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In Time (US 2011)

In Time - Deine Zeit läuft ab (DE 2011)


Genre      Sci-Fi / Thriller
Regie    Andrew Niccol ... 
Buch    Andrew Niccol ... 
Darsteller    Amanda Seyfried ... Sylvia Weis
Justin Timberlake ... Will Salas
Alex Pettyfer ... Fortis
Olivia Wilde ... Rachel Salas
Johnny Galecki ... Borel
[noch 10 weitere Einträge]
 
Agent Maddin
 
Wertungen372
Durchschnitt
6.98 
     Meine Wertung



DVD-Erscheinungstermin:
13.04.2012

Start in den deutschen Kinos:
01.12.2011



10 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Horatio
19.09.2012 17:31 Uhr / Wertung: 5
In Time - Der Film ist Mittelmaß. Die Idee ist gut. Eine Geschichte gibt es nicht.

(Eigentlich stand hier ein langer Kommentar, allerdings war mein Browser anderer Meinung und freute sich daran der Entertaste eine neue Funktion zuzuschreiben: Schließen und Löschen)

Fazit: s.o.
samy_de_lux
11.07.2012 15:49 Uhr / Wertung: 6
muss knille leider recht geben, etliche logikfehler machen den film kaputt. Anfangs dachte ich "was für eine Scheißidee" schwenkte dann aber ziemlich schnell um zu "gar nicht so schlechte idee". Alles in allem fühlte ich mich sehr gut unterhalten und dafür gibt es noch 6 punkte.

>>>Spoiler>SpoilerEnde
lizzykay
04.05.2012 06:52 Uhr / Wertung: 9
Dieser Film sammt seiner großartigen Idee ist absolut genial. Ich hätte nicht gedacht, dass sich Justin so gut schlägt in seiner Rolle, aber man konnte es ihm durch aus abnehmen.

Die Idee zeigt eigentlich wie kapitalistisch wir hier alle unterwegs sind, denn ich glaube nicht, dass wir unsere Zeit verschwenden würden um uns Markensachen zu kaufen und ins Kino würden wir wohl auch viel weniger gehen, wenn wir dafür weniger Leben würden.

Der Film hat mich wirklich beeindruckt und ich fande die Idee auch sehr gut umgesetzt, anders als hier manche sagen.
Knille
15.01.2012 23:41 Uhr / Wertung: 3
Kommentar enthält Spoiler

