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Jonas - Stell dir vor, es ist Schule und du musst wieder hin! (DE 2011)

Jonas (DE 2011)


Genre      Documentary / Comedy
Regie    Robert Wilde ... 
Buch    Christian Ulmen ... 
Johannes Boss ... 
Robert Wilde ... 
Produktion    Claus Boje ... 
Sonja Schmitt ... 
Darsteller    Christian Ulmen ... Jonas
[noch 5 weitere Einträge]
 
Agent Spreewurm
 
Wertungen96
Durchschnitt
6.18 
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DVD-Erscheinungstermin:
09.08.2012

Start in den deutschen Kinos:
05.01.2012



13 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

ayla
18.03.2018 17:42 Uhr
Auf diesen Film hatte ich mich schon gefreut.
Ist ja dann doch sehr interessant wie man so den Schulalltag von Außen mit der Kamera erleben kann.
Ulmen versucht sich hier als Schüler Jonas...
leider etwas naiv und Kleinkind ähnlich...und weniger ein 18-jähriger Teen.

Hätte zunächst gedacht, dass Ulmen eher sich selbst spielt...und weniger in eine Rolle schlüpft und verfällt.
War aber dann doch in Ordnung.
Wobei es dann schwierig war Die Figur Jonas vom Schauspieler Ulmen zu unterscheiden.

Unnötig fand ich definitiv die Liebelei mit der Musiklehrerin.
Aber zumindest war dort ein toller Satz zu hören :-)
"Aber die Erdbeere kann ich mit dir noch essen".

Die Sache mit der Schulband war mir zwar etwas zu amerikanisch...sorgte aber so zumindest für ein tolles Ende.
Schüler und Lehrer waren ja begeistert bei der Sache.

Auch sonst fand ich es bemerkenswert wie sehr die Lehrer ihn tatsächlich als echten Schüler wahrnahmen.
Der Mathe-Lehrer Herr Look...schon beim ersten Bildwechsel zu ihm hin...JA! Der ist Mathematiker! Das sah man sofort! :-D
Und am Ende wo er ihn noch besuchte...

Guter Film mit starkem Dokucharakter.
KeyzerSoze
04.01.2012 09:43 Uhr / Wertung: 7 - Letzte Änderung: 04.01.2012 um 09:57
Das Team hinter einer der besten deutschen TV-Shows der letzten Jahre (Mein neuer Freund) schlägt wieder zu. So schleust sich Christan Ulmen als 18jähriger Klassenwiederholer unbemerkt in eine Schule ein (Christian Ulmen in einem Focusinterview: Es wurde kommuniziert: Da kommt ein neuer Mitschüler, der hier seine letzte Chance ergreifen will. Der wird von Kameras begleitet und das wird später ein Kinofilm. Insofern waren eigentlich alle eingeweiht) und zeigt relativ unaufgeregt das Zusammenleben einer ganz normalen Schule in Deutschland. Im Gegensatz zum Haudraufhumor der Serie oder den Provokationen eines Borat hält sich Ulmen dieses Mal sehr zurück, betrachtet mehr sein Umfeld und gibt oftmals nur kleine Anstöße und schaut wie sich die Gruppendynamik in der Klasse entwickelt. Thematisiert werden hier beispielsweise die Verhältnismäßigkeit bei der Notenvergabe einer mündlichen Abfrage, sowie das Erniedrigen der Schüler an der Tafel durch einen ironischen Lehrer vor der ganzen Klasse. Dabei trifft Ulmen stets den richtigen Ton und geht dabei in der titelgebenden und zurückhaltend interpretierten Rolle so gut auf, dass man sich teilweise selbst ertappt daran zu glauben einen Schüler auf der Leinwand zu sehen. Ein paar Abzüge in der B-Note gibt es dennoch, denn ein, zwei im Vorfeld ausgedachte Dinge wie die Liebelei zu einer Lehrerin stört den experimentellen und interssanten Touch des Filmes doch ein wenig. Nichts desto trotz ein überaus interessanter Film, der das Alltagsleben einer ganz normalen Schule auch einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel zeigt, als ihn uns die Medien oftmals weiß machen wollen.
chifan
02.01.2012 08:59 Uhr / Wertung: 7 - Letzte Änderung: 02.01.2012 um 09:00
@der sich Schlümpfe aufs Brot schmiert Also in einem Interview mit n-tv sagte er, dass lediglich Schulleitung, Lehrer und Elternvertreter eingeweiht waren.

