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Metropolis (DE 1927)


Genre      Sci-Fi / Drama / Action / Thriller
Regie    Fritz Lang ... 
Buch    Fritz Lang ... (Screenplay)
Thea von Harbou ... (Novel, Screenplay)
Produktion    Erich Pommer ... 
Darsteller    Alfred Abel ... Johhan (Joh) Fredersen
Gustav Fröhlich ... Freder Fredersen
Brigitte Helm ... Maria/Der Maschinen-Mensch (The Robot)
[noch 15 weitere Einträge]
 
Agent Fox
 
Wertungen258
Durchschnitt
8.33 
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DVD-Erscheinungstermin:
07.04.2003

Start in den deutschen Kinos:
12.05.2011



17 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Smilegirle
01.10.2013 00:37 Uhr / Wertung: 4
Tut mir leid, steinigt mich, aber ich hab den Film kaum durchgehalten.
Ich tat ihn mir nur an weil ich die IMDB top 100 mal schaffen will(Metropolis derzeit Platz 90). Einen Anderen Grund habe ich leider später auch nicht finden können.

Weiter unten sagt jemand "Ich mag es eher wenn die Bilder für sich sprechen" Und genau das, tun sie eben viel zu oft nicht. Es braucht (immer) die Erklärung per Texttafel und dieser nervige Punkt zieht sich wie Schneckenschleim durch den ganzen Film, und hat meine Aufmerksamkeit schon nach ein paar Minuten immer wieder unter 0 fallen lassen.

Klar die Kulissen waren unter dem 1927 Aspekt
"Der Blanke Wahnsinn!!!" Der Plot an sich auch echt gut, aber das reicht nun mal einfach nicht,für mich.
Die Story war viel zu langatmig(auch unter dem 1927 Aspekt)

Ein paar gesunde Schnitte, und Texttafel vorlesen/neu/nach vertonung/Untertitel statt Texttafel für den verwöhnten 1000 Jahre später Zuschauer währen vil. mal ne Überlegung wert. *ducke und weg*


ZordanBodiak
01.01.2012 19:26 Uhr / Wertung: 10
"Metropolis" hat für einen Stummfilm eine zu komplexe Handlung und muss daher auf viele Texttafeln zurückgreifen. Aufgrund der Komplexität ist der Film auch ein paar Minuten zu lang ausgefallen.

Aber "Metropolis" ist trotz dieser Mängel ein unglaubliches Meisterwerk, dass auch nach über 80 Jahren zu beeindrucken weiß. Fritz Lang inszeniert seine Zukunftsvision mit größter Akribie. Natürlich merkt man, dass die Kulissen simple Modelle sind. Mit seinem Perfektionsismus kreiiert der deutsche Meisterregisseur aber Szenen, die sich in das Gedächtnis einbrennen. Sei es die Überflutung der Arbeiterstadt, die Massenszenen beim Turmbau zu Babel oder das mit Stop-Motion realisierte Panorama der Stadt.

