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Sleuth (US 2007)

1 Mord für 2 (DE 2007)


Genre      Drama / Thriller / Mystery
Regie    Kenneth Branagh ... 
Buch    Anthony Shaffer ... 
Harold Pinter ... 
Produktion    Jude Law ... 
Tom Sternberg ... 
Darsteller    Michael Caine ... Andrew Wyke
Jude Law ... Milo Tindle
[noch 8 weitere Einträge]
 
Agent sunnynadine
 
Wertungen188
Durchschnitt
6.60 
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DVD-Erscheinungstermin:
04.06.2008

Start in den deutschen Kinos:
20.12.2007



13 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Heroes81
12.03.2012 09:21 Uhr
Zwar begeistert der Film einerseits durch seine 2 Hauptdarsteller, jedoch ging mir persönlich der Film manchmal einfach zu langatmig.
Die schauspielerische Leistung hat einiges an Pluspunkte rausgeholt, aber bei mir doch eher ein Mittelfeld-Film. Vielleicht lags an der Story ansich, die irgendwie gegen Ende immer undurchsichtiger wurde.
Zum Glück hatte ich den Film nur in der Sneak gesehen ;-)
Rusticus
07.06.2011 00:38 Uhr / Wertung: 10
Was braucht man alles für einen guten Film? Ich würde sagen, Drehbuch, Schnitt, Regie, Musik und Schauspieler! 1 Mord für 2 beschränkt das alles aufs wesentliche, subtile Musik nur wenns nötig ist, Story ist kurz, aber prägnant und gut, Schauspieler, genau 2! Dazu kommt eine hervorragende Kameraführung und genial gespielte Szenen und fertig ist ein perfekter Thriller!
Gnislew
14.12.2010 15:08 Uhr / Wertung: 9
“1 Mord für 2″ ist ein Meisterwerk. Und das, obwohl der Film weder mit großen Spezialeffekten noch mit außergewöhnlichen Drehorten daher kommt.

Der Film spielt die meiste Zeit im Andrew Wykes Haus, wodurch der ganze Film fast schon wie Theater wirkt. Doch diese Tatsache ist gar nicht negativ gemeint. Der Film lebt gerade von diesem engen Handlungsraum und der Tatsache, dass sich hier zwei Personen in nicht immer ganz fairer Weise gegenseitig hinter das Licht führen.

Dabei hat man mit dem Duo Michael Caine und Jude Law ein Paarung gefunden, die sich perfekt ergänzt. Nie wirkt einer der beiden nur als Stichwortgeber und nie wird einer von den beiden vom jeweils anderen an die Wand gespielt. Sowohl Caine als auch Law gelingt es ihrem jeweiligen Charakter Tiefe und eine Seele zu vereilen. Zudem haben beide Figuren ihre Ecken und Kanten, so dass es dem Zuschauer ziemlich schwer gemacht wird sich auf die Seite des ein oder anderen zu schlagen. Großartig!

Ein Lob muss man auch dem Regisseur des Films, Kenneth Branagh (Heinrich V., Ein Winternachtstraum) machen. Zwar ist sein Film nur ein Remake von “Mord mit kleinen Fehlern” aus dem Jahre 1972, doch ist dies ein Film, den die wenigsten Zuschauer von Branaghs Version gesehen haben dürfen. Mich hat es daher auch gar nicht gestört, dass “1 Mord für 2″ ein Remake ist. Zu sehr war ich von der Art und Weise wie Branagh seine Geschichte erzählt fasziniert und zudem wurde ich sehr schnell von den Leistungen von Caine und Law gefangen genommen.

