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In Bruges (UK 2008)

Brügge sehen... und sterben? (DE 2008)


Genre      Comedy / Drama
Regie    Martin McDonagh ... 
Buch    Martin McDonagh ... 
Produktion    Graham Broadbent ... 
Peter Czernin ... 
Darsteller    Colin Farrell ... Ray
Brendan Gleeson ... Ken
Ralph Fiennes ... Harry Waters
[noch 13 weitere Einträge]
 
Agent TheRinglord1892
 
Wertungen906
Durchschnitt
7.78 
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DVD-Erscheinungstermin:
08.07.2011

Start in den deutschen Kinos:
15.05.2008



21 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

ayla
26.07.2014 17:00 Uhr
Der Film brachte mir rein gar nichts...kein Lustgewinn, keine Freude, kein Lerneffekt...einfach zum vergessen.
Story war überhaupt nicht vorhanden...

Pulp Fiction hatte wenigstens noch etwas ironisches an sich.
Dieser Film hier bietet einfach gar nichts.
Gnislew
12.05.2011 10:06 Uhr / Wertung: 6
“Brügge sehen… und sterben?” ist ein netter Film, aber nicht das erhoffte Komödienhighlight. Der Film startet sehr interessant und flacht dann leider ein wenig ab. Und auch das Finale mag nicht den hohen Erwartungen entsprechen.

An den beiden Hauptdarstellern liegt es in jedem Fall nicht, dass sich “Brügge sehen… und sterben?” eher im Mittelmaß bewegt. Colin Farrell (Alexander, Minority Report) und Brendan Gleeson (Königreich der Himmel, Gangs of New York) passen perfekt in die Rolle der beiden Auftragskiller und harmonieren auch großartig miteinander.

Vielmehr scheitert der Film an der sehr durchschaubaren Storyentwicklung. Regisseur und Drehbuchautor Martin McDonagh (Six Shooter) gelingt es nur bedingt für Überraschungen zu sorgen. Die meiste Zeit ahnt man als Zuschauer was als nächstes passiert.

