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Slumdog Millionaire (UK 2008)

Slumdog Millionär (DE 2008)


Genre      Drama / Romance
Regie    Danny Boyle ... 
Buch    Simon Beaufoy ... Drehbuch
Vikas Swarup ... Literarische Vorlage
Produktion    Christian Colson ... 
Darsteller    Dev Patel ... Malik
Freida Pinto ... Latika
Anil Kapoor ... Host
[noch 12 weitere Einträge]
 
Agent h03hn0r
 
Wertungen1342
Durchschnitt
8.05 
     Meine Wertung
[Prognose] [Werten]


DVD-Erscheinungstermin:
26.10.2009

Start in den deutschen Kinos:
19.03.2009



56 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

ayla
26.07.2014 16:47 Uhr
Passt ins arte Programm...von daher wundert es mich schon, dass ausgerechnet so ein Film einen so großen Hype aulöste.
Denn für den Kino- Mainstream ist dieser Film wirklich nicht gemacht.
Erst recht nicht für den europäischen Markt.

Was micht stört: die idee mit der Millionärs-Sendung. Das war dann doch etwas zu viel spielerei im Inhaltlichen.

Ansonsten: die Geschichte drumherum überzeugt, ebenso die Bilder....
lizzykay
04.05.2012 07:19 Uhr / Wertung: 8
Kann Spoiler enthalten:
Also als dieses Handy geklingelt und die Alte es im Auto vergessen hat... da hab ich dachte ich kipp um! So viel zu meiner lieblings Szene :D

Auch sonst hat der Film die Oscars verdient, die er bekommen hat und die Idee zu zeigen, wie er im Leben die Antworten auf die Fragen praktisch erlebt hat, fand ich grandios.
Wunderbarer Film, besonders für einen Indischen (tut mir leid für die Vorurteile, aber ich bin schockiert über Bollywood!)
Gnislew
13.07.2011 13:29 Uhr / Wertung: 10
Mit “Slumdog Millionär” geling es Danny Boyle ein Meisterwerk zu erschaffen, das die vielen Oscars zu Recht gewonnen hat und das Zeug zum Klassiker hat. Von der ersten Szene an, zieht “Slumdog Millionär” den Zuschauer in seinen Bann und lässt ihn bis zum bollywoodesken Schlusstanz nicht mehr los. Die den Abspann einleitende Massentanzszene ist dann aber auch das einzige, was “Slumdog Millionär” mit dem Bollywoodkino verbindet, denn auch, wenn der Film in Indien entstanden ist, handelt es sich bei „Slumdog Millionär“ um eine britische Produktion.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Film sich westlich präsentiert. Die Bildsprache, die Kameraführung und auch der Schnitt lassen klar die Handschrift Hollywoods erkennen. Boyle gelingt es dabei allerdings den Bildern seine ganz eigene Note zu verpassen. Dabei setzt er auf intensive Farben und viele mit Handkamera gedrehte Kamerafahrten, die den Zuschauer mitten ins Geschehen hineinziehen. Boyle will, dass der Zuschauer immer ganz nah dran ist am Geschehen und mit der Hauptfigur Jamal mitfiebern kann. Und dies gelingt ihm perfekt.

Boyles Darsteller spielen ihm bei seinem Vorhaben aber perfekt in die Karten. Durch die Bank weg ist “Slumdog Millionär” mit talentierten Darstellern besetzt, die in ihrer jeweiligen Rolle aufgehen. Das dabei fast keine professionellen Schauspieler zum Einsatz kamen, sondern Menschen aus den Slums von Mumbai verkommt auf der Tatsache, dass die einzelnen Darsteller wirklich großartig spielen fast schon zur Nebensache. Allein die Tatsache, dass im Zuge der Berichterstattung zu “Slumdog Millionär” immer wieder auf diese Umstand hingewiesen wurde und in diesem Zusammenhang auch angeprangert wurde, dass die Darsteller schlecht bezahlt wurden und immer noch in den Slums leben, macht diesen Besetzungskniff deutlich.

Doch nicht nur bei den Bildern und den Darstellern macht “Slumdog Millionär” eine gute Figur. Der Film zeichnet sich auch durch einen gut abgestimmten Soundtrack aus. Mit einem perfekten Crossovermix aus indischen Klängen und Einflüssen der westlichen Rock und Popmusik untermalt die Tonspur das Geschehen auf eine Art und Weise, die die einzelnen Szenen des Films noch einmal ein Stück intensiver wirken lässt. Dies wird besonders in einer Sequenz zu Beginn des Films klar, in der der Junge Jamal gemeinsam mit seinem Bruder durch die engen Straßen der Slums von Mumbai vor einem Polizisten flieht. Hier pumpt die Musik so richtig und verpasst der ganzen Szenerie eine unglaublich packende Atmosphäre, die einem auch nach dem Abspann noch in Erinnerung bleibt.
j1mbojones
22.01.2010 03:49 Uhr / Wertung: 10
Hab den Film gestern erst gesehen und ein wirklich übertrieben guter Film, der von mir daher auch locker 'ne 10 kassiert hat
Inyrie
09.09.2009 21:46 Uhr / Wertung: 9
@Colonel: Ging uns ähnlich. Während der OA-Vorführung hats die ganze Zeit geregnet (bis auf die Pause), wir waren hinterher ein wenig nass, aber der Film wars wert :)
Colonel
09.09.2009 19:57 Uhr / Wertung: 10
Kinomagie pur! Ein Film, der es schafft mich in einem Open Air Kino auch bei Wind und Wetter auf einem unbequemen Gartenstuhl zu halten, muss etwas Besonderes haben! Und das bei der Zweitsichtung. Direkt einen Punkt rauf auf die 10!
sammy
18.05.2009 23:32 Uhr
Kann mich hansFR anschließen. Habe mit großer Begeisterung das Buch gelesen / verschlungen.