Dass "Metropolis" mittlerweile zum Weltdokumenterbe gehört, ist nur zu verständlich. In orchestraler Begleitung in der nunmehr längsten Fassung ist Langs filmische Verbrüderung der Arbeiterklasse mit der Oberschicht ein Monument, das in jeder Minute die Kraft des Kinos beweist.
messina
17.09.2011 21:13 Uhr / Wertung: 10
Ich bin ein Kino Nerd, ich bin ein Theater Nerd und ich bin ein Filmmusik Nerd. Was kann es also schöneres geben als Metropolis im Theater mit Live Orchesterbegleitung zu sehen? Gestern zu erleben im Kasseler Staatstheater als Eröffnung der Orchester Saison unter der Leitung des Dirigenten Helmut Imig, dessen erklärtes Hobby Moderationskonzerte und Stummfilmkonzerte sind. Eben dieser Helmut Imig bringt diese Kombination in einige deutsche und ausländische Theater, gespielt von den jeweiligen lokalen Orchestern (http://www.helmutimig.de/index.php/de/aktuelle-projekte.html). Eine Gelegenheit, die ein Cineast nicht verpassen sollte ... und die Karten sind sooo schnell weg! Ich fand es grossartig!
TheRinglord1892
08.04.2011 05:08 Uhr / Wertung: 10
Wer sich das Geld sparen will kann diese Fassung auch bereits aus Großbritannien auf DVD und Bluray importieren. (Natürlich mit original deutschen Texttafeln)
SteffenX
07.04.2011 13:03 Uhr / Wertung: 8 - Letzte Änderung: 07.04.2011 um 13:13
Na dann hoffentlich nicht in Farbe und 3D.
In dem Video von Queen zu Radio gaga werden zum Teil originale Sequenzen von Metropolis verwendet
Joey 4ever
18.03.2011 22:38 Uhr
Die restaurierte Metropolis-Fassung von 2010 findet am 12. Mai den Weg in die deutschen Kinos...
mountie
12.05.2010 22:30 Uhr
Nachdem ich kürzlich mit Nosferatu meinen ersten "Kino"-Stummfilm sehen durfte, und ich vom Endprodukt nicht wirklich überzeugt wurde, hatte ich für den Mega-Stummfilm-Schinken Metropolis schon die schlimmsten Befürchtungen. Aber siehe da, ich hätte nicht weiter von der Realität entfernt sein können...
Zwar war ich auch hier ob der Laufzeit von ca. 3 Stunden (hab mir die arte-Ausstrahlung aufgezeichnet) manchmal ein wenig überfordert nur Orchester-Score als Tonbeilage zu bekommen, aber bei Metropolis konnte mich diese Tatsache nur noch beiläufig stören. Denn die Bilder und Effekte waren für einen Film von 1927 mehr als beeindruckend. Außerdem könnten die Szenen mit diesen unglaublichen Menschenmassen selbst heutzutage noch den einen oder anderen Regisseur zur Verzweiflung treiben.
Zwar muß auch dieser Klassiker ein paar Zahn-der-Zeit-Punkte für mich lassen, aber wie schon bemerkt wurde, ist Metropolis wahre Film-Geschichte in mehr als nur einer Hinsicht. Die Science-Fiction-Story, die geniale Doppelrolle von Brigitte Helm (besonders als Maschinen-Mensch), die beeindruckenden Effekte und die zeitlose Moral, sind zwar besonders bemerkenswert für das Jahr 1927, funktionieren aber auch losgelöst von ihrer Zeit, und genau da beginnt für mich große Kino-Geschichte.
Für Otto-Normal-Filmgucker ein Filmchen dessen Namen man vielleicht für die Allgemeinbildung wissen sollte, für die Gemeinde der Cineasten ein Meilenstein.
Caenalor
07.02.2010 23:51 Uhr / Wertung: 9
"Nächste TV-Ausstahlung:
12.02.2010, 20:40 Uhr, Arte"

