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Berlin Calling (DE 2008)


Genre      Comedy / Drama
Regie    Hannes Stöhr ... 
Buch    Hannes Stöhr ... 
Darsteller    Paul Kalkbrenner ... Martin Karow alias DJ Ickarus
Rita Lengyel ... Mathilde
Corinna Harfouch ... Prof. Dr. Petra Paul
Araba Walton ... Corinna
Peter Schneider ... Crystal Pete
[noch 6 weitere Einträge]
 
Agent spider74
 
Wertungen142
Durchschnitt
6.89 
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DVD-Erscheinungstermin:
07.09.2009

Start in den deutschen Kinos:
02.10.2008



7 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Mueckenmoerder
09.09.2010 06:58 Uhr
Super Musik, Paul läuft bei mir rauf und runter;) Allerdings den Film fande ich jetzt nicht sehr toll. Alles irgendwie lustlos gespielt und sehr vorhersehbar. Daher nur Durschnitt.
Aquarii
15.04.2010 13:22 Uhr / Wertung: 7
filmisch nichts neues, storytechnisch nichts neues, aber einer der besten Soundtracks aller zeiten, zumindest für mich als eingefleischten minimal-fan
Donauwelle
14.03.2009 23:40 Uhr
Hatte das Glück dieses Film letzt doch noch im Kino zu sehen! Hab bis dato nur den Soundtrack gehört, welcher bei mir hoch un runter lief. Ein absloutes muss für jeden Fan von elektronischer Musik!

Der Film selber ist auch bären Stark und spannend und wird durch die geniale Musik noch viel besser!
slohner
05.10.2008 14:45 Uhr
Der Film war ganz gut, zumindest für einen Deutschen. Obwohl ich kein Fan von Techno bin, hat mir die Musik echt gut gefallen und das mag schon was heißen. Corinna Harfouch hat aber auf jeden Fall schon deutlich bessere Rolle gespielt, aber leider nicht in letzter Zeit. Cool fand ich den Zivi und die übrigen Mitpatienten in der Klinik.
UweBoll
28.09.2008 17:55 Uhr
Der Film ist schön.
es ist die Charalkterstudie eines Drogenabhängigen, eingebettet in die Berliner Elektro Szene.
So hat der Film drei protagonisten, denen sich die MAcher nahezu gleichberechtigt gewidemt haben. Der Dj Ickarus, Berlin und die elektro-Musick. Alle drei haben jeweils mehrere Szenen allein für sich, seien es minutenlange Einstellungen der untergehenden Sonne hinter der Berliner Skyline oder apathisch tanzende Menschen, deren einzige Berechtigung von der Kamera erfasst zu werden daraus resultiert, dass die teilweise fast traumartigen Bilder von eben der Musik begleitet werden. Wobei jedoch eben die Bilder eher die Musik begleiten.
Ansonsten ist die Geschichte langsam erzählt, es gibt viele Höhepunkte und ein versöhnliches, wenn auch irgendwie melancholisches Ende.
ein Manko muss jedoch auch erwähnt werden. die Geschichte wirkt an manchen Stellen zu vollgepackt.
Zu viele Themen und niederschmetternde probleme kommen auf unseren Protagonisten zu. Zwar hat es einen schönen effekt aber die Erklärung dafür, dass dies alles wegsteckt einfach nur in seiner Musik zu finden ist teilweise zu einfach.
trotzdem wirkt die Charakterentwicklung über den weitesten Teil des Films durchaus schlüssig und man hat kaum ein Problem damit, sich mit der armen Wurst, die sich von Drogen- und Beziehungsproblem zu erholen versucht zu identifizieren.
Zwischendurch gibt es auch immer mal wieder Einstellungen die einen schmunzeln lassen, ab und zu auch welche, die einen aufgrund ihrer optischen Ästhetik einfach zu fesseln vermögen und ab und zu auch welche, die klare Brüche darstellen, weil man das Gefühl hat, der über den ganzen Film beibehaltene Geschmack des puren, traurigen Realismus wäre für etwas aufregendes, amüsantes oder sonst oberflächlches geopfert worden.
Alles in allem jedoch ein schöner Film, typisch deutsch und in der Mitte stark angelehnt an "One flew over the Cuckoo's Nest".
Caenalor
25.09.2008 23:59 Uhr / Wertung: 4 - Letzte Änderung: 26.09.2008 um 00:00
Die Produktionswerte sind für deutsche Verhältnisse ordentlich: bis auf gelegentlich (leider auch noch absichtlich) vermasselten Weißabgleich und die uninspirierten Disco-Szenen gute Kameraführung und Bildqualität, ziemlich ordentliche Schauspieler. Inhaltlich fehlen die ganz peinlichen Sätze wie in "Falco", ansonsten ist Berlin Calling nur ein weiteres dieser völlig uninspirierten Musikerdramen. Szeneklischees und psychologische Trivialitäten, mehr ist da nicht. Höchstens für Fans dieser "Musik"-Richtung interessant, für mich nach filmischen Kriterien nicht, 4 Punkte.
TheMovieSneaker
24.09.2008 19:55 Uhr / Wertung: 2
Zwei Dinge vorweg:
1. Ich bin keiner von denen, die wenn sie in der Sneak lesen, dass der Film in Kooparation mit irgendeiner Anstalt des öffentlichen Fernsehens entstanden ist schon kurz davor ist aufzustehen und rauszugehen. Mich freut es eher viele dieser Filme sind weitausbesser als (fast) alle amerikanischen "romantic Comedys" und häufig sogar gar nicht schlecht und durchaus auch mal richtig gut.
2. Im gegensatz zu meinen Mitsneakgängern mochte ich die Club-musik in diesem Film sehr sie hätte ruhig mehr sein können.

Der Film fing für mich also gut an, aber dann wieder so ein "Drogenfilm" und damit der Dritte innerhalb eines halben Jahres in den Sneaks. Und als ob das noch nicht schlimm genug war hatte der Film sowenig Tempo wie ich es schon lange nicht mehr gesehen hab und das ohne wirklich Spannung aufzubauen. Die Gefühlslage des Hauptdarstellers wird so facettenreich und langatmig beschrieben dass ich häufig gewünscht habe, dass endlich was geschieht und als ich bemerkte dass das wohl nich mehr passierte wünschte ich mir, dass der Film endlich vorbei sei. Und das geschah dann auch irgeendwann ziemlich abrupt und irgendwie sehr seltsam. Ich glaube der Drehbuchschreiber hielt die Wende am Ende für irgendwie überraschend aber sie war meiner Meinung extrem vorhersehbar. Aber vielleicht hab ich mir auch die wendung und damit das Ende einfach zu sehr herbeigewünscht.

Abschliebßend lässt sich sagen, dass mich der film an das "kleine Fernsehspiel" erinnert hat nur das die Filme die dort gezeigt werden meistens besser sind...

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