Allerdings hat der Film gar nicht mehr so viel mit dem Buch zu tun. Der nicht-lineare Erzählstil, die Hilfe durch die Rechtsanwältin, die aufgezeichnete Show und viele Episoden aus dem Leben des Hauptdarstellers wurden weggelassen / verändert.

Das Buch bekommt 10 Punkte. Der Film leider nur gute 8 Punkte.
henry
15.05.2009 19:20 Uhr / Wertung: 10
Wenn man den Tanz im Abspann ignoriert (hat irgendwie gar nicht so in die Stimmung des Films gepasst) kann man guten gewissens 10 Punkte vergeben!
Lowtzow
29.04.2009 12:28 Uhr / Wertung: 7
Slumdog Millionär

Nachdem ich nun endlich "The Wrestler" gesehen habe, ist der FilmOscar für Slumdog Millionär nun aus meiner Sicht nicht mehr verdient. Trotzdem ist es natürlich kein schlechter Film.

Die Grundidee ist sogar herrausragend. Ein Junge spielt WWM und jede der Fragen erinnert ihn an einen Teil seines Lebens. Natürlich macht es keinen Sinn, dass die Fragen zufällig an die Erlebnisse in chronologischer Reihenfolge angepasst sind und dass er sie wirklich fast alle erlebt hat. Schade auch wieder hier, dass der Trailer das Ende der GEschichte verrät. Zwar vermutet man kein anderes, aber es nimmt doch die Spannung.

Jamel spielt bei WWM mit, weil das die Lieblingssendung seiner großen Liebe ist. Er hat sie seit einiger Zeit nicht mehr gesehen und hofft, dass seine Angebete zuschaut und sich auf die Suche nach ihm macht. Völlig nebensächlich ist für ihn das Geld. Doch er steht schon bei der 14 . Frage. Die Polizei schöpft verdacht, da Jamel nur ein slumdog ist, und diese Fragen deshalb eigentlich gar nicht wissen dürfte. Er wird vernommen und während des Verhörs erfährt der Zuschauer die ganze Lebensgeschichte.

Technisch ein einwandfreier Film mit einer wirkllich tollen Kameraführung. Immer wird die Perspektive gewechselt, es wirkt zu keinem Zeitpunkt altbacken, sonder immer frisch und neu. Das unterstreicht sowieso den Film, da dieser auch eher ungewöhnlich ist. Auch die Musik lässt einen komplett in den indischen Großstadtdschungel eintauchen. Sehr gelungen ist die VErfolgungsjagd am Anfang des Films, welche einen gleich durch das ganze Slum führt.

Es fehlt allerdings an den Charakteren. Sie sind zu glatt, haben keine Ecken und keine Kanten. Kurz gesagt: Sie sind langweilig. Da hilft auch noch so eine fesselnde GEschichte nicht, wenn es einfach nur so langweilige 08/15 Typen sind. Der ganz fiese Drogenkönig, der gemeine Bruder, der stets aufrechte Jamel und die liebenswerte, hübsche Freundin. jamel rutscht durch all das durch, ohne sich großartig schmutzig zu machen. Es ist jedenfalls ein Dreck, der nichts außergewöhnliches darstellt, aber für einen indischen Slumdog, wirkt er immer noch viel zu sauber.

Mir hat das Mitfiebern gefehlt. Für tolle Bilder, eine tolle Gechichte und eine wunderbare Atmosphäre gibt es dennoch eine gute Note.

