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Revolutionary Road (US 2008)

Zeiten des Aufruhrs (DE 2009)


Genre      Drama / Romance
Regie    Sam Mendes ... 
Buch    Justin Haythe ... Drehbuch
Richard Yates ... Buch
Darsteller    Leonardo DiCaprio ... Frank Wheeler
Kate Winslet ... April Wheeler
Kathy Bates ... Mrs. Helen Givings
David Harbour ... Shep Campbell
[noch 5 weitere Einträge]
 
Agent Maddin
 
Wertungen187
Durchschnitt
7.60 
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DVD-Erscheinungstermin:
04.06.2009

Start in den deutschen Kinos:
15.01.2009



15 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Dr. Zoidberg
01.02.2010 00:20 Uhr / Wertung: 9 - Letzte Änderung: 01.02.2010 um 00:22
wonderwalt hat da schon Recht. Wenn ich Filme wie diesen hier sehe, ist es mir einfach absolut unverständlich wie im Gegensatz dazu Filme wie Avatar im Moment immer noch als "Bester Film" gelten, was den Wertungsschnitt angeht (auch wenn er mittlerweile wieder gleichauf ist mit Gran Torino, der den Titel um einiges eher verdient hat).

Filme wie Revolutionary Road schaffen einfach auch eines, was Avatar nicht mal ansatzweise schafft: Sie wecken Emotionen, sie regen zum Nachdenken an.

Vor allem aber regt mich einfach im Vergleich die absolute Klischeehaftigkeit in allen Belangen von Avatar auf.
wonderwalt
31.01.2010 10:10 Uhr / Wertung: 9 - Letzte Änderung: 31.01.2010 um 10:11
@thomasf80: Du hast natürlich damit recht, daß es unterschiedliche Filme sind. Dennoch, wenn einer Wut im Bauch hat, weil er der Meinung ist, daß die Qualitäten des einen Films in Vergessenheit geraten und einer anderer stattdessen Meriten einheimst, die - seiner Meinung nach - weniger begründet sind, dann darf man schon mal schimpfen.
thomasf80
30.01.2010 23:27 Uhr
@Dr.Zoidberg: wie kannst du diesen Film nur mit Avatar vergleichen? Das sind zwei Filme wie sie verschiedener nicht sein können.
Dr. Zoidberg
30.01.2010 22:45 Uhr / Wertung: 9
Auch nach der Zweitsichtung immer noch ein erstklassiger Film, der die 10 Punkte mehr als verdient hat. Avatar isn Scheiss dagegen...
Inyrie
21.05.2009 20:32 Uhr / Wertung: 10
Ah! Verstehe! Ganz ohne blaues Licht! :D

War schon enttäuscht, weils die DVD noch nicht zu kaufen gibt...
TheRinglord1892
21.05.2009 17:29 Uhr / Wertung: 6
... das liegt daran dass hier in letzter Zeit des öfteren Verleihtermine eingetragen werden. Ich finds auch besser wenn wir "DVD erhältlich ab..." als Verkaufstermin interpretieren...
Inyrie
21.05.2009 16:26 Uhr / Wertung: 10
... ist laut Amazon erst ab 04.06.2009 erhältlich
Inyrie
01.02.2009 00:19 Uhr / Wertung: 10
@Colonel: Das liegt daran, dass die Beziehung der Beiden mit Emotionen eigentlich nicht viel zu tun hat. Was im Film eher angedeutet wird, ist im Buch viel deutlicher dargestellt, nämlich dass April aka Kate Winslet Frank Wheeler nie wirklich liebt bzw. geliebt hat...

Und wie man davon reden kann, dass der Beziehung zwischen den beiden die Höhepunkte fehlen, wenn sie sich anschreien, ist mir ein Rätsel.

Ferner gibt es auch nur zwei Kinder, die hervorragend in Szene gesetzt wurden (nämlich kaum). Die ganze Dramatik spielt sich über die Köpfe der Kinder hinweg ab, was hervorragend unterstreicht wie unwillkommen sie eigentlich im Leben der Wheelers sind. Sie sind mehr belangloses Beiwerk als dass sie irgendeinen Einfluß auf die Beziehung ihrer Eltern hätten.

