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Robin Hood (US 2010)


Genre      Action / Drama / Romance
Regie    Ridley Scott ... 
Buch    Brian Helgeland ... Drehbuch
Cyrus Voris ... Story
Ethan Reiff ... Story
Produktion    Brian Grazer ... 
Ridley Scott ... 
Russell Crowe ... 
[noch 17 weitere Einträge]
 
Agent TheRinglord1892
 
Wertungen364
Durchschnitt
6.99 
     Meine Wertung
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DVD-Erscheinungstermin:
23.09.2010

Start in den deutschen Kinos:
13.05.2010



34 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Matt81
29.12.2012 22:26 Uhr / Wertung: 7
Tolle Story, tolle Charaktere, tolle Schauspieler. Schade, dass sich der Film auf die Kampfszenen reduzieren lässt.
Der Dude
06.06.2012 11:04 Uhr / Wertung: 5
Ridley Scott und Russell Crowe.... da kommt mir direkt "Gladiator" in den Sinn, der hat mir gut gefallen. Robin Hood.... da denke ich an "König der Diebe", den fand ich auch ganz gut. Somit wären eigentlich gute Voraussetzungen dafür gegeben gewesen, dass der neue "Robin Hood" mich auch unterhält. Der Film hat auch ein paar ganz gute Szenen, aber irgendwie will er nie wirklich zünden. Über den gesamten Film konnte ich keine Verbindung zu irgendeinem Charakter aufbauen, was für ein angepeiltes Epos natürlich ein absolutes Totschlagkriterium darstellt. Nach recht verheißungsvollem Beginn plätschert der Film leider nur vor sich hin und endet in einem ganz schwachen Finale.

Zum einen fehlt ein guter Spannungsbogen (wie bei Gladiator), der den Zuschauer mitzieht. Zum Anderen fehlt es den Rollen an Tiefe. Russell Crowe und Cate Blanchett können mit Sicherheit bessere Leistungen zeigen, ihre Rollen gaben aber wohl nicht mehr her. In diesem Zusammenhang gefiel mir Kevin Costner in "König der Diebe" besser und insbesondere natürlich Alan Rickman. Als Schauspieler gefielen einzig Mark Strong und Max von Sydow in einer Nebenrolle.

Insgesamt ist die Story, die im neuinszenierten "Robin Hood" erzählt wird, zwar ein interessanter Ansatz, der Film weiß aber nie zu fesseln und bekommt somit von mir nur eine Durchschnittspunktzahl.
pMASTER
19.10.2011 04:21 Uhr / Wertung: 10
Ich kann es kaum glauben, dass so viele Kritiker den Streifen mit Kevin Costner (trotz dessen technischen Unzulänglichkeiten, überzeichneten Charakteren und lächerlichen Fantasy-Anleihen) für besser halten als Scott's neuestes Meisterwerk.

Seine einzige "Schwäche" und wohl auch Grund für die vielen negativen Kommentare ist, dass dieser Film nicht ein Schlitzohr bei lustigen Diebeszügen darstellt sondern eine viel wahrscheinlichere Version von Robin Hood entwickelt, nämlich die des verbitterten Kriegsheimkehrers der vor Unrecht nicht mehr die Augen verschließen will.
Das Mittelalter war nun einmal eine dunkle Zeit.

"Robin Hood" ist genauso zu bewerten wie Ridley Scott's andere Epen: Der Regisseur nimmt thematische Anleihen, keiner seiner Filme beansprucht historische Korrektheit für sich. Wer den Film vor diesem Hintergrund sieht, wird ein bildgewaltiges Spektakel erleben. Wieder einmal beweist Scott seine Liebe für vergangene Zeitalter und schafft eine Atmosphäre, die unter die Haut geht.

Die schauspielerischen Leistungen sind beeindruckend - obwohl dem Film ein jüngeres Hauptgespann als Crowe/Blanchett gut getan hätte - die Ausstattung ist phänomenal und der Film von der technischen Seite her einwandfrei.