Bewertung:
Action: 4
Spannung:3
Erotik: n.V.
Anspruch: 2
Humor:3

Gesamt:2- (macht 7 Punkte)
Thanatos
03.04.2009 23:20 Uhr / Wertung: 8
Slumdog Millionär - ein Film der von allem ein bisschen hat. Aber nach den ganzen Lobpreisungen hab ich ehrlich gesagt mehr erwartet. Der Film war gut und sein Geld wirklich wert, aber trotzdem konnte er mich jetzt nicht von den Socken hauen. Somit:
Guter Film - 8 Punkte
Lulu
01.04.2009 07:13 Uhr
ein rundum guter glaubwürdiger film aus einer anderen welt. bis auf eine sache (wie kam er denn nun in die show?), die aber nicht so wichtig ist, gibt es für mich keinen einzigen kritikpunkt. wahnsinns-kameraleistung, glaubwürdige gute darsteller, ein tolles drehbuch und eine nicht zu schöne story. erinnert mitunter etwas an *city of god*, was ja eher ein kompliment ist. uneingeschränkt empfehlenswert, ein film den man auf jedem fall gesehen haben sollte und daher von mir eine *tataa!* 10.
Marcel78dt
30.03.2009 19:58 Uhr - Letzte Änderung: 30.03.2009 um 20:00
Vielleicht mit zu hohen Erwartungen im Kino wurde ich doch etwas enttäuscht. Am meisten gefehlt haben mir Szenen die mit den Gefühlen des Zuschauers spielen. Man hätte vielleicht die Beziehung der Brüder oder von Jamal und Latika mehr vertiefen sollen um auch beim Zuschauer mehr Mitgefühl, Mitleid, Zuspruch, Verständnis, Erstaunen etc. aufkommen zu lassen. Möglicherweise wäre es besser gewesen auf manche der richtigen Antworten in den Rückblenden zu verzichten und statt dessen die Lebensgeschichte mehr in den Vordergrund zu stellen und ausführlicher darzustellen. Mehr zur Spannung beigetragen hätte es sicherlich auch wenn man den Zusammenhang zwischen Jamals Leben und der Quizshow etwas mehr verschleiert hätte, wenigstens zu Beginn des Films. Auch gerne hätte ich erfahren wie Jamal letztlich eigentlich in die Show gekommen ist. Filmtechnisch und musikalisch ist eine hohe Wertung auf jeden Fall berechtigt auch wenn manches nicht sehr glücklich umgesetzt wurde, wie beispielsweise die Anordnung der Fragen die mit Jamals Leben chronologisch übereinstimmten. Letztlich bleibt festzuhalten dass der Film von der Academy überbewertet und Filme wie beispielsweise American Beauty mit nur 5 Oscars unter Wert verkauft wurden, was auch viele Meinungen auf dieser Seite oder auf Filmstarts.de widerspiegelt. Dennoch 8 Punkte.
TheRinglord1892
26.03.2009 01:38 Uhr / Wertung: 10 - Letzte Änderung: 26.03.2009 um 01:39
@mountie. Tja und pass mal auf dass du nicht mal einem über den Weg läufst, der sowohl Slumdog, Big Fish und Sunshine Fan auf einmal ist!
Wow, seh jetzt erst deine Wertung von Sunshine, allein für die geniale Optik sollte da doch mehr drin sein ;-)
mountie
26.03.2009 01:34 Uhr
Nun konnte ich also auch endlich den vielumjubleten Oscar-Abräumer sehen, und ich finde: Ganz gut.
Nicht das ich jetzt eine riesige Erwartungshaltung an den großen Film hatte, die dann bitter enttäuscht wurde. Nein, ehrlich gesagt hatte ich genau die Art Film erwartet, die ich dann letztendlich auch zu Gesicht bekam. Danny Boyle hat nunmal eine Art Filme zu drehen, die sehr optisch geprägt sind, mich aber noch nie wirklich mitreißen konnten. Trainspotting war ein zweifellos guter Film, aber gerade bei seinen jüngeren Werken wie 28 Days Later... und dem unsäglichen Sunshine, scheiden sich meine Geister mit den meisten der anderen.
Aber ich sollte mehr zum Film selbst schreiben. Die Geschichte um Jamal und Co. war nett, und gerade die letzten 20 Minuten waren sehr mitreißend. Hier ist die Idee die Geschichte in ein "Wer wird Millionär"-Ratespiel einzubetten wirklich Gold wert. Die Vorgeschichte zu diesen letzten Szenen des Films wirkten für mich aber schon wieder etwas ZU märchenhaft. Jemand hat in einem unteren Kommentar mal Big Fish erwähnt. Tja, auch da konnte mir diese Art von Story schon nicht gefallen. Auérdem hätte auch ich einen eher nicht linearen Verlauf der Lebensgeschichte Jamals bevorzugt.
Doch bevor ich jetzt noch mehr Film-Lieblinge unserer Community hier disse, mal zu den positiven Punkten: Die optische Umsetzung des Films, und die musikalische Untermalung waren meine Highlights. Boyle setzt hier zwar auch auf verwackelte Bilder und komische Winkel, aber hier wirkt das Ganze einfach nur toll.
So, damit das hier aber nicht im Endlos-Kommentar endet, schließe ich mit meinem Fazit: Schönes Kino-Märchen vor innovativer Kulisse der in einem emotional mitreißendem Höhepunkt gipfelt.
Da können die ganzen Slumdog-Fans nun wirklich nix gegen sagen.... jetzt muß ich mich nur noch vor den Sunshine und Big Fish-Fans in Acht nehmen...;-)
Joey 4ever
25.03.2009 17:25 Uhr
255.000 Kinozuschauer (inkl. Previews) in Deutschland bis jetzt. Einspielergebnis: 1.742.988 ¤. Am Startwochenende direkt auf Platz 2 der deutschen Kinocharts. Damit zweitbestes Ergebnis in der Verleihgeschichte von Prokino (noch besser schnitt nur Lola rennt ab). Und: 1.335 Besucher pro Kopie (191 Kopien)! (neue Bestmarke für das laufende Jahr!).
Wenn diese Zahlen mal nicht noch ein zusätzliches Gütesiegel darstellen... ;-)
KeyzerSoze
23.03.2009 14:20 Uhr / Wertung: 10
Hmm... komisch ... ich seh das irgendwie andersrum ... das Buch ging meiner Meinung nach gar nicht, war extremst oberflächlich und klischeehaft geschrieben und hat null Spannung oder Ähnliches zu bieten. Und dass Boyle aus so einem durchschnittlichen Buch so einen großen Film geschaffen hat ist einfach nur wow und hat den Oscar fürs beste adaptiere Drehbuch mehr als nur verdient.
hansFR
23.03.2009 12:30 Uhr
Gut, die Erwartungshaltung ist bei einem 8fachen und letztlich überraschenden Oscar Gewinner sehr hoch. Erfüllen konnte "Slumdog" die bei mir nicht, dass lag aber auch daran, dass ich den Roman "Rupien! Rupien!" Auf dem das Buch basiert vorher gelesen hatte. Wenn man sich mehr an die Romanvorlage gehalten hätte, wäre es ein echter, klassischer Hollywoodfilm geworden mit ziemlich überraschenden Wendungen und viel, viel unerwarteter Dankbarkeit und noch mehr romance. Die von "malleo" geforderte nicht lineare Erzählstruktur der Lebensgeschichte, ist übrigens im Buch drinnen. Das Leben wird im Roman nach den Fragen/Antworten erzählt. In der Vorlage geht es auch um 1 Milliarde Rupien und nicht nur um 20 Millionen. Realistischer im Roman ist noch, dass die Milliarden-Show aufgezeichnet ist und nicht live gesendet wird. Also, den Oscar fürs adaptierte Drehbuch, hat "Slumdog" nicht verdient. In dieser Kategorie hätte "Der Vorleser" den Oscar bekommen sollen. Die Kurzgeschichte nach der "Benjamin Button" entstanden ist kenne ich nicht. Die Story von "Benjamin Button" ist auch aus einem Guss und wäre bei mir auf alle Fälle vor dem "Slumdog" zu sehen. Ansonsten ist "Slumdog" ein ungewöhnlicher Film der mich in seinem Look/ Gestaltung an Werbe- und Musikvideofilmchen erinnert. Bilder die haften bleiben sollen, so wie die Szene als der kleine Malik freiwillig in Scheiße badet. Kamerafahrten, Müllkippe, Indien etc. . Übrigens wird im Roman die Antwort auf die 1 Milliarde Rupienfrage
----- -Achtung -Buchspolier (;-)) ------