Bemerkenswert finde ich auch, wieviel der Film durch bloße Mimik getragen wird, es gibt Szenen wo die eigentliche Kommunikation durch bloße Blicke stattfindet (krassestes Beispiel die Szene am Frühstückstisch gegen Ende). Vielleicht sind die Zwischentöne des Films an dir vorbeigegangen? :)

In einem muss ich dir aber Recht geben - der deutsche Titel ist ein wenig unpassend gewählt ^^
Colonel
31.01.2009 13:48 Uhr / Wertung: 6
Ein zähes Stück Film. Ich hab jetzt ein paar Tage abgewartet, um den Film nochmal ein bisschen nachwirken zu lassen. Klar, im Großen und Ganzen ein Thema das bewegt. Trotzdem ist "Revolutionary Road" das, was ich mir unter dem schrecklichen deutschen Titel vorgestellt habe: ein langweiliges Beziehungsepos mit unzähligen Längen. Viel zu oft war mir der Film zu unkonsequent (außer die letzten 15 Minuten, die nochmal ein bisschen aufholen). Die Geschichte zwischen DiCaprio und Winslet plätschert so vor sich hin, ohne jegliche Spannung und Höhepunkte. Mendes schafft es so gut wie nie, den Zuschauer an die Familie zu binden. Man stelle sich mal vor, die drei Kinder dieser Familie bekommt man vielleicht ein einziges mal zu Gesicht, obwohl sie einen guten Teil für die Beziehung der Beiden ausmachen hätten können. Selbst der Start, also wie sich die Beiden kennen lernen, ist in den Sand gesetzt, da ist nichts, keine Magie, keine Emotion. Wenn das schon nicht hinhaut, dann kann man gerade bei so einem Film, wo die Beziehung 2er Charaktere die Basis ist, den Rest doch direkt vergessen. Wäre der Film ohne diese beiden Schauspielgrößen gedreht worden, wäre er sowas von in der Versenkung verschwunden. Um das Buch werde ich jedenfalls einen kilometerweiten Bogen machen. Wenn der Film schon so tranig ist, will ich nicht wissen wie langweilig so ein Buch sein kann.
messina
27.01.2009 17:59 Uhr / Wertung: 9
@ Inyrie - bin ganz Deiner Meinung wegen dem Verstaendniss des Englischen. Direkt davor habe ich Valkyrie geschaut und bin fast vezweifelt. Da spreche und hoere ich den ganzen Tag Englisch, aber Tom Cruise und einige andere verstehe ich immer noch sehr schlecht. Da ist Kate Winslet und auch der Rest des Cast ein echter Ohrenschmauss.
Inyrie
27.01.2009 11:04 Uhr / Wertung: 10
Sehr sehr starker Film! Sehr bewegend, sehr böse und sehr wahr. Lange keinen Film mehr gesehen (wenn überhaupt), der mich zwischendurch so sprachlos gemacht hat.

Schauspielerische Leistung top, vor allem der bereits mehrfach erwähnte Shannon. Die letzte Szene mit ihm war wahrlich das böseste, was ich jemals filmtechnisch vorgesetzt bekommen hab ;-) Astrein gespielt. Grandios!

Einziger Wehrmutstropfen - sowohl Kathy Bates als auch Kate Winslet sind in den 11 Jahren wahnsinnig gealtert. Leo will so gar nicht zu Kate passen optisch (obwohl er real afaik etwas älter ist), allgemein find ich Kate Winslet rein optisch etwas unpassend in der Rolle - wobei das natürlich ihre Andersartigkeit unterstreicht, insofern kein Abzugskriterium für mich ;)

Lese momentan das Buch und hab in etwa das geschafft, was der Film im ersten Viertel verarbeitet (bis zu dem Punkt, wo Leo aka Frank Wheeler das Zaudern anfängt) - und bis dahin fand ich die filmische Umsetzung der Romanvorlage äußerst gelungen: Sehr nah am Text, längere Passagen des Buchs sinnvoll gekürzt, ohne wichtige Details auszulassen.

