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Lawrence of Arabia (UK 1962)

Lawrence von Arabien (DE 1963)


Genre      Adventure / Drama / War
Regie    David Lean ... 
Buch    Michael Wilson ... 
Robert Bolt ... 
T.E. Lawrence ... 
Produktion    Sam Spiegel ... 
Darsteller    Peter O'Toole ... T.E. Lawrence
Alec Guinness ... Prince Feisal
[noch 15 weitere Einträge]
 
Agent Fox
 
Wertungen236
Durchschnitt
8.00 
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DVD-Erscheinungstermin:
05.04.2001



13 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Smilegirle
26.07.2011 02:16 Uhr / Wertung: 6
@Wonderwalt
Titanic bestach aber auch nicht mit endlosen endlosen endlosen...uv(endlosen)m. ausblicken aufs Meer
...oder hab ich da die 5Minuten "das Schiff schippert einfach mal nur so vorbei" Szene verpasst? ^^
wonderwalt
25.07.2011 21:30 Uhr / Wertung: 10
@Smilegirle: Einspruch: Die Leute können sich heutzutage auch Kreuzfahrten leisten und dennoch war "Titanic" bis letztes Jahr der erfolgreichste Film aller Zeiten.
;-)
Sorry, aber bei "Lawrence" muß ich ein wenig unsachlich werden, weil ich jede Sekunde, jeden Stein, jede Einstellung von Freddie Young, jeden Takt von Maurice Jarre, jeden Satz von Peter O'Toole und überhaupt das große Ganze von Master Lean von ganzem Herzen liebe.
Und in die Wüse will ich nicht wirklich. Is mir zu heiß...
Smilegirle
24.07.2011 21:48 Uhr / Wertung: 6
Epen dieser Art werden nicht mehr gedreht weil diejenigen die schon immer mal die Wüste sehn wollten, sich heutzutage ein Flugticket dahin kaufen.

Am Anfang geht er noch gut los aber irgendwann, nach der 1000ten theatralischen rede und dem 10.000ten blick auf 100.000 Steine hab ich mir das ende nur noch herbei gesehnt.

