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C'era una volta il West (IT 1969)

Once Upon a Time in the West (US 1969)
Spiel mir das Lied vom Tod (DE 1969)


Genre      Western / Adventure
Regie    Sergio Leone ... 
Buch    Bernardo Bertolucci ... story
Dario Argento ... story
Sergio Donati ... screenplay
Sergio Leone ... screenplay
Produktion    Bino Cicogna ... producer
Fulvio Morsella ... executive producer
[noch 18 weitere Einträge]
 
Agent wonderwalt
 
Wertungen1064
Durchschnitt
8.34 
     Meine Wertung



DVD-Erscheinungstermin:
02.10.2003





28 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Schreiraupe
01.04.2009 16:13 Uhr / Wertung: 7
@ Fox:
Zufällig studiere ich Deutsch auf Lehramt und bei Gott, ich werde mir das echt zu Herzen nehmen ;)
Fox
01.04.2009 14:26 Uhr / Wertung: 8 - Letzte Änderung: 01.04.2009 um 14:33
@Schreiraupe: Sebastian Krämer (mit Deutschem Kleinkunstpreis 2009 ausgezeichnet) sang zu diesem Thema:

Deutschlehrer, Ihr hättet Bushido verhindern können! Und Xavier Naidoo! Wer wenn nicht Ihr?! An Euch wäre es gewesen zu sagen: Das reimt sich nicht, das sind schiefe Bilder, das ist gar kein vollständiger deutscher Satz – oder besser: Ihr hättet schon früher damit beginnen können, Poetry-Slam oder Rap-Kultur in Eurem Unterricht durchzukaspern. Dann wäre uns auch viel erspart geblieben. [...]
Deutschlehrer, wenn Ihr wollt, dass die Schüler ein Werk der Wortkunst ein Leben lang im Herzen tragen, haltet es um Gottes willen aus Eurem Unterricht raus! Kapiert das doch endlich! Ihr seid wie König Midas, falls Euch Mythologie etwas sagt. Nur dass alles, was Ihr anfasst, zu Scheisse wird. Ihr seid das Abführmittel der Kultur. Oder – anders gesagt – Ihr seid die Bösen, aber nicht weil Ihr wirklich böse seid, sondern weil es Eure Aufgabe in der Gesellschaft ist. Zur Sozialisation gehören Feindbilder. Werdet Euch endlich Eurer Verantwortung bewusst!
Schreiraupe
01.04.2009 03:41 Uhr / Wertung: 7
Klassiker hin oder her - eine Leidensgeschichte

Als junger Spund, der ich bin hege ich eher im geringen Maße eine Leidenschaft für Klassiker. Ich könnte mir auf die Stirn 'Ich bin die 90er! Ich will Special-Effects!' tatowieren lassen. Doch trotz diesen Fauxpas kam ich nicht um 'Spiel mir das Lied vom Tod' herum. Und ich war begeistert. Durch die Bank weg.
Ein grandioser Film, mit einem noch grandioserem Soundtrack. Froh, alte Laster abgelegt und diesen Film gesehn zu haben, schien mir die Welt nun größer, mein Horizont erweitert.
Und dann passierte das Unglück.
Leistungskurs Musik.
Thema des Halbjahres: Der Soundtrack von Spiel mir das Lied vom Tod. Nach endlosen Analysen, ewigem Ansehen und "Ach, wir gucken uns das jetzt einfach noch einmal an, damit es auch wirklich jeder versteht".
Mit Filmen ists halt wie mit der Literatur. Dieses ewige 'Auseinandergezupfe'. Dieses zerreißen von Kunstwerken. NATÜRLICH hat jede Form des künstlerischen Schaffens seine Intention. Aber irgendwann reicht es.
Mir wurde der Film kaputt gemacht. Dieses wunderbare Theme, wenn ichs höre, stellen sich mir die Nackenhaar auf. Von meinen Alpträumen will ich erst gar nicht anfangen.
7 Punkte, und ich bin traurig, dass ich einfach nicht mehr mehr geben kann. Ich kann einfach nicht mehr.
mountie
31.05.2006 14:35 Uhr
Zweifellos ein Film der als ewiger Klassiker sein Dasein fristen wird. Herausheben möchte ich nur noch 2 Dinge: Zum einen ist es klasse, das man den Film nur anhören könnte, und jedesmal, an Hand des Scores, genau weiß wer im Bild ist. Zum anderen ist die Eröffnungssequenz am Bahnhof einfach nur noch genial. Stimmungstechnisch würde ich der Szene sogar ne 12 geben.
ZordanBodiak
30.05.2006 21:20 Uhr / Wertung: 10
Auf der Suche nach den besten Filmen kommt man nicht an dem Schaffen Sergio Leones vorbei - und dort hat insbesondere "c'era una volta il west" eine Ausnahmestellung. Schon die in Ruhe schwelgende Eröffnungssequenz wird derartig stilsicher inszeniert, dass man umschweifend in den Bann des Filmes gezogen wird. Diese famose Qualität setzt sich auch im weiteren Verlauf des Filmes fort. Sei es der gegen sein Saubermannimage besetzte Henry Fonda, der mit einem fiesen Lächeln einen kleinen Jungen erschießt, oder die (Mundharmonika-)Score, die einem nicht mehr loslassen wird. "C'era una volta il west" ist in jeden Belangen ein absolutes und definitives Meisterwerk, dessen Bilder auch noch in 100 Jahren zum Staunen verleiten werden. Die staubige Prärie, die Bildzentrierung auf die Augen kurz vor den entscheidenden Duellen.