vom Moderator quasi verraten, es gibt den 50:50 Joker noch und der Slumdog nimmt seine Glücksmünze (die nur eine Antwort kennt) zur Hilfe. Es geht dann auch nicht um Musketiere, sondern um Tonarten. Mit dem Oscarregen für "Slumdog" will Hollywood den Indischen (Bollywood) Markt erschließen. Noch wehrt sich Bollywood mit Vorwürfen wie Ausbeutung der Kinderdarsteller und anderen Kampagnen gegen "Slumdog". Wenn Boyle und die Indische Darstellerin der Latika den nächsten Bond zusammen machen werden, könnte es noch mehr gelingen unsere Filmindustrie auf diesen Märkten zu mehr zu etablieren.
wonderwalt
22.03.2009 17:11 Uhr / Wertung: 8 - Letzte Änderung: 22.03.2009 um 17:12
Kann mich Caenalors Meinung anschließen. Ich mochte "Slumdog" und finde, daß Danny Boyle ein stimmiger Liebesfilm mit indischem Lokalkolorit gelungen ist.
Den Hype um diesen Film kann ich leider nicht ganz nachvollziehen. Unterm Strich ist er auch nicht besser als "Pretty Woman", den ich zudem noch witziger fand und der hat ja auch nicht so viele Oscars abgeräumt.
Aber zumindest gebührt dem Film der Verdienst, scoremaster wieder auf seine eigene Seite zurückgeholt zu haben und das ist ja schon viel wert.
;-)
CS-M
21.03.2009 11:06 Uhr / Wertung: 7 - Letzte Änderung: 21.03.2009 um 11:06
Achtung Spoiler



Kleine Anekdote zur letzten Frage (und ihrer Kritik daran): Ich dachte auch sofort: Was ist denn das jetzt, haben die zuviel von ihren Rupien, oder was? Zum Glück saß neben mir im Kino ein ebenso redseliges wie dämliches Pärchen. Sie drehte sich nämlich sofort zu ihrem Typen um und fragt ihn: Ist doch D'Artagnan, oder?
PISA-Test, ick hör dir trapsen.



Auf eine umfassende Kritik verzichte ich ausnahmsweise mal. Im Grunde ist ja alles gesagt worden. Bemerkenswert ist mal wieder der Soundtrack von Boyle. Außer Tarantino gibt es wohl keinen, der populäre Musik so meisterhaft in seinen Score einzubinden versteht. Spielberg & Co. hätten sicherlich auf altbekannte Größen zurück gegriffen und irgendein komisches Hindu-Indu-Gefidel zusammenkleistern lassen. Dennoch schließe ich mich eher den kritischen Stimmen an. Film ist mir zu konventionell, gleichwohl toll gedreht. Muss noch zwischen 7 oder 8 entscheiden.

holzfaeller
10.03.2009 16:50 Uhr / Wertung: 9 - Letzte Änderung: 10.03.2009 um 16:51
Spoiler:
@malleo: Was deinen dritten Kritikpunkt angeht, finde ich, dass die Reaktion Jamals den Gewinn wettmacht. Dadurch, dass er völlig unbeeindruckt davon ist, dass er gewinnt, zeigt er, dass das Geld nie im Vordergrund stand. Gleiches erzielt die Schlussszene am Bahnhof, das Warten auf Latika. Es sind keine Anzeichen zu sehen, dass er in die Riege der Neureichen einsteigt und versnobbt würde. Statt dessen konzentriert er sich weiterhin auf sein ursprüngliches Ziel. Ich würde nicht sagen, dass der Film durch die richtige Antwort etwas einbüßt. Ich hab es ihm gegönnt.
Spreewurm
10.03.2009 01:34 Uhr / Wertung: 9 - Letzte Änderung: 10.03.2009 um 01:37
Spoiler:

Eine Frage, hab ich da kurz nicht aufgepasst, oder stimmt das, dass gar nicht gezeigt oder erklärt wird, wie Jamal nun in die Show gekommen ist überhaupt?

Das komische Getanze ist viell. Indien- und auch USA-typisch, des hätten sie sich aber wirklich mal sparen können, weil es nun mal kein typischer Bollywood-Streifen ist, deshalb gab es von mir eine Abwertung von 10 auf 9 Punkte.Echt schade, die Oscars hat er sich trotzdem verdient.

Spoilerende.

malleo
08.03.2009 20:26 Uhr / Wertung: 9
Nochmal Spoiler
Die Frage am Anfang war doch, wie Jamal es gemacht hat bis zur letzten Frage in dem Quiz zu kommen. Auf den Postern hingegen wird danach gefragt, was es braucht um eine verlorene Liebe wiederzufinden. Die Antwort ist natürlich in beiden Fällen die gleiche: Schicksal. Im Film wird aber klar, dass wir unser Schicksal auch selber beeinflussen können und das wiederum bringt doch auch ein Stück Verantwortung mit sich. Desahlb hätte ich es wichtig gefunden, dass der Tod Salims nicht so unter den Teppich gekehrt wird.
Was das Geld anbelangt: Es war vielleicht Jamals Schicksal das Geld zu gewinnen, aber das ausschlaggebende Schicksal für ihn war es doch Latika wiederzufinden. Dieser Aspekt verliert sich aber ein bisschen in den gewonnen Millionen. Die Kernaussage des Films kann ja schließlich nicht sein: Zieht los und scheffelt Millionen, das ist euer Schicksal. Allerdings finde ich es filmisch auch schön umgesetzt, wie sich das Geld/Glück quasi von Salim auf Jamal überträgt, von daher hat die Stelle natürlich auch ein gewisses Etwas...
KeyzerSoze
08.03.2009 19:15 Uhr / Wertung: 10
Aber gerade das ist doch die Kernaussage des Filmes ... die Frage wird ganz am Anfang gestellt und am Ende beantwortet.
malleo
08.03.2009 18:02 Uhr / Wertung: 9
Ich kann mich Caenalors Kritikpunkten weitgehend anschließen, allerdings finde ich Kameraarbeit und Sound durchweg großartig. Den größten Schwachpunkt im Film sehe ich in dem ungewöhnlichen Aufhänger der Story. Innovativ mag er sein, aber das macht ihn noch nicht gleich zu einem Höhepunkt cineastischen Schaffens.