Von mir gibt's eine Eins mit Sternchen.
Leon
23.07.2011 01:44 Uhr / Wertung: 9
Gib mir das auf Papier und ich unterschreibe es so, Horatio
Horatio
10.07.2011 14:04 Uhr / Wertung: 9 - Letzte Änderung: 10.07.2011 um 14:05
Robin Hood - Was war das denn? Alle Kritiker waren sich einig. Score11 zerschmetterte, so dass das neuste Werk über Englands berühmtesten Räuber in weite Ferne der Must-See Liste rutschte. Jetzt war es soweit und ich ärger mich sehr, dass ich so lange gewartet habe. Denn die neue Version des Robin Hoods von Ridley Scott ist ein begnadet guter Film geworden. Die bekannten Namen und Orte des klassichen Robin Hood werden in die Geschichte integriert und variiert. Das gefällt überraschend gut. Die Geschichte um eine Invasion der Franzosen erweitert und Russel Crowe in der Rolle des unechten Robin Locksley mag gefallen. Es bleibt mir ein absolutes Rätsel, was an dem Film nicht gefallen mag, wenn man einen Film über Robin Hood sieht. Man bekommt neues und die klassischen Dinge zugleich. Also, wo ist das Problem?
Fazit: Dieser Blockbuster der letzten Jahre ist mit Sicherheit derjenige, der am unterbewertesten unter gegangen ist. Sehr zu empfehlen!
rued
16.09.2010 22:32 Uhr / Wertung: 4
Grauenhaft fand ich ihn nicht aber auch nur gerade noch langweiliges Mittelmaß. Stimme somit Colonel
zu. Den Film kann man sich sparen und kommt an Gladiator oder Braveheart nicht ansatzweise ran.
mountie
25.06.2010 17:43 Uhr
Ich habs ja in meinem Kommentar schon geahnt. Ridley, das is schwach...
http://www.schnittberichte.com/news.php?ID=2101
thuarek
29.05.2010 17:30 Uhr / Wertung: 8
Bisher das schlechteste in diesem Jahr, Colonel? Du gehst wohl nicht in Sneaks...
Colonel
29.05.2010 17:16 Uhr / Wertung: 3
GRAUENHAFT! Das ist das was mir zu Ridley Scotts neuestem Machwerk einfällt. Ja genau, der Ridley Scott der für grandiose Filme wie Blade Runner, Alien oder eben dem immer wieder zum Vergleich herhaltenden Gladiator verantwortlich war. Aber selbst ein Ralf Möller würde hier sagen "Mensch Ridley, das haben wir damals bei Gladiator aber 10 mal besser hinbekommen!" Was stört denn nun an diesem Film? Eigentlich ALLES! Es ist zwar gut gemeint, das man dem Thema Robin Hood was Neues abgewinnen will und sich so auf die Vorgeschichte des Rächers der Armen konzentriert, nur ist diese Geschichte so langweilig und trocken wie ein Stück Schuhsohle. Gespickt ist diese Geschichte mit blassen Charakteren, die nicht witzig und nicht interessant sind und mit teilweise blöden Phrasen den Zuschauer nerven. Einzig die mittelalterliche Atmosphäre mag teilweise zu überzeugen, wird aber dann wieder durch irsinnigen Pathos im nächsten Moment überrollt. Ich glaube man merkt mir meinen Ärger etwas an, über diese fast zweieinhalb stündige Zeitverschwendung, die mir so Nichts gebracht hat: keine Unterhaltung und auch keine neue Erkenntnis zu Robin Hood. Er hat halt einen Sinn für das Ungerechte...super. Eine DVD Sichtung hätte auf jeden Fall gereicht. Bisher mit das Schlechteste was ich dieses Jahr gesehen habe und jetzt schon der überflüssigste Film des Jahres.
lokovski
26.05.2010 18:05 Uhr
KITSCHALARM - Ich liebe den Streifen mit Kevin Kostner und Alan Rickman. Kann der neue nicht übertreffen
Dr. Zoidberg
26.05.2010 12:28 Uhr / Wertung: 4
(enthält Spoiler)