Nach den durchweg positiven Kommentaren bei Score11 habe ich mir doch sehr viel mehr erwartet, doch leider hat In Time außer einer herausragenden Grundidee nicht wirklich viel zu bieten. Da wird der tolle Grundansatz in einer plumpen "Wir hier unten, die da oben"-Sozialdarwinismus-Metaphorik verheizt, wobei natürlich auch der obligatorische Seitenhieb auf die "großen Banken" am Ende nicht fehlen darf. Bis man dahin kommt, muss man sich aber leider erstmal durch die langatmige und erschreckend simple Geschichte vom rauen, aber edelmütigen Underdog, der es mit dem schlimmen System aufnimmt, quälen. Da wird natürlich viel gerannt, geschossen, langwierig und schwülstig rumsinniert, gelegentlich auch mal gestorben und am Ende bekommt der Held dann das Mädchen. So weit, so bekannt, so tausendmal gesehen. Und das auch meistens besser: bestenfalls halbwegs talentierte Hauptdarsteller stümpern sich durch eine vorhersehbare Story ohne Überraschungen, dafür aber mit riesengroßen Logklöchern und schablonenhaften Charakteren. Da hat der thematisch ähnlich gelagerte Repo Men mit seinen ausgewogenen Charakteren, seiner von Überraschungsmomenten gespickten Story und seiner subtilen Sozialkritik deutlich mehr zu bieten. Hier aber muss man sich andauernd fragen, ob den Autoren die riesengroßen Logiklöcher schlicht egal sind oder ob sie tatsächlich übersehen wurden. Das fängt schon bei den Prämissen des Films an: ständig wird davon gefaselt, dass man "im Ghetto für einen Tag umgebracht werden kann" oder dass "im Ghetto sofort auffällt, wenn man einen Tag zuviel auf der Uhr hat". Trotzdem nutzt keiner die Zwischenspeicher für Zeit, sondern alle tragen sie richtig schick offensichtlich in neon-grün am Ärmel mit sich rum. So richtig clever ist das nicht, aber derart dämliches Verhalten zieht sich durch den ganzen Film: da merkt der fast hundertjährige Banker nicht, dass sich der Erzfeind unter seine Leibwächter gemogelt hat (zu seiner Verteidigung: denen ist offenschtlich auch nicht aufgefallen, dass sich da irgendwann einfach einer dazugestellt hat); da vergisst der abgebrühte Timekeeper (laut Eigenaussage "50 Jahre" Erfahrung), seine Uhr wieder aufzuladen; da hat der Daddy von Will Salas jahrelang immer alle Kämpfe mit demselben hohlen Trick gewonnen, ohne dass es sich rumgesprochen hätte; und der Code für den Safe mit einer Million Jahren ist (natürlich) Darwins Geburtstag. Ich erwarte ja nicht, dass immer alles ordentlich erklärt wird und alle Charaktere sich klug verhalten. Aber dem Zuschauer ein derartiges Füllhorn an lächerlichen Drehbuchvolten anzudrehen empfinde ich persönlich schon als frech. Nimmt man die undezente Holzhammer-Sozialkritik dazu, den schleppenden Verlauf der ohnehin schon unspannenden Story und die schlechten Leistungen der Hauptdarsteller (allein Cillian Murphy möchte ich hier ausnehmen), dann ergibt sich das Gesamtbild eines Filmes, der beim besten Willen nicht mal mehr als mittelmäßig zu bewerten ist. Schade, denn der Film hätte wesentlich mehr Potential gehabt. Aber was will man auch von einem Film erwarten, der Olivia Wilde schon nach zwei Szenen abserviert?
severus
10.01.2012 08:52 Uhr / Wertung: 8
Grandiose Idee, die Welt, die dem Zuschauer präsentiert wird ist so spannend und interessant (und irgendwie so noch nie dagewesen), dass man über die am Ende fehlende Story vollkommen hinwegsieht. Erst nach Abspann wurde mir klar, dass eigentlich kein wirklicher Plot stattgefunden hatte. So faszinierend die Umgebung ist, so flach ist die Handlung - leider. Der Film weiß nicht so wirklich, wohin er will, und um das zu kaschieren wird einfach nichts zufriedenstellend erklärt. Es IST so, wie es nun mal ist.

Trotzdem: Optisch ohne jegliche Abzüge, ein fabelhaftes Grundgerüst, überzeugende Darsteller und am Ende ein wirklich guter Film.
KeyzerSoze
05.01.2012 09:55 Uhr / Wertung: 7 - Letzte Änderung: 05.01.2012 um 09:55
In Time lebt hauptsächlich von seiner überaus interessanten Idee, dass die einzige Währung des Menschens Lebenszeit ist. Visuell ist das durchaus ansprechend umgesetzt und auch sonst funktioniert die Kapitalismuskritik über weite Strecken sehr gut. Das Darstellerensemble macht einen guten Job, doch ab und an gibt es einige holprige und überinszenierte Momente zu viel. Sei es die letzte Szene zwischen Olivia Wilde und Justin Timberlake oder das nicht immer ganz logische Verhalten von Cilian Murphys Figur. Einige kleine Längen im Mittelteil mögen dem Film zudem die Spannung rauben, aber dennoch hält die durchaus innovative Idee den Zuschauer bei der Stange und entlässt ihn mit dem Gefühl aus dem Saal einen guten Film gesehen zu haben; wenngleich auch einiges an Potential ungenutzt blieb.
Velociraptor
24.12.2011 01:21 Uhr / Wertung: 9 - Letzte Änderung: 24.12.2011 um 01:22
In meinem Kinojahr ist "In Time" ein klares Highlight.
Die Grundidee ist schon sehr interessant, aber auch die filmische Umsetzung lässt keine Wünsche offen - selbst diese groteske Dystopie ist wirklich glaubwürdig, wobei man hier viel hätte falsch machen können.
Allein schon die optische Abgrenzung der Zeitzonen in die schöne, sterile Welt der Reichen und das dreckige Slum der Armen verleiht dem Film eine besondere Atmosphäre. Die Reichen fahren in schwarzen Vintage-Autos durch die Gegend, haben tolle Klamotten an, und Dank der deaktivierten Alterung sind alle Menschen schön. Die Armen arbeiten, um noch einen weiteren Tag zu leben. Aber alle Menschen leben um zu leben, und das ist eigentlich ziemlich cool. Nur ist der Preis dafür ein brutaler praktizierter Sozialdarwinismus.