Spoiler ab hier!
Am störendsten empfand ich, dass die Fragen so gestellt wurden, dass Jamals seine Lebensgeschichte chronologisch erzählen konnte. Eine nicht-lineare Erzählstruktur hätte die Story zwar komplexer gestaltet (sehe ich eigentlich nicht als Nachteil), aber auch deutlich interessanter und vielleicht sogar einen neuen Meilenstein in Sachen Erzählkunst setzen können.
Dem heiß diskutierten Bollywood-Ende stehe ich auch etwas kritisch gegenüber. Einerseits ist es eine wunderbare Persiflage auf den indischen Bollywood-Schnulz, andererseits wirkt es sehr destruktiv auf die Atmosphäre des bitter-süßen Endes.
Und damit wäre ich auch schon beim dritten großen Kritikpunkt: dem Ausgang des Films. Ich hätte mir schon irgendwie gewünscht, dass Jamal die letzte Frage falsch beantwortet, schließlich hatte er Latika wiedergefunden und das war für ihn ja (hoffentlich) das wichtigste. Außerdem fangen alle an rumzuhopsen bevor er sich Gedanken darüber machen kann, was wohl mit seinem Bruder passiert sein mag. Natürlich konnte Jamal seinen Bruder nicht besonders gut leiden, aber er war einer von zwei Personen, die ihn sein ganzes Leben lang begleitet hatten und mit dem er einiges durchzustehen hatte. Da wäre doch durchaus ein wenig Nachdenklichkeit angebracht. Zudem vermittelt das Ende ein wenig das Gefühl von Friede-Freude-Eierkuchen und verfehlt damit, wie ich finde, eine wichtige Kernaussage, schließlich sind die Slums ja ebensowenig verschwunden wie die 6-jährigen Jamals, die dort wohnen.
Was die Bezeichnung "feel-good-movie" angeht, die empfinde ich aus bereist erwähnten Gründen schon fast als Beleidigung. Hoffnung und Liebe sind zwar "mächtige Verbündete", aber sie sollten einen beim Anblick der "dunklen Seite" nicht erblinden lassen.