Ridley Scott kann einfach keine Epen inszenieren. Ich fand Gladiator schon mies, Königreich der Himmel war unter aller Kanone und Robin Hood reiht sich wunderbar mit ein.
Die Schauspieler, allen voran Mark Strong und Russell Crowe, bleiben hoffnungslos unterfordert, was zum großen Teil daran liegt, dass sämtliche Charaktere null Tiefe haben, die Handlung erzeugt null Spannung (was auch daran liegt, dass einem die Charaktere eben total egal sind) und die Handlung weist eklatante Lücken auf. Warum der König John auf einmal zum Gesetzlosen kommt völlig zufällig und ist in keinster Weise nachvollziehbar (offensichtlich ist hier das Budget ausgegangen und man musste den Film kürzen oder so?).
Die Schlachten sind langweilig, was einerseits an der drögen Inszenierung andererseits aber wieder daran liegt, dass es einem egal ist, ob einer der Charaktere nun stirbt oder nicht. Die finale Schlacht ist außerdem (wie HarryBelafonte schon erwähnt), taktisch dermaßen unlogisch dass es wehtut. Und die Szene, in der Lady Marian meint Godfrey angreifen zu müssen, ist einfach nur zum an-den-Kopf-fassen.

Kurzum: Ridley Scott soll bitte endlich aufhören, Epen inszenieren zu wollen und bei Filmen wie Body of Lies oder American Gangster bleiben.

4 Punkte
Inyrie
25.05.2010 17:14 Uhr / Wertung: 4 - Letzte Änderung: 25.05.2010 um 17:20
Das war wohl nichts. Eine leere Hülle ohne Herz, das war dieser Streifen.

Selten so farbloses Schauspiel gesehen, selbst Mark Strong wirkte im Vergleich zu bisherigen Filmen sehr blass. Die Chemie zwischen Crowe und Blanchett stimmt überhaupt nicht, viele Storyentwicklungen lassen sich nicht richtig nachvollziehen und wirken zu glatt, die Kampfszenen sind lieblos und ohne richtige Wucht zu entwickeln abgedreht worden.

Der ganze Film weiß in keiner Szene zu packen, keine der Rollen schafft es, Sympathien zu wecken, da alle Charaktere wahnsinnig oberflächlich bleiben. Da waren die paar zu sehenden Ponys mein geringstes Problem, da ich die immerhin nachvollziehen konnte - die Insel hat immerhin ein paar Ponyrassen vorzuweisen.

Sehr mittelmäßiger Streifen. Dann doch lieber den Costner Robin Hood ^^
HarryBelafonte
23.05.2010 13:32 Uhr / Wertung: 2
SPOILER!
Naja und taktisch gesehen war das ja eine Katastrophe..
Ich stehe an einer Klippe und kann ruhig mit meinen Bogenschützen runterschiessen. Und es führt nur ein kleiner Pfad hoch für die Invasoren..
WIESO ZUM TEUFEL sollte man da runterreiten.. Den Pfad Fest besetzen und solange runterschiessen bis alle Tod sind. Das war ja bei dem Comic-Film 300 besser..
Naja schrott schlacht! Schrott Film..
hautschi
22.05.2010 14:26 Uhr / Wertung: 8
@HarryBelafonte:
Da muss ich leider auch zustimmen - die Kinderarmee war lächerlich.
Für mich aber eine der wenigen (und verschmerzbaren) schlechten Szenen.
HarryBelafonte
22.05.2010 01:16 Uhr / Wertung: 2
Oh man.. diese trottelige Schlachtszene.. Kommt die Lady aus Mittelengland mit ein paar Kindern und Ponnys um gegen die königliche Französische Streitmacht zu kämpfen.. Man war das Blöd!!!

