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The Fighter (US 2010)


Genre      Drama
Regie    David O. Russell ... 
Buch    Paul Tamasy ... (Story & Drehbuch)
Eric Johnson ... (Story & Drehbuch)
Keith Dorrington ... (Story)
Scott Silver ... (Drehbuch)
Darsteller    Mark Wahlberg ... 'Irish' Mickey Ward
Christian Bale ... Dick Eklund
[noch 12 weitere Einträge]
 
Agent TheRinglord1892
 
Wertungen267
Durchschnitt
7.59 
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DVD-Erscheinungstermin:
14.10.2011

Start in den deutschen Kinos:
07.04.2011



14 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Horatio
28.02.2012 18:26 Uhr / Wertung: 9 - Letzte Änderung: 28.02.2012 um 18:28
The Fighter - Ohne eine großer Fan des Boxfilmes zu sein, hat The Fighter es geschafft zu überzeugen. Ein großartiger Cast. Eine interessante Geschichte über die beiden Halbbrüder und ein Christian Bale in Oscarperformance lassen keine Wünsche offen. Wer keine Sportfilme mag, der sollte sich David O. Russels Films gönnen, denn selten kann dieses Genre abseits so gut punkten.
Fazit: Wenn Mark Wahlberg und Amy Adams richtig gut aufspielen und Christian Bale seine Rolle förmlich lebt, dann pocht das Schauspielherz ein höchsten Sprüngen!
Horatio
28.02.2012 18:26 Uhr / Wertung: 9 - Letzte Änderung: 28.02.2012 um 18:28
Colonel
02.05.2011 16:51 Uhr / Wertung: 9 - Letzte Änderung: 02.05.2011 um 16:54
Einer meiner heißerwartetsten Filme des Jahres und tatsächlich, "The Fighter" hat eigentlich alles was das Kinogängerherz begehrt. Die emotionale Geschichte um die beien Halbbrüder Dicky Eklund und Micky Ward ist aus dem Leben gegriffen und spannend von David O. Russel in Szene gesetzt. Dabei werden die Figuren wie erwartet fantastisch verkörpert und gespielt von, unter anderem, Melissa Leo, Mark Wahlberg und dem alles überragenden Christian Bale, der mit seinem Spiel des psychotischen Crack Junkies auf ganzer Linie überzeugen kann und schon fast eine gruselige Intensität erzeugt, auch wenn er nur knapp vor dem overacting steht. Wie nah er dem tatsächlichen Charakter mit seiner Interpretation kommt, merkt man tatsächlich, wenn man sich mal durch die tolle Videowelt von Youtube oder ähnlichen Videoplattformen wuselt und Vergleiche zum Original anstellt.
Die Geschichte um die beiden Brüder ist zugegeben durch ihre Boxthematik etwas speziell und vielleicht gerade deshalb nicht für die breite Masse geeignet, ein Vergleich zum legendären "Rocky" ist fast uneisweichlich, unterscheidet man sich grob gesehen nur in ein paar Eckpunkten. Vielleicht ist "The Fighter" durch den Aspekt "wahre Geschichte" noch etwas intensiver geraten als der Oscargewinner von 1977 und auch der Bruderzwist bringt etwas mehr Zug hinein. Aber andererseits ist das Prinzip des Films nichts wirklich Neues und schon oft in anderen Sportlerdramen verarbeitet worden, so dass die Höchstwertung dann doch ausbleibt. Aber letztendlich ist es DAS Sportlerdrama des Jahres und mit Sicherheit einer der besseren Filme der letzten Zeit.
sneak12
30.04.2011 16:36 Uhr / Wertung: 10
Selten hat mich eine schauspielerische Leistung so umgehauen wie die von Christian Bale in "The Fighter". Umso mehr tritt die brilliante Darbietung von Christian Bale zu Tage wenn man diese mit dem Habitus des originalen Dicky (zu sehen auf diversen youtube Videos) vergleicht. Auch sehr hervorzuheben ist die grossartige Performance von Melissa Leo welche die Rolle der Mutter Alice hervorragend ausfüllt und damit den Oscar, wie auch Christian Bale, völlig zu Recht verdient hat. Mark Wahlberg macht seine Sache ebenfalls sehr gut und geht keineswegs neben Christian Bale unter, füllt er doch die Rolle des ruhigen Bruders aus so wie es auch der charakterlichen Konstellation der originalen Ward-Brüder entspricht. "The Fighter" ist mehr Sozialdrama als Boxermovie und aufgrund der herausragenden schauspielerischen Darbietungen einer der ganz großen Filme das Jahres 2011! 10 Punkte