Insgesamt muss ich den Film aber doch eher loben (vor allem Kamera und Sound) und werte ihn deshalb als ein kleines Meisterwerk mit Abstrichen, von daher "nur" 9/10.
Caenalor
07.03.2009 18:16 Uhr / Wertung: 8
Ich habe mir alle Mühe gegeben, keine übertriebene Erwartungshaltung aufzubauen, dennoch kommt Slumdog für mich nicht über das "ziemlich gut, aber nicht mehr" hinaus. Die Rahmenhandlung ist nett innovativ, der Hauptcharakter gut gezeichnet, der Schauplatz gut eingefangen, der Unterhaltungswert stets hoch. Die Mischung aus Humor und Romantik einerseits und Grausamkeit und Realismus andererseits stimmt, auch wenn sie manchmal etwas in Richtung Verharmlosung der Slumwelt zu kippen droht.
Wenn man dann die Auszeichnungen durchgeht, ist aber auch viel ernüchterndes festzustellen. Das Drehbuch glänzt zwar mit der frischen Idee, bietet aber abseits der Hauptfigur nur blasse Schablonen auf, insbesondere bei Latika stört dies. Regie, Schnitt und Kamera sind stellenweise grandios, manchmal aber auch zu gewollt modern. Ton und Musik sind gut, aber absolut nichts außergewöhnliches. Somit für mich auch letztlich kein Film des Jahres, da gab es weit stärkere Konkurrenten. Als ein richtig guter und unterhaltender Film mit spannendem Thema wird Slumdog mir aber durchaus in Erinnerung bleiben, 8 Punkte.
Tar Zahn
06.03.2009 16:20 Uhr - Letzte Änderung: 06.03.2009 um 16:26
Bis kurz vor Ende des Films dachte ich mir noch: Jo, der kriegt gute 9 Punkte. Als dann der Abspann kam war ich mir sicher: Okay, damit hat er sich die 10 verdient!
Also für mich war das absolut passend und passt auch hervorragend in mein Bild von Indien und Filmen aus Indien. Ich mag Indien aber auch und auch Bollywood-Filme :-)
Der Abspann eines Films gehört natürlich genauso zum Film wie alles andere auch! Da ists absolut gerechtfertigt, den auch mit in die Wertung miteinzubeziehen. Gerade die Musik im Abspann beeinflusst sehr stark das Gefühl mit dem einen der Film zurück lässt. Und gerade bei Slumdog Millionaire wird das auch ausgenutzt. Find ich gut so!
Wer natürlich schon beim ersten Anzeichen eines Abspanns aufspringt um dann minutenlang Jacke-Anziehend den anderen Leuten im Blickfeld zu stehen, kriegt davon weniger mit...
KeyzerSoze
06.03.2009 15:50 Uhr / Wertung: 10
Spoiler im Kommentar unter mir...
Narcotic
06.03.2009 15:50 Uhr / Wertung: 8
Finde ICH nicht. ;-)
Meiner Meinung nach passt die Musikrichtung einfach nicht zum restlichen Film, das war mir einfach zu "laut", leisere und besinnlichere Töne hätten in meinen Augen (bzw Ohren) besser mit dem Rest harmoniert. Vielleicht liegt mein Eindruck auch nur daran, dass ich mit Bollywood-Produktionen im Allgemeinen nicht viel anfangen kann und bei Slumdog Millionaire im Grunde nur der Abspann typisch Bollywood war.
Aber lassen wir das, ich will diesen guten Film ja nicht kaputtdiskutieren..
TheRinglord1892
06.03.2009 15:35 Uhr / Wertung: 10
Naja aber bedenkt man wie der Film ausgeht, ist der Abspann doch nun wirklich mehr als passend.
Narcotic
06.03.2009 15:31 Uhr / Wertung: 8 - Letzte Änderung: 06.03.2009 um 15:33
Also ich seh den Film eindeutig, als Drama/Romance mit ein kleines bisschen Comedy. Bei einem Film, in dem Mütter totgeprügelt und Kinder verstümmelt werden, kann man sicher nicht von einem Feel-Good-Movie sprechen.
edit: imdb nennt ja auch als Genre :Crime | Drama | Romance. Diesem Standpunkt würde ich mich definitiv anschließen.
KeyzerSoze
06.03.2009 15:28 Uhr / Wertung: 10
Aber Slumdog wird doch überalls als Romance / Feel-Good-Movie deklariert und nicht als Drama ... von daher ... ;)
Narcotic
06.03.2009 15:26 Uhr / Wertung: 8 - Letzte Änderung: 06.03.2009 um 15:29
Ich fühl mich einfach mal angesprochen:
Natürlich gehört der Abspann auch zum Film (auch wenn er natürlich nicht so viel Gewicht haben sollte, um auf einer Skala von 0 bis 10 einen ganzen Punkte auszumachen).
Und gerade wenn man sich im Kino ein Drama anschaut, ist der Abspann doch der Zeitpunkt, zu dem man den ganzen Film auf sich wirken lässt, und da ist dieses fröhliche Rumgehopse einfach nur störend und befremdlich. Hier wäre weniger (weiße Namen auf schwarzem Grund) wirklich mehr gewesen.
Forceflow
06.03.2009 07:45 Uhr / Wertung: 9
Ich muss sagen ich war doch sehr begeistert von dem Film. An sich wurde hier das meiste auch schon gesagt, von daher will ich das nicht alles noch mal wiederholen. Besonders gut fand ich den Teil mit den ganz Kleinen.
Allerdings hab ich noch ne Frage, warum in aller Welt werten Leute den Film wegen dem Abspann runter? Das war der Abspann, der hatte nichts mehr mit dem Film an sich zu tun. Ich fand das war einfach noch eine nette Hommage an den indischen Film, aber sonst nichts. Klar muss das einem nicht gefallen, aber besser als ein plattes 'wir-lassen-einfach-alle-namen-vorbeirollen' war es doch allemal...
Narcotic
05.03.2009 14:35 Uhr / Wertung: 8 - Letzte Änderung: 05.03.2009 um 14:38
Sicher muss man bedenken, dass in Indien anderes Wissen Allgemeinbildung ist als bei uns. Aber wenn sie das Buch sogar schon in der Schule (oder was das war) "lesen", dann ist der Schwierigkeitsgrad wohl nicht hoch genug (v.a. mit den vorherigen Fragen verglichen, die mir teilweise deutlich schwerer erschienen). Zudem waren die Antwortmöglichkeiten ziemlich komisch.
SPOILER: Viel mehr hat mich eigentlich auch gestört, dass er einfach ins Blaue reinrät und natürlich recht hat, er hätte einfach gehen sollen, nachdem er mit Latika telefoniert hat.
edit: Was ich bemängle, sind sicher alles keine großen Kritikpunkte, aber wenn der Film schon einen Drehbuchoscar bekommt, erwarte ich mir das ganze eben noch ein bisschen stimmiger.
Horatio
05.03.2009 13:27 Uhr / Wertung: 10
Was die Schwierigkeit der lezten Frage angeht, so muss man bedenken, dass der Film in Indien spielt. Wenn man zum Beispiel bedenkt, dass in Singapur die Millionenfrage einmal lautete "In welcher Stadt steht Big Ben?" und das ist keine Fiktion...
Narcotic
05.03.2009 01:51 Uhr / Wertung: 8 - Letzte Änderung: 05.03.2009 um 01:58
Der Abspann hat mich auch irritiert, fand ich sehr unpassend. Ansonsten ist nur zu bemängeln, dass die Handlung (insbesondere die Quizfragen) etwas zu konstruiert wirkt und der Schwierigkeitsgrad der letzten Frage nicht der Gewinnstufe angemessen ist. Davon abgesehen aber ein toller Film, bei dem v.a. die Erzählweise anhand der Fernseh-Show begeistert.
DasChriss
05.03.2009 00:45 Uhr
Wirklich toller film. Hätte 10 Punkte gekriegt wenn zum schluss ned das typische Bollywood gesinge gewesen wäre: 9 Punkte
Prädikat: sehr empfehlenswert
TheRinglord1892