"In Time" hält unserer Gesellschaft einen Spiegel vor und kann somit wirklich inspirierend sein.
Mich hat der Film nachhaltig beeindruckt.

Ich habe hier Justin Timberlake, der die Hauptrolle spielt, zum ersten Mal als Schauspieler gesehen und kann an seiner Leistung keinen Makel erkennen. Besonders gut hat mir auch Cillian Murphy als Timekeeper gefallen.
Heroes81
14.12.2011 07:43 Uhr - Letzte Änderung: 14.12.2011 um 07:51
Ich würde nicht behaupten, dass mehr Wert auf Action gelegt wurde. Denn ich war positiv überrascht, dass der Film wenig Action aufweisen konnte. Ich dachte es würde fast ein reiner Actionfilm sein. Dem war nicht so.

Die Grundidee vom Film war interessant und gut umgesetzt. Einen Film ohne Logiklöcher gibt es in meinen Augen nicht, daher fallen mir die meisten wohl auch nicht mehr auf ^^

[SPOILER ?] Verwirrend lustig anzusehen, wenn Justin seine "Mutter" umarmt, die vom Alter genauso aussieht wie er xD Würde sowas wirklich gehen, wäre ein Date mit einer Person wohl immer ein Nervenkitzel, weil man ab 25 dann nicht mehr weiss, ob derjenige grad genauso alt ist, wie man selbst xD [SPOILER ENDE]

Fazit: Überraschend guter Film, mit guter Handlung, guter Spannung, ausreichend (wenig) Action und einem Justin Timberlake, der für mich persönlich solangsam ein guter Schauspieler wird.
Muddi
04.12.2011 23:09 Uhr / Wertung: 6
Ups, verplant, man wird mit einem Jahr Zeitguthaben geboren, nicht einem Tag.
Muddi
01.12.2011 02:29 Uhr / Wertung: 6
Zeit ist Geld - diese in Wirtschaftskreisen gern benutzte Aussage wird in dieser Dystopie wörtliche Realität. Jeder Mensch wird mit einem Zeitguthaben von einem Tag geboren, das genau am 25. Geburtstag anfängt abzulaufen. Dann hört auch der natürliche Alterungsprozeß auf und das Leben eines Menschen endet abrupt, wenn dessen Zeit buchstäblich abgelaufen ist, und alle Menschen haben ein recht jugendliches Aussehen (weswegen es auch schwierig ist, Kinder von ihren Eltern zu unterscheiden, was aber eine interessante komische Komponente zum Film beisteuert). Die ungerechte Zeitverteilung in verschiedenen Zeitzonen, von Ghetto bis Upper Class, wird von sogenannten Timekeepern im Auge behalten. Als ein aus dem Ghetto stammender Fabrikarbeiter an mehr Zeit gelangt, als ihm eigentlich zusteht und den Mächtigen lieb ist, wird sein Abstecher in die Upper Class zum Anfang eines Katz-und-Maus-Spiels auf Zeit.
Die Kritik an der Ungleichverteilung von Vermögen und der daraus resultierenden Willkür der Reichen und Mächtigen, die die Kontrolle über den Rest ausüben, wird hier zwar wenig subtil, aber wirkungsvoll thematisiert. Wer wenig hat, schreckt oft nicht davor zurück, sich illegal mehr zu beschaffen, wobei die Opfer grundsätzlich nicht mittel-, sondern leblos zurückbleiben. Die Mächtigen kümmert's kaum, der Pöbel hat sich mit dem Sozialdarwinismus abgefunden. Doch niemand hat damit gerechnet, daß sich ein aus zwei unterschiedlichen Welten stammendes Bonnie-und-Clyde-Duo daran macht, diesen Mißstand zu ändern.
Das alles ist zwar ganz gut in Szene gesetzt, verliert sich aber allzu oft in Klischees und schwer nachzuvollziehbaren Momenten, bietet aber ein paar nette Anspielungen auf Zeitwortspiele (z.B. 'Dont't waste my time' u.ä.). Da leider mehr Wert auf Action als auf Logiktreue gelegt wurde, muß man dem Film leider vorhalten, daß eine sehr gute Grundidee teilweise im aktuellen Actioneinerlei versumpft.

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