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How to Be Single (US 2016)


Genre      Comedy / Romance
Regie    Christian Ditter ... 
Darsteller    Alison Brie ... 
Dakota Johnson ... 
Leslie Mann ... 
 
Agent Maddin
 
Wertungen59
Durchschnitt
6.44 
     Meine Wertung
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Start in den deutschen Kinos:
07.04.2016



3 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

mountie
23.03.2020 00:34 Uhr - Letzte Änderung: 23.03.2020 um 00:43
Hier haben wir eine sex-and-the-city-eske Dramödie, die ich in den ersten 30-45 Minuten wirklich gehasst habe. Denn mir wurden nur unsympathische Figuren präsentiert, die entweder hirnrissige oder nicht nachvollziehbare Handlungen vollzogen, und damit erwartet wurde den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Das, die für mich unerträgliche Rebel Wilson, wieder einmal ohne Sinn und Verstand, ihre übliche Mischung aus unwitzigem Gezappel und vulgärem Rumgelaber durchziehen durfte, war dabei ebenfalls keine Hilfe.
Allerdings macht sich der Film im Verlauf seiner Geschichte etwas. Es werden sympathischere Figuren eingeführt (Jake Lacy als mein Lichtblick), Rebel Wilson verkommt zu Recht zur unwichtigen Nebenfigur, und die Story um Hauptfigur Alice nimmt annehmbarere Züge an, da nun endlich menschlichere Verhaltensweisen zum Tragen kommen, und keine Sex-and-the-City-Weisheiten mehr dominieren.
Wer also gerade erwähnte Serie um Singles in New York mochte, könnte mit dieser Buch-Verfilmung, von einer der Autoren von "Sex and the City", durchaus glücklich werden. Der Film braucht zwar etwas um in erträgliche Bahnen zu kommen, tut am Ende aber nicht mehr so weh, wie der schrecklich geschriebene Anfang es vermuten ließ. Für mich gerade so untereres Mittelmaß. Für Fans von Frauen-Dramödien allerdings jedoch vielleicht mal eine Alternative zu den ständig gleichen Rom-Coms...
Colonel
03.01.2017 10:26 Uhr / Wertung: 5 - Letzte Änderung: 03.01.2017 um 10:39
So recht weiß ich nicht was ich von diesem Machwerk halten soll. Auf der einen Seite nimmt er sich viel zu ernst und möchte eine Art Beziehungsratgeber sein, auf der anderen Seite, vor allem dank der nervigen Rebel Wilson, eine derbe Partykomödie. Beides funktioniert nicht so recht. Zudem ist das Storykonstrukt etwas überfrachtet und vor allem die Nebengeschichte mit Leslie Mann ist völlig überflüssig. Von der Sinnhaftigkeit des ganzen Treibens "hey, unsere Beziehung ist echt super, aber lass uns mal ne Pause einlegen und schauen was da sonst noch so draußen rum läuft" mal abgesehen.
Und Dakota Johnson? Auch in diesem Film liefert sie keine überzeugende Performance ab und hätte auch leicht mit Kristen Stewart ersetzt werden können. Der ausdruckslose Blick wäre der gleiche gewesen.
Lowtzow
05.04.2016 14:04 Uhr / Wertung: 5
Wer einen tiefgründigen Film über das Singleleben erwartet, wird sehr enttäuscht werden. Dabei ist das Setting eigentlich gut angelegt. Es werden hauptsächlich vier Single-Frauen durch New York begleitet. Eine ist auf der Suche nach sich selbst, eine sucht online nach ihrem Traummann, eine will offensichtlich nur feiern und mit vielen Männern schlafen und die letzte beschließt kurzerhand ohne Mann ein Kind zu bekommen, da sie Angst hat, ihre Selbstständigkeit zu verlieren. Auf der Seite des anderen Geschlechts haben wir schließlich noch den typischen Aufreißer.

Man hätte also die Grundlage, um einen interessanten Episodenfilm zu erzählen; sind das doch alles auch Charaktere, mit denen sich das Publikum in irgendeiner Weise identifizieren kann. Es wird aber der einfachere Weg gewählt. Jeder Charakter bleibt Oberflächlich. Die Stereotyphaftigkeit ist teilweise nur schwer auszuhalten, ebenso wie sich ständig wiederholende Metaphern, damit auch der_die letzte Zuschauer_in den Inhalt des Films verstanden hat. Obendrauf kommt dann noch ein Soundtrack, der sämtliche Girliepopklischees erfüllt.

Die Message wird schon nach wenigen Minuten klar. Probiere ein bisschen was aus, aber bleib ja nicht allzu lange allein, weil sonst ist man wirklich richtig allein. Ist schon ok, auch mal Single zu sein und ein paar one night stands zu haben, aber glücklich macht das definitiv nicht.

Hier verspielt der Film seine größte Chance und die Tragweite des irreführenden Filmtitels tritt dann erst zu Tage. Denn da will keiner Single sein. Auch der Aufreißer natürlich nicht. Alle suchen nur nach der großen Liebe und wenn sie die nicht haben, müssen sie ihren Kummer in Alkhohol und Affären oder in Selbstfindungsprozessen ertränken. Single, "normal" und glücklich? Fehlanzeige. Schade.

Von der schwierigen Message, den eher langweiligen Figuren und dem miesen Soundtrack einmal abgesehen, gab es dann aber doch erschreckend viele Szenen, die richtig lustig waren. Rebel Wilson spielt wieder den altbekannten Charakter aus Pitch Perfect, aber wer sich davon nicht stören lässt, kommt hin und wieder auf seine Kosten. Somit ist die eine deutlich gelungenere Version von "Valentine's Day".

Das macht dann 5 Punkte.

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