03.03.2009 10:29 Uhr / Wertung: 10
Was für eine Überraschung! Slumdog Millionaire konnte unseren Alleskenner Nabboo Pilot 111 leider nicht überzeugen. Was gibt er? Genau, die Lieblingswertung: 4 Punkte.
Ich plädiere weiterhin für Rausschmiss.
Kloina1893
03.03.2009 00:40 Uhr
Nachdem ich letzten Sonntag die Oscarverleihung gesehen habe, hatte ich riesengroße Erwartungen an diesen Film. Und ich hatte die Befürchtung, dass er meine Erwartungen niemals erfüllen könnte. Doch dann sitze ich in der Sneak und bin einfach nur begeistert. Der Film unterhält, schockt (wie die Kinder ohne Eltern auskommen müssen und sich durchschlagen) und zaubert einem dass ein oder andere Mal ein Lächeln aufs Gesicht. Danny Boyle hat hier mit seinem "Slumdog Milloinar"-Team ein regelrechtes Meisterwerk geschaffen, welches jeden einzelnen seiner 8 Oscars voll und ganz verdient hat.
Auf jeden Fall der beste Film, den ich dieses Jahr im Kino gesehen habe und ich bezweifle, dass in der nächsten Zeit ein Film läuft, der besser ist.
KeyzerSoze
20.02.2009 09:54 Uhr / Wertung: 10
Da ich ihn nun auch in deutscher Sprache in der Sneak gesehen habe wollte ich nurmal wieder auf die typische Ignoranz deutscher Synchronisation hinweisen. Während in der OV noch Sprachenvielfalt groß geschrieben wurde und man inszenatorisch noch mit stilisierten Untertiteln beglückt wurde hat man sich in Deutschland dafür entschieden einfach alles rücksichtlos in deutscher Sprache drüber zu synchronisieren.
Horatio
19.02.2009 16:53 Uhr / Wertung: 10
Slumdog Millionaire - Wenn man sich das Oscarduell anschaut, dann sollte einem die Entscheidung nicht leicht fallen. Merkwürdigerweise bringt genau Slumdog Millionaire die magischen Momente eines Märchens, welches Der seltsame Fall des Benjamin Button vermissen läßt. Beide Filme greifen eine fantasievolle Idee auf und erzählen ihre Geschichte in wundervollen Bildern. Bei David Finchers Werk fragt man sich mit der Zeit jedoch, warum der Fall oder besser das Leben des Benjamin Button seltsam gewesen sein sollen, wo doch die Besonderheit des Charakters mit der Lebensgeschichte und den folgenden Ereignissen kaum etwas zu tun hat.
Danny Boyle schaft in seinem Werk genau diese märchenhaften Twists und Feinheiten, welche den Film auf die Big Fish Ebene hiefen. Von Frage zu Frage eine passende und außergewöhnliche Geschichte aus Jamals Leben bis hin zu einem der meist bewegenden und mitreißenden Enden der letztjährigen Kinogeschichte, so ,dass der Film einen einfach nicht los läßt. Die Szenerie Indiens hebt den Film nochmals hervor, genau wie das Auslassen amerikanischer Leinwandstars. Man glaubt diese Geschichte einfach zu gerne dass es sich wirklich ereignet haben könnte, und wenn am Ende die Lösung der am Anfang gestellten Frage gezeigt wurde, wie Jamal es geschaft hat das Geld zu gewinnen, dann wird man sich selbst dabei beobachten, wie man zufrieden nickt. Genauso war es! Ein absolut runder und stimmiger Film.
Jetzt muss er nur noch wirklich die Oscars abräumen!
Fazit: Nach Darjeling Limited bringt Danny Boyle den nächsten Film, der sich Indien ans Herz nimmt und dem Publikum zeigt, dass es mehr als tanzen und singen kann. Absolut zu empfehlen! 10 Punkte!
holzfaeller
18.02.2009 23:17 Uhr / Wertung: 9 - Letzte Änderung: 18.02.2009 um 23:17
Das gleiche Problem wie immer: Dank der viel zu hohen Erwartungen etwas enttäuschend. Super Schnitt, ohne Frage; Kameraführung, Klasse. Aber die ersten 45min hab ich noch als Unbeteiligter zugesehen, erst dann wird man mit dem Hauptdarsteller warm. Die letzten 20min kommen dank der tollen Musik an das, was ich von einem 10er erwarte heran. Allerdings reichen 20min nicht. Schade ist auch, dass die Spannung bei der letzten Frage etwas abbaut - nachdem eingelogt wurde - da jeder die richtige Antwort kennt.
Keine 10, aber gute 9 Punkte. Aufwertung bei späterer Sichtung nicht ausgeschlossen, besonders, wenn ich mal in passenderer Stimmung bin.
Master Thomers
10.02.2009 16:16 Uhr / Wertung: 9
So ganz umgehauen hat mich Slumdog Millionaire nicht, zwar handelt es sich um ein großartiges Feel-Good-Movie, doch leider erzählt sich die Geschichte durch seine (anfangs) drei Erzählstränge etwas zäh. Schauspielerisch und Regietechnisch fraglos top, doch besonders Erzählstil und Soundtrack wollten nicht ganz meinen Geschmack treffen.
Trotzdem sprangen noch 8 Pünktchen raus.
ferhall
09.02.2009 00:09 Uhr
Und die Erfolgsserie geht weiter: Jetzt hat Slumdog Millionaire auch noch 7 BAFTAs (von 11 Nominierungen) abgeräumt, u.A. für den besten Film, beste Regie und bestes Drehbuch. Bei diesem Trend dürften in zwei Wochen noch einige weitere Trophäen dazukommen!
KeyzerSoze
08.02.2009 14:10 Uhr / Wertung: 10
Und wir haben eine neue Nummer 1 ... nicht zu unrecht! :D
Colonel
07.02.2009 12:19 Uhr / Wertung: 10 - Letzte Änderung: 07.02.2009 um 12:31
Hätte es der "Slumdog Millionaire" wirklich verdient den Oscar 2009 zu gewinnen?! Ich meine mehr als "No Country for Old Men"(2008) mit Sicherheit, aber um wirklich als bester Film zu bestehen, wirkt der Film mir oft zu konstruiert. Daneben sind die Schauspieler zwar authentisch, liefern aber nicht gerade einen guten Job ab. Viel zu häufig wird auf die Tränendrüse gedrückt, was der Film eigentlich nicht nötig hätte. Denn die Geschichte hat auch so schon genug Potenzial, erinnert sie doch oft an den starken "City of God". "Slumdog Millionaire" ist kein schlechter Film, auf keinen Fall, er ist ein außergewöhnlich guter Film, einer der Besten der letzten Zeit,der Grund warum man ins Kino geht, den ich mit 9 Punkten belohne. Aber dieses Jahr gehört der Oscar einem anderen Kinomärchen, nämlich dem seltsamen Fall des Benjamin Button, der insgesamt Runder ist, hervorragende Schauspieler besitzt und ebenso ans Herz geht. Trotzdem sollte man "Slumdog Millionaire" 2009, im Jahr des ersten schwarzen US Präsidenten nicht abschreiben. Alles ist möglich und so kann es durchaus sein, das dieses Jahr ein Film aus einer anderen Kultur das Rennen um die begehrteste Filmtrophäe des Planeten macht.
Spreewurm
30.01.2009 13:55 Uhr / Wertung: 9
Der Scoremaster hat auch zu "Der seltsame Fall des Benjamin Button" einen Kommentar abgegeben.
micha
25.01.2009 21:53 Uhr
man kann dem film wirklich nichts vorwerfen.
die story: ok, konsturiert, rahmenhandlung mit den fragen passt immer perfekt zu den Rückblenden. --> stilmittel.
das klischeehafte: ok, etwas viel nur-slums-und-superreich, aber entspricht halt zu grossen teilen doch der realität.
happy end und abspann: zitat von indischen bollywood filmen. --> also auch entschuldigt.