Ein wenig rettet der Film sich durch seine Dialoge. In Hinblick auf diese, hat der Film einige wirkliche Perlen auf Lager, wobei mir vor allem die Anmache von Ray gefallen hat. Wie er sich an Chloë ranschmeißt, sollte von Singlemännern bei ihrer Angebeteten versucht werden. Auf jeden Fall sehr charmant. Auch wie Ray mit einigen dicken Amerikanern umgeht, sorgt für mehr als nur ein schmunzeln.
Philippinho
15.01.2010 10:42 Uhr
Was mir richtig gut gefällt, sind die Wechsel zwischen schnellen und langsamen Szenen.
Die Melancholik wenn Brügge gezeigt wird (und dabei mit wunderschöner Musik untermalt) und dann vorallem gegen Ende des Films auch Actionszenen. Das ganze noch gespickt mit Dialogen, die Kultcharakter haben.
Vorallem (aber auch sonst) wenn man schonmal in Brügge war ein Topfilm.
Xyle
12.09.2009 12:40 Uhr
Ein sehr guter Film, der auf seine Art und Weise verdammt spannend inszeniert ist. Im Prinzip geschieht nicht wirklich viel in dem Film, aber das WAS passiert hat es in sich. In Verbindung mit den grandios aufspielenenden Hauptakteueren ein absolutes muss für jeden.
Zudem war es mal wieder richtig toll nicht zu wissen was als nächstes passiert, ich fand das absolut nichts vorhersehbar war. Alles war anders als ich es vermutet hätte.
Der Film ist einfach sehr gut gemacht und geizt auch nicht mit einer gehörigen Portion schwarzen Humor. Die Dialoge sind manchmal zum tot lachen! Hat mir sehr viel Spaß gemacht der Film und das Ende war auch gut gelungen!
blingblaow
21.03.2009 22:53 Uhr / Wertung: 8
Meine Erwartungen waren relativ hoch, denn außer Lobreden habe ich nichts über den Film gehört. Am Anfang kommt "In Bruges" zwar noch etwas gezwungen cool daher, mit fortschreitender Dauer jedoch kommt richtig Laune auf. Gut gefallen hat mir die einfach gehaltene Story und die schnörkellose Inszenierung ohne unnötige Subplots. Krass fand ich die teilweise dermaßen kompromisslose Brutalität. Vor allem das Ende, bei dem das zuvor vorkommende Motiv des jüngsten Gerichts aufgenommen wird, war klasse. Ralph Fiennes Rolle als Auftraggeber ebenfalls.
Knille
01.03.2009 20:33 Uhr / Wertung: 6
In Bruges hat von allem etwas: Ein bisschen Komödie, ein bisschen Drama. Ein bisschen Coen, ein bisschen Tarantino, ein bisschen Ritchie. Nur halt leider kein bisschen Eigenständigkeit. Das hat man alles schon mal irgendwo gesehen und meistens sogar besser. Dabei ist In Bruges natürlich kein schlechter Film: Er weiß zu unterhalten, manchmal. Und er weiß zu berühren, manchmal. Aber wirklich mitreißend ist er leider nicht; weder in den dramatischen, noch in den komischen Momenten. Dafür ist die Mischung einfach zu mutlos, sind die genretypischen Versatzstücke zu konventionell arrangiert. Sicher, die Dialoge sind bisweilen richtig gut; eloquent, bissig und alles. Die stimmungsvolle, atmosphärische Inszenierung weiß ebenfalls zu überzeugen und auch die Schauspielerleistungen sind mehr als nur solide (Colin Farrell ist nach wie vor besser, als immer alle behaupten). Das Problem aber ist das Skript: über weite Strecken bietet In Bruges nichts als altbekannte, ja streckenweise geradezu altbackene Genre-Klischees. Dazu leistet sich die Geschichte ein paar üble Schnitzer (namecaps1 hat den schlimmsten ja schon angesprochen) und zieht damit einen handwerklich gut gemachten Film in den Durchschnitt runter. Schade, denn mit den Darstellern und dem augenscheinlich talentierten Regisseur hätte da einiges draus werden können. Hätte er nur nicht auch das Drehbuch selber geschrieben...
dea_balina
12.01.2009 15:37 Uhr
Ich kann nicht glauben, dass unser lieber Colin "Ich kann mit meinen Augenbrauen alles" Farrell für den Film den Golden Globe gewonnen hat, noch dazu gegen Gleeson, der ebenfalls nominiert war...
namecaps1
04.01.2009 20:46 Uhr / Wertung: 3 - Letzte Änderung: 04.01.2009 um 22:34
Im Gegensatz zum muppetmeister hab ich eine absurde Handlung und abgedrehte Dialoge gesehen. Trotzdem waren in Brügge auch für mich einige Erkenntnisse drin.

1. ist B. eine sehenswerte Stadt, wenn man so wie ich ein Faible für Hieronymus B. hat.

2. war C. Farrell schon in Daredevil etwas mittelmäßig. Aber da konnte er sich ja auf den ersten Affleck ausreden und vor diesem Hintergrund brillieren. In "Alexander" wurde Farrell erstmals auffällig weil unsäglich. Aber er konnte sich dort noch auf den blonden Fuffi ausreden. Jetzt erst - ist er mit Brendan Gleeson und Ralph Fiennes - an Charakterdarsteller geraten, bei denen er sich wenigstens abschauen könnte, was Mimik ist.

3. ist der Film weder abgefahren noch spannend noch der Dialog besonders inspiriert.

Spoiler ab hier: So gibts den Zwerg ja überhaupt nur, um den filmisch wenig einfallsreichen Schluss - nämlich die Wiederholung der Situation des misslungenen Hits - zu ermöglichen. Logik ist in einem Film (-> Kunst!) nicht zwingend; einfachste Physik aber schon, solange es nicht um die Genres SciFi oder Abenteuer handelt - oder einen anderen sehr guten Grund gibt, dass sie nicht wirksam ist. In dem Sinn: Wer aus 40 Metern Höhe springt, der hat einfach nicht mehr zu labern, weil er nämlich gerade eben verstorben ist.