Falsche Schauspieler, blöde Geschichte, öde kurze Schlacht und keine Spannung!!
Schade das der Name Robin Hood nicht geschützt ist wie James Bond.. Und man eher auf Qualität achtet.
RimShot
20.05.2010 19:59 Uhr
Ganz ehrlich: Das war der erste Film in meinem Leben, bei dem ich IM KINO eingeschlafen bin!
Keine Ahnung ob das an den Umständen lag (zu viel Arbeit) oder einfach daran, das der Film ultimativ schlecht war.
Das soll kein voreiliges Fazit sein!
Mir erging es einfach so, das ich den Trailer gesehen habe und mir dachte: wow! Scott und Crowe! Da muss mal wieder ein episches Filmchen bei rauskommen. Noch dazu war der letzte Robin Hood, den ich gesehen habe - nämlich der mit Kostner - doch sehr gelungen, nur eben ein wenig zu verspielt. Scott sollte das richten! Sollte!
Leider sieht die Realität anders aus und so war mir schon nach 5 Minuten klar, das der Film nicht ganz meine Erwartungen erfüllen würde. Mehr als das noch, wusste ich nach einer halben Stunde mit Sicherheit das ich mir dieses Mal den Kinobesuch hätte sparen können! Dann war es auch schon um mich geschehen ...und ich bin eingeschlafen. Irgendwo in mir keimte die Hoffnung das sich der Film wandeln würde, das er die Kurve bekommen könnte, und mich ganz im Stile des Gladiators unterhalten würde. Leider war dem nicht so!
Als ich wieder aufgewacht bin, ging das Ganze so weiter wie es begonnen hatte:
Ziemlich viele Dialoge, die meistenteils eher langweilig waren und mich nicht sonderlich fesseln konnten. Auch die "Schlachten" an sich, immerhin doch eine von Scotts Spezialitäten, vermochten es nicht, mich sonderlich zu fesseln.

Vielleicht lag es ja daran das ich einfach etwas völlig anderes erwartet hatte, einen Film in der Art "Königreich der Himmel" oder "Gladiator", gepaart mit dem Kostner "Hood".
Ridley Scott's "Robin Hood" bot sicher gute Unterhaltung, nur eben anders als erwartet.
Für mich wars somit leider ein totaler Reinfall! Vielleicht gebe ich dem Film irgendwann noch einmal eine Chance ...irgendwann.
hautschi
19.05.2010 23:04 Uhr / Wertung: 8
Ich fand den Film sehr unterhaltsam.
Es waren kleine Scherze dabei, viel Action, halbwegs sinnvolle Dialoge, gut gemachte Kampfszenen und die Handlung wurde zügig durchlaufen ohne im Klein-Klein zu versinken bzw. alles zu sehr breitzutreten. Schauspielerisch nichts zu bemängeln, höchstens ein großes Fragezeichen hinter dem exakten geschichtlichen Ablauf. Aber das ist ja keine Doku, sondern ein Hollywood-Film.
Wer ein Remake im Kevin-Costner-Style erwartet, wird allerdings herb enttäuscht werden.
mountie
19.05.2010 01:10 Uhr - Letzte Änderung: 19.05.2010 um 01:11
@namecaps Zu deiner Frage kann ich wohl nur sagen, das mir diese ewige Rumschnippelei an Filmen an sich nicht besonders behagt, da ich meist eher wenig bis keinen Sinn in Extended Cuts sehen konnte, bzw. auf Grund von Directors Cuts meine Wertung über einen Film ändern mußte, vielleicht mit Ausnahme der Herr-der-Ringe-Special-Editions, aber selbst diese wirklich verbesserten Schnittfassungen veränderten nicht meine endgültige Punktevergabe.
Ohne jetzt eine große Diskussion über "eintragen" oder "nicht eintragen" loszutreten verbleibe ich damit, das dies jeder ein bißchen für sich selbst entscheiden muß, ob er mehr oder weniger Punkte bei Umschnitten vergibt, und das mir persönlich eine Erwähnung, über eine evtl. deutlich andere Schnittfassung, in einem Kommentar zum Originalfilm absolut ausreichen würde. Reicht als Antwort oder? ;)
namecaps1
18.05.2010 22:58 Uhr / Wertung: 4 - Letzte Änderung: 18.05.2010 um 23:17
@ Rabus: Vorschlag; schau oder lies doch nochmal die Sagen rund um Robin Hood. Ich weiß schon, wer meine Posts liest, weiß auch von mir - ich bin ein Verfechter der Freiheiten des Films, aber ich hab was dagegen, wenn man sich einfach irgendein Etikett für einen Plott auf Eragon- oder D&D-Niveau auf die Stirn pappt.

Für ein IMHO mittelmäßiges wenn auch zugegeben professionell abgehandeltes "BLA"-Buch.