Inhaltlich wird erneut ein Totengesang auf den einstigen Westernmythos der amerikanischen Filme gesungen. Der Kapitalismus hält blutigen Einzug in die raue Westernwelt. Mit größter Schnelligkeit preschen die metallernen Eisenbahnmonster in Richtung Pazifik. Märchenhaft geht es dabei keineswegs zu - denn die Träume, die die Filmfiguren hegen, werden aufs Bitterste zerschlagen. Und über all diesem schwebt die Musik Morricones. Sie hält den Film zusammen, lässt ihn mit ihren verschiedenen Themen wie eine Pferde-Oper erscheinen, bei der zunächst die Musik bestand und dann die Bilder geformt worden sind.


"C'era una volta il west" ist ein Meisterwerk. Ein Film, der trotz des Drecks und des Sarkasmus eine unglaubliche Schönheit ausstrahlt. Auch in vielen Jahren wird diese Schönheit nicht vergangen sein - denn "c'era una volta il west" ist schlichtweg unsterblich. Und das ist wohl das einzige Märchenhafte an Leones Filmjuwel... die schienenverlegende Höchstpunktzahl

namecaps1
24.10.2005 13:30 Uhr / Wertung: 10
Ich möchte jedem, der das schon gesehen hat oder "endlich" sehen kann, gerne 3 Dinge mitgeben, die ich hinreißend finde.
1. Henry Fonda's Zugang zu seiner Rolle, sinngemäß. Als er Drehbuch und Rolle angeboten bekam, fragte er, eine Ikone des klassischen amerikanischen Westerns à la John Ford einen Freund, was er davon halten würde, voller Zweifel, ob das gut sei. Der sagte "Leone? Go for it! Trust h i m." Fonda hatte das mit Sicherheit nicht nötig, siehe auch seine Rollen im Herbst der Karriere - und er hats gemacht, trotz aller Bedenken.(Interview mit Henry Fona, DVD-specials)
2. Genre. Der Western war zur Zeit dieser Produktion in Amerika voll kommerzialisiert, eine gesetzte Gattung für den Publikumserfolg im TV. Die Figuren eines Westerns somit schablonenhaft-ikonisch festgelegt, wenn auch cineastisch völlig impulsfrei. Leone hatte damit, in Europa, schon früher aufgeräumt - das hier war jedoch der sogar unter den den Ikonen (=Schauspielern und Autoren) des amerikanischen Westerns akzeptierte, große Wurf, unabhängig vom Erfolg des Streifens in den USA.
3. Dass das in dieser Form keineswegs einfach zu bewerkstelligen war, zeigen alle weiteren Versuche - und Vorläufer - auch des Meisters Leone selbst.Fazit: ein todsicherer Treffer für einen genußvollen Filmabend.
djducky
18.10.2005 17:22 Uhr
Das Meisterwerk schlechthin. Dank der Musik von Morricone auch ein lebenslanger Ohrwurm. Ohne die Musik käme er sicher nicht so gut an, doch die Story hat auch seinen Reiz, vor allem wenn man sie als Abgesang auf die US-Westernära und als Metapher auf die Erschließung des Westens der USA betrachtet. Grandios!
McWaldmann
11.09.2005 12:56 Uhr
Der Film ist einfach meisterhaft. Besonders für die damalige Zeit war er wirklich absolut genial. Selbst heute ist er noch was Besonderes, auch wenn er etwas langatmig ist, was nicht mehr so in die Zeit paßt. Aber der Soundtrack ist unglaublich und Bronson ist für mich der Hammer.
wonderwalt
22.05.2004 10:00 Uhr / Wertung: 11
@Christian: Zuviel der Ehre! ;-)
HarryBelafonte
22.05.2004 01:49 Uhr / Wertung: 9
Das beste an diesem Film ist dieser Ohrwurm den er produziert.
Noch in Zehn Jahren könnte ich die melodie nachspielen.
Moociloc
21.05.2004 18:38 Uhr
Achso mein spezieller Freund mal wieder. ;)
ScoreMaster
21.05.2004 18:36 Uhr
@Moociloc Ich vermute er meint den, der den Film schon min. 10 mal gesehen hat. ;-) Schau mal in die Kommentare weiter unten.
Moociloc
21.05.2004 18:33 Uhr
Wer ist denn der Meister?
Christian
21.05.2004 18:32 Uhr
uuh oh... lass das mal nicht den Meister lesen... ;)
Moociloc
21.05.2004 13:49 Uhr
