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The Wolf of Wall Street (US 2013)


Genre      Comedy / Crime / Drama
Regie    Martin Scorcese ... 
Buch    Jordan Belfort ... 
Terence Winter ... 
Darsteller    Leonardo DiCaprio ... 
Jonah Hill ... 
Margot Robbie ... 
Matthew McConaughey ... 
[noch 11 weitere Einträge]
 
Agent TheRinglord1892
 
Wertungen458
Durchschnitt
8.07 
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DVD-Erscheinungstermin:
30.05.2014

Start in den deutschen Kinos:
16.01.2014



12 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

ayla
22.12.2016 16:50 Uhr
Ja aber Hallo...bin echt kein Freund Scorseses und Best Buddy Tarantino...und auch sonst bin ich echt kein Typ, der Hollywood-Schinken gut leiden kann.
Während andere jeden Hollywood Mist zum Himmel loben...kneife ich oft die Augen zusammen.

Doch hier bin ich echt baff.
Scorsese hat es trotz der - wieder mal - guten Filmlänge geschafft, den Film kurzweilig zu gestalten.
Es wird nie langweilig.
DiCaprio macht es finde ich spitze.
Auch wenn vieles an 'Catch me if you can' erinnerte.
Mir gefiel diese durchtriebene Art...auch die Erzählperspektive wirkte sich positiv aus.

Erst recht bei der 'Drogenszene'.
Die trotz der Länge, ziemlich amüsant anzusehen war :-D

Deutlich besser und unterhaltsamer als der andere Wall Street Film.
Heroes81
11.10.2016 10:05 Uhr
Ich war vom Film total enttäuscht. Muss aber auch gestehen das ich mit anderen Erwartungen den Film angesehen habe. Ich war der Meinung hier wird der Börsengang und das Aufsteigen eines Nobodys gezeigt. Das es fast 3 Stunden um Sex, Drogen und Party geht, war mir nicht klar. Daher totales entsetzen und niedrige Bewertung.
Mir hat er nicht gefallen. Wenngleich hier und da ein paar gute Szenen waren.
MrCookie79
04.02.2016 13:41 Uhr / Wertung: 5
Na dann schwimme ich mal gegen den SC11 - Strom.

WTF!?!
Zugute halten muss man dem Film, dass es ein gutes Thema ist, dass der Film klasse Schauspieler hat und... das war es schon.

Ich fühlte mich 3h durchgängig genervt von agressiven Vertrieblern. Mir darf heute keiner in die Finger kommen und mir versuchen etwas anzudrehen.

Nichts desto trotz ist der Film gut gemacht und Schauspielerich gibt es imho auch nichts zu meckern. Der film nervt eben nur, aber ich habe die 3h tapfer durchgehalten und v. Einschlafen keine Spur. Hat ja auch was.

5P.
KeyzerSoze
02.01.2015 10:06 Uhr / Wertung: 10
Party on Wayne! In drei der kurzweiligsten Filmstunden die ich je erlebt habe, zelebriert Martin Scorsese eine filmische Orgie die sich gewaschen hat. Der Aufstieg und Fall Jordan Belforts macht von der ersten bis zur letzten Minute Spaß, was zum einen an den unzähligen abgefahrenen Ideen liegt, vor allen Dingen jedoch an der ganzen selbstironischen Erzählweise des Filmes. Leo di Caprio darf so richtig die Sau raus lassen und Jonah Hill überrascht wohl die meisten Zuschauer, denn eine solch gute Darbietung hätte man ihm persönlich wohl nicht unbedingt zugetraut. Ich bin ja generell ein Fan, wenn Scorsese sich im komödiantischen Bereich versucht (siehe z. B. den sträflich unterschätzten After Hours), aber dass er mit Wolf of Wall Street seinen bis dato wohl besten Film seiner Karriere hinlegt, hätte ich ehrlich gesagt auch nicht erwartet.
Marcel78dt
02.07.2014 22:10 Uhr - Letzte Änderung: 02.07.2014 um 22:13
Scorsese und DiCaprio in Bestform! Genialer Film von der Erzählweise, der Machart und dem Drehbuch...9 Punkte!
Caenalor
09.02.2014 12:08 Uhr / Wertung: 9

