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Shakespeare in Love (US 1998)

Shakespeare in Love (DE 1998)


Genre      Romance / Comedy
Regie    John Madden ... 
Produktion    Bob Weinstein ... 
Edward Zwick ... 
Harvey Weinstein ... 
Darsteller    Gwyneth Paltrow ... Viola De Lesseps
Joseph Fiennes ... William Shakespeare
Geoffrey Rush ... Philip Henslowe
[noch 11 weitere Einträge]
 
Agent trendsetter
 
Wertungen483
Durchschnitt
7.10 
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DVD-Erscheinungstermin:
15.03.2012

Start in den deutschen Kinos:
04.03.1999



9 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Kazushi
08.01.2008 20:18 Uhr
3 % der Einnahmen von jedem Buch das aufgrund dieses Posts gekauft wird, also teilt dies bitte dem Buchhändler eures Vertrauens beim Kauf, damit der dies an den Großhändler weiterleitet, der es wiederum an den Verlag weiterleitet, der mich dann bezahlt. Ergo: Ab morgen muss ich nicht mehr arbeiten, sondern kann mich zu Hause zurücklehnen und warten bis die Scheinchen eintrudeln. *Ausgezeichnet*
TheRinglord1892
08.01.2008 19:33 Uhr / Wertung: 8
@Kazushi: Und was bringt dir diese dezente Werbung ein? ;-)
Kazushi
08.01.2008 19:22 Uhr
Aus Peter Biskinds klatschreichem, sehr subjektiven, aber verdammt unterhaltsamem und informativem Buch "Down and Dirty Pictures: Miramax, Sundance, and the Rise of Independent Film", in Deutschland erhältlich als "Sex, Lies & Pulp Fiction: Hinter den Kulissen des neuen amerikanischen Films".
CS-M
08.01.2008 18:01 Uhr / Wertung: 6
Investigativer Journalismus pur auf Score11 ;)
Vielen Dank für diese kurze Aufklärung. Btw: Woher stammen diese Infos?
Kazushi
08.01.2008 10:11 Uhr
Um zu verstehen, warum "Shakespeare in Love“ Oscars abräumte, muss man die Vorgesichte kennen: Der mächtige und in der Branche gefürchtete, damalige Miramax-Boss Harvey Weinstein hat sich in das Drehbuch verliebt, als er es von Edward Zwick vorgelegt bekommen hat. Daraufhin verarschte er diesen, sagte ihm alle mögliche Unterstützung und Promotion für seinen alten Film und bei Shakespeare zu. Weinstein kaufte dann das noch bei Universal nach längerem Bieten (über mehrere Jahre !!!) mit einem Trumpf frei. Denn er hatte einen Exklusivvertrag mit Peter Jackson, den er im Gegenzug aufgab. Zudem musste er die damalige Rekordsumme von 4.5 Mio Dollar zahlen und einen Vertrag unterschreiben, dass er keinen Topstar für die Hauptrolle verpflichte (angedacht) waren vorher Julia Roberts oder Meg Ryan. Zwick wurde als Dankeschön für seine Kooperation gleich erst einmal vom Regie- und Autorenposten gefeuert (und hatte nur noch einen Produzentencredit, den Weinstein am liebsten auch gekillt hätte, was rechtlich nicht möglich war; im Filmvorspann findet sich deswegen eine leichte boshafte Verunglimpfung durch Weinstein).


Da es Weinsteins neues Lieblingsbaby war und er ihn außerdem – auch, s.o. – gezwungenermaßen günstig produzieren musste (24 Mio., waren für ein Film dieses Kaliber ein Witz), wollte er es allen zeigen. Er schickte den Film solange und mit immer neuen Änderungen, die der von ihm als Handlanger eingesetzte Regisseur John Madden bereitwillig vollzog, so lange durch Testvorführungen bis er aus allen Schichten begeisterte Voten bekam. Und dann sollte der Siegeszug bei den Oscars folgen und den erreichte er mit einem einfachen Trick. Er holte sich eine Horde von PR-Agenten, aber nicht irgendwelche, sondern Academy-Mitglieder. Er bezahlte also die Leute, die über die Oscars abstimmen, dafür Werbung für seinen Film bei ihren Kollegen zu machen. Somit kaufte er im Endeffekt die Stimmen von denen und von denen ihren Freunden natürlich gleich mit. Bei den Oscars war er dann ja sogar so stolz, dass er Zwick förmlich beiseite schubste, als es um die Danksagungen ging und selbst mit dem Oscar in die Kamera grinste, während Zwick nur verdattert daneben stand.


Btw.: Den Darstelleroscar für Roberto Benigni hat Weinstein in diesem Jahr auch quasi „gekauft“, aber auf andere Weise…

P.S.: Der Kitsch ist wohl auch H.W. geschuldet, der wollte unbedingt mehr Witz, Schmalz und ein fröhlicheres Ende als es im Originaldrehbuch gab.

CS-M
08.01.2008 09:16 Uhr / Wertung: 6
Hab ihn gestern mal wieder gesehen und danach kurz auf der IMDB geguckt, wofür und gegen wen der eigentlich einen Oscar gewonnen hat. In der Tat eine Frechheit, dass dieser zwar gefällig inszenierte aber dennoch brave Kitsch sich gegen den opulenteren (und historisch ansprechenderen) ersten Teil von Elizabeth und gar das Anti-Kriegs-Meisterwerk "Der schmale Grat" durchsetzen konnte. Selbst "Saving Private Ryan" übertrifft diese konventionelle Romantik-Komödie um Längen. Müssen wohl die Titanic-Nachwehen aus dem Vorjahr gewesen sein, die der Jury immer noch die Tränen in die Augen trieben. Auch die blasse Gwyneth Paltrow der überragenden "Elizabeth" Cate Blanchett vorzuziehen dürfte einer der größten Irrtümer der Oscar-Geschichte sein.
Moociloc
12.06.2004 11:43 Uhr
Habe mir von dem Film ehrlich gesagt nicht viel erwartet trotz diverser Oscars darunter Best Picture. Insofern konnte mich dieser Film schonmal nicht entäuschen. Doch Shakespeare in Love gefiel mir sogar ganz gut. Dies liegt in in aller erste Linie an den wunderschönen Kulissen und Kostümen. Darüber hinaus wurde die Geschichte von Romeo und Julia wunderbar mit der Geschichte zwischen Will und Viola verknüpft. Dazu liefern die Darsteller durch die Bank gute Leistungen ab, bei der meiner Meinung nach nicht Gwyneth Paltrow herraussticht sondern Joseph Fiennes. Gibt von mir trotzdem nur 7 Punkte ganz einfach da ich Romance Filme nicht besonders mag und der Film mir dann doch zu kitschig an der einen oder anderen Stelle war.
cineman
17.12.2002 13:31 Uhr / Wertung: 9
die gesellschaft zu shakespeares zeit und ihre theaterbräuche werden mit einer sehr hohen realitätskohärenz umgesetzt, die den film ganz klar über das laue mittelmass der gängigen komödien hebt.
Duke
Oscar 1999 für Gwyneth Paltrow
und als Bester Film des Jahres

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