009 12:46 Uhr / Wertung: 5 - Letzte Änderung: 22.05.2009 um 12:48
@Ringlord Dass es weiter geht mit Star Trek und die Einspielergebnisse stimmen glaube ich gern. Das liegt meiner Meinung nach sowohl an der großen Fanbasis - es steht ja Star Trek drauf - als auch an der unkritischen Haltung der normalen Zuschauer. Und darum wird es Star Trek auch noch in 20 Jahren geben. Was aber letztlich bleibt, ist ein Patient der im Koma liegt und künstlich am Leben erhalten wird. Für mich ist das tot. Das schlimme daran ist, dass man das nicht erkennt.

Denn mal ehrlich, was hat Star Trek denn geboten? Eine abgenudelte Story, Action die ich auch anderswo schon wesentlich besser gesehen habe und einen Nostalgiefaktor. Einzig und allein letzteres macht das Ganze überhaupt sehenswert (von mir deshalb noch 5 verklärte Punkte). Hätte es das Franchise nie gegeben, den Film hätte wohl keine Sau interessiert.
malleo
22.05.2009 11:04 Uhr / Wertung: 7 - Letzte Änderung: 22.05.2009 um 11:04
Das glaube ich eher weniger, vergleich einfach mal die Wertung hier mit der auf imdb, die beiden sind praktisch identisch. Ich fürchte es wird einfach ein großes Mysterium bleiben. ;)
KeyzerSoze
22.05.2009 10:51 Uhr / Wertung: 8
Könnte aber auch an der unterirdischen Synchro liegen, dass der bei dem deutschen Kinobesucher erheblich schlechter wegkommt, als im internationalen Vergleich.
malleo
22.05.2009 10:45 Uhr / Wertung: 7
Ja, das ist schon merkwürdig. Es entzieht sich mir, weshalb der Film so dermaßen erfolgreich ist. Ich muss zwar zugeben, dass ich sogar noch ein zweites Mal rein gegangen bin, da ein paar Freunde den noch nicht gesehen hatten, da kam er mir aber noch blöder vor und ich hatte ernsthaft Mühe nicht einzuschlafen. Eigentlich wäre das schon Grund genug ihn auf 6 Punkte herabzuwerten, meine Verwunderung über den Erfolg wird dadurch auf jeden Fall nur noch größer...
TheRinglord1892
22.05.2009 10:19 Uhr / Wertung: 10
@chifan. Ein Sequel ist schon in Arbeit... Ein logischer Schluss wenn man das bisherige Einspielergebnis betrachtet, das schon jetzt das sämtlicher vorheriger Teile deutlich übertrifft (z.B. schon jetzt das 4-fache von Nemesis).
chifan
22.05.2009 09:03 Uhr / Wertung: 5 - Letzte Änderung: 22.05.2009 um 09:25
Star Trek ist tot.

Nur für einen kurzen Augenblick konnte der Patient reanimiert werden, um einen noch einmal auf eine letzte nostalgische Reise zu nehmen. Denn so sehr ich auch die Serien (Start Trek und Next Generation) damals geliebt habe, so deutlich wurde für mich, dass die Zeit von Star Trek schlicht und ergreifend vorbei ist.

Dabei ist sowohl J.J. Abrams als auch den Darstellern überhaupt kein Vorwurf zu machen. Ersterer hat das bestmögliche aus der Vorlage herausgeholt und letztere waren für die jeweiligen Rollen perfekt besetzt. Dabei waren es gerade die Star Trek untypischen Elemente wie die Komik und vor allem die Anfangsszenen auf der Erde und Vulkan die zu überzeugen wussten. Hätte man hier einen Schritt hin zu einer völlig neuen, mehr realistischeren Ausrichtung des gesamten Films getan, hätte man vielleicht wesentlich mehr aus dem Film machen können.

Denn so unterhaltsam Star Trek damals auch war, den Sprung ins 21. Jh. hat es nie geschafft. Schon damals hing die Action Star Wars Lichtjahre hinterher. Langweilige Einzelgeplänkel können eben nicht gegen opulente Raumschlachten ankommen. Dazu kommt, dass es unter heutigen Gesichtspunkten für diese Art von Popcornunterhaltung antiquiert wirkt, einen Film fast ausschließlich an einem einzigen Ort, dem Raumschiff, spielen zu lassen. Das ist schlicht und ergreifend langweilig. Doch das Hauptmanko des Films ist seine 08/15 Story. Schon die alten Star Trek Filme wirkten größtenteils wie aufgeblähte Staffelfolgen. Und das ist auch hier nicht anders. Hinzu kommt, dass es einfach nichts mehr zu erzählen gibt. Alles wurde irgendwann in irgendeinem Ableger schon einmal verwurstet – Star Trek wurde einfach zu Tode gesendet. Und so hoffe ich, da sich der Kreis zu den Anfängen geschlossen hat, dass man Star Trek nun seinen verdienten Frieden gibt und nicht noch Leichenfledderei betreibt. Rest in peace!
Knille
21.05.2009 19:50 Uhr / Wertung: 4
Nachdem Wolverine erwartungsgemäß schwächelte, stellt der mit viel Vorschusslorberen bedachte Star Trek die erste große Enttäuschung des Kinojahres dar. Ich weiß gar nicht, wo ich als anfangen soll, so viele gravierende Schwachstellen weist der "Reboot" des Star Trek-Franchise auf. Fange wir also mal mit den strukturellen Schwächen an:

Die Macher, allesamt TV-Gurus, sind sichtlich überfordert mit der Dramaturgie eines Kinofilms. Es gelingt ihnen nicht mal ansatzweise, in zwei Stunden auch nur einen der Charakter ordentlich einzuführen oder gar zu entwickeln. Der Spannungsbogen des Filmes ist quasi-nonexistent; man hetzt von F/X zu F/X, von Actionsequenz zu Actionsequenz. Doch eine sinnvolle Verknüpfung der vielen Actionszenen bekommt man nicht hin. Da wird in ADHS-Manier von einer Szene zur nächsten gesprungen, ohne Atem zu holen oder das vergangene zu reflektieren. Gräßlicher Höhepunkt dieses Schemas: Da wird eine ganze Besatzung junger Menschen ohne mit der Wimper zu zucken Augenzeuge eines milliardenfachen Massenmords und macht danach einfach weiter wie bisher. Entsetzen oder Fassungslosigkeit angesichts eines Genozids, der eine ganze Rasse an den Rand der Auslöschung bringt? Fehlanzeige. Erinnert sich noch jemand an die Schockstarre, die 9/11 in der ganzen westlichen Welt ausgelöst hat? Wieviel größer müsste das Entsetzen sein, wenn man einen ganzen Planeten mit all seinen Bewohnern vergehen sieht?
Überhaupt, die ganze Chose mit der Planetenvernichtung! Muss es denn wirklich unbedingt schon wieder um die Rettung der Welt gehen? Geht es nicht mal eine Nummer kleiner, eine Nummer bescheidener? Muss der jugendliche Kirk wirklich bereits mit Anfang zwanzig die Erde retten? Und was sagt es über die Qualität der Sternenflotte aus, wenn Sie für die Rettung ihres Hauptquartiers auf einen jugendlichen Raufbold angewiesen ist, der sich das Kommando "seines" Schiffs erst ermeutert? Herrscht in der Sternenflotte so ein Mangel an Personal, dass man pro Schiff nur einen einzigen Captain erübrigen kann und den Rest mit unerfahrenen teilweise gar noch minderjährigen (Chekov) Rekruten besetzt?

Doch nun genug über die Story gelästert, denn es geht noch weiter. Mit den Figuren nämlich. Zwar hat man sich sichtlich Mühe bei der Auswahl der Darsteller gegeben, doch da hört es schon auf. Da hat man eine beeidnruckende Riege talentierter Jungdarsteller, lässt dieses Potential jedoch weitestgehend verkümmern. Großartige Darsteller wie Simon Pegg werden zu Stichwortgebern degradiert, andere Figuren verkommen zu Abziehbildern ihrer selbst. Bestes Beispiel hierfür ist leider der eigentlich großartige Karl Urban. Sein McCoy ist schauspielerisch über jeden Zweifel erhaben: Urban sieht dem Original-Pille nicht nur täuschend ähnlich, er hat sich auch dessen Mimik und Bewegungsmuster in beeidnruckender Art und Weise angeeignet. Pilles Catchphrase "Ich bin Arzt, kein [bitte hier beliebigen Beruf eintragen]" kommt jedoch so deplatziert und bemüht, dass es selbst mir als Nicht-Trekkie in der Seele wehtat. Das alles ist aber nichts gegen das, was man Spock angetan hat. Zachari Quinto hat in Heroes bereits bewiesen, dass er innerlich zerissene, vielschichtige Charaktere mit einer beeindruckenden Intensität und großem Facettenreichtum spielen kann. Der zwiegespaltene Spock, Kind zweier Welten, böte eigentlich großartige Möglichkeiten für einen Schauspieler seines Kalibers. Doch statt die inneren Konflikte Spocks auszuloten, muss Quinto ihn als unsympathischen Emporkömmling anlegen. Das ist ungemein ärgerlich, bindet es Quinto doch die Hände und verhindert, dass er sein volles Potential ausspielen kann.