Leider schlecht.

messina
29.11.2008 15:57 Uhr / Wertung: 9
Auf jeden Fall hat der Film nicht unerheblich die Wahl unseres nächstjährigen April-Kurz-Gruppen-Wiederseh-Urlaubs-Ziel beeinflusst @beacher … auch wenn es dort keine Busparkplätze gibt :-)
Narcotic
26.11.2008 17:24 Uhr / Wertung: 8 - Letzte Änderung: 26.11.2008 um 17:24
Brügge: The word 'fuck' and its derivatives are said 126 times in this 107-minute film, an average of 1.18 'fucks' per minute.
Lebowski: The F-word or a variation of the F-word is used 281 times. Bei ner Spieldauer von 117min ist das eine Quote von etwa 2,4 pro Minute. Wird wohl daran liegen, dass das böse F-Wort bei Verwendung immer gleich mehrfach benutzt wird. ;-)
holzfaeller
26.11.2008 15:40 Uhr / Wertung: 8 - Letzte Änderung: 26.11.2008 um 15:43
126 mal kam "fuck" vor. Jetzt hat doch bestimmt jemand Lust auszurechnen, ob das im Verhältnis zu den gesprochenen Wörtern höher ist, als bei The Big Lebowski.
masterofmuppets
04.10.2008 23:51 Uhr / Wertung: 7
Drama / Comedy.
Ein bisschen wie ein Coen Brüder Film. Abgedrehte Handlung und absurde Dialoge machen den Film witzig. Leider überwiegt das Drama. Mir persönlich war der Film zu deprimierend um mich wirklich zu fesseln.
Für Fans von z.B. Fargo.
Colonel
29.07.2008 12:29 Uhr / Wertung: 9
Herrlich skuril, sowohl was den Humor angeht als auch den Handlungsort und die verwobene Story. Hier hat man sich besonders Mühe gegeben. Alles ist miteinander verknüpft und taucht mindestens 2 mal im Film auf und sei es nur im Sinne einer Anspielung. Brügge wird super in Szene gesetzt und bietet eine malerische Kulisse, besonders für diese doch dreckige Gangsterstory. Auch wenn es so manches Mal durch den Kakao gezogen wird, was der Sache aber keinen Abbruch tut, sondern eher die Komik des Films weiter unterstreicht.Die beiden Auftragskiller sind sehr gut besetzt, besonders Collin Farrel spielt den etwas depressiven Part sehr gut, wobei mir seine quäkige deutsche Synchronstimme schon auf die Nerven ging.
"Brügge sehen... und sterben?" ist ein klarer Fall für die oberen Wertungsregionen.
Caenalor
20.07.2008 15:57 Uhr / Wertung: 9
Ein absoluter Höhepunkt des Genres schwarzer Gangster-Komödien! Eine perfekte und skurille Atmosphäre, eine derartige Lacherdichte, wie sie kaum eine reinrassige Komödie der letzten Jahre erreichte, und durchdachte wie (absurderweise) sympathische Charaktere, die auch die ernsten Momente auf demselben hohen Niveau halten.
Belgium, Man! 9 Punkte und einer meiner Film-des-Jahres-Favoriten.
groeken
13.07.2008 17:01 Uhr
Neben den ganzen wundervollen Bildern aus Brügge wirkte die doch recht bösärtige Story fast schon harmlos. Und wie KeyzerSoze bereits sagte, trotz ihrer Geschichte sind einem die Charaktäre auf die eine oder andere Art symphatisch. Die Charaktäre gefallen mir durch die Bank gut. Sie passen zur Stimmung des Films und passen auch untersich sehr gut zusammen. Das offene Ende lässt dem Zuschauer dann die Wahl - egal welche moralische Richtung er vertritt - welches Ende dann das passendere ist. Insgesamt für mich ein überraschend guter Film, der sicherlich ein zweites mal gesehen werden muss.
KeyzerSoze
23.05.2008 09:25 Uhr / Wertung: 9 - Letzte Änderung: 23.05.2008 um 09:25
Schon bei der Erstsichtung hat es mir In Bruges angetan. Das Spielfilmdebüt von Martin McDonagh kann durch die Bank überzeugen, denn neben dem wundervollen Setting in Brügge reißt einen das Drehbuch mit seinen tollen menschelnden Charakteren sofort mit. Egal wie Böse diese doch sind, man findet an jedem etwas Sympathisches, was jedoch auch den Darstellern zu verdanken ist. Der von mir sonst eher ungeliebte Colin Farrell gefällt das erste Mal seit langer Zeit und dass Gleeson und Fiennes sowieso großartig sind braucht man eigentlich nicht zu erwähnen. Erwähnen sollte man jedoch noch Clemence Posey, die mit ihrer natürlichen Art wohl jeden Mann um den Finger wickeln könnte. Das Ganze ist eingebettet in einem schrägen Szenario mit vielen herrlichen Szenen/Dialogen sowie einem schönen ruhigen Score ... ergibt am Ende ein tolle schwarze Gangsterkomödie die auch dank ihres überzeugenden Finales uneingeschränkt zu empfehlen ist...