Nach interessanten Genre-Experimenten kehrt Scorcese wieder zu seinem üblichen Thema korrumpierter Machtmenschen zurück, aber in einem ungewohnt grell-satirischen Stil. In vielen Aspekten hat man das Gefühl, er hätte sich gedacht "ich bin über 70 und habe meinen Oscar, ich kann mir alles erlauben" - keine explizite Analyse und Schelte der ausbeuterischen und selbstdarstellerischen Hauptfigur, viel Drogen, Sexualität, Prunk und Groteske (bis hin zu einem explodierenden Flugzeug...), übertriebene Inszenierungsspäßchen, ein oft herrlich unpassender Soundtrack... Aber dieses Kalkül geht voll auf. DiCaprio als Belfort veführt nicht nur seine Opfer im Film, sondern auch vor der Leinwand, und man muss die Analyse- und Deutungsarbeit eben selbst leisten. Man hat irren Spaß mit dem Film, obwohl man sich durchgehend bewusst ist, wie kaputt und schändlich alles Porträtierte ist.
Ein überbordender und mitreißender, trotzdem aber intelligenter und geradezu süffisanter Film. Knappe erste 9 Punkte des Jahres.
Colonel
03.02.2014 11:21 Uhr / Wertung: 9
Martin Scorsese schuf hier ein fast-Meisterwerk über eine der schlimmsten Drogen der Welt - Geld - und den schmierfingrigen Broker Jordan Belfort. In einer zynischen und aberwitzigen Weise erzählt er vom Aufstieg und Fall des skrupellosen Belforts gespielt von einem wieder mal genialem DiCaprio, der es zu meiner Scham nicht nur schafft seine imaginäre Belegschaft mit seinen Kampfreden zu motivieren sondern wohl auch den kompletten Kinosaal auf seiner Seite hat. Das das was Belfort da fabriziert bzw. fabiziert hat kann man natürlich nicht gut heißen und hier ist gleich der einzige Kritikpunkt des Films. Denn die Schattenseiten, was solche Machenschaften wie die von Belfort auslösen wird kaum thematisiert. Allerdings liegt hier auch die Pflicht beim Zuschauer, der natürlich in der Lage sein sollte die Dinge differenziert zu betrachten.
Insgesamt macht der Film aber einen heiden Spaß, was vor allem an auch an den tollen Nebendarstellern wie Jonah Hill und vor allem Matthew McConaughey liegt, dessen Dialog mit DiCaprio so großartig ist, dass man ihn gerne mehr Spielzeit gewünscht hätte. Und bei den ganzen hervorragend pointierten Gags wünscht man sich fast Scorsese würde sich mal ans Komödien Fach wagen. Wahrscheinlich wäre er da maßlos unterfordert, aber ein Versuch wäre es wert.
mountie
28.01.2014 15:07 Uhr - Letzte Änderung: 28.01.2014 um 15:08
Martin Scorsese ist wiedermal in einem Genre tätig, das er beherrscht wie kaum ein zweiter: Der, aus dem Off-Kommentar, von der Hauptperson selbst erzählte, Aufstieg und Fall eines Kriminellen...
Natürlich besteht Scorseses Erfolgs-Filmografie nicht NUR komplett aus dieser Art von Film, aber seine Besten sind für mich immer schon in diesem Bereich zu finden. Nur langsam hatte ich etwas Angst Herr Scorsese würde nicht mehr genug Originelles in diesem Genre finden können, ohne sich selbst zu wiederholen. Doch Wolf of Wall Street besitzt den kleinen Twist, das es sich diesmal um eine andere Art des “Organisierten Verbrechens” handelt. Nicht die Mafia, sondern Börsenmakler werden hier als eine Wurzel des Bösen präsentiert, und mein Gott, wer nach diesem Film noch vollstes Vertrauen in seinen persönlichen Makler setzt, der ist entweder verwandt, oder unbelehrbar. Dabei füllen Autor und Regisseur die 180-Minuten-Story mit genug unterhaltsamen Ereignissen und Einstellungen, das man zwar nie direkt gelangweilt wird, was bei einer eher trockenen Thematik wie dem Börsenmarkt durchaus verständlich wäre, jedoch aber auch die Lauflänge des Films irgendwann körperlich zu spüren beginnt. Ironischerweise wirkt der Schluß dann fast schon gehetzt, was dem Zuschauer nach 3 Stunden aber dann fast schon eher recht ist...
Zum Schluß noch meine endgültige Forderung an die Academy Leo DiCaprio nun endlich seinen lang verdienten Goldjungen zu überreichen. Die Bezeichnung “Vollblutschauspieler” trifft hier wieder mal mehr als zu. Allgemein ist jedoch auch der restliche Cast ohne Beanstandungen.
Wer sich vor der Lauflänge und der Thematik nicht abschrecken läßt bekommt also einen doch ziemlich unterhaltsamen “Gangster-Film” der etwas anderen Art: moderner, deutlicher, plausibler. Sucht euch halt nen billigen Kinotag aus, dann wird’s auch was mit dem Überlängenzuschlag...
Smilegirle
18.01.2014 00:26 Uhr / Wertung: 8
Ich gebe meinen Vorrednern in allem recht.
Der Film ist Rasant, eine Party! Koks und Nutten soweit das Auge reicht %)Superkalifragilistikexpialigetisch, Fuck Yeah! Lasst mich mit feiern :D