Die Inszenierung trägt leider nicht dazu bei, die inhaltlichen Schwächen des Filmes zu kaschieren; im Gegenteil. Die Großkotzigkeit, mit der Abrams und Co. einen ganzen Planeten auslöschen und das Schicksal der Erde in die Hand unerfahrener Rekruten legen, spiegelt sich auch in der Inszenierung wieder. Es rumpelt und kracht ständig, doch ohne Sinn und Verstand und vor allem ohne Gespür für Timing. Wackelkamera und FX-Feuerwerk sollen Modernität vorgaukeln, wirken dabei aber nur billig und offenbare die mangelnde inszenatorische Vorstellungskraft des TV-Mannes Abrams. Da passt es ins Bild, dass man den Film mit peinlichen, beinahe pubertären Albernheiten aufzulockern versucht. Die sind letztlich aber genauso störend wie die gesteltzten, sinnleeren Dialoge.

Wenn das hier ein Reboot sein soll, dann hat man leider den einen oder anderen BlueScreen übersehen. Leider nur vier Punkte...
ZordanBodiak
21.05.2009 19:22 Uhr / Wertung: 5 - Letzte Änderung: 21.05.2009 um 19:22
Wenn man Teil 4 berücksichtigt ist das mit dem neuen Raum-Zeit-Kontinuum wohl doch ein Widerspruch. Denn dort sprangen Kirk und Co. munter durch die Zeit und kamen auch in "ihrer" Gegenwart wieder an. Das könnte man natürlich als Zufall auslegen - erstaunlich ist dann aber, dass sich ein derartiger Wir-Springen-Genau-In-Das-Richtige-Paralleluniversum-Zufall auch wieder in Teil 8 ereignet...
HarryBelafonte
21.05.2009 18:55 Uhr / Wertung: 10
Echt guter Trick ein neues Zeit Raum Kontinuum zu erschaffen.
In dieser Dimension kann jetzt alles nochmal passieren nur leicht geändert..

Neue Serie neue Filme keine Widersprüche.. ist ja eine unabhängige Dimension.

Und 2035 gibt es wieder einen neuen ersten Teil.
Neues Zeit Raum Kontinuum und komplett animierte Schauspieler und so..
Das kann man dann jede 30 Jahre wiederholen.
Caenalor
17.05.2009 21:38 Uhr / Wertung: 7 - Letzte Änderung: 17.05.2009 um 21:40
Meine Beurteilung fällt im Wesentlichen wie bei Indiana Jones aus: ganz spaßig, aber hätte man auch ruhig lassen können. Den Rest muss nur lesen, wer Langeweile hat. ;)

Die Handlung war ziemlich schwach. Wieso man sich hier ausgerechnet beim Totalausfall Nemesis bedient hat, wird auf ewig ein Rätsel bleiben - ein romulanischer Renegat mit Monsterschiff, der sich an einem persönlichen Feindbild rächen will. Das ist doch wirklich eins zu eins übernommen.
Inszenatorisch bekommt man, was bei einem Werk eines TV-Machers für's Popcornkino zu erwarten war - ohne Blick für das Ganze wird von Ereignis zu Ereignis gesprungen, die Actionszenen wiederholen sich (mindestens dreimal hängt Kirk über einem Abgrund...) und haben trotz viel Bombast nie echtes Spannungsmoment.
Die Charaktere bekommen kaum Raum zur Entwicklung. Bei Kirk und Spock geht es noch, die wichtigen Schritte werden gezeigt, wenn auch nur so kurz, dass man sie mehr glauben muss als nachvollziehen kann. Die anderen Figuren bleiben aber leider reine Staffage und Stichwortgeber.
Jetzt aber auch mal positive Aspekte. Das Unterhaltungsniveau bleibt stets hoch, die Einzelszenen mögen zwar nie richtig toll sein, solide sind sie aber stets. Und das Tempo ist hoch genug, dass man die Gesamtschwächen von Handlung und Aufbau meist vergessen kann. Dann sitzt der Humor oft richtig klasse, die Darsteller arbeiten allesamt ordentlich und harmonieren gut miteinander, was sich hauptsächlich eben im Humor zeigt.

Wir hätten also etabliert, dass es ein unterhaltsamer, aber kein sonderlich guter Film ist. An dieser Stelle muss ich ihn aber natürlich langsam mal mit den anderen Star Treks vergleichen. Und ehrlich gesagt hatte keiner von diesen je echte Spitzenqualitäten. Sogesehen muss das Gesamturteil für Teil 11 noch nicht negativ ausfallen.

Betrachten wir also noch die Trek-Qualitäten. Was die alten Teile immer auszeichnete und trotz filmischer Schwächen oft richtig toll machte, war ihr Charme. Hier haben sich die neuen Macher auch tatsächlich viel Mühe gegeben, diesen zu rekonstruieren. Den Hauptteil dabei leistete die Casting-Abteilung, die Jungschauspieler sind allesamt gut besetzt. Besonders Spock und McCoy sind als Jungausgaben ihrer Originale nahezu perfekt getroffen, Sulu, Chekov und Scotty zumindest ziemlich glaubwürdig (der meist besonders gelobte Chekov ist im OV-Audio perfekt, optisch für mich aber nicht ganz, also nur hier gelistet), Kirk und Uhura gehen so gerade noch durch. Der bereits erwähnte Humor ist manchmal doch sehr platt und modern, in vielen direkten Zitaten und dem angedeuteten McCoy-Spock-Streit aber nah am klassischen Niveau. Und viele große und kleine Elemente des bekannten Universums wurden sehr liebevoll eingebaut.

Dagegen steht allerdings der optische Stil - die Enterprise von außen sieht gut aus, das Föderationshauptquartier auch. Die Brücke der Enterprise ist aber eine Katastrophe, um Generationen zu modern; im Gegensatz dazu wirken Maschinenraum und andere Teile wie von einem US-Marine-Kriegsschiff. So sicher Absicht, aber völlig verfehlt. Und dass man Stil und Technik der Original-Ausstattung nicht mit moderner Umsetzung richtig klasse hätte aussehen lassen können, kann mir keiner erzählen.

Leider sind auch die positiven Aspekte aber letztlich nur oberflächliche Qualitäten. Somit bin ich bei der Prequel-Frage. Warum? Warum musste es sein? Star Trek ist doch kein Batman oder sonstiges Superheldenfranchise, bei dem einfach nicht genug Stoff für mehr als 2-3 Filme da ist und somit ein Reboot hermusste. Das ST-Universum ist riesig und hätte mehr als genug Potential für neue, gerne auch hippe und moderne Filme in der "Jetztzeit" der bewährten Chronologie gehabt.
Ab hier Spoiler


Und dann ist es ja noch nichtmal ein Prequel, sondern eben ein Reboot. Spätestens als Vulkan zerstört wurde, musste man ja eigentlich glauben, dass am Ende per Zeitreise alles nie passiert war. Aber dann entscheiden sie sich doch noch für die Paralleluniversums-Variante. Damit ist zwar natürlich jedwede Widersprüchlichkeit zum Original (persönliche Entwicklung der Charaktere, Enterprise auf dem Erdboden gebaut, verfrühte Enterprise-Übernahme, usw.) "logisch erklärt" und man gibt sich die Möglichkeit, 20 weitere Filme und 10 Serien neu zu drehen. Aber alles, was dabei herauskommen kann, sind doch nur 2 Möglichkeiten:
a) man entfernt sich weit von den Originalen, dann ist es kein Star Trek
b) man bleibt nahe dran und dreht alles fast 1:1 nach, dann sind es auf ewig nur "naja, ganz nett, aber eben nicht die Originale"-Kopien.
Wirtschaftlich mag das durchaus aufgehen, aber wäre das eine stilistisch ähnliche, aber auf den Originalen aufbauende Variante nicht auch?

Zurück zum Film. Er stößt Fans also durch die gezielten Brüche ab, versucht sie aber durch Zitate und sonstige Spielereien zu versöhnen. Das funktionierte auch zumindest bei mir einigermaßen, leben kann ich mit dem Film. Letztlich wird aber erst ganz am Ende klar, was ihm so richtig fehlte. Als die Einleitungsworte der Originalserie verlesen werden. Weder hatte dieser Film den Charme und die emotionale Berührendheit der Originale, die schon diese Worte ausdrücken. Noch hat er auch nur ein einziges Mal gezeigt, wie jemand unbekannte Weiten erforscht. Alles, was es gab, waren atemlose Actionsequenzchen und nette Gags.

Somit fällt Star Trek XI für mich in die Kategorie von Teil VIII - nett, unterhaltsam, aber nur Action ist zu wenig für Star Trek. Er war mit Sicherheit weit besser als Nemesis, wohl auch als der im Endeffekt nur TV-Doppelfogen-Niveau habende Teil IX, oder auch als VII. Aber keinem der Originalcrew-Teile ist er gleichwertig (höchstens ganz knapp V durch mehr Spannung, aber dafür mangelt es eben an Charme), noch erwähntem Achter, da er eben noch völlig unnötig den Reboot-Aspekt einbringt.

