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First Man (US 2018)

Aufbruch zum Mond (DE 2018)
First Man (2010)


Genre      Drama
Regie    Damien Chazelle ... 
Buch    James R. Hansen ... 
Nicole Perlman ... 
Darsteller    Ryan Gosling ... Neil Armstrong
 
Agent TheRinglord1892
 
Wertungen41
Durchschnitt
7.24 
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DVD-Erscheinungstermin:
14.03.2019

Start in den deutschen Kinos:
08.11.2018



2 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Colonel
19.05.2020 11:03 Uhr / Wertung: 7 - Letzte Änderung: 19.05.2020 um 11:23
First Man gibt ins viele Einblicke hinter die Kulissen der ersten bemannten Mondmission. Was davon der Realität entspricht und was eventuell fiktiv dazu geschrieben wurde, kann ich nicht beurteilen. Jedoch wirkt es größtenteils sehr authentisch. Vor allem was so ein Projekt für die beteiligten Menschen dahinter bedeutet wird hier ruhig und nachdenklich erzählt. Nicht nur Anerkennung und Ruhm warten auf die Protagonisten, sondern vor allem Aufopferung, Schmerz und Verlust. Die Beweggründe der Protagonisten werden nachvollziehbar aufgearbeitet und die Mondmissionen effektvoll umgesetzt. Leider geht im Heimkino wohl einiges an Atmosphäre verloren, so dass bei einer Kinosichtung für mich persönlich eventuell mehr drin gewesen wäre. Insgesamt ein Star besetztes und spannendes Weltraumdrama.
Vielseher
27.11.2018 13:16 Uhr / Wertung: 9
Der Film zeigt die Entwicklung eines Naturwissenschaftlers bzw. Ingenieurs über mehrere Jahre bis zu seiner tatsächlichen Rückkehr vom Mond auf die Erde. Dabei wird das teils entbehrungsreiche Leben für die Wissenschaft genauso vermittelt wie sein Privatleben, wobei es letztlich egal ist, inwieweit eine Identität mit dem tatsächlichen Leben von Armstrong besteht. Schauspielerisch werden die unterschiedlichsten Ebenen des Lebens recht gut dargebracht. Private Konflikte, die mit der beruflichen Tätigkeit Armstrongs mit der Zeit entstehen, werden mit konkreten Lösungsansätzen gezeigt. Hierzu sei nur auf die beiden privaten Szenen unmittelbar vor und nach dem relevanten Flug zum Mond verwiesen. Eine Entfernung von seiner Familie ist darin jedoch nicht zu erkennen. Chazelle gelingt es eindrucksvoll, die Handlung und seine Figuren auf das Wesentliche zu fokussieren. Die rund 140 Minuten sind zu keinem Zeitpunkt langweilig. Gestört hat mich jedoch das permanente Wackeln der Kamera bei den Szenen auf der Erde. Das hielt ich für überflüssig und erinnert an hinterherhechelnde Journalisten, was hier jedoch so kaum vorkam.

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