Aber er zieht sich spätestens ab da wo sich die allermeisten Scorcese Filme, jedes mal so grausam zieht, ab da wo es Berg abgeht. Und nein das ist kein Spoiler das ist einfach von Anfang an klar.
In dem Tempo kann man nicht ewig leben, und auch ansonsten ist die Vorhersehbarkeit eine große schwäche des Films.

Leonardo spielt gut keine Frage, aber er spielte schon besser, ich hab keinerlei Einwände wenn er hierfür einen Oscar erhält, aber ganz sicher nicht für diese Einzel Leistung, der einzige der die Rolle dieses Wall-Street-Gottes hätte versauen können wäre vil. Nicolas Cage gewesen (...oder so kleiner Scherz am Rande;)

"Aber hey ;) wer hätte nicht zugegriffen wenn man soviel Millionen in Aussicht, Ruhm und Party bis zum Abwinken hätte feiern können?"
Und für die Vermittlung dieses Lebensgefühls bekommt er trotz größerer Erwartungen immer noch eine 8 :)
Ich Hasse und Liebe Scorcese einfach.
Marquis
07.01.2014 23:37 Uhr / Wertung: 5
Den Anfang des Films fand ich noch recht interessant. Doch sobald der Protagonist richtig durchstartete, wurde der Film schnell langweilig. Blöd, dass es schon so früh im Film geschah (nach gefühlten 10 Minuten).
Es drehte sich dann nur noch um Geld, Statussymbole, Sex und immer wieder Drogen. Der Film ist viel zu lang und dreht sich immer nur um die gleichen oberflächlichen Themen. Für die lange Laufzeit hat der Film zu wenig Substanz zu bieten.
sneak12
04.01.2014 13:17 Uhr / Wertung: 10 - Letzte Änderung: 04.01.2014 um 13:23
Für seine überwältigende und brillante Performance in Scorcese´s "The Wolf of Wall Street" stehen die Chancen von Leonardo DiCapro 2014 mit dem Oscar für den besten Hauptdarsteller ausgezeichnet zu werden ziemlich gut. Ansonsten ist "The Wolf of Wall Street" ein sehr unterhaltsamer und sehenswerter Streifen der die Ereignisse in erzählerischer Dichte und hohem Tempo erzählt, über eine Laufzeit von 180 Minuten. Alleine DiCaprio´s Darstellung des Jordan Belfort lohnt den Kinobesuch, die unterhaltsame Story und die zahlreichen Gags gibts noch obendrauf. Das einzige was ich schade fand ist das Matthew McConaughey nur in einer kurzen Anfangsszene zu sehen ist, welche jedoch äusserst unterhaltsam ist und seine unglaubliche Brillanz als Charakterdarsteller zeigt. Ein Film den man unbedingt im Kino sehen sollte!
SofieWalden
04.01.2014 04:59 Uhr
Ein 'DiCaprio-Film/Rolle' wie man sie kennt, natürlich gut gespielt, mit vollem Einsatz.
Der Film selbst rast etwas oberflächlich an einem vorbei; zwischendrin auch ein wenig langatmig.

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