Fazit vom Fazit: unter den Reboot-Voraussetzungen hätte es weit schlimmer kommen können. So ist es weder ein wirklich guter Film noch gutes Star Trek, aber unter beiden Aspekten einigermaßen brauchbar. Kann man mit leben. 7 Punkte.
ZordanBodiak
16.05.2009 15:29 Uhr / Wertung: 5
Popcornkino, das auf ein jugendliches Publikum abgestimmt ist und mit unzähligen Gags und Albernheiten (der kranke Kirk) eine hohe Geschwindigkeit fährt. Aufgrund des hohen Tempos hat man fast keine Zeit auf die zahlreichen Ungereimtheiten zu achten und wird wesentlich besser unterhalten als mit den letzten beiden "Star Trek"-Kinogurken. Dass dieser fast schon beleidigende (Chekovs Akzent) Blockbuster aber deutlich besser sein soll als "Wolverine" und die anderen Hirn-aus-Actionkracher ist schwer nachzuvollziehen. Denn genau wie diesen mangelt es "Star Trek" an einer tiefergehenden Story und glaubhaften Charakterentwicklungen (bei den beiden "Transformers"-Drehbuchautoren hat man aber auch nichts Anderes erwarten können). Laut Abrams sind allerdings -welch Zufall- einige entscheidende Szenen auf den Boden des Schneideraums gefallen, so dass Ende des Jahres wohl ein "komplett anderer und noch besserer" "Star Trek"-Film die Heimkinos der Erde erobern wird.
Sebästschn
15.05.2009 20:22 Uhr / Wertung: 10
Danke Forceflow. Jetzt fühle ich mich in meiner Meinung bestätigt :-) Hab nur den Falschen als Trekkie bezeichnet. Dafür sorry
Forceflow
15.05.2009 19:47 Uhr / Wertung: 7 - Letzte Änderung: 15.05.2009 um 19:47
@malleo: Ich muss sagen, dass ich es gerade gut fand, dass Abrams das Franchise 'demoliert' hat. Ganz ehrlich, Roddenberry's Star Trek ist einfach tot. So gerne ich die alten Filme und die Serien auch habe (ich habe eine Uniform im Schrank hängen *g*), Star Trek war einfach fertig. Ressurection und Nemesis haben schon dafür gesorgt. Ich hatte mich eigentlich schon damit abgefunden nie wieder Space: The final frontier... im Kino zu hören. (Und das wäre definitiv ein großer Verlust gewesen)
Wenn Abrams jetzt in Teil Zwei ein wenig mehr auf die Charaktere eingeht und die Fanbasis weiter aufbaut, schaffen wir es ja vielleicht doch sogar bis zum zweiten Reboot des Franchise ;)

Ach ja, eins noch zum Film, das ich in meinem vorherigen post vergessen hatte. Grandioser Moment (und alleine schon Grund genug als Trekkie den Film zu sehen):
I have been, and always will be, your friend.
Muss ganz ehrlich zugeben, da hab ich doch tatsächlich Gänsehaut bei bekommen :)
saint
15.05.2009 18:37 Uhr
Das war doch mal ein Star Trek Film wie ich ihn mir schon immer gewünscht habe. Fand die alten Teile zunehmmend langweiliger, bis hin zum Super Gau "Nemesis". Ich hoffe das der Relaunch der Star Trek Filme in dieser Qualität weitergeführt wird. Für mich der beste Star Trek.
Rabus
13.05.2009 18:03 Uhr / Wertung: 9
Ich denke, dass Paramount nicht ohne Hintergedanken Abrams und seine Produktionsfirma Bad Robot ausgewählt hat. Ich würde mich nicht wundern, wenn dieser Film insgeheim als Pilotfilms für eine neue TV-Serie gedacht war.
malleo
13.05.2009 16:13 Uhr / Wertung: 7
@Sebästschen Ich würde mich nicht gerade als Trekkie bezeichnen, eher als kleiner Fan der Serien, aber ich habe z.B. keine Sternenflottenuniform im Schrank hängen. ;)
Meine Wertung empfinde ich außerdem nicht als übermäßig positiv, denn sie sagt nicht viel mehr aus als dass man sich den Film guten Gewissens anschauen kann, eine explizite Empfehlung drücke ich damit aber nicht aus. Als eingefleischter Fan wäre ich mit diesem Film vermutlich ziemlich beleidigt. Viele Fans waren ja bei Nemesis schon total vergrault, dabei spielt der sogar im "echten" Star Trek-Universum.

Abrams und sein Team sind ja nun nicht ganz unbekannt und vermutlich haben die meisten Fernsehzuschauer irgendwann mal in eine seiner Serien reingezappt. Wer diese kennt, hätte sich auch ungeachtet des losgetretenen Hypes einer angemessenen Erwartungshaltung hingeben können. Ich habe jedenfalls das bekommen, was ich erwartet habe: schönes Popcornkino mit kurzweiliger Action und tollen Effekten. Den echten Trekkies hätte ich aber gewünscht, dass ihr Franchise nicht durch einen TV-Serien-Produzenten demoliert wird, der sich da was ganz Neues zusammen strickt.Von daher kann ich Lotterbasts Enttäuschung auch gut nachvollziehen.
Um es also nochmal klar zu sagen: Die 7 Punkte gibt es für einen sehr unterhaltsamen Sci-Fi Film, aber nicht für Star Trek im herkömmlichen Sinne.

@ Forceflow Danke für das Kompliment!
Sebästschn
13.05.2009 15:22 Uhr / Wertung: 10 - Letzte Änderung: 13.05.2009 um 15:23
Gleich mal vorweg: Mir hat der Film ausgezeichnet gefallen, was mir aber eigentlich schon nach dem Trailer klar war. Da man so viele Actionszenen im Trailer zu sehen bekam, konnte es einfach kein klassischer "Star Trek" werden. Und ich bin dankbar dafür, fand ich die alten doch bis auf "Generations" ziemlich öde.
Umso erstaunlicher finde ich es doch, dass dieser Film auch bei eingefleischten Trekkies wie "malleo" (unterstell ich ihm jetzt mal) so gut ankommt.
Also hat Abrams anscheinend einen sehr guten Kompromiss gefunden einerseits die alten Fans zufrieden zu stellen und gleichzeitig neue Zuschauer zu gewinnen.
Und ich persönlich bin froh Captain Kirk und Crew wieder zu haben und nicht die mir unsympathische Picard-Crew.
Ich freue mich definitiv auf die nächsten Star Treks dieser Art.
Lotterbast
13.05.2009 15:03 Uhr - Letzte Änderung: 13.05.2009 um 15:09
Tja, so toll wie meine Vorschreiber fand ich den Film nicht. Die Tricks alleine waren teilweise schon recht schlecht. Die Enterprise hatte jedoch noch entfernte Ähnlichkeit mit den "Originalmodell". Jedenfalls wenn man nicht genau hinsieht. Die sollten sich die TOS noch mal ansehen.

Die Handlung ist wieder nix neues. Teilweise einfach nur schlecht mit vielen Logikfehlern. Auch werden alle vorangegangenen Star Trek Filme in den Müll geschmissen. Mal sehen ob jetzt alle Teile neu verfilmt werden.

Man merkt allerdings deutlich, das dieser Film doch eher für die Computerspielgeneration gemacht wurde, und das J.J. eher auf sinnfreie Serien spezialisiert ist. Da hätte ich mir auch eine Folge Lost ansehen können, ist ähnlich schlimm.

Die Wackelkamera ist in Hollywood scheinbar auf besoffenen Kameramänner zurückzuführen. Anders kann ich mir diesen "Trend" dazu nicht erklären.
Ist absolut unnötig und mehr als störend.

Als persönliches "Highlight" empfand ich allerdings die Besetzung von Chris Pine als Captain Kirk. Die Fehlbesetzung des Jahres. Das geht ja gar nicht. Allerdings haben mich die anderen Charaktere etwas milde gestimmt, abgesehen von Uhura. Was hat dich doch dort noch gleich gemacht?

Simon Pegg als Scotty war mir etwas zu überdreht, aber mit seinem stielaugigen Freund noch akzeptabel.Von daher gibt es von mir noch großzügige 4 Punkte.
Forceflow
13.05.2009 10:24 Uhr / Wertung: 7
Wow, erstmal Respekt an malleo, super Kritik. In den meisten Punkten möchte ich mich auch anschließen. Auch mein Hauptkritikpunkt ist die Einführung der Charaktere. Hier gab es die einmalige Chance ein paar tolle Stories zu erzählen, aber diese wurde einfach nicht wahrgenommen. Der Look der Enterprise hat mir gefallen, allerdings fand ich ihn insgesamt auch nicht konsistent genug. Der Kontrast von Brücke zum Hangar war dann doch zu groß. Was mich im Gegensatz zu malleo sehr genervt hat war die Wackelkamera! Insbesondere weil sie so oft in eigentlich völlig ruhigen Szenen eingesetzt wurde. Es gab extrem viele Dialogszenen in denen die Kamera permanent gewackelt hat, was sollte dass denn?
Nichtsdestotrotz wurde ich hervorragend unterhalten, weswegen es auch bei mir 7 Punkte werden und ich mich sehr auf Star Trek (1)2 freue :)
malleo
12.05.2009 14:06 Uhr / Wertung: 7
Nach dem ganzen Hype der letzten Tage und Wochen, aber auch nach dem gelungenen Trailer waren die Erwartungen an den neuen Star Trek ziemlich hoch. Daran gemessen ist das Ergebnis aber - kurz gesagt – eher ernüchternd. Die viel gelobte Sci-Fi-Perle, die endlich die lang erwarteten Hintergründe zu einigen der größten Ikonen des Genres schaffen sollte entpuppt sich als eine Mogelpackung: Anstatt eine anständige Einleitung in das (neue) Star Trek-Universum zu geben, prügelt sie ihre Protagonisten im Eiltempo durch die Akademie und konstruiert wahnwitzige Zufälle nur damit der gemeine Sci-Fi-Fan doch noch auf eine gehörige Portion Action kommt – Star Wars lässt grüßen…
Natürlich sind nicht alles Lob und alle Bewunderung für den Film unberechtigt und so gibt es auch einige sehr positive Punkte.

