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All Is Lost (US 2013)

All Is Lost - Überleben ist alles (DE 2013)


Genre      Action / Adventure / Drama
Regie    J.C. Chandor ... 
Buch    J.C. Chandor ... 
Produktion    Anna Gerb ... 
Neal Dodson ... 
Teddy Schwarzman ... 
Darsteller    Robert Redford ... 
Schnitt    Pete Beaudreau ... 
[noch 6 weitere Einträge]
 
Agent KarlOtto
 
Wertungen151
Durchschnitt
5.07 
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DVD-Erscheinungstermin:
23.05.2014

Start in den deutschen Kinos:
09.01.2014



15 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Colonel
27.12.2014 14:15 Uhr / Wertung: 8
Robert Redford und J.C. Chandor beglücken uns mit einem symbolträchtigen Konzeptfilm. In den Haupt und Nebenrollen Robert Redford und sonst niemand. Der Mensch im Mittelpunkt des Geschehens. Gesprochen wird nicht viel, gekämpft dafür um so mehr. Gut trägt Redford den inneren Kampf nach außen. Es ist sein größter Kampf, der ums Überleben. Durch sein Spiel und den mitreißend atmosphärischen Score wird dieser minimalistische Film zu etwas Größerem und kann gut unterhalten. Dabei konfrontiert er den Zuschauer mit einigen Fragen, wie zum Beispiel wie lange würde man es selbst schaffen dem Schicksal zu trotzen und sich dem Leben nicht zu entsagen?!
Eine Frage bleibt am Ende jedoch: Wieviel hat wohl die Synchronstimme von Robert Redford an diesem Film verdient? ;)
VivoUtMori
24.04.2014 16:32 Uhr / Wertung: 2
Wie gut man den Film findet, hängt wohl stark davon ab, wie sehr man sich in den Film reinfühlen kann. Mir persönlich ist der Film viel zu tiefgründig, sodass mich die vollkommene Stille (mal abgesehen von 2 Flüchen) fast zum Verzweifeln gebracht hat.
Jensjens
14.01.2014 00:17 Uhr - Letzte Änderung: 14.01.2014 um 00:23
@Hatsepsut
DIESEN Film kann man so nicht interpretieren. Du kannst das Leben allgemein so sehen. Auch da gibt es keine Anhaltspunkte für eine solche Interpretation, aber so lange Du Dein Leben auf die Reihe bekommst, kann das dem Rest der Welt egal sein.

Dieser Film bietet nicht ansatzweise irgendwelche Hinweise auf eine christliche Interpretation. Ihn so zu Interpretieren, ist eine Vergewaltigung des Stoffes und eine völlige Ignoranz der alle Aspekte des Filmes bestimmenden Person, die man nur durchführen kann, wenn man alles im Leben so interpretieren muss, damit die eigene Lebenssicht nicht zusammenbricht. Allegorie bedeutet nicht, dass alles, was für einen selber ein Symbol ist, automatisch in anderen Zusammenhängen ebenfalls genau das Symbol darstellt.

An alle sonstigen Mitleser: Großartiger Film, aber aus diesem Grunde sollte man ihn sich nicht mit fundamentalistischen Christen ansehen. Dann kriegt man nur solchen, Verzeihung, Stuss zu hören.
Spreewurm
04.01.2014 16:20 Uhr / Wertung: 5
Man kann doch nur