Muddi
16.04.2011 02:09 Uhr / Wertung: 8
Wenn man vorher zufällig ein bißchen Hintergrundwissen über den Werdegang der zwei Halbbrüder mitbekommen hat, ob nun frei- oder unfreiwillig, läßt das Finale ein wenig an Spannung vermissen. Nichtsdestotrotz bleibt vorher ein richtig guter Streifen übrig, der von der Machart her ein bißchen an eine Mischung aus The Wrestler und Raging Bull erinnnert. Ob er nun Längen hat, kann ich nicht beurteilen, da ich persönlich keine finden konnte, auf jeden Fall aber ist The Fighter ein mehr als sehenswertes Geschwisterdrama, das (wie vorher schon gesagt wurde) von seinen bis in die Nebenrollen wirklich gut besetzten Darstellern lebt, die entsprechend gut in Szene gesetzt wurden.
mountie
12.04.2011 00:15 Uhr
Ein Film der vor allem durch Elemente punkten konnte, die mit dem Boxen eigentlich gar nix zu tun hatten: The Fighter glänzt im Bezug auf amerikanische Kleinstadt-Familienverhältnisse; Darstellung eines Leben, das durch Drogensucht, aus den Fugen springt; und mit einer brillanten Cast-Leistung, angeführt vom eigentlichen Hauptdarsteller Christian Bale.
Kritik bringe ich aber trotzdem an der etwas behäbigen Erzählweise an, die zwar nicht langweilig daherkommt, aber den Zuschauer nur selten so mitreißt wie im Finale. Davor plätschert der Film zwar auf hohem Niveau, aber eben auch ohne große dramatische Spitzen.
The Fighter empfehle ich denjenigen Kinogängern, die mehr zwischenmenschliche Dramen sehen wollen, gepaart mit sportlichen Underdog-Filmen. Sehenswert ist er nämlich aber auf jeden Fall...
Heroes81
11.04.2011 12:58 Uhr
Da geb ich Filmpalast Fan absolut recht. Wenn man den Bruderkonflikt mal alleine nur sieht, ist "Brothers" wirklich intensiver und besser dargestellt. Hier kommt es nicht ganz so rüber, warum Wahlberg so sehr an Bale hängt. Irgendwie hat man als Zuschauer das Gefühl die Bindung wäre nicht ganz plausibel dargestellt.
Als Boxfilm ansich ist er guter Durchschnitt. Da gibt es aber auch wesentlich bessere Filme - wie Million Dollar Baby. Selbst Ali ist ein Tick besser, wenngleich dieser sehr langatmig ist.
Trotzdem kann man sich den Film anschauen und wird gut unterhalten. Die wenigen "Witze" zwischendrin lockern ein wenig auf und retten den Film - meines Erachtens.
Die Kämpfe dagegen sind gut inszeniert. Leider nur zu wenig - für einen Film der vom Boxen handelt, hatte ich persönlich einfach nur ein wenig mehr erwartet.
Trotz allem: richtige Besetzung, gute Leistung!
Filmpalast Fan
04.04.2011 23:30 Uhr / Wertung: 7 - Letzte Änderung: 04.04.2011 um 23:30
The Fighter ist typisches Schauspielerkino. Der Cast kann vollends überzeugen - allen voran natürlich Bale und Wahlberg. Dennoch war es für mich nicht der ganz große Film. Sicherlich mag das zum einen an der Box-Thematik liegen, die - für mich persönlich gesprochen - zunächst nicht gerade den spannensten Rahmen darstellt, zum andern aber auch an einer nur blass vorhandenen Storyline. Zwar zeigt der Film einen biographischen Lebensausschnitt, aber dieser ist mir persönlich in seiner zeitlichen Ausgestaltung zu vage formuliert. So lebt der Film dank guter Schauspielerleistung letztlich in den einzelnen (Kampf-)Szenen, während er als Ganzes nicht wirklich griffig erscheint.