Aber gehen wir die Sache doch ein wenig langsamer an und beleuchten ein paar Aspekte mal etwas genauer:

Der Look:
Der neue Star Trek-Look bedient eine breite Auswahl die von dreckig-verkommen bis modern-hip reicht und sich dabei mal mehr mal weniger an bisher dagewesenem orientiert. Das düstere, stählerne, stark technisch angehauchte Shuttelhangar steht in starkem Widerspruch zur Brück der neuen Enterprise, die in den Worten Abrams ein Apple-Store uncool wirken lässt. Für meinen Geschmack war das Shuttlehangar etwas zu düster und die Brücke zu hell, eine angenehme Arbeitsatmosphäre für Sternenflotten-Bedienstete liefern sie jedenfalls nicht. Irgendwo dazwischen liegt die Akademie, die atmosphärisch an TNG erinnert.
Die Enterprise selbst ist ein CGI-überarbeitetes Wunderwerk der alten TOS-Enterprise, die sehr chic rüberkommt und zur Abwechslung auch mal An- und Aufbauten an der Außenhülle erkennen lässt (z.B. Phaserbänke).
Zwischenfazit: Zu meiner großen Freude gibt es Technik und man kann sie auch sehen, allerdings gibt es auch eine überladene Brücke. Dieser etwas unglückliche Spagat zwischen den Extremen kostet ein paar Punkte, fällt aber nicht negativ ins Gewicht. 7/10

Die Charaktere:
Bei einem Film, der auf eine Vielzahl von Charakteren aufbaut ist es immer schwierig jeden einzelnen zufriedenstellend zu portraitieren. Daher gilt das besondere Augenmerk diesmal dem guten Mr. Spock und Jim Kirk, deren Hintergründe hier intensiver beleuchtet werden als die der restlichen Crew. Diverse Hinweise auf ihre kindliche Entwicklung ergeben aber leider nur ein sehr grobes und unvollständiges Bild, weshalb sie in der dargereichten Form sehr banal (da klischeehaft) und für den weiteren Plot im Grunde überflüssig sind. (Spoiler: Was hat Kirk in seiner Kindheit so getrieben außer draufgängerisch Autos zu zerstückeln? Was ist mit seiner Mutter passiert? Welche Ereignisse haben sein Leben geprägt? Ganz wichtig: Pike hat ihm rein gar nichts Neues erzählt, was genau war also ausschlaggebend für seine Entscheidung zur Sternenflotte zu gehen? Wie wurde Spock von seinen Eltern erzogen? Hatte er gar keine Freunde? Wie war sein Weg in der Sternenflotte? Etc.)
Auch die Beziehungen zwischen den Charakteren werden kaum ausgeleuchtet. Man hat häufiger den Eindruck, dass sie sich nur kurz vorgestellt haben und dann plötzlich beste Freunde sind. Dies spiegelt sich auch in den meist oberflächlichen und wenig inspirierten Dialogen wider.
Ich finde es auch sehr schade, dass man sich für die „Nebencharaktere“ (allen voran Pille) so wenig Zeit genommen hat.
Zwischenfazit: Schnell-schnell ist keine Art Charaktere ordentlich vorzustellen. Bei diesem Punkt versagt der Film ganz ordentlich, mit Klischees und unausgereiften Hintergründen sind hier in keinem Fall mehr als 4 Punkte zu holen.
Da es sich um den Einleitenden Teil eines Franchises handelt, kann ich meiner Enttäuschung über dieses Versäumnis gar nicht genug Nachdruck verleihen.

Die Kamera:
Von Anfang an ist kaum zu übersehen, dass mit der Kamera irgendwas anders ist als sonst. Immer wieder kommt es zu Lichtreflexionen auf der Linse, die in bunten Strahlen auf der Leinwand wieder auftauchen. Das verleiht dem Film den Charme, den ein hochglanzpolierter Sportwagen auf der IAA hat: neu, modern, sportlich, chic und noch einiges mehr. Allein die Idee ist schon ein Kompliment wert, aber auch die Umsetzung kann sich sehen lassen, wenngleich es zwischendrin auch mal etwas weniger hätte sein können.
Ein weiteres bestechendes Merkmal der Kameraarbeit ist die immer wieder viel kritisierte Wackelkamera. Ich selbst stehe dieser Methode sehr offen gegenüber, weshalb meine Kritik sich auch nicht so sehr gegen das Gewackel richtet, sondern viel mehr dagegen, dass die Kamera in vielen Actionszenen hinter Säulen und anderen Gegenständen herumgurkt, anstatt ein freies Bild auf das Geschehen zu ermöglichen. Außerdem mangelt es bei den Weltraumschlachten an schönen (Halb-)Totalen. Die ständigen Close-ups in Kombination mit dem Gewackel ergeben selten ein klares Bild, weshalb immer ein bisschen Rätselraten angesagt ist, wenn die Phaser ihren Betrieb aufnehmen.
Zwischenfazit: Ein Fünkchen Genialität kombiniert mit ein paar Schwächen untergeordneter Bedeutung ergeben erneut 7 Punkte.

Die Story:
Das einzige was die Story von einer 08/15-Masche für Sci-Fi-Filme unterscheidet ist die verkorkste Vorstellung der Charaktere (s.o.). Für Star Trek untypisch ist die geringe Behandlung von Werten und Ethik, dabei gab es durchaus ein paar Punkte, die zur Diskussion hätten anregen können. Hier wird ganz deutlich, welches Publikum der Film anspricht (nämlich junge Leute, die bislang noch nicht so sehr den Zugang zu Star Trek hatten) und dass er nicht viel mehr sein will als hochkarätiges Popcorn-Kino. Letzteres gelingt ihm auch ganz gut, aber es ist trotzdem schade um das verschenkte Potential.
Zwischenfazit: Ganz nett mit Möglichkeiten zur Verbesserung. 6/10

Fazit: Ich habe nicht den „Instant-Classic“ in bhornys Kino gesehen, wurde aber dennoch gut unterhalten.
Fans und Freunde (wie ich) der alten Enterprises werden von der wilden Story jedoch ein wenig überrumpelt und dürfen am Ende durchaus mit einigen Fragezeichen den Heimweg antreten.
Star Trek-Neulinge werden sich an einigen Details weniger stören, aber auch hier gilt: Für Hintergründe reichte die Zeit einfach nicht.
Da in zukünftigen Star Trek Filmen auf eine Einleitung verzichtet werden kann und man sich somit komplett auf einen neuen Konflikt konzentrieren kann, blicke ich optimistisch auf die Dinge die da noch kommen werden. Hier hätte man grob überschlagen die doppelte Spielzeit benötigt, um alle Aspekte rund um Story und Charaktere mit der nötigen Sorgsamkeit umzusetzen. Dieses Mal reicht es daher leider nur zu einem „ganz gut“, 7 Punkte.
maph
12.05.2009 09:22 Uhr
Ich hatte schon erwartet gut unterhalten zu werden, aber der Film hat mich trotzdem noch überrascht. Selbst nicht Star Trek fans sollten hier auf ihre Kosten kommen. Besonders zu empfehlen ist die englische Originalfassung, denn wie der junge Anton Yelchin Pavel Chekov spielt ist einfach göttlich! Auch die anderen Charaktere sind für mich perfekt getroffen. Satte 9 Punkte!
TheRinglord1892
12.05.2009 00:50 Uhr / Wertung: 10
@Inyrie. Der "zweite" Teil soll 2011 kommen :-)
Inyrie
12.05.2009 00:02 Uhr / Wertung: 10
Leute, ihr seid schlimm!!! :D

Von mir kriegt der Film 10 Punkte, einfach weil ein herrlich spritzig-entstaubter-actionlastiger SciFi-Spaß herausgekommen ist... mir sind selten 120 Minuten so KURZ vorgekommen :) Mehr mehr meeeeeeeeeeehr davon! Wann kommt der "zweite" Teil? :P


PS: Nein, ich gehöre nicht zu den "Trekkies", mich hat die alte Serie nie interessiert... ^^
Dr.Sverige
11.05.2009 23:44 Uhr - Letzte Änderung: 11.05.2009 um 23:47
...diesmal schaff ichs auch ohne Spoiler!
@ringlord: Ein letztes mal (versporchen): "Ich denke sie haben getan was sie konnten [...]". Genau das ist es ja was ich im Endeffekt den Herren vorwerfen. Sie haben nur getan was sie konnten um niemand zu nerven. Und das ist genau der Unterschied von 7 auf 9 Punkte für mich. Mich hätte es sehr gefreut, wenn Herr Abrams (bzw die Drehbuchschreiber) die Ausgangslage die die erste Szene bietet zum Anlass genommen hätte was zu machen, was einfach mal ganz anders ist (quasi allen Serien/Film/Computerspiel Storymist aus dem Fenster werfen und nur die rudimentärste Ausgangswelt annehmen). Hatt er leider nicht, drum ist der Film nur ganz gut/vollkommen in Ordnung. Und eben kein Superbrett...

