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House of Cards (TV Series) (US 2013)


Genre      Drama
Buch    Andrew Davies ... 
Beau Willimon ... 
Michael Dobbs ... novel
Darsteller    Kevin Spacey ... Francis Underwood
Robin Wright ... Claire Underwood
Michael Kelly ... 
Jaclyn Jones ... 
[noch 4 weitere Einträge]
 
Agent Joey 4ever
 
Wertungen119
Durchschnitt
7.93 
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4 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Colonel
10.03.2015 17:56 Uhr / Wertung: 7 - Letzte Änderung: 10.03.2015 um 18:06
Der nächste Akt der Politserie liefert ab wie eh und jeh und erfüllt daher alle Erwartungen.
Ein näheres Eingehen auf die Pros und Cons der 3. Staffel ist ohne Spoiler kaum möglich. Ohne viel zu spoilern, lässt sich aber kurz zusammen fassen, dass der Focus nun vor allem auf außenpolitische Belange mit dem immer währenden Feind Russland gelegt wird, sowie der Beziehung zwischen Francis und Claire.
Der Trumpf im Kartenhaus ist mal wieder der Cast, der natürlich vor allem von Kevin Spacey angeführt wird, wobei man sich langsam fragt ist Kevin Spacey eigentlich Francis Underwood oder ist Francis Underwood Kevin Spacey?! Mit welcher Hingabe er diesen fiesen Tyranen und die Karikatur eines Demokratierepräsentanten spielt ist begeisternd und erschreckend zu gleich. Es gibt einige Winkel des Verstandes, die seine Methoden und seinen Charakter aufs tiefste verabscheuen, dann gibt es wiederum auch aufkommende Sympathien, die das Verlangen nach einem "Underwood 2016" Wahl T Shirt laut werden lassen, um dieses miese Arschloch entgegen jeder moralischer Wertvorstellung zu unterstützen. Keine Frage, nicht nur die schauspielerische Leistung hat dies zu verantworten, sondern auch die enorm gute Proudktion sowie das writing. Es lebe das Internet, welches es erst möglich macht, das aufgrund des hohen Konkurrenzdruckes und der neuen Möglichkeiten Projekte wie dieses entstehen können!
Das Ende der dritten Staffel lässt den Zuschauer dann aber wieder mit Wehmut zurück, denn 13 Folgen gehen wahnsinnig schnell um, wenn der Stoff gut ist. Zwar schwanken mit den unterschiedlichen Regisseuren der einzelnen Folgen auch mitunter wieder deren Qualität, besonders im Mittelteil der Staffel fallen dramaturgische Hänger im Vergleich zu Start und Ende der Staffel auf, jedoch tut dies dem Gesamtbild auch sehr gut und macht es abwechslungsreicher. Positiv erwähnt sei die Folge, die von Robin Wright inszeniert wurde. Insgesamt würde ich mir auch einen deutlich staffelübergreifenderen Storykontext wünschen, denn manche Personen oder Storystränge tauchen teilweise gar nicht mehr auf, obwohl sie zum Gesamtpaket etwas beitragen könnten. Aber das nur nebenbei erwähnt.
Alles in allem bleibt nun nichts weiteres übrig als ein langes Jahr auf eine Fortsetzung dieser Serie zu warten.
Colonel
23.06.2014 12:36 Uhr / Wertung: 7 - Letzte Änderung: 23.06.2014 um 12:38
Auch die zweite Staffel der inzwischen sehr populären und beliebten Politserie kann an den Erfolg der ersten Staffel anknüpfen. Gleich die erste Folge kann mit einem unerwarteten Paukenschlag und einem immer noch intriganten Francis Underwood aufwarten. Zwar verschiebt sich verglichen zur ersten Staffel im Laufe von Staffel 2 der Storyfocus etwas, trotzdem kann das Paket überzeugen. Ging es in der ersten Staffel noch mehr um das Zusammenspiel von Politik und Presse, konzentriert man sich nun eher auf interne Vorgänge im weißen Haus. Auch in dieser Staffel kann man den Einfluss der verschiedenen Regisseure deutlich erkennen. Positiv viel mir dabei unter anderem die von Jody Foster inszenierte Episode auf.
Ein spannender aber zugleich an einigen Ecken noch offener Abschluss der zweiten Staffel macht weiterhin Lust auf mehr Francis Underwood, denn das war bestimmt noch nicht das Ende.
Colonel
22.06.2013 20:13 Uhr / Wertung: 7
Mit House of Cards ist dem renomierten Hollywood Regisseur David Fincher eine grandiose Politserie als ausführender Produzent gelungen. Nicht nur das er neben seiner Wenigkeit auch einige andere namhafte Regisseure für diese Serie verpflichten konnte, auch Hollywoodstar Kevin Spacey ist mit an Bord. Er spielt einen skrupellosen Abgeordneten, der ohne Rücksicht auf Verluste seinem perfiden Plan folgt.
Epidosen 1 und 2, inszeniert von Fincher persönlich, stimmen perfekt auf dieses Schmierentheater ein und sprechen direkt das Suchtgen des Zuschauers an. Das auch die gesamte Story der Serie äußerst durchdacht und selten konstruiert wirkt, liegt wohl daran, dass Beau Willimon als einer der Drehbuchautoren mit an Bord ist, der schon an Clooney's The Ides of March mitgeschrieben hat.
Daher spreche ich für diese tolle Serie eine absolute Empfehlung aus, die für Spacey Fans sowieso eine Pflichtveranstaltung ist!
Teler
06.05.2013 01:09 Uhr / Wertung: 10
Die Grundidee lieferte eine BBC Serie die über 4 Folgen ausgestrahlt wurde. Als Besonderheit sei gesagt, dass House of Cards per Streaming ausgestrahlt wurde. Ich bin gespannt ob diese Methode Zukunft hat.

Kevin Spacey spielt Frank Underwood, Berater vom Präsidenten und Kongressabgeordneter, dem eigentlich der Posten als Außenminister versprochen wurde, welcher im allerdings direkt im Piloten verwehrt blieb. In der folgenden Nacht schmiedet er einen langfristigen Plan um sich ohne Rücksicht auf Verluste zu "rächen".

Spacey spielt gewohnt genial den skrupellosen Politiker, vom Charakter her eine Rolle, in der man ihn schon oft gesehen hat. Als Zuschauer hasst man ihn von Folge zu Folge mehr, möchte aber auch immer mehr wissen, wie er nun weiter handelt. Er erklärt aus dem off seine Taten und spricht auch hin und wieder durch die vierte Wand. Für Fans intelligenten Polit Thrillers/Dramas auf jeden Fall ein muss.

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