Ich denke, es ist wohl völlig gleich, welche Wertung ich für einen Film abgebe, um einen Post von mir zu beurteilen. Denn genau deshalb tu ich mir das Posten an. Ich habe eine Meinung, und ich vertrete sie auch gegen kollektive Farbenblindheit. Jeder, der hier scored, sieht zunächst mal beim Werten das Schema "ROT-Gelb?-GRÜN!!"

Ist dieser "Robin Hood" ein "grüner" = Wertung 7 bis 10 Film? (Anmerkung: Mittelmaß oder gelb entspricht einer Wertung 4 bis 6, alles darunter rot oder 0 bis 3 Ptz)

Diese Frage muss jede oder jeder für sich beantworten. Ich bin so öffentlich und begründe meine Wertung mit einem Post. Begründe mal deine Sicht bzgl. *nicht von der Marketingmaschine geblendet*, danke auch.

Bzgl deiner Überlegung, welchen Filmen du bisher 4 Ptz vergeben, das kann ich verstehen. Du wirst meinen Standpunkt hier nach Sichtung weiterer ca. 3.200 Filme (und dafür darf ich auch einen intensiven und geschärften Blick in ca. 100 Jahre Kino-Vergangenheit empfehlen) bestimmt nachvollzogen haben...

namecaps1
18.05.2010 22:48 Uhr / Wertung: 4
@mountie: Danke, "Kingdom of Heaven" ist genau das Stichwort! Wie siehst du das, müsste der andere Schnitt dann extra = eigenständig eingetragen und gewertet werden, oder sollte das hier diskutiert praktisch unter einem gleichen Mantel erfolgen?

Auch: ist das dann ein anderer Film - oder derselbe, aber verbessert, weil sich Mr Scott "letztendlich" gegen das Diktat seiner Produzenten durchsetzen konnte, wenigstens für eine DVD? Wir wissen alle, Mr Scott ist zusammen mit Mr Crowe einer der wichtigsten Produzenten - Geldgeber - seines eigenen Films...

mountie
18.05.2010 21:02 Uhr - Letzte Änderung: 18.05.2010 um 21:06
Tja, wenn ich mir die Schnitte und Szenenfolgen des Films so ansehe, werden wir wohl in ein paar Monaten wiedermal mit einem neuen, verbessertem Directors Cut vom guten Herrn Scott bedacht werden. So wie schon auch bei Kingdom of Heaven geschehen...
Allgemein kam nämlich auch mir das Ganze so vor, als ob da doch noch so ca. 15-20 Minuten an erklärenden Szenen, bzw. Szenen die den Story-Ablauf einfach runder gestalten würden, fehlten. Ansonsten wurde dieses Robin-Hood-Prequel aber auch auf anderer Ebende eine eher unrunde Geschichte. Es wurde zwar kein solch ein Total-Ausfall ala King Arthur, aber genau wie bei Bruckheimers Literatur-Umschreibe erzählen die Macher hier eine Story die zwar interessante, neue Ansätze besitzt, aber die entgültige Geschichte doch etwas sehr seelenlos und uninspiriert zurückläßt. Scott kann zwar inszenieren, und der Cast spielt absolut sehenswert, aber wenn man eine realistischere Vorgeschichte zur Legende erzählen will, sollte man auf solch Abziehbildchencharaktere wie Prinz John, König Phillip, und ja leider auch Marian verzichten. In diesen Fällen war Robin dem guten Arthur leider nur ZU ähnlich.
Ein netter Versuch von Scott den klassischen Stoff ein bißchen aufzupeppen, aber an die früheren Verfilmungen kommt er lange nicht heran. Nette Unterhaltung ist es zwar geworden, aber das Geld fürs Kino is er eigentlich nicht wert...
PS: Zusätzlich aber wiedermal ein Bösewicht-Lob für Mark Strong! Das hat er echt drauf... siehe Kick-Ass ;)
Rabus
18.05.2010 15:56 Uhr / Wertung: 8 - Letzte Änderung: 18.05.2010 um 15:58
@namecaps1: Schade, dass dich der Film enttäuscht hat. Dir ist sicher aufgefallen, dass du die bisher schlechteste Wertung abgegeben hast. Ich wollte mich nur kurz zu Wort melden, als jemand, dem der Film gefallen hat und der von sich behauptet, nicht von der Marketing-Maschine durch geklaute Namen geblendet worden zu sein. :-)