und das ist die Meinung die ich kundtun wollte (aber mich offensichtlich nicht gescheit ausdrücken konnte). Das die Meinung absolut ist, will ich natürlich nicht behaupten und auch niemand seine Meinung absprechen ;) . Denn ziemlich sicher hast du Recht, der Film kommt wahrscheinlich bei deutlich mehr Leuten an (denn bei mir kommt er ja trotzdem an), als wenn er die von mir bevorzugte Richtung eingeschlagen hätte
Und Spaß gemacht hats natürlich! Und ausgefeilte Logik brauch ich in der Regel auch selten, komischerweise hat sie mir hier aber ein bisschen gefehlt, muss wohl an dem nervigen Spitzohr liegen ;D
TheRinglord1892
11.05.2009 14:52 Uhr / Wertung: 10
Und hey, es muss ja auch nicht immer alles ganz logisch sein. Das wissen wir doch spätestens seit dem ersten Terminator. Dagegen ist das hier fundierte Wissenschaft.
Hauptsache es macht Spaß.
mountie
11.05.2009 14:45 Uhr - Letzte Änderung: 11.05.2009 um 14:46
WIE IMMER SPOILER
@Ringlord und den Dr. Aber Jungs, kennt ihr den nicht den Schmetterlingseffekt?? Der besagt das wenn in China ein Schmetterling mit den Flügeln schlägt, es in Amerika schlechtes Wetter gibt... ;-)
Soll heißen: Egal wie klein die Änderung ist, die eine Zeitreise auslösen würde, kann man niemlas vorhersehen, was diese Veränderung alles bewirken könnte. Vielleicht bringt sie sogar einen gewissen Herrn Scott auf einen Eisplaneten...;-)
TheRinglord1892
11.05.2009 13:50 Uhr / Wertung: 10 - Letzte Änderung: 11.05.2009 um 13:51
kleinste Spoiler
Ja, ich denke sie haben getan was sie konnten eine erklärbare Möglichkeit zu kreiren die Crew in völlig neue Dimensionen zu schicken ohne dabei jedoch die Hardcore-Trekker zu sehr zu verärgern (und der wird doch eigentlich durch den Einbau von z.B. dem Kobayashi Maru für Änderungen mehr als entschädigt). Denn das geht ja schließlich mal gar nicht. Man kann auch keinen neuen Film machen ohne dass es genua diese Crew ist. Ich stell mir aber gerade vor wie lange es dauern würde ein Script für einen neuen Film zu schreiben wenn man vorher erstmal wieder die komplette Serie durchforsten müsste ob sich das dann widerspricht ;-D
Dr.Sverige
11.05.2009 13:44 Uhr
DIESMAL ABER NUR WINZIGE SPOILER
@ringlord: Richtig (sowohl das Stören der "Beziehung" als auch die Tatsache, dass das Stören sicherlich subjektiv ist. Ich fands ein bisschen schade und hätte mir mehr Mut seitens der Produzenten gewünscht eine andere Realität zu schaffen. Und Scotty, so wie die Spock/Kirk Beziehung sind meines Erachtens ohne das zeitverändernde Element nicht erklärbar...

Wie gesagt, ich fands, auch nicht störend, aber etwas schade....trotzdem (wie erwähnt) guter Film!
TheRinglord1892
11.05.2009 13:33 Uhr / Wertung: 10
immernoch leicht spoilerbehaftet
Aber ist es denn wirklich so unwahrscheinlich dass sich genau diese Crew wieder trifft? Es ist ja schließlich so dass im Prinzip zunächst nur Kirks Leben durch das erste Auftreten von Nero verändert wird. Für alle anderen ändert sich ja rein gar nichts. Somit ist es schonmal recht wahrscheinlich dass da alles läuft wie es ohne Nero auch gelaufen wäre. Und das Kirk schließlich doch noch zur Sternenflotte findet, nur auf leicht veränderten Pfaden finde ich jetzt auch keine unmögliche Entwicklung. Und sobald er auf der Akademie ist, warum sollte nicht vieles den gleichen Lauf nehmen wie sonst auch?
Im Grunde ist es ja auch egal. Wenn sich jemand daran stört, dann ist das halt so, mich hats wenig gekratzt (da find ich eigentlich die Uhura-Spock Beziehung viel schlimmer, wenn auch zweckdienlich).
Dr.Sverige
11.05.2009 13:21 Uhr - Letzte Änderung: 11.05.2009 um 13:40
ENTHÄLT WIEDER SPOILER!
@ringlord: Schon klar, aber dass dann genau dieselbe Crew, mit genau den selben (jetzt aber durch die neue Geschichte erklärten) Chraktereigenschaften wieder aufeinander trifft, noch dazu unter abstrusen Umständen, wirft doch die Frage auf wie die Crew sich (unter gleicher Konstellation) in der ersten Realität (also der "alten") getroffen hat. Das erscheint nämlich sehr unwahrscheinlich, ist doch die alternative Realität nur durch eine einzige Veränderung (die Zeitreise) von der "alten" verschieden (und natürlich der Kausal folgenden Zusammenhänge)...Das wiederum bedeutet z.B., dass Scotty auch in der "alten" Realität im Eis sitzt. Und wie kam er von da jetzt aufs Schiff? Und genau das finde ich ein bisschen schade
AlexKidd
11.05.2009 08:10 Uhr / Wertung: 9
Ist es denn wirklich ein Parallel-Universum oder eine - umschichtungen von Ereignisse in der Zukunft, die sich auf die Gegenwart auswirken - sprich alternative Gegenwart?

Naja aber mal was anderes, einige Infos zum Boxoffice.
http://www.boxofficemojo.com/news/?id=2585&p=.htm
TheRinglord1892
11.05.2009 00:26 Uhr / Wertung: 10
@Dr.Sverige Enthält Spoiler
Aber genau das ist doch das Ziel! Der Film soll nicht als bloßes Prequel dienen. Durch die Parallelwelt-Geschichte hat man jetzt die Möglichkeit sich einerseits alten Stoffes zu bedienen und andererseits völlig neue Ideen zu verwirklichen ohne sich darum scheren zu müssen ob das jetzt mit dem ganzen vorherigen Star Trek Universum konform ist.
Dr.Sverige
11.05.2009 00:17 Uhr - Letzte Änderung: 11.05.2009 um 00:17
!Enthält ein paar kleine Spoiler!

Ich stimme CS-M und Keyzer fast gänzlich zu. Auch mir hat der Film gefallen (ebenso mir, der sehr freche Umgang mit Star Trek und Science Fiction).

Aber, und das finde ich etwas schade, die Zetreise Geschichte ist dann doch wieder relativ unstimmig. Ich versteh einfach nicht wieso der Film als Prequel funktionieren würde (wenn man mal von den Vulkanern absieht) obwohl er ab der 1. Minute in einer Parallelwelt spielt. Das halte ich für sehr unlogisch und wird irgendwie auch nicht aufgelöst.

Diese Tatsache hat mich den ganzen Film über genervt, weil ich immer überlegt hab wie sie das jetzt hinbiegen. Haben sie dann aber nicht und dass fand ich etwas enttäuschend.

Abgesehen davon aber, (wie oben erwähnt) ein super Film!
CS-M
10.05.2009 15:44 Uhr / Wertung: 9
@Keyzer: Drei Fragen zu deinem Kommentar
1. Schwache erste halbe Stunde? Gerade die fande ich mehr als brilliant. Wie Kirks Schicksal durch eine Geburt mitten in einer Raumschlacht angedeutet, sein Charakter als Draufgänger und Raufbold in so kurzer Zeit so prägnant eingeführt wird, fand ich grandios.
2. Wenig Action, viel Story? Die Handlung fand ich so kurios, dass ich allein darüber schon mehrmals im Film lachen musste.
3. Stimmige Zeitreisegeschichte? Kann es sowas überhaupt geben ;) ?
KeyzerSoze
10.05.2009 10:19 Uhr / Wertung: 8
Als jemand der mit Star Trek im Allgemeinen noch weniger als nix anfangen kann und dem Film eigentlich nur wegen J.J. Abrams eine Chance gegeben hat war ich dann doch ziemlich begeistert von dem Film. Hat man die schwache erste halbe Stunde erstmal überstanden bekommt man hier einen unglaublich liebevoll in Szene gesetzten Film geboten, der weniger auf Action, sondern auf eine vernünftige Story setzt. Dies findet man im Popcornkino immer seltener umso mehr konnte mich auch begeistern, dass endlich mal weider eine recht stimmige Zeitreisegeschichte auf der Leinwand zu sehen ist. Darstellerisch gibts wenig zu meckern, so erweist sich fast das komplette Cast als Bestbesetzung; Highlight ist hier ganz klar Anthony Yelchin, der sein Potential jedoch definitiv nur in der OV ausspielen kann. Bin jetzt schon sehr gespannt auf seine Performance als Kyle Reese im neuen Terminator-Streifen. Einzig Bana als Bösewicht und Pine als Kirk bleiben extrem blass, ansonsten großes Lob an die Castingabteilung ... (im Übrigen hab ich schon lange nicht mehr so wenig Darsteller erkannt; weder Eric Bana, Karl Urban, Winona Ryder noch das Schnuckel aus Dr. House Jennifer Morrison wurden von mir während der Sichtung identifiziert) Optisch sieht das Ganze zudem (trotz einiger Aussetzer) gut aus, aber wie gesagt, am meisten hat mir gefallen wie der Star Trek-Fan hier gelinde gesagt verarscht wird und sein ganzes Universum auf den Kopf gestellt wird. So muss ein Reboot aussehen und diesen dann noch so perfekt in die Story zu integrieren ist schon eine Leistung.
Thanatos
10.05.2009 02:15 Uhr / Wertung: 10
Wow! Einfach grandios! J.J. Abrams hat - wie immer - einen super Film geschaffen. Meiner Meinung nach auch den Besten Star Trek bisher. Allerdings hab ich ein bisschen den alten Flair vermisst. Witz gabs zwar aber mehr diesen in Mode gekommenen Spot als die knackigen Sprüche dies früher immer gab. Ich freu mich aber schon auf die kommenden Filme in denen man vermutlich verstärkt mit Klingonen zu tun haben wird. Sehr witzig fände ich einige Handlungsstränge aus den alten Filmen auch in den neuen anzudeuten oder sie komplett zu integrieren. Nunja mal sehn was kommt. Star Trek 11 konnte mich auf jeden Fall gut unterhalten und hat mich hungrig auf mehr gemacht. Hoffentlich ist die Wartezeit auf Star Trek 12 nicht allzu lange und es heißt bald wieder: ENERGIE!

