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The Debt (US 2010)

Eine offene Rechnung (DE 2011)


Genre      Drama / Thriller
Regie    John Madden ... 
Buch    Assaf Bernstein ... 
Jane Goldman ... 
Darsteller    Helen Mirren ... 
Tom Wilkinson ... 
Ciarán Hinds ... 
Jessica Chastain ... 
[noch 4 weitere Einträge]
 
Agent TheRinglord1892
 
Wertungen147
Durchschnitt
7.05 
     Meine Wertung
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DVD-Erscheinungstermin:
26.01.2012

Start in den deutschen Kinos:
22.09.2011



4 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

KeyzerSoze
23.09.2011 11:48 Uhr / Wertung: 8
Bevor ich was schreibe: Bitte auf keinen Fall den kommentar von SteffenX lesen, wenn ihr den Film noch nicht gesehen hat; da ist ein Megaspoiler drin.

Eine offene Rechnung behandelt das Thema einer geplanten Entführung eines ehemaligen Nazidoktors, der in Israel vor Gericht gestellt werden soll. Dabei zeigt der Film zwei Zeitebenen: Zum einen die Geschehnisse während der Entführung und zum anderen wie die Beteiligten in der heutigen Zeit mit ihren Entscheidungen zu leben haben. Das von Matthew Vaughn geschriebene Remake nimmt sich dabei viel Zeit für seine Charaktere, ist mit Ausnahme des etwas ausufernden Finales glaubhaft mit großem Drang zum Realismus gezeichnet und vermag es sogar den Zuschauer richtig schön hinters Licht zu führen. Die Inszenierung gibt keinen Grund zur Klage und auch die prominente Darstellerriege weiß zu überzeugen. Jedoch sei noch erwähnenswert dass der Scene Stealer aus The Tree of Life, Jessica Chastain, auch hier wieder den Ton angibt und ihre Kollegen mühelos in die Tasche steckt. Ein guter Film für alle die auf ruhige, glaubwürdige Politdramen stehen; auch wenn das Ende etwas unausgegoren wirkt.
Heroes81
21.09.2011 09:21 Uhr
SPOILER GEFAHR:
Hin und wieder hat sich der Film leicht gezogen. Nachdem anfangs dann auch noch der vermeintliche Schluss gezeigt wurde, war ich zunächst völlig genervt vom Film. Aber der Film hat sich mit jeder Minute gesteigert und desto mehr ich mich darauf eingelassen habe, desto spannender war er dann auch.
Sehr gut gefallen haben mir die Gespräche mit der "Bestie" und den jeweiligen Agenten. Für kurze Momente war man immer wieder gewillt ein wenig Mitleid mit dem "armen alten Mann" zu haben. Bis er auf die übselste Weise sich lustig gemacht hat über das jüdische Volk. Das keiner der 3 ihn sofort abgeknallt hat, war erstaunlich. Mitleid hatte man mit der Frau, die bevor die Bestie entführt wurde, sich bei ihm zum Schein in Untersuchung begeben musste. Ich denke in den Augenblicken wird einem Bewusst was sie für ihr Land und Volk eigentlich macht. Meiner Meinung nach bringt die Frau das größte Opfer für die Gefangennahme! Zwischenmenschlich gesehen grosses Kino!
Punkteabzug gibts von mir nur, weil der Film sich einfach hin und wieder etwas zieht, die Liebesgeschichte dazwischen irgendwann nervt (warum hat sie ihn nicht irgendwann einfach genommen??? - Frauen tz...) und der Film ab und zu ein wenig zu sehr Bond getrimmt ist.
Dennoch lohnenswert und spannend gemacht.
Sven74
20.09.2011 09:58 Uhr / Wertung: 9
Sehr gut und glaubhaft gespielt, atmosphärisch sehr "dicht" und ständig spannend ohne auch nur ein Stück reißerisch zu sein.
Die kleinen "Berlin-Fehler" (wie ich sie mal nenen will, z.B. dass die S-Bahn in Berlin noch nie eine Oberleitung hatte) stören höchstens das wissende Auge aber zu keinem Moment die Handlung oder Spannung. 9 Pkte.
SteffenX
14.09.2011 21:20 Uhr / Wertung: 6 - Letzte Änderung: 14.09.2011 um 21:23
Ein Film über 3 Personen die auf der Grundlage einer Lüge, um vom persönlichen Versagen bei der Durchführung eines Auftrages abzulenken, zu Nationalhelden in Israel stilisiert werden und wie sie damit umgehen können. Der Film springt in den Zeitebenen und Versionen hin und her. Etwas ulkig war die Darstellung der Ost-Berliner Verhältnisse. Die Deutsche Post wurde zur DDR-Post die Krankenwagen hatten grüne statt rote Kreuze, die Wohnungen waren Tropfsteinhöhlen und zu essen gab es nur irgendeine undefinierbare Pampe. Ein Punkt Abzug von mir ist rein subjektiv begründet, da ich mittlerweile Filme mit dem Thema 3. Reich nicht mehr sehen kann.

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