Hier der Link zum Interview.
Heroes81
14.12.2011 08:04 Uhr
Naja, ob es nun gestellt, geprobt oder tatsächlich frei interpretiert war von allen: wenn man keine Erwartungen an den Film setzt und einfach mal das ganze ohne wenn und aber auf sich wirken lässt, dann ist es einem grad egal wie "echt" der Film nun wirklich ist ;-)

Schließlich sind Filme wie Blair Witch Projekt oder Paranormal Activity ebenso ein Fake und da ist es einem auch egal ;-P
Schlumpfmett
13.12.2011 01:50 Uhr
Vorab: Der, von meinem Vorredner angesprochene Song von Helge Schneider im Abspann war für mich der einzige Lichtblick des Films.

Wir sahen den Film im Beisein des Regisseurs der im Nachhinein noch ein paar Fragen beantwortete. Alleine die Aussage, dass alles in dem Film authentisch sei und nichts gescripted ist lässt mich zweifeln. Zu vieles wirkt eben genau vorgegeben und durchaus auch nachgedreht. Angeblich sei jede Szene nur einmal, dann aber mit 3 Kameras gedreht. Dem will ich einfach keinen Glauben schenken, da ich mir den Film u.a. unter diesem Gesichtspunkt zu Gemüte geführt hatte.

Ulmen selbst führt das Experiment irgendwie nicht als Experiment durch. Zu keiner Sekunde hatte ich das Gefühl, er wolle sich als Schüler integrieren und die Probezeit bestehen. Vielmehr versucht er durch latentes Nichtstun und charmanter Provokation ein wenig Humor zu versprühen, was ihm durchaus auch gelingt. Aber das kann und will für mich nicht der Ansatz für dieses Projekt sein.

Alle Beteiligten hatten übrigens die Info, dass es sich bei Jonas um einen als jugendlich verkleideten, erwachsenen Schauspieler handelte, lediglich die Information um welchen Schauspieler es dabei geht wurde bis zum Schluss geheim gehalten.
Muddi
01.12.2011 02:53 Uhr / Wertung: 7 - Letzte Änderung: 01.12.2011 um 02:53
Man hätte das auch als Fernsehdokusoapmockumentary machen können (darin hat der Herr Ulmen ja auch schon Erfahrung, glaub' ich). Aber die Eindampfung auf Spielfilmlänge tut dem Ganzen gut, da man so Abwechslung bieten kann, außerdem wäre er an mir im Fernsehen vorbeigegangen, da ich das nicht schaue.
Ich weiß ja nicht, wieviel vom Gezeigten sich so ergeben hat und ob manches mit den Betroffenen abgesprochen war, aber als Ganzes funktioniert dieses Filmexperiment vorzüglich. Ulmen bringt zwar manchen Kracher, bleibt aber netterweise schön oberhalb der Gürtellinie und gibt mehr als nur einmal den Anstoß, der zu sehr unterhaltsamen Aussagen oder auch Diskussionen seitens der Schüler und Lehrer führt, ohne sich selber dann noch zu sehr einzumischen.
Hierbei zeichnet der Film in seinen Beobachtungen ein ganz anderes Bild von einer deutschen Gesamtschule, als es uns von diversen Regenbogenmedien vorgesetzt wird. Das Verhalten von Jonas zerrt zwar oft an den Nerven der Zuschauer und Lehrer, es ist aber sehr interessant zuzusehen, wie letztere damit umgehen, ohne die Fassung zu verlieren.
Jonas schafft es, dem Lehrer- und Schülerbild, das momentan vorherrscht, einen positiven Anstrich zu verpassen, während das alles auch noch sehr lustig rüberkommt.
Außerdem gibt's im Abspann noch ein tolles Lied von Helge Schneider zu hören. Titel: Schule ist doof.
Heroes81
22.11.2011 07:59 Uhr
Gibt man dem Film eine Chance, dann kann er sehr amüsant und unterhaltend werden.
Zunächst leicht entsetzt was anfangs noch alles angeschrieben wird ("Wir danken für die Chance für dieses Projekt.... ARD....") und das Gefühl bekommend "AK2011" im Kino zu sehen, war ich dennoch (dank Christian Ulmen, den man kaum erkennt im ersten Augenblick) gewillt dem "Film" eine Chance zu geben und wurde mit vielen Lachern dafür belohnt.
Ich denke wenn man keine Vorschau kennt (wie ich) und ohne Erwartungen sich den Film ansieht, kann er durchaus gefallen finden. Vorallem aber auch wird mir klar, warum ich froh bin nicht mehr in die Schule gehen zu müssen xD
Ohne Ulmen wäre das Projekt sicherlich in die Hose gegangen und hätte nur das Format "AK2011" - was mir gar nicht liegt. Aber so wurde ich köstlich unterhalten und positiv überrascht. Dennoch wahrscheinlich keine Empfehlung für einen regulären Preis. Eher für die Sneak oder günstigen Kinotag.
Fazit: Ulmen im Justin Bieber Haar-Verschnitt in der Schule zu sehen schreit förmlich zu komischen Lachern ;-)
Schneef
04.11.2011 13:56 Uhr / Wertung: 3
Dann bin ich mal sehr gespannt, wie du ihn empfindest. Denn so kreativ ist er nun auch wieder nicht. Anfangs hatte ich das erwartet, aber wurde leider enttäuscht.