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich nach dem Film ein klitzekleines bisschen enttäuscht war hatte ich mir doch hier den Überwestern erwartet. Das war er nicht und kommt in meinen Augen auch nicht ganz an "Il Buono, il brutto, il cattivo" ran. Die Inszenierung ist natürlich Meisterhaft, das beherrscht Sergio Leone einfach. Wie er immer wieder von Totalen zu extremen Nahaufnahmen (meist der Augenpartie) wechselt ist schon fantastisch und erinnert mich ein wenig an Eisenstein. Dazu natürlich wieder die Gabe Morricones die Situationen nahezu perfekt zu vertonen und dem Film so eine einmalige Atmosphäre zu verschaffen. Dann muss man auch mal die Kulissen loben, für wie wenig Geld es Leone und seine Leute hier geschafft haben absolut authentisch wirkende Kulissen zu bauen ist schon beeindruckend. Das einzig negative an dem Film war der langatmige Hänger in der Mitte des Films, wo sich die Story viel mit der Frau befasst. Trotzdem ein sehr guter Film, der aber nicht die Krone seines Genres trägt.
Christian
11.01.2004 20:01 Uhr
Ich hätte Lust mir die Großaufname von Charles Bronson auf den Desktop-Hintergrund zu legen, aber wer hat schon einen 1:2.35-Monitor ?!?
Christian
11.01.2004 19:59 Uhr
Ich muss gestehen, dieser Film (den ich nie im Kino sehen konnte) hat so ein bisschen meine Einstellung zur DVD geändert. Bisher war ich immer der Ansicht, daß dieser Film-DVD-sammel-wahn absolut übertrieben ist, noch dazu bei älteren Schinken, die bekanntermassen ja eh 2x im Jahr im Fernsehen laufen. Wer allerdings mal das erste Drittel von "Spiel mir das Lied vom Tod" auf DVD gesehen und damit jede einzelne Regung auf den Gesichter der Hauptdarsteller erkannt hat (...es sind nicht so viele), der muss einfach anders denken (nicht ironisch gemeint!); der Film sah einfach noch mal ein Stück besser aus.
KeyzerSoze
28.12.2003 22:35 Uhr / Wertung: 6
Western sind nun mal nicht mein Fall was auch dieser (zugegeben lange vor mir hergeschobene) Klassiker beweist. Ich gebe zwar zu, dass der Film schon seine Besonderheiten hat. Der Score ist erste Sahne und das "Built a City"-Gefühl welches der Film hinterlässt ist großartig. Dennoch: Die Story an sich gefiel mir nicht so richtig und konnte keinen Bezug zu irgendeinem der Charaktere finden. Naja, dafür das das Genre mir nicht liegt sind 6 Punkte als äußerst positiv anzusehn.
spider74
28.12.2003 16:01 Uhr
"Menschen sind leichter zu verängstigen, wenn sie sterben."
wonderwalt
11.10.2003 02:06 Uhr / Wertung: 11
Habe diesen Film in den letzten 18 Jahren ca. 10 mal gesehen. Und die Gänsehaut kommt immer aufs Neue. "Spiel mir das Lied vom Tod" ist die Summe all dessen, was für mich Kino bedeutet. Ein Film für die einsame Insel.
wonderwalt
31.08.2003 09:47 Uhr / Wertung: 11
Heissa! Nur noch wenige Tage und Sergios Leones unsterbliches Meisterwerk kommt in die DVD-Regale!
wonderwalt
09.12.2002 21:33 Uhr / Wertung: 11
Cheyenne:You know Jill, you remind me of my mother. She was the biggest whore in Alameda but the finest woman in the world. Whoever was my father for an hour or for a night ... he must have been a happy man.
inktvis
22.07.2001 21:44 Uhr
wenn es eine 11 gaebe, wuerde ich wahrscheinlich jeden tag die 11 an einen anderen film geben. oder an ueberhaupt keinen ... schon gut, dasz es sie nicht mehr gibt, unabhaengig von der tatsache, wer hierauf einflusz genommen hat. :-)
Christian
22.07.2001 19:25 Uhr
davon muss ich mich leider in aller Form distanzieren! Auch wenn ich dann echt ein Problem hätte, denn ich glaube einen einzelnen Film als "besten" zu bewerten ist echt schwer. Ich glaub aber das Scoremaster die 11 Punkte bald wieder bringen wird.
inktvis
21.07.2001 01:22 Uhr
und die 11 wurde sicher auf christians antrag rausgenommen. anders wuerden alle shrek mit 11 bewerten ...
inktvis
21.07.2001 01:09 Uhr
mueszte score11 dann nicht score12 heiszen? skala von 0 bis 11 ...
Duke
20.07.2001 13:59 Uhr
Das kommt noch aus den guten, alten Anfangstagen von Score11. Die 11er wurden beim relaunch dann übernommen.
gerle
20.07.2001 13:00 Uhr / Wertung: 10
wer hat hier bitte wie eine elf in die bewertung gemogelt???

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