10 Punkte
CS-M
09.05.2009 15:26 Uhr / Wertung: 9
Ohne Spoiler geht es nicht


Was soll man zu einem Film sagen, der es schafft, in den ersten 30 Minuten eine Weltraumschlacht, eine Autoverfolgungsjagd (unterlegt mit Beastie Boys) und eine Kneipenschlägerei unterzubringen? Das klingt nach großem Spaß und genau das ist es auch. Seit Firefly hat es keinen Science-Fiction-Film mehr gegeben, der so viel gute Laune verbreitet hat. Denn genau wie Firefly spielt der neue Star Trek mit den Genres und bekommt dadurch den guten, alten Pioniergeist, den Science-Fiction und Western schon immer gemeinsam hatten.
Das Tempo, das der Film anschlägt, wird dankenswerter Weise auch bis zum Ende durchgehalten. Die Action-Sequenzen liegen gefühlt nur Sekunden auseinander, die ganze Geschichte, in der es natürlich um nicht weniger als die Rettung der Erde geht, ist ohnehin sehr rasant. Werden zu Anfang noch schnell ein paar Jahre in der Handlung übersprungen, sind es später nur ein paar Sternensekunden, in denen die neu formierte Enterprise-Crew von Vulkan über einen Eisplaneten zurück zur Erde kommt. Dass dabei wurmlochgroße Löcher in der Handlung entstehen, verwundert nicht. Aber wen das bei einem Star-Trek-Film gestört hat, konnte ohnehin nie Fan des schon über 40 Jahre alten Mythos werden.
Diese Fans zu überzeugen, ist natürlich die größte Herausforderung für Regisseur J.J. Abrams und seine Schauspieler gewesen. Hätten die den Daumen über den XI. Film gesenkt, wäre das ganze Unterfangen sofort gescheitert. Doch tatsächlich gelingt das Kunststück mit Bravour. Die neue Enterprise überzeugt mit modernem Design. Dennoch entdeckt der eingefleischte Trekker immer wieder Details, die an die alte Enterprise erinnern, etwa Anzeigen auf der Krankenstation. Dazu kommen viele Insidergags und Reminiszenzen an die alte Serie. Kirks Alien-Affäre ist eine liebevolle Hommage an die sexy Aliens der Classic-Serie, die eigentlich immer aus angemalten Menschen bestanden. Es gibt schöne Anspielungen wie Zulus Fechtkunst und nette Gags. So ist "Pille" McCoys" erste Reaktion auf Spock: "Ich mag ihn." Dessen berühmter Griff kommt natürlich auch zum Einsatz, ironischerweise erstmal an Kirk. Dass die Darsteller allesamt toll gecastet sind und sich wirklich Mühe geben, ihre Vorbilder möglichst genau zu treffen, ist bereits gesagt worden.
Dazu bindet Abrams ein paar schöne Verweise auf andere Genre-Filme mit ein. Vor allem aus Star Wars, das gerade zu inflationär und überdeutlich zitiert wird. Das Raumschiff des Bösewichts hingegen erinnert er an die düsteren Vertreter des futuristischen Kinos, zum Beispiel die Alien-Saga.
Der Neustart für Star Trek ist insgesamt sehr gelungen und dürfte für viele alte Hasen eine positive Überraschung sein. Daneben wird die Marke ein paar neue, junge Fans gewinnen, die sich mit der absolut Poster (oder Wallpaper-)tauglichen Darstellerriege identifizieren können. Und dank des erzählerischen Kniffs der Zeitreise, den uns der junge Spock in einem Nebensatz erklärt, dürfen wir uns wohl bald auf ein paar neue Abenteuer der Weltraumpioniere von NCC-1701 freuen.

P.S. Eins aber hab ich überhaupt nicht verstanden: Was zur Hölle war das für ein komisches Ewok-Männlein an Scottys Seite??
Mr.Blond
09.05.2009 12:29 Uhr / Wertung: 10 - Letzte Änderung: 09.05.2009 um 12:29
STAR TREK is back!!!!! Und das so gewaltig wie ichs mir nicht hätte vorstellen können. Hatte ich am Anfang so meine bedenken als ich die Castliste sah, waren diese bedenken nach 30min komplett wie weggeblasen. Die Darsteller sind meiner Meinung nach die tatsächliche Bestbesetzung (es geht wohl kaum besser. Ob nun Karl Urban als Leonard "Bones" McCoy, Simon Pegg als Scotty, alle haben mich absolut überzeugt. Am meisten begeisterte mich aber irgendwie Anton Yelchin als Chekov (wow der Akzent war einfach nur genial was ich ihm gar nicht zugetraut hätte). und auch Chris pine als Kirk wusste zu gefallen, wobei ich vermute das es noch mindestens einen weiterne Film benötigt bis er, änhlich wie bei Daniel Craig´s James Bond, zu dem James T. Kirk wird den wir alle kennen.

Um natürlich voll in den Genuss des Films zu kommen würd ich dringend empfehlen ihn OV anzusehen, was die Darsteller hier vom Stapel lassen KANN man NICHT gut übersetzen. Die Effekte waren über jeden Zweifel erhaben und man sieht hier deutlich das das Megabudget von knapp 160 Millionen gut angelegt wurde. Es wird mit Sicherheit einige Dinge geben die den hundertprozentigen "Trekkies" vielleicht sauer aufstossen könnten. So war ich auch an einer Stelle im Kino gesessen und dachte nur "was geht den jetzt da ab" aber zu meiner beruhigung wandte der gute J.J. dann einen Kniff an mit dem man nun alle Möglichkeiten hat eine neue Filmreihe in jede erdenkliche Richtung zu lenken. J.J. Abrams hat es tatsächlich geschafft einen Film für die neue Generation zu machen und gleichtzeitig den Charme des Originals beizubehalten. Bravo J.J.!!! Ein Sequel ist wohl schon in der Mache und das wird bestimmt nicht das letzte sein. Ich freue mich also auf weiter Abenteuer mit der Neuen/Alten-Enterprise-Crew ^^
wonderwalt
08.05.2009 20:10 Uhr / Wertung: 8
Danke, J.J., Danke!
Jahre mußten wir durchhalten mit mißglückten Pre- und Sequels angestaubter Popkultur-Mythen, mit pensionierten Archäologieprofessoren, die auf 400-¤-Basis nochmal nach Kristallschädeln suchen, mit Heerscharen subdepressiver Superhelden, die sich durch schicksalsschwere Plots mühen.
Es war durchaus zu befürchten, daß auch das Star-Trek-Remake scheitern könnte.
Doch J.J. hat einfach ein Händchen.
Hab mich selten in den letzten Jahren im Mainstream-Kino so amüsiert, der Spagat zwischen sanft restaurierender Neugestaltung von Gene Roddenberrys Kosmos und modernem Bombast-Kino ist gelungen.
Die bekannten Themen und Charaktere werden liebevoll übernommen, dem "alten" Star Trek wird mit viel Zitiervergnügen gehuldigt. Was Action, Humor und Tempo betrifft gibt sich Abrams keine Blöße, "Star Trek XI" ist ein echter Sci-Fi-Kracher, der durchgehend Spaß macht.
Spreewurm
08.05.2009 11:20 Uhr / Wertung: 9
danke
tromsö
08.05.2009 11:05 Uhr - Letzte Änderung: 08.05.2009 um 11:07
Zum Thema Trekkies und Star Trek 11 gibt es auch ein Video von The Onion .
Spreewurm
07.05.2009 23:24 Uhr / Wertung: 9
nimm doch einer mal die -1-bewertung raus.

mountie
07.05.2009 18:48 Uhr
Jaja. Hab ich eh nie verstanden, wieso man wie ein motorisiertes Landwirtschaftsnutzfahrzeug heißen will... ;-)
masterofmuppets
07.05.2009 15:46 Uhr
Trekkies heißen doch jetzt Trekker
mountie
07.05.2009 14:06 Uhr - Letzte Änderung: 07.05.2009 um 14:07
@wonderwalt Da magst du durchaus recht haben. Hab mich schließlich auch beim ersten Satz relativ doof angestellt, und es leider auch zu spät gemerkt. ... Aber ihr wisst ja alle was ich damit gemeint habe... ;-)
PS: Ich meinte damit Hardcore... aber Die-Hard-Trekkie paßt viel besser *g*
wonderwalt
07.05.2009 09:47 Uhr / Wertung: 8
@mountie: Kann es sein, daß Dir im Eifer des Gefechts die Bedeutungen der Anglizismen etwas durcheinander geraten sind?
Also entweder ist der "Die-Hard-Trekkie" eine gelungene, semantische Neuschöpfung oder Du wolltest eigentlich Hardcore-Trekkie schreiben. Wobei Deine Variante - egal ob versehentlich oder geplant - die witzigere ist.
;-)
Paderborner
07.05.2009 09:38 Uhr - Letzte Änderung: 07.05.2009 um 09:43
Meine Freundin, die noch nie (!) einen Star Trek Film gesehen hat, (sie wusste bisher auch nichts von den 10 anderen Teilen & dachte auch es gibt keine Filme, sondern nur die Serien) meinte anschließend, dass ihr der Film sehr gefallen hat. Der 11. Teil der Star Trek Saga ist auch für nicht Trekkies zu verstehen, die Story bietet eigentlich alles Nötige für einen unterhaltsamen Abend.