... und bei der Zweitsichtung am Folgetag ging es sogar noch nen Punkt rauf.
Joey 4ever
20.05.2008 00:59 Uhr - Letzte Änderung: 20.05.2008 um 01:00
Brügge sehen... und sterben? ist eine herrlich schräge Gangsterkomödie, die vor allem durch Wortwitze und einem immer wiederkehrenden Maß an Absurdität brilliert. Das Darstellerensemble um Colin Farrell als Killer Ray, Ralph Fiennes - der dessen Kollegen Harry auf eine überaus überzeugende Art verkörpert - sowie Clémence Poésy oder auch Thekla Reuten lassen den Streifen zu einem gelungenen Film werden, der melancholische, groteske und moralische Elemente gekonnt kombiniert - was bei Weitem nur ziemlich selten funktioniert!
Diesen Film von Regisseur Martin McDonagh, der damit sein Spielfilmdebut hinlegt, sollte man sich nicht entgehen lassen.
Maddin
16.05.2008 02:21 Uhr
Eine echte Überraschung, fällt ganz klar unter die Kategorie Geheimtipp!
Spreewurm
06.05.2008 01:32 Uhr / Wertung: 9
Der Film erinnert an manchen stellen fast an "No Country for old Men"
Einfach große Klasse, wenn man mal die anfängliche Langeweile auslässt.
HUND
30.04.2008 22:33 Uhr
Ich finde den Film einfach genial. Die Story ist sehr abgedreht, die dialoge sind herrlich, vorallem weil ich jedem zweiten satz ein "Scheisse" bzw. "fuck" fällt. Die Schauspieler passen absolut in ihre Rollen, und die musikalische untermalung machen das ganze Bild perfekt.
Taara
30.03.2008 20:17 Uhr - Letzte Änderung: 30.03.2008 um 20:17
Ein leicht kultiger Hauch, etwas Filmblut, leichte Spannung, ne Verfolgungsjagd, einige Überraschungselemente und ne Stadtführung durch Brügge...voila, fertig ist der Film. SPOILER: Wobei nicht zu vergessen: die äußerst zähen Menschen im Film, die (fast) alles überleben und äußerst widerstandsfähig sind, besonders gegenüber Kugeln und so:-) SPOILERENDE
Der Film wäre grade mal so unteres Mittelmaß, wenn nicht die Schauspieler, allen voran Colin Farell, eine wirklich gute Leistung darbieten würden und damit das ganze Niveau anheben. Gerade Mr. Farell spielt mit einem Augenzwinkern seine Rolle perfekt und füllt sie voll aus. Wusste gar nicht, dass der spielen kann. Ich dachte immer er sieht einfach nur gut aus:-)
Unbedingt im OV ansehen, der Akzent ist einfach fantastisch!

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