Noch eine kleine Randnotiz zum Schluss. Michael Caine hat bereits in dem Original mitgewirkt. 1972 spielte er nicht Andrew Wyke, sondern den in “1 Mord für 2″ von Jude Law verkörperten Milo Tindle.
KeyzerSoze
13.12.2007 11:52 Uhr / Wertung: 6
Wie schon beim Original ist es hier kaum möglich viel zu Schreiben ohne groß ins Spoilern zu geraten. Anfangs war ich noch guten Mutes eine tolle Neuauflage des großartigen Meisterwerks aus den 70ern mit Michael Caine (in der Jude Law Rolle) und Laurence Olivier zu sehen. Die Regie weiß zu Beginn zu überzeugen, die Musik könnte besser kaum gewählt sein und Law und Caine machen ihre Sache alles andere als schlecht. Ab der Hälfte jedoch ging den Machern die Puste aus: Die Regie hatte kaum noch einfallsreiche Szenen zu bieten und vor allem Laws Spiel grenzt an ein fürchterliches Overacting was vieles kaputt macht. Doch nicht nur das ist ein Grund weshalb das Original um Längen stärker ist, dort sind nämlich die Dialoge pointierter, während sie hier gerade im Finale etwas lächerlich anmuten. Auch fehlt es Law an dem nötigen Charme, der damals bei den Akteuren begeistern konnte, so dass ich nur jeden raten kann diesen Film zu meiden und wenn möglich sich zuerst das Original von Joseph L. Mankiewicz anzuschauen ... da liegen teilweise Welten dazwischen.
TheRinglord1892
13.12.2007 11:14 Uhr / Wertung: 6
Ich meinte natürlich Overacting und nicht Overaction.
TheRinglord1892
13.12.2007 11:13 Uhr / Wertung: 6
Mr.Blond's Kommentar trifft es schon ganz gut. Der Film besteht ja an sich aus drei Storyabschnitten. Leider war im ersten Teil recht absehbar wohin es führen würde, im zweiten Teil ist der entscheidende Punkt auch sofort erkennbar und vermiest eigentlich den Genuss und im dritten Teil das erwähnte Overaction von Jude Law sowie einige andere unangenehme Storyentwicklungen. Aber an sich war der Film trotzdem sehr unterhaltsam, spannend und vor allem klasse inszeniert. Das Original wird sicherlich noch gesichtet (wenn man es denn mal bekommt, was ja leider sehr sehr schwer ist). Da das Original deutlich besser sein soll und die Inszenierung des Remakes auch nicht gänzlich auf dem Mist des Regiesseurs gewachsen sein soll sondern sich wohl auch ziemlich am Original orientiert wird eine Abwertung dieser Version nach Sichtung des Originals warscheinlich.
Dass der deutsche Titel absolut kein Interesse weckt und absolut bescheuert ist braucht man ja fast nicht zu erwähnen...
Mr.Blond
12.12.2007 23:51 Uhr / Wertung: 8
Hab von dem Film rein gar nichts erwartet als die Sneak anfing. Es dauerte aber nicht lange da hatte er bei mir gewonnen. Dieses Kammerspiel das tatsächlich nur mit 2 Darstellern auskommt besticht durch Kenneth Branagh´s brilliante Regie und einem (wie eigentlich immer)unglaublich genialen Michael Caine. Der einzige Kritikpunkt war eigentlich Jude Law´s OVERACTING das sich bis zum letzten drittel noch im Rahmen des erträglichen befand, am Schluss aber eigentlich nur noch genervt hat. Sieht man von diesem kleinen Makel ab bekommt man einen von zumindest einem Darsteller grandios gespielten und vor allem spannend inszinierten Thriller geboten. Das Original von 1973 soll nochmal um einiges genialer sein und diese Aussage macht einfach nur neugierig.
eisbaer
12.12.2007 15:25 Uhr
Wow! Was für ein Film. Ich bin immer noch total begeistert. Wenn zwei so gute Schauspieler in einem Film aufeinander Treffen, dann muss ja was gute dabei heraus kommen. Der Detailreichtum ist Großartig. Die Bilder sind stimmig. Die Story ist erstklassig. Kleines Detail am Rande: Dieser Film ist ja ein Remake eines Streifens, der vor 35 Jahren schon mal zu sehen war ... Ratet mal wer damals den jungen Milo Tindle gespielt hat - Richtig: Michael Cane. Leider wird auch dieser Film kein Publikumserfolg werden. Es werden keine Brücken gesprengt und keine Gliedmassen amputiert ... aber weiterempfehlen werde ich den Streifen auf alle Fälle. Satte 9 Punkte von mir für einen wirklich spannenden Kinoabend.
tomfila
11.12.2007 11:32 Uhr
Ein Cast von 3 Leuten, wobei nur zwei wirklich viel spielten, das hat schon was für sich. Die Schauspieler sind dann natürlich zu Hochleistungen aufgefordert. Durch die Dialoge verliert der Film viel Spielfilmcharakter und man bemerkt die Vorlage ... aber für eine gute Bewertung reicht es bei dem Sneakfilm alle mal ...
janssen
11.12.2007 07:20 Uhr
und im vergleich zum original?
APPER
10.12.2007 23:35 Uhr
Die Story sollte man wohl besser im Theater sehen. Zwar ist das ganze meiner Meinung nach sehr unterhaltsam und auch gut gespielt, man merkt jedoch immer wieder, dass es ursprünglich ein Theaterstück war. Vor allem Jude Law agiert häufig wie ein Bühnenschauspieler, wobei nicht klar ist, ob das intendiert ist oder nicht.
Die ganze Handlung in einem Haus und nur zwei Darsteller - grandios. Ich bin jetzt aber eigentlich nur an dem Theaterstück interessiert
Sven74
10.12.2007 22:52 Uhr / Wertung: 8
Zwei große Mimen und geniale Dialoge. Ein schräges Kammerspiel dem man die Herkunft von der Bühne zwar anmerkt, aber die gute Kamera macht dies locker wet. Sehenswert
TorteD
06.12.2007 15:06 Uhr
Naja.. gegen Ende wurde mir der Film zu undurchsichtig und unlogisch. An sich bin ich großer Fan von Geschichten, die sich nur zwischen wenigen Leuten abspielen, aber das Zusammenspiel der beiden ist nicht genial und durchdacht genug, um wirklich lange fesselnd zu sein. Die ein oder andere überraschende Wendung gibt es zwar, aber auf Dauer einfach zu wenig, um wirklich spannend zu bleiben. Der Trash-Talk tut den Rest.. 5 Punkte.

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