Fazit: Ein sehr unterhaltsames Science Fiction Spektake! Vielleicht wird ja der ein oder andere danach auch ein Trekki...
AlexKidd
07.05.2009 08:26 Uhr / Wertung: 9 - Letzte Änderung: 07.05.2009 um 08:29
Da habe ich mich das erste mal in meinem Leben auf einen Star Trek Film gefreut und dann sowas...
Eine SciFi Action Perle mit der ich in diesem Maße nicht gerechnet hatte.

Mit Star Trek konnte ich eigentlich nie wirklich was anfangen, ob nun Kirk oder Picard war mir eigentlich wurscht.
Die Atmosphere der Serie gefiel mir nie und ich hab mich nie richtig dafür Interessiert.
Da dieser Streifen nun ein quasi "Reset" sein sollte, dachte ich mir -ok versuchen wir es nochmal-.
Und um es mit den Worten von Spock zu halten, ich fand es "Faszinierend".
Ich als Star Trek unerfahrener Zuschauer hatte, trotz kaum vorhandenen vorkenntnissen, meinen Spass.
Die Charaktere und die gesamte Geschichte werden von Grund auf erzählt.

Das Cast kann rundum gefallen und große Enttäuschungen gibt es nicht.
Der Soundtrack haut zwar auf die Paucke, aber zu einem guten Soundtrack gehört leider ein wenig mehr.
Die Schnitte sind fix und die Geschichte wird in schnellen Schritten vorgetragen.
Die Geschichte ist daher ziemlich schnell erzählt und viele unvorhersehbare momente gibt es nicht.
Nichts desto trotz, eine solide Story.

Die Dialoge sind spritzig, so ziemlich jeder Charakter bekommt seinen kleinen moment spendiert, in dem er dem Zuschauer sympathisch werden kann.

Alles in allem gibt es viel Action, einige Lacher und den ein oder anderen Nostalgischen moment (und das obwohl ich Star Trek nur minimalistische vorkenntnisse hatte).

Bleibt der Star Trek Reihe nach Erfolgreichem Reboot nur zu wünschen "Live long and Prosper".
mountie
06.05.2009 23:30 Uhr
Der neue Star Trek verhält sich zu den anderen Trek-Produktionen, wie es Casino Royale und Nachfolger zu den anderen Bond-Filmen der Fall tun. Herr Abrams hat eine bekannte Basis genommen und etwas anderes daraus gemacht. Anders heißt aber, wie beim ersten Daniel Craig-Bond auch, nicht unbedingt was schlechtes. Im Gegenteil. Star Trek hat durch die Hand von J.J. einen frischen Anstrich bekommen, und trotzdem seine Stärken beibehalten können.
Die Veränderungen die jedoch mit der Neuerung eingeführt wurden, werden Die-Hard-Trekkies wohl nicht so leicht schlucken können. Denn, ohne einen Spoiler setzen zu müssen, es sind schon ein paar gravierende Unterschiede vorhanden, so viel sei gesagt. Die aber nicht wie bei Bond mit einem einfachen Neustart begründet werden, sondern beruhigenderweise sogar noch im Film "erklärt" werden;-)
Als Star-Trek-Liebhaber muß ich somit in meinem Fazit festhalten, das J.J. Abrams und sein Cast (herrlich: Karl Urban, Simon Pegg, und "oha" Chris Pine) eine ziemlich gute Arbeit abgeliefert haben, einem verstaubten Franchise neues Leben einzuhauchen, und ich freue mich auf evtl. Nachfolger.
Trekkies mit aufbrausendem Gemüt und/oder Herzschrittmacher, und für die Serien-Kontinuität allgemein, und die alte TOS-Serie im Speziellen ihr Leben bedeutet, sollten jetzt ganz stark sein...
bhorny
06.05.2009 23:06 Uhr
Ein ganz klarer Instant-Classic! Bitte mehr davon Herr Abrams... Vielleicht sollte man den guten Mann auch mal an Star Wars ranlassen ;-)
bkk11
05.05.2009 07:08 Uhr - Letzte Änderung: 05.05.2009 um 07:12
ohne jetzt selbst etwas zum film zu sagen:
http://www.theonion.com/content/video/trekkies_bash_new_star_trek_film
nicht zu ernst nehmen ;)


digifreak
17.04.2009 12:17 Uhr
Also, ich durfte gestern der Deutschland-Premiere beiwohnen. Wenn man davon absieht, dass aufgrund überhöhter Laustärke am Ende Blut aus meinem Ohr lief, bin ich der Meinung: Ziel sehr gut erreicht. Der Film schafft es glaube ich die Fans zu bedienen, aber sich auch für das nachwachsende Publikum (nicht zuletzt durch den tollen Cast) interessant zu machen.
Ich hatte 120 Minuten Spass, im letzten Drittel eine Spur zu viel Orchesterbombast zur Verdeutlichung der gewünschten Wirkung - hat wohl was mit der Fernsehvergangenheit zu tun!

Ansonsten: LIVE LONG AND PROSPER!
Crayfish
09.04.2009 20:10 Uhr
Hi,

komme gerade aus der PV und war doch sehr positiv überrascht.

Der Film ist ein Mix aus einer trashigen All-Soap-Opera und "Lost" in Space. Gerade die vielen amüsanten Einfälle am Rande gestalten den Film sehr kurzweilig, worüber die eigentliche Story des Films bisweilen aber auch arg in den Hintergrund gerückt wird.

chifan
29.03.2009 22:25 Uhr / Wertung: 5
Irgendwie sahen die Effekte des Trailers so billig und vor allem künstlich aus, dass ich mich unweigerlich an "Wing Commander" erinnert fühlte. Bleibt zu hoffen, dass die Story nicht ganz den Bach runter geht.
bhorny
16.01.2009 00:04 Uhr
Alright guys... Ich hatte gerade das große Vergnügen 20 Minuten Star Trek auf der Paramount Tradeshow zu sehen und muss sagen: This movie will be legen... wait for it... dary!!! Nehmt den Trailer, multipliziert ihn mit zehn und ihr habt die Coolness der 20 Minuten die J.J.Abrams dem anwesenden Publikum per Videobotschaft präsentierte. Chris Pine als James T. Kirk ist klasse und auch der Rest des Casts konnte komplett überzeugen. Egal ob Simon Pegg, Karl Urban oder John Cho... jeder wirkt wie die dIdealbesetzung für seine Rolle! Der Look ist fantastisch. Sehr modern aber doch irgendwie noch mit einem Hauch der alten Serien. Die Effekte sind bombastisch und machen so richtig Bock auf ausgiebige Schlachten zwischen der Föderation und en Romulanern. J.J. Abrams schafft es definitiv die Serie neu zu erfinden und ich bin sehr optimitisch das sich Star Trek in die Reihe der erfolgriech verjüngten Franchises einreihen wird. Ich könnte mir jedenfalls gut vorstellen das aus altersgründen für die Star Wars Filme ausgefallene Campen vor dem Kino für eine Preview Karte für diesen Film nachzuholen :-)
Sebästschn
20.11.2008 20:17 Uhr / Wertung: 10
So, hab mir mal den Trailer angeschaut und muss sagen, dass ich mir dieses mal das ganze doch anschauen würde. Der Trailer macht zumindest den Eindruck, als ob es sehr actionreich zugehen würde, was mich doch etwas wundert. Auch wenn ich damit jetzt vielleicht irgendeinem Star Trek Fan verärgere, so hoffe ich persönlich, dass dieser Teil etwas actionreicher als sonst wird.
saint
16.11.2008 07:10 Uhr - Letzte Änderung: 16.11.2008 um 07:11
Ab Montag gibt es den Trailer in guter Quali... unter dieser URL gibt es das ganze als Bootleg. Ich bin ja kein so grosser Trekie aber der Trailer ist der Hammer. Dieser Teil könnte mein lieblingsTeil aus der Serie werden.
http://www.comingsoon.net/news/movienews.php?id=50591
Kazushi
16.10.2008 10:36 Uhr / Wertung: 7
Es gibt erste Filmstills und irgendwie schaut es HIER so aus als würde Zachary Quinto seinen Sylar aus "Heroes" einfach noch mal spielen.
saint
26.03.2008 16:37 Uhr - Letzte Änderung: 26.03.2008 um 16:45
Es gibt die ersten Set Bilder. Ein paar sind zwar recht unscharf aber es macht lust auf mehr.
http://www.jfxonline.com/jfxonline/2008/02/14/star-trek-xi-set-pics/
und die ersten Bilder von SPOCK
http://www.jfxonline.com/jfxonline/2007/11/12/exclusive-quinto-as-young-spock/
saint
14.02.2008 10:59 Uhr
Noch ein halbes Jahr länger warten. Schade!!!
http://www.serienjunkies.de/news/star-trek-17349.html
wonderwalt
26.01.2008 09:03 Uhr / Wertung: 8
@Lotterbast: Bin nun wahrhaftig kein Anwalt des Hollywood-Mainstreams, aber in diesem Fall muß ich mal Partei ergreifen. Wenn jemand das Recht auf diese Geschichte hat, dann Hollywood. Das "Star Trek Universum" ist keine antike Sagenwelt, sondern hat seinen Urpsrung in einer amerikanischen Fernsehserie der 60er-Jahre. Und zeitgenössische Mythen leben einfach davon, wenn sie weiterentwickelt und neu "verwurstet" werden. Und die tradierten Mythen eigentlich auch.
delacroix
22.01.2008 11:08 Uhr / Wertung: 9
Der Teaser lief auch bei dem Film Cloverfield, ich denke in Deutschland wird er dann auch( wegen Abrams) auf der grossen Leinwand zu sehen sein.
saint
22.01.2008 07:28 Uhr
Sorry hab die Adresse vergessen. http://www.comingsoon.net/films.php?id=15645
saint
22.01.2008 07:27 Uhr
Nun gibt es den HD Teaser zum neuen Star Trek Film. Viel viel bessere Quali.
blingblaow
18.01.2008 21:17 Uhr / Wertung: 6
Kann man sich getrost sparen. Man sieht 0!
saint
18.01.2008 20:25 Uhr
Gerade eben habe ich einen Bootleg Teaser vom neuen Star Trek Film entdeckt. Beilt euch wer weiss wie lange dieser Online ist. Man sieht nicht viel, aber er macht lust auf mehr.
http://www.comingsoon.net/news/startreknews.php?id=41074
Lotterbast
18.01.2008 18:05 Uhr
Ohhh Mann. Jetzt wird das Star Trek Universum noch weiter verwurstet? Und dann noch das Original. Die Ami´s haben wirklich vor nix Angst. *Kopfschüttel*.