10/10 Punkten!!! (Selbst der Scoremaster war sehr angetan von dem Streifen *g*)

PS: Selten einen Nicht-Animations-Film gesehen, den man auf Englisch so astrein verstanden hat!!! :)
Tatanka
27.01.2009 10:40 Uhr
Ich hatte mir aufgrund des Trailers und den einhergehenden Lobeshymnen weitaus mehr versprochen, als letztendlich für meinen Geschmack gehalten werden konnte. Klar sind DiCaprio und Winslet glänzend aufgelegt - aber wen soll deren Spiel noch überraschen? Man weiß doch, wie gut die beiden sind. Wirklich ergriffen hat mich die Story zudem auch nicht - sieht man von den letzten 20 Minuten ab. Bis dahin wirkte alles so belanglos. Vielleicht war es gestern nicht mein Tag, denn normalerweise mag ich solche Filme. Aber auch einen Tag nach der Sichtung fühle ich mich rückblickend nur gelangweilt von der Story.
KeyzerSoze
23.01.2009 11:09 Uhr / Wertung: 8 - Letzte Änderung: 23.01.2009 um 11:10
Nicht viel erwartet, weil dies an sich gar nicht unbedingt meine Art Film ist, und dann schnell eines Besseren belehrt worden. Gut, ich hatte bei Winslet und Di Caprio schon Topdarbietungen erwartet und genau das hab ich auch bekommen, aber dass ich den Film an sich selbst so gut finden würde war nicht zu erwarten. Sam Mendes‘ Ehedrama hat zwar das Problem, dass einen beide Parteien ziemlich unsympathisch sind, jedoch geht einem das Geschehen an sich doch sehr nahe, so dass der Film auch inhaltlich überzeugen kann und die Laune des Zuschauers am Ende doch gut runterziehen kann. Optisch gibt’s wenig zu beanstanden, Mendes‘ ruhige Inszenierung weiß zu gefallen und Thomas Newmans Score ist einmal mehr ein Ohrwurm und passt perfekt ins Szenario. Die große Überraschung ist jedoch, dass neben den beiden tollen Hauptdarstellerm Di Caprio und Winslet der von mir immer sehr gern gesehene und vielen noch recht unbekannte Michael Shannon in seiner Nebenrolle locker paroli bieten kann und den beiden in seinen wenigen Szenen sogar die Show stehlen kann. Eine klasse Leistung, die sicher nicht zu unrecht schon mit einer Oscarnominierung honoriert wurde. Revolutionary Road ist sicherlich keine leichte Kost und auch nicht jedermanns Sache, aber Freunden des ruhigen Dramas auf jeden Fall zu empfehlen.
Caenalor
21.01.2009 16:21 Uhr / Wertung: 8 - Letzte Änderung: 21.01.2009 um 16:21
Eine banale Ehekrach-Lebenskrisen-Geschichte, aber beeindruckend umgesetzt. Charaktere und Problematiken sind messerscharf gezeichnet. Die Atmosphäre von Zeit und Ort der Handlung ist überzeugend eingefangen. Vor allem sind es aber natürlich die allerseits gelobten Darsteller, die diesen Film mit ihren so glaubwürdigen wie intensiven Leistungen sehenswert machen. Übrigens ist das ganze kein rein deprimierendes Drama, es ist durchaus eine ordentliche Dosis bissiger Humor dabei.
An Mängeln gibt es nicht viele. Die Rolle der Kinder hätte bedeutender ausfallen können, das Ende etwas ausführlicher sein. Aber die 8 Punkte kostet das nicht.

Nochmal zu den Schauspielern: Winslet hätte den Oscar sicher verdient, DiCaprios prinzipiell auch, ganz so herausragend war das aber nicht, eher einer unter vielen Favoriten. Aber bitte auf keinen Fall vergessen: "Beste Nebenrolle" für Michael Shannons Auftritt als gnadenloser moderner Narr.
Maddin
16.01.2009 01:01 Uhr
Sicherlich kein schlechter Film, hatte mir aber aufgrund des Trailers und der Promo ein bisschen mehr erwartet. Es würde mich aber nicht wundern, wenn Kate Winslet neben dem Golden Globe auch noch den Oscar gewinnen würde, verdient hätte sie ihn allemal...

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