Fazit: Gut gespielter Film über einer Bruder-Konflikt, dessen Setting ihn aber wohl nur für Boxfreunde in die ganz guten Wertungsregionen befördern wird.

btw: Den Bruder-Konflikt habe ich dieses Jahr mit dem Film "Brothers" und seinem fast noch besserem Cast bereits wesentlich intensiver erlebt.
Der_Richter
29.03.2011 22:47 Uhr / Wertung: 10
Lief gerade in der Sneak. Bei diesem Film stimmt einfach alles, die Schauspielerischen Leistungen waren alle überragend. Besonders hervorzuheben ist hier die Leistung Christian Bales.

Da ich mich lange nicht mehr so gut unterhalten gefühlt habe (und das trotz der Boxthematik - ich mag Boxen nicht...) und hier einfach alles stimmte, muss ich hier 10 Punkte geben.
KeyzerSoze
09.01.2011 12:49 Uhr / Wertung: 8
Schon in der ersten Szene dürfte klar seine: And the Oscar for best supporting Actor goes to Christian Bale. The Fighter könnte man problemlos als eine Neuauflage von Rocky interpretieren, in der es nur nicht immer ganz so ernst zur Sache geht wie in Stallones Oscargewinner. Auch hier steht nicht das Boxen, sondern das Familiendrama im Vordergrund, jedoch mit eingestreuten kleinen humorvollen Elementen. Dieses ist über weite Strecken sehr gut ausgearbeitet, umschifft die gängigen Klischees, lebt aber vor allen Dingen von seiner ausgezeichneten Darstellerriege. Mark Wahlberg tut einem da fast etwas leid, liefert er doch eine richtige gute Darbietung in der Hauptrolle ab, muss er aber dennoch hinter seinem Nebencast zurückstecken. Neben dem in diesem Film alles überragenden Christian Bale in seiner (wie ich finde) bislang besten Performance, gefallen vor allen Dingen die weiblichen Nebenrollen um Melissa Leo und Amy Adams. Gerade Letztgenannte beweist einmal mehr dass sie wohl zu den besten weiblichen Darstellerinnen ihres Alters gehört und ist fast schon die Seele des Filmes. Wäre an sich also ein sehr gutes Familiendrama im Sportmilieu ... gäbe es nicht die Kämpfe. Wer meint dass in Rocky II das Boxen unrealistischen und übertrieben wären, der kann bei The Fighter nur seine Hände über den Kopf zusammenschlagen. Und irgendwie vermiest das auch den Gesamteindruck des Filmes wenn der Film nur um ein emotionales Finale zu kreieren plötzlich jeglichen Realismus ablegt und wie ein 08/15-Actionmovie daher kommt. So sind es dann doch nur hauchdünne 8 Punkte, die jedoch fast einzig und alleine einem der besten Ensembles der letzten Jahre zu verdanken ist.
saint
28.12.2010 04:32 Uhr
Dachte zuerst auch, jetzt kommt wieder mal ein Rocky abklatsch... aber weit gefehlt... Hervorragende Darsteller... besonders Christian Bale ist der Hammer. Wahre Geschichte. Leider waren die Boxkämpfe mir persönlich nicht intensiv genug, hat man schon besser gesehen. Empfehlen kann ich ihn trotzdem.
Maddin
19.09.2010 13:47 Uhr
Mein Kommentar bezog sich natürlich auf Darren Aronofsky, der ursprünglich als Regisseur vorgesehen war.
Dr. Zoidberg
19.09.2010 12:52 Uhr
Erinnert ein wenig an Rocky, sieht aber eigentlich ganz gut aus. Hier der Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=Bg4vkmuINrY&feature=player_embedded
Maddin
10.09.2008 02:30 Uhr
Mit Pi und The Fountain konnte ich nicht so viel anfangen, dafür war Requiem for a Dream um so besser, ein Spitzenfilm. Und The Wrestler ist bei den Kritikern bisher auch sehr gut weggekommen. Freue mich auf jeden Fall, nicht nur wegen des Casts.

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