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Falling Down (US 1993)

Chute libre (FR 1993)
Falling Down - Ein ganz normaler Tag (DE 1993)


Genre      Action / Crime / Drama / Documentary
Regie    Joel Schumacher ... 
Buch    Ebbe Roe Smith ... 
Darsteller    Michael Douglas ... William Foster/D-Fens
Robert Duvall ... Prendergast
Barbara Hershey ... Beth
Rachel Ticotin ... Sandra
Kamera    Andrzej Bartkowiak ... 
[noch 6 weitere Einträge]
 
Agent Duke
 
Wertungen832
Durchschnitt
7.89 
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DVD-Erscheinungstermin:
22.08.2002

Start in den deutschen Kinos:
03.06.1993



4 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Gamecat
26.04.2004 19:58 Uhr
Klar, für jeden gibt es den Tropfen zuviel im Fass. Aber genau darum geht es hier eben nicht... dem sein Fass war schon lange übervoll und das "warum" dafür ist entscheidend - und vor allem, warum durfte der immer noch frei rumlaufen? Ausserdem will ich mich gar nicht mit D-Fens identifizieren müssen. Würde dir wirklich ein Film gefallen, in dem du vollkommen "grundlos" amok läuftst... einfach so? * Das ganze ist eine wirklich gute Sozialkritik bezogen auf die amerikanische Wirklichkeit. * Psychische Störungen wie bei Mr. D-Fens sind gar nicht mal so ungewöhnlich - ihn als "Psychopath" abzustempeln ist mir zu einfach... Robert Steinhäuser hat zuhause 6 Monate den Schüler gespielt, bevor er loszog. * Mir gefallen die Plots um Prendergast und die Ex-Ehefrau mit Kind fast besser als der Amoklauf, die sind auf jeden Fall genauso wichtig. * Drei Schlüsselszenen: Im Burgerladen, im Nazikeller und die Apollo13-Geschichte. 8)
wonderwalt
25.04.2004 21:08 Uhr / Wertung: 7
Der alltägliche Wahnsinn im Verkehrsstau, das Genervtsein von verlogener Werbung und schlechter Dienstleistung..., das sind beispielsweise Momente, die durchaus eine Identifikation zulassen. Gib`s zu, Du hast nach einem stressigen Arbeitstag auch schon mal daran gedacht, dem Mitarbeiter im Schnellrestaurant die schlecht eingeschenkte Cola und den lauwarmen Burger um die Ohren zu hauen. Das meine ich damit. Der deutsche Untertitel "Ein ganz normaler Tag" zielt ja auch darauf ab. Ich hätte es interessanter gefunden, wenn er letztlich eben kein "typischer" Psychopath wäre. Dies macht es uns nur einfacher, uns wieder von ihm zu distanzieren.
Gamecat
25.04.2004 20:39 Uhr
@wonderwalt: Deine Interpretation, dass es sich bei Mr. "D-Fense" um einen "Normalo" handelt der ausrastet ist ja auch vollkommen daneben... den Film deshalb "verlogen" zu nennen finde ich schon ein wenig ungerecht. :) Für mich war ab dem ersten Moment klar, dass der Kerl nicht alle Tassen im Schrank hat - obwohl... wenn am Ende klar ist, warum er durchdreht, stellt er sich doch erst als ganz normaler "Irrer" heraus. Von der Sorte laufen ne Menge durch die Gegend! Allerdings verlieren die wenigsten so gründlich den Halt. * Ich finde nicht, das hier Gewalt als etwas gutes dargestellt wird - es ist eher realistisch abschreckend. * Sehr guter Film.
wonderwalt
03.07.2002 21:12 Uhr / Wertung: 7
Unterhaltsam, aber verlogen. Zunächst gibt der Film vor, den alltäglichen Wahnsinn und das "Ausrasten" eines urbanen Normalos zu karikieren. Je gewalttätiger Michael Douglas wird und je weniger er als Identifikationsfigur für die Zuschauer taugt, desto näher rückt die beruhigende Lösung: Er spinnt. Ein Psychopath. Das führt die ganze Geschichte ad absurdum, denn wir werden als Zuschauer nicht mehr gezwungen, uns mit unseren heimlichen Rachegelüsten zu konfrontieren. So wie der kann man schließlich nur werden, wenn man krank ist, Gott sei Dank. Am Ende, wenn Robert Duvall seinem nervigen Vorgesetzten eine reinhaut, erleben wir sogar noch ein positiv dargestelltes Beispiel, wie befreiend und wohltuend "Luftablassen" doch sein kann.

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