Ich kann schon Verstehen warum viele ihn für Monumental gut halten, aber ich fand ihn leider nur Monumental lang :(
Moociloc
17.06.2004 20:20 Uhr
Eigentlich ein wundervoller Film, doch ein Problem hatte ich mit Lawrence. Der Film hat mitunter solche massiven Längen das bei mir kurzeitige Langeweile aufkam. Wie schön auch die Landschaft ist manchmal hätte 1 Minute durch die Wüste reiten auch gereicht und nicht 3 Not getan. So ziehen sich die 216 minuten schon sehr in die Länge. Eigentlich schade den Lawrence bietet ansonsten nahezu perfektes Kino. Wunderschöne Landschaftsbilder und interessante Architektur. Peter O'Toole liefert eine große Leistung ab, aber auch der restliche Cast mit Omar Sharif, Alec Guiness und Anthony Quinn besticht mit guten Leistungen. Dazu wird das malerische Bild von einem wundervollen Score unterlegt. Doch zu mehr als 7 Punkten kann ich mich auf Grund von Langeweile nicht durchringen.
Gamecat
27.05.2004 23:46 Uhr
@wonderwalt: Du hast ja recht, aber ich kann das nicht so nüchtern betrachten. Diese Ungeheuerlichkeit erregt meine Emotionen. Der Konflikt dauert schon erheblich länger als ich lebe und ich hab mich vor 20 Jahren schon darüber aufgeregt... und es ist immer schlimmer geworden. Was Lawrence für ein Mensch war ist im Angesicht des Ergebnisses recht unerheblich. Er war ein Werkzeug. Ein verdammt gutes Werkzeug. Und daran muss ich dann immer denken und dann kann ich den Film einfach nicht mehr sehen. :| Ich gebe zu, dass politische Motive meine Wertungen beeinflussen... ;)
wonderwalt
27.05.2004 23:21 Uhr / Wertung: 10
@Gamecat: Deine Rage über europäische Machtpolitik und ihre Folgen ist nobel und nachvollziehbar, dennoch halte ich Deine Verurteilung des Films in diesem Zusammenhang für ungerechtfertigt. Erstens erscheint es mir schwierig, ein eindgültiges Urteil über die Person T.E. Lawrence zu fällen. Ihn lediglich als Protagonisten des Kolonialismus zu verurteilen, kann ich nicht ganz nachvollziehen. David Lean schildert ihn als exzentrischen Träumer, eine Sichtweise, die mir zumindest plausibel erscheint. Zudem finde ich nicht, dass Lean das Empire glorifiziert. Weiterhin halte ich es für fragwürdig, Filme einzig aus politischer Sicht zu werten, vor allem wenn wir es aus unserem 'aufgeklärten' Blickwinkel tun. Das amerikanische Kino neigt seit jeher zu Geschichtsklitterung, man denke an "Vom Winde verweht" oder an viele Western. Dennoch handelt es sich häufig um sehr gute Filme.
Gamecat
26.05.2004 21:35 Uhr
1. Vom Bild her sicher ein Meilenstein. Das hat ihm ein paar Punkte gerettet. Aber für mich überwiegt meine kalte Wut ,über die politische und moralische Botschaft dieses Films, seine vorhandenen Vorzüge. Die Geschichte von Thomas Edward Lawrence beschreibt in der Realität eines der niederträchtigsten Beispiele kolonialistischer Machtpolitik. Europäer haben vor gut hundert Jahren beim gierigen Streit um eine fette "Beute" das Chaos im heutigen "Nahen Osten" verursacht (die "Beute" war das soeben zerschlagene "Osmanische Reich" - die Türken). Die USA nutzen nun die Schwäche der Region für eine eigene - scheinbar skrupellose - Machtpolitik. Und die Europäer? England macht bei den USA mit und kehrt in den Irak zurück. Frankreich verkauft Atomtechnik aller Art nach Israel und opponiert zusammen mit dem Rest - unter anderem uns - gegen Amerika.
Gamecat
26.05.2004 21:34 Uhr
2. Auf der Strecke bleibt dabei der Frieden für die Menschen die dort leben. Solange das Problem, welches von den Kolonialmächten - in ihrer beschämenden Gier - verursacht worden ist NICHT gelöst wird - solange wird es auch KEINEN Frieden geben. * Sorry für diesen "Ausbruch", aber das regt mich auf. * ;) * Auf Phönix lief gerade eine sehr gute Dokumentation, die es geschafft hat, das sehr komplexe Thema in 45 Minuten klar und nachvollziehbar darzustellen > http://www.phoenix.de/dokus/16748/index.html > da wird unter anderem auch die Rolle von Lawrence korrekt eingeordnet.
KeyzerSoze
29.09.2003 23:41 Uhr / Wertung: 8
Wow, das ist ja mal ein richtig gelungenes Epos geworden. Da können einige der heutigen Filme einpacken dagegen! Zwar gabs ein paar kleine Längen, aber da kann man bei diesem grandiosen Feuerwerk an schönen Landschaften und Bildern ohne Probleme hinwegsehen. Peter O'Toole spielt mehr als nur oscarwürdig und auch das restliche Cast macht seine Sache gut. Am meisten hat mir aber dieser wunderschöne Score gefallen; gehört mit zu dem besten Filmmusiken aller Zeiten.
Hiram ben Tyros
14.02.2003 11:11 Uhr
It´s just a matter of going!
lurchi
30.09.2001 16:15 Uhr
Aus der Zeit, als noch grossen Monumentalfilme gedreht wurde. Und Lawrence of Arabia ist wahrscheinlich der grösste von allen!
Lange war der Eposfilm tot, aber mit der Verfilmung von Lord of the Rings könnte ihn neues Leben eingehaucht werden.
Duke
06.03.2001 20:10 Uhr
Endlich! Die Columbiatristar kündigt auf ihrer dt. Website eine Doppel-DVD Edition dieses Meisterwerkes an. So kann man auch im 3. Jahrtausend den Klassiker u.a. mit Audiokommentaren von Steven Spielberg genießen.
wonderwalt
/ Wertung: 10
Ein Monument der Kinogeschichte!
Auf nach Akaba!!!

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