blingblaow
18.01.2008 13:29 Uhr / Wertung: 6
Nein, wirklich nicht. Aber das Bild von Nimoy hat was... ^|.
TheRinglord1892
18.01.2008 09:46 Uhr / Wertung: 10
Viel gibts ja nicht her, das neue Bild der neuen alten Enterprise...
saint
18.01.2008 07:38 Uhr
Es gibt das erste Bild von der Enterprise
http://movies.aol.com/movie-photo/star-trek-new-enterprise-cast-photos
blingblaow
25.11.2007 23:14 Uhr / Wertung: 6
So, nun hat man wohl doch nicht zu so ganz hochkarätigen Stars gegriffen. Aber auf Simon Pegg als Scotty freue ich mich abartig: "Shaun, beam me up!" Immerhin gibt sich Leonard Nimoy ja die Ehre. Bin mal gespannt was dabei rauskommt...ist vielleicht ganz gut das nich all zu bekannte Namen in den Hauptrollen stecken, ausgenommen Eric Bana als Bösewicht "Nero".
Holgerbaer
22.04.2007 00:11 Uhr
Und nachdem ich ganz lang nicht mehr hier war, hab ich die Wertung endlich gelöscht :) Sorry dafür ;)
TheRinglord1892
10.08.2006 20:30 Uhr / Wertung: 10
Das war der böse Holgerbaer...
namecaps1
10.08.2006 20:10 Uhr / Wertung: 3
Und wer hat hier schon gewertet?
namecaps1
10.08.2006 20:09 Uhr / Wertung: 3
@Knille: ernsthaft zu deiner Person, ironisch zu der, von der die Rede ist;-)
Knille
10.08.2006 15:41 Uhr / Wertung: 4
@namecaps: Bin jetzt nicht sicher, ob ich das mit der Kompetenz ironisch oder doch lieber ernst auffassen soll. Anyway: damon mag in noch so vielen guten Filmen mitgespielt und noch so tolle Drehbücher geschrieben haben, für die Rolle des Kirk erscheint er mir ungeeignet. Nicht nur deshalb, weil ich ihn ganz einfach nicht mag, sondern auch deshalb, weil er mir zu der Rolle nicht passen will. Kirk war immer mehr der Draufgänger, er war ein doch irgendwo gebrochener Charakter mit Ecken und Kanten. Und diese Ecken und Kanten sehe ich bei Damon nicht. Er ist zu sehr der Schwiegermutter-Liebling und Teenie-Schwarm, er ist zu glatt und liebenswert, um diese Rolle glaubhaft übernehmen zu können. Aber das ist einfach nur meine Meinung, gerne lasse ich mich eines besseren belehren...
TheRinglord1892
09.08.2006 21:21 Uhr / Wertung: 10
Tjaja, für eine derartige Diskussion benötigen wir dringend das Forum...
TheRinglord1892
09.08.2006 21:19 Uhr / Wertung: 10
Zu behaupten, dass besagte Filme WEGEN besagten Schauspielern gut sind, das liegt mir völlig fern. Ich habe lediglich behauptet, dass es gute Filme sind.
namecaps1
09.08.2006 20:46 Uhr / Wertung: 3
Hallo Ringlord,

auch im Ernst kann ich an Affleck zwar wie du das Mitwirken an guten Filmen erkennen - nur waren die trotz und nicht etwa wegen Affleck gut. Aber das ist natürlich Geschmackssache.Zu Matt Damon möchte sich eventuell kompetenterweise Knille noch mal auslassen...
TheRinglord1892
09.08.2006 10:44 Uhr / Wertung: 10
Mh... Affleck als Mc Coy... Ich glaube das würde mir vielleicht sogar gefallen! Würde auf jeden Fall bei einer Star Trek Komödie oder Parodie funktionieren :-). Aber mal im Ernst. Ben Affleck und Matt Damon hatten schon auch gute Filme. Good Will Hunting war einer davon, zurecht auch Oskar für Bestes Drehbuch. Dogma war ja wohl absolut genial und auch die anderen Auftritte in Kevin Smith Filmen. Kult-Shatner kann man aber denke ich trotzdem nur sehr schwer mit Oskar-Damon ersetzen. Vielleicht sollte man einfach ein völlig unbekanntes Gesicht suchen...
namecaps1
09.08.2006 10:15 Uhr / Wertung: 3
Ich meine immer noch: ein geschickt besetzter Affleck wäre der ideale Tescheck (hochdeutsch: Buhmann) für den Cast. Vielleicht als McCoy?
ZordanBodiak
08.08.2006 17:56 Uhr / Wertung: 5
Ohne dem Oscar jetzt eine wahnsinnig große Wertschätzung einzuräumen. Kleiner Anhaltspunkt kann er zumindest sein. Und da war Damon auch mal verdient für seine schauspielerischen Fähigkeiten nominiert. Daneben gab's auch ein paar andere überzeugende Auftritte. Etwas Derartiges hat Shatner nie erreicht [selbstironische Spätauftritte zeugen nicht von Qualitäten] - und wird es auch nie. Eher bekommt sein nächstes Album ein Grammy. Aber das sind dann wieder andere Schuhe. Kurz um. Damon als Kirk-Ersatz kann für die schauspielerische Qualitäten der "Star Trek"-Zentralfigur eigentlich nur einen Warp-9-Schub bedeuten...
TheRinglord1892
08.08.2006 16:16 Uhr / Wertung: 10
Aber muss es gleich der Hauptdarsteller sein?
namecaps1
08.08.2006 16:08 Uhr / Wertung: 3
Also wenn ich ehrlich bin, möchte ich eine gut dosierte Portion Trash in der Serie auch weiterhin nicht missen...
TheRinglord1892
08.08.2006 15:25 Uhr / Wertung: 10
Naja bevor wir uns hier alle zerfleischen darüber ob Shatner nun ein guter Schauspieler / Kirk Darsteller ist oder nicht, ob Matt Damon oder Ben Affleck in Star Trek passen (also mich schüttelts bei dem Gedanken), sollten wir berücksichtigen, dass der Film erst für 2008 geplant ist, bis dahin kann viel passieren. Außerdem, schaut mal in die imdb, da steht bei Matt Damon ein dickes, fettes RUMORED dahinter. Das bedeutet (für alle, deren englisch etwas eingerostet ist), dass über Matt Damon nur spekuliert wird, aber noch nichts fest steht. Ich persönlich hoffe, dass der Film besser wird als die bereits versuchte prequel-serie und dass Matt Damon nicht Shatners Part übernimmt, denn wenn er nicht eine absolute Überrschung abliefert, dann weiht er die Star Trek Kinoreihe dem Untergang (denke ich).
Knille
03.08.2006 16:52 Uhr / Wertung: 4
@namecaps: KETZER! KETZER! ;-)
Papa Shatner ist ja wohl so was von besser als Affleck! Zugegeben, richtig gut wurde er erst im Alter (seine komödiantischen Einlagen in Miss Undercover und Showtime: unbezahlbar!), aber auch seine Darstellung des Kirk ist um Klassen besser als alles, was Affleck (oder Matt Damon, btw) je zustande gebracht haben.
namecaps1
02.08.2006 20:17 Uhr / Wertung: 3
@Knille:
:-D)))
Herrjeh, dieser grundlegende Pessimismus der "Kuiturkritiker" ist ja kaum zu ertragen...Hab nur noch nicht verstanden, warum Matt Damon einen schlechten Kirk abgibt. Rein von der Bewertung des Schaupsiels her ist das doch ein Vorstoß um Lichtjahre in die unendlichen weiten der Galaxis. Zynisch betrachtet: Tatsächlich wäre Affleck wohl der bessere Nachfolger für Shatner...
Knille
02.08.2006 18:42 Uhr / Wertung: 4
...und am Ende vielleicht sogar noch Ben Affleck als Spock? Wobei, das wäre vielleicht doch mal eine Rolle für Affleck: Emotionen braucht er da jedenfalls nicht zu zeigen, das kommt seiner schauspielerischen Befähigung schon ganz gut entgegen. Ansonsten scheint mittlerweile ein Besorgnis erregender Trend erkennbar: Der neue Bond - Daniel Craig, der neue Joker - Heath Ledger, der neue Kirk - Matt Damon. Die Fans alteingesessener Filmreihen haben es derzeit schwer.
Avilian
31.07.2006 22:15 Uhr / Wertung: 7
Matt Damon als James T. Kirk, dass verspricht irgendwie ganz lustig zu werden. Man darf auf jeden Fall gespannt sein...

110 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]