10 punkte gibts trotzdem nicht. aber für 9 reichts!
SoLaR1z
22.01.2009 19:57 Uhr
lol wonderwalt.
Auf den Film freue ich mich schon sehr
auch hab mal beschreibung durchgelesen und klingt doch recht intresant. Zudem hat er ja auch gut abgeräumt bei Den Emmys oder was des war :-)
keezy
21.01.2009 02:05 Uhr
Sehr sehr großes Kino. Hab ihn gerade in Englisch gesehen. Er ist sehr bewegend und nimmt einen voll mit. Und es passt einfach alles zusammen. Schauspieler, Soundtrack, Story, Kulisse. 11 Punkte :)
KeyzerSoze
12.01.2009 09:13 Uhr / Wertung: 10
Strike ... endlich gewinnt mal ein Film der es verdient ... Oscars here we go :D
wonderwalt
03.01.2009 09:50 Uhr / Wertung: 8
Fans auf Score11 sind gleichermaßen geschockt und überwältigt. Der Scoremaster zurück auf seiner eigenen Seite? Den letzten Kommentar gab er ab, da war Clinton noch US-Präsident. Scoremaster, ein Mann, der es mittlerweile gewohnt ist, für das Abgeben von Meinungen fürstlich entlohnt zu werden, fühlte sich zuletzt sichtlich unwohl in den Niederungen einer Fan-Community.
Böse Stimmen behaupten, dies sei gar kein Kommentar vom echten Scoremaster. Es wird gemunkelt, ein Terminator habe sich in den Account gehackt und ein Fake-Posting abgegeben.
Aber CSI-Score11 ist noch am abenteuerlichen Fall dran.
ScoreMaster
03.01.2009 03:00 Uhr
Es hat wohl diesen Film gebraucht, um mich auf Score11 zurückzubringen. Danke Danny Boyle! Für mich ist er jetzt schon eines der Highlights von 2009. Boyle gelingt irgendwie das Unmöglich. So bewegend wie Slumdog Millionaire hätte ich mir Australia gewünscht - Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal 10 Punkte vergeben habe.
janssen
29.12.2008 06:48 Uhr / Wertung: 9
trotz italienischer sprache (kann man sich hier nich aussuchen) ein über die gesammte zeit packender film mit bleibenden photographischen eindrücken. absolut zu empfehlen.
sammy
26.12.2008 00:13 Uhr
Wow, toller Kommentar, der sehr neugierig macht.
Und 2 mal die 10. Ist in den Movie Manager aufgenommen. Leider noch 3,5 Monate warten.
KeyzerSoze
24.12.2008 22:40 Uhr / Wertung: 10
Ein Film über die indische Version von Wer wird Millionär? ... gut ... von Danny Boyle inszeniert ... das ist immer schon ein Grund sich einen Film anzusehen, doch die Tatsache, dass er fast jeden Oscarprecursor als bester Film vor namhaften Favoriten wie Dark Knight oder Benjamin Button abgeräumt hat und er es innerhalb kürzester Zeit in die Top 250 in die IMDB geschaft hat ... das macht doch neugierig. Und was ich da zwei Stunden sehen durfte ist Kinomagie pur. Die Geschichte dreht sich um einen Jungen aus den Slums, der sich bis zur letzten Frage hochgekämpft hat ... hier wird von den Behöreden natürlich von Betrug ausgegangen (schließlich kann doch ein Ghettokind ohne jegliche Schulbildung so viel wissen) und der gute Junge wird erstmal aufs übelste verhört ... und so nach und nach bekommt der Zuschauer die Geschichte dieses jungen Mannes zu hören, dessen ereignisreiches Leben in der Kindheit ihn dazu verholfen hat sich mit den gestellen Fragen auseinander zu sezten. Obwohl das Szenario oftmals an City of God erinnert und wohl auch am ehesten mit diesem zu vergleichen ist, geht Danny Boyle mit seinem Film andere Wege und inszenierte ein kleines Gangsterepos, das jedoch auch so romantisch und verspielt inszeniert wurde, dass an manchen Stellen wahre Kinomagie versprüht wird. Was hatte ich eine Gänsehaupt bei der finale Frage... was für ein magisches Ende ... was für ein Film ... hier gibt es eigentlich nur eine Sache auszusetzen und zwar dass der Film nicht komplett auf Hindi gedreht wurde und Boyle aus kommerziellen Gründen den Film auf Englisch drehen musste, was sich bei einigen Darstellern in der Aussprache doch etwas bemerkbar macht. Aber nichts desto trotz vermittelt dies, vielleicht auch weil der Film größtenteils mit Laiendarsteller in Szene gesetzt wurde, dem Film ein hohes Maß an Realismus, so dass man auch diesen einzigen Kritikpunkt im Keim ersticken kann. Danny Boyle ist hier wirklich Großes gelungen und weil es nur ganz wenige Filme gibt, die eine solche Kinomagie ausstrahlen wie Slumdog Millionaire komme ich auch nicht umher dem Film die Höchstpunktzahl zu geben. Eine absolute und uneingeschränkte Empfehlung!

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