Aber bevor ich nun spoiler, schau ihn Dir bald an ;)
KeyzerSoze
04.11.2011 11:02 Uhr / Wertung: 7
Deine ganze Beschreibung und die Idee die hinter dem Film steckt. Ich mag kreative Filme und dass in einem Film wenig bis nichts passiert muss ja alles andere als schlecht sein. Muss ja nicht jeder Film so ein Effektgewitterrotz wie Transformers sein. Und da Ulmen am Drehbuch beteiligt war bin ich ebenfalls guter Dinge... dank deines Kommentars für mich ein Must See der nächsten Monate geworden.
Schneef
03.11.2011 19:22 Uhr / Wertung: 3
Was hört sich denn daran toll an?
Der Film ist zu lange, tröpfelt vor sich her, wirkt zu konstruiert, ergo alles um Ulmen herum ist nicht komisch, nur er ein wenig, und im Film passiert so gut wie nichts.

KeyzerSoze
03.11.2011 14:50 Uhr / Wertung: 7
Hört sich deiner Beschreibung nach toll an ... freu mich drauf ...
Schneef
03.11.2011 14:33 Uhr / Wertung: 3 - Letzte Änderung: 03.11.2011 um 14:46
Ich versteh nicht ganz wie man diesem Film 9 Punkte geben kann.

Dieses Format ist einfach nicht ganz üblich für ein Kino und deshalb haben auch etwas über ein drittel unseren Saal vorzeitig verlassen.

Dieses Format und der Inhalt der präsentiert wurde war ein Experiment. Und Experimente, insbesondere in der Naturwissenschaft, gehen oft schief. Ich will nicht behaupten, dass dieses auf ganzer Länge schief gelaufen ist, aber zum Größten Teil meiner Meinung nach.
Das liegt zum einen an der etwas zu lange geratenen Spiellaufzeit. Zum anderen, dass man sich nach dem Film denkt "Wozu?"
Manch einer wird auf die Frage Wozu mit folgendem Satz antworten: "Na um sich wieder in die Schulzeit zurückzuerinnern"
Das kann ich persönlich aber auch ohne diesen Film gesehen zu haben.

Aber für diejenigen, die garnicht wissen worum es in diesem Werk eigentlich geht eine kurze Erläuterung:
Christian Ulmen, nach 3 stündiger Maske, als 18 Jähriger Jonas bekannt, versucht zum dritten male die 10. Klasse zu absolvieren. Es beginnt mit einer 6 wöchigen "Probezeit", in der sich entscheidet ob er weiterhin die Schule besuchen darf.

Der Film scheitert daran, dass man, zumindest ich, viel mehr erwartet habe. Dass etwas verdammt außergewöhnliches passiert, sonst würde der Film ja irgendwann langweilig werden. Leider ist nichts passiert also tröpfelte der Film nur so vor sich hin.

Ich mag Christian Ulmen, er reißt den einen oder anderen lustigen Spruch und versucht sich wirklich als 18 jähriger in die Welt der Schule zurückzubesinnen. Das wirkt oftmals aber sehr konstruiert, was es, wenn man der "Mockumentary" Glauben schenkt, natürlich so sein soll aber, die Mitschüler sagen oft Dinge, die man sich normalerweise nicht vor Lehrern getraut. Das wirkt für mich persönlich einfach deplaziert anstatt ironisch & lustig. Die Lehrer schmunzeln auch ab und an zur falschen Stelle, was einfach nicht passt. Man nimmt ihn nicht ernst - was ja auch gut ist - aber selbst als Parodie zu einem Dokumentarfilm hält der Film nicht hin, dazu war eher zu friedselig & locker.

Ich gebe ihm 3 Punkte, da ich doch ab und an gelacht habe. Wer sich nicht gerne fremdschämt sollte diesen Film meiden ;)
Spreewurm
14.09.2011 00:33 Uhr / Wertung: 8
sog. Mockumentary

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