Unabhängig davon, ob der Film nun "Robin Hood" heißt oder "Der namenlose Kerl, der gut im Bogenschießen ist", ist hier nach meiner Auffassung ein solider Film abgeliefert worden, der durchaus mehr als 4 Punkte wert sein sollte. Es ist - wie jedem wohl auffällt - nicht die typische Robin-Hood-Story. Diese wird hier vielmehr als bekannt vorausgesetzt und eine mögliche Vorgeschichte erzählt, die - so vermute ich die Absicht - das spätere Handeln Robins und seine Motive zu erklären versucht. Eine Art "Batman Begins" im Robin-Hood-Universum.

Natürlich hat der Film seine Schwächen. Okay, die Pony-Armee: geschenkt. Die ist wirklich peinlich. Zugegebenermaßen wirkt die letzte halbe Stunde und insbesondere der Bogen zur bekannten Geschichte doch etwas konstruiert und abrupt. Mini-SPOILER: Es wird beispielsweise nie wirklich erklärt, wie der Schwindel über seine Identität nun wirklich aufgeflogen sein soll. Das schmälert die ganze Sache ein wenig, aber macht den Film nicht schlecht.

Es mag sein, dass du dich wegen des Titels betrogen fühlst, was ich ein Stück weit auch nachvollziehen kann - aber hast du wirklich einen "gerade noch mittelmäßigen Film" gesehen?

Wenn ich mir überlege, welchen Streifen ich bisher 4 Punkte gegeben habe... Oh weia, da kommt dieser hier wirklich weit drüber. :-D
namecaps1
18.05.2010 14:59 Uhr / Wertung: 4 - Letzte Änderung: 18.05.2010 um 15:07
Da isser nun, der lang erwartete Spektakelfilm von Crowe/Scott/Helgeland - und er ist, bleiben wir höflich, ziemlich enttäuschend. Gründe:


1. Mit dem "Robin Hood" Stoff verbindet Helgeland nur die Namen, aber kein einziges Element seines Plots. Dieser bleibt aber zu jeder Zeit sehr simpel: Kriegsveteran kehrt mit Kumpels nach Desertion heim, gerät dabei in höchste Kreise, nutzt dies für sich aus und bewährt sich als Hochstapler, entdeckt den legendären Vater (was hat das mit Robin Hood zu tun???), um schließlich aus einem unwürdigen König einen besseren Menschen machen zu wollen. Warum er ausgerechnet in diesem Punkt scheitert, ist mir allerdings bei dem zusammengezimmerten Stuss ein Rätsel geblieben.

2. Warum wir das überhaupt Robin Hood nennen sollen, leider auch. Mag ja sein, dass das alles hübsch bunt knallt und kracht. Ich halte dagegen: "Action" vs. FSK 12 Schnitt (Stichwort "Pony-Armee").

3. Der Film enthält jede Menge Star-Zeit für Crowe (und von mir aus auch noch für Cate Blanchett, übrigens: Respekt). Der Rest des Cast jdfls ist zum Chargieren verdammt. Von dem hätte ich gerne mehr gesehen - und dafür weniger von "Robin" "Hood". Tatsächlich wirkt Crowe auf mich im Gegensatz zu früher sehr routiniert in seiner Mimik, ich kenne nach dem halben Film alle beiden Gesichtsausdrücke nur zu gut (ich halte jedoch seinen Synchronsprecher für sehr uncharismatisch).

4. Zugegeben, weder Helgeland noch sonst ein anderer Autor müssen unter einem Titel 1 zu 1 das verfilmen, was der literarische Stoff vorgibt. Die Beispiele für Filme, die sonst nicht realisiert worden wären sind sonder Zahl. Trotzdem halte ich fast vollständige Neu-, Um- und/oder Nachdichtungen - in diesem Falle eines Prequels - glatt für eine Unart. Allerdings hat das Klauen von Namen für einen ziemlich beliebigen Fantasy-Stoff als Marketing-Vehikel einen ordentlichen Bums! Siehe den viel zu hohen Wertungsschnitt für diesen durchaus gerade noch mittelmäßigen Film.