Bei diesem unscheinbaren Hinweis handelt es sich um nicht weniger als um die erste Ausstrahlung der neu restaurierten, längeren Fassung mit dem argentinischen Material. Davor überträgt Arte schon ab 20:15 die "Premieren"-Gala aus Berlin.
Für Klassiker-Liebhaber sicher das Fernsehereignis des Jahres.
Urdar
03.07.2008 13:12 Uhr - Letzte Änderung: 03.07.2008 um 13:14
Nun ist im Filmmuseum Buenos Aires eine Langfassung aufgetaucht die nach Meinung von Experten, die das Material gesichtet haben, die Originale Fassung von 1927 sein könnte. Sie gelang wohl über viele Umwege in das Museum, anchdem sie 1928 nach Aregntinien kam und dort in den Besitz eines Kritikers gelang und schlussendlich im Musem landete.
Das Material selber sit wohl in nciht so tollem Zustand, die wiederentdecken szenen des Originals sollen den Film aber deutlich verbesser und den erzählfluss erheblich verflüssigen.
Man wird nun wohl versuchen diese Fassung zu restaurieren und veröffentlichen wollen um endlich das Meisterwerk in seiner ursprünglichen wirkung sehen zu können.
Quelle:Spiegel.de
Ich persöhnlich finde das ziemlich toll und freue mich daruf einen derartigen Klassiker auch endlich in der fassung zu sehen die der Regisseur haben wollte.
heisenberg
09.07.2005 02:33 Uhr
Ja, die vielen Zwischentitel sind typisch für Fritz Langs Filme, irgendwie hat er immer zu komplizierte Geschichten gehabt, bei denen viel erklärt werden muss. Ich glaube ja manchmal, dass der Tonfilm extra für ihn erfunden wurde.
Metropolis ist ein echter Klassiker und zeigt vieles in komprimierter Form, womit heutzutage ein ganzer Film gefüllt wird. Ich möchte da nur mal auf die wirklich unheimliche Szene im Untergrund, in der Rotwang Maria verfolgt, erinnern. Das war noch Jahrzehnte später in Horrofilmen gängiges Stilelement.
Richtig toll sind auch die Massenszenen, wenn die Arbeiter durch die Stadt rennen. Schade, dass ausgerechnet von diesem Film doch einige interessante Szenen fehlen, bei anderen Langfilmen (z. Teil auch älteren wie Dr. Mabuse) gibt's das Problem nicht.
Kazushi
03.07.2005 15:33 Uhr / Wertung: 8
Fritz Langs Klassiker Metropolis (8/10) besticht vor allem durch seine brillante Inszenierung und die für die damaligen Zeit hervorragenden Special Effects. Allein aufgrund dieser Umstände ist der Klassikerstatus des Films mehr als verdient. Aber auch die Story des Films, der übrigens recht viel Sex und Gewalt für die damalige Zeit zu bieten hat, weiß zu fesseln, auch wenn man sie heutzutage schon in zahlreichen Varianten immer wieder mal geboten bekommen hat. Schade ist nur, dass doch recht viele Szenen des Films verschollen sind und immer mal wieder Texteinblendungen diese ersetzen müssen. Dies fällt besonders ins Gewicht, da der Film ohnehin schon recht viele Texteinblendungen hat. Diese sind zwar sehr wichtig, ich persönlich mag es aber bei Stummfilmen lieber, wenn die Bilder für sich alleine sprechen. Texteinblendungen reißen mich da immer aus den Bildern raus und dies ist auch das einzige nennenswerte Defizit, welches Metropolis meiner Ansicht nach aufweist.
Moociloc
15.10.2004 13:49 Uhr
Nachdem ich M ja nicht so überragend gut fand, ist Metropolis in meinem Interesse ersteinmal ein wenig abgesunken. Doch das eigentlich völlig zu unrecht, denn was Lang hier bietet ist einfach unglaublich. Rein visuell erhebt sich dieser Film sowieso über jegliche negativ Kritik und Lang bannt den Zuschauer mit dem Einsatz von expressionistischen Licht- und Schatteneffekten. Dazu diese göttlichen Kulissen der Stadt, welche in etlichen Science Fiction Filmen der Zukunft Verwendung finden wie zb: "Blade Runner", "5th Element" und "Star Wars: Episode 2". Darüber hinaus schafft Lang es mit einer wirklich trivialen Geschichte eine der gelungensten Gesellschaftskritiken der Filmgeschichte abzuliefern. Es ist zwar alles enorm überspitzt, aber dadurch in meinen Augen soviel treffender, denn damit peitscht er dem Zuschauer seine Botschaft nahezu auf die Augen, das ganze wird von seiner meisterhaften Inszenierung und der musikalischen Untermalung noch intensiviert. Ein Film bei dem ich wie bei kaum einem anderen (außer vielliecht "2001 - A Space Odyssey" ) wirklich das Gefühl hatte Kino/Filmgeschichte zu erleben!
Dr.Nibbles
18.06.2004 21:29 Uhr
Von der Aufmachung her sehr schön, der Hintergrund der Geschichte auch recht nett (Kapitalismus-Kritik - zumindest in Ansätzen - wenn auch etwas seltsames biologistisches Gesellschaftsbild), bis auf dass, dass die Geschichte einfach wahnsinnig trivial und kitschig ist. Und dass nebenbei auch noch ein paar antisemitische Elemente in dem Film vorkommen (zumindest sind wir uns da beim Ansehen nicht ganz einig geworden) heißt für mich eindeutig, dass dieser Film nur mit max. einer 6 bewertet werden kann.
KeyzerSoze
12.06.2004 11:12 Uhr / Wertung: 8
Nachdem ich bei den letzten Versuchen den Film zu sehen immer nach ein paar Minuten eingeschlafen bin (zu meiner Entschuldigung: War müde) hab ich diesmal durchgestanden und fand diesen Klassiker ganz gut. Die Geschichte an sich war zwar nicht unbedingt mein Fall (obwohl alles andere als schlecht), aber bei dieser großartigen Inszenierung störte mich das nicht weiter. Es ist schon interessant zu sehen wie Langs Zukunftsvision ausgesehen hatte und vor allem wie genial sie für damalige Verhältnisse in Szene gesetzt wurde. Sehr überzeugend!
lurchi
27.09.2002 10:19 Uhr
Ich fand schon die 140-Minuten-Version gar lange... Obwohl es bestimmt interessant wäre, die Bilder zu sehen und nicht nur eine Zusammenfassung der verlorenen Szenen zu lesen (besonders die in der Erfinderwerkstatt). Ich find's interessant, wie damals eine Zukunftsstadt ausgesehen hat: Wolkenkratzer und Strassenschluchten, aber auch Oldtimer und Doppeldecker...
Hiram ben Tyros
27.09.2002 10:04 Uhr
Ein Klassiker. Schade, daß eine Rekonstruktion der ursprünglichen Dreistundenfassung unmöglich ist!
Peejot
01.09.2002 15:06 Uhr
Lang's frühes Stummfilmmeisterwerk ist eine Mischung aus "Moderene Zeiten" und "Frankensteins Monster". In klassich expressionistischen Bildern wird - in der Regeln vom Klaviercrescendo begleitet - eine düstere Zunkunftsvision auf die Leinwand geworfen, die z.T. verblüffend aktuell geblieben sind. Dieser Film ist ein *MUSS* für jeden Cineasten!

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