KeyzerSoze
17.05.2010 16:15 Uhr / Wertung: 7
Hab mir nich viel erwartet, aber Ridley Scott ist ja meist doch ein Garant für gute Filme und so wurde ich vor allen Dingen zu Beginn positiv überrascht. Die Geschichte nimmt sich viel Zeit seine Charaktere vorzustellen und zeigt die altbekannte Robin Hood Story mal von einer ganz anderen Seite. Das Ganze sieht dabei optisch makellos aus, hat einen hervorragenden Score und eine gut aufspielende Besetzung zu bieten. Dennoch wird man das Gefühl nicht los, dass die Macher plötzlich keine Zeit mehr hatten um ihren Film zu Ende zu erzählen, denn in welcher Hektik die letzten 40 Minuten zu Ende gebracht werden will so gar nicht zu dem gelungenen Aufbau zu Beginn passen. Wirklich negativ wirkt sich das zwar nicht auf, da das der einzige größere Kritikpunkt ist, versaut aber damit dennoch eine potentiell durchaus mögliche höhere Wertung.
Tatanka
15.05.2010 18:28 Uhr
Ein durchaus guter Film, allerdings hätte es ihm besser getan, wenn man nicht Robin Hood als Thema gewählt hätte. Ein anonymer Held hätte der Story besser zu Gesicht gestanden. Jedenfalls assoziiere ich mit dem Thema etwas anderes und erwarte es dann auch (wenngleich ich hier vorher wusste, dass es nicht die klassische Story wird).
LordgeJukas
14.05.2010 12:11 Uhr / Wertung: 9 - Letzte Änderung: 14.05.2010 um 12:12
Also mir hat der richtig Spaß gemacht!
Gute Action, Robin Hood mit neuer Story, Spannungsbogen der mich erstaunlicher weiße echt mitgezogen hat, an den richtigen Stellen Humor und kein Kevin C.
Nur die Pony-arme war störend!
Dazu kommt das Cate Blanchett für dich ich normalerweise aus dem Kino gehe, mir sogar gut gefallen hat.

Ich wurde so gut Unterhalten, das ich seit längerem den Kino-Preis(7.50) wieder in Ortung fand !
Fox
13.05.2010 13:09 Uhr
@AlexKidd: Ich habe nicht behauptet, dass Ridley Scott immer wieder Gladiator wiederholt. Er dreht nur immer wieder den gleichen Werbeclip vor abwechselnder Kulisse (mit vielleicht wenigen Ausnahmen - Bladerunner hatte ich explizit genannt); einmal nannte er das Ergebnis halt "Gladiator", diesmal heißt es "Robin Hood". Vermutlich hat das eine mit den historischen Tatsachen ebensowenig zu tun wie das andere mit der schönen Legende (außer der Kulisse als Vorwand), aber dafür in beiden Fällen viel mit Weichzeichner und "Bumm". Auf solche Plastikproduke kann ich verzichen.

Übrigens bezog sich meine Aussage nicht auf die Tatsache, dass vielleicht noch mehr Personen von dem Team die selben sind - der Regisseur "macht" den Film (in ganz wenigen Fällen der Produzent) und trägt damit m.E. die künstlerische Verantwortung dafür. Dass der selbe Hauptdarsteller ausgesucht wurde, ist möglicherweise noch ein weiterer Missgriff, hätte mich aber noch nicht per se vermuten lassen, dass es wieder nur "das gleiche in grün" ist.

AlexKidd
13.05.2010 12:13 Uhr / Wertung: 8
Das Ridley Scott immer wieder Gladiator wiederholt ist schlichtweg Unsinn.
Auch Robin Hood ist nicht damit zu vergleichen.
Den Vergleich zu ziehen, nur weil Regie & Darsteller mehrmals zusammen arbeiten, ist mehr als wage.
Demnach wären die meisten Scorsese Streifen seit 2002 (Gangs of New York) auch nur Iterationen, was genauso falsch wäre.

Robin Hood bietet solide Unterhaltung, mit einem tollen Darsteller Aufgebot, allerdings auch mit einigen längen.
Die Geschichte um den Mann der sich hinter dem Namen "Robin Hood" verbirgt, holt für meinen Geschmack sehr weit aus, streckt den Spannungsbogen, verschießt die entscheidende Plot-Auflösung dann aber etwas zu fix.
Auch die Schlachtszenen können nicht immer ganz das gleiche Niveau halten, besonders das letzte Gefecht wirkt irgendwie unfertig und unkoordiniert.
Trotzdem macht der Film Laune, gerade weil Blanchett und Crowe ziemlich gut harmonieren.
Stimmiger Streifen, der vielleicht nicht perfekt ist, aber für einen Abend absolut solide Unterhaltung bietet und mal Abwechslung beim Abspann liefert.
Selwyn
13.05.2010 11:41 Uhr
Gladiator war schon deutlich besser. Aber wenn ihr den schon nicht mochtet..:)
Fox
13.05.2010 10:17 Uhr - Letzte Änderung: 13.05.2010 um 10:18
@Narcotic: "Mit anderen Worten: Robin Hood ist genau wie Gladiator?!"

Nach meiner Erfahrung mit dem Regisseur war das zu erwarten - vielleicht mit halber Ausnahme von Bladerunner hat er noch nie etwas anderes gemacht. Und nachdem ich von beiden Filmen nun die Trailer gesehen habe, traue ich mich bereits, das zu bestätigen, ohne mir von einem der beiden Filme den Rest anzutun.

Narcotic
13.05.2010 10:05 Uhr
Irgendwie sind die Bösen zu langweilig und zu blöde dargestellt und die Guten so langweilig das man hofft sie sterben bald. Naja es kommt dann doch anderst...
Man will und kann gerade deswegen nicht mit den Helden mitleiden und man hasst die Bösen nicht. Man freut sich einfach nur wenn der Abspann beginnt.

Mit anderen Worten: Robin Hood ist genau wie Gladiator?!
Selwyn
13.05.2010 02:35 Uhr
Heidanei... man erhofft sich irgendwie Gladiator im Sherwood Forest und bekommt Schwerter des Königs mit einer aufpolierten Optik, dazu paar "Robin Hood Namen" und den Schlümpfen die auf Ponnys reiten.
Und am Ende weiss man dann. Ja so beginnt die Legende von Robin Hood. Spitzen Sache!
Irgendwie sind die Bösen zu langweilig und zu blöde dargestellt und die Guten so langweilig das man hofft sie sterben bald. Naja es kommt dann doch anderst...
Man will und kann gerade deswegen nicht mit den Helden mitleiden und man hasst die Bösen nicht. Man freut sich einfach nur wenn der Abspann beginnt.
Alles in allem Durchschnittskost. Man erwartet einfach mehr von Regie und Darstellern...
5 Punkte
SuperSchl43fer
13.05.2010 00:24 Uhr / Wertung: 8
Ich habe mir den Film heute in der Vorpremiere angesehen und finde ihn richtig gut.

Ohne viel verraten zu wollen.
Er ist definitiv sehenswert....ein echter Ridley Scott eben ;)
Jan Ove Waldner
04.01.2010 11:32 Uhr / Wertung: 8 - Letzte Änderung: 04.01.2010 um 11:36
Robin Hood wird "endlich" verfilmt, JUHU! Und die Vorzeichen bei dieser 5. Zusammenarbeit zwischen Ridley Scott und Russell Crowe stehen gut. Unter anderem war der neue Robin Hood (Crowe) ganze 10 Monate mit Recherchen über seine Figur beschäftigt und verspricht, dass das "die beste Robin Hood Darstellung" werden wird, überdies stand er über 4 Monate mit Pfeil und Bogen am Schiessstand. Aber Crowe ist natürlich nicht alleine, zu ihm gesellen sich Cate Blanchett, William Hurt, Mark Strong, Matthew Macfadyen, Kevin Durand und 130 Million US-$. Im Mai ist der Kinostart, bis dahin könnt ihr euch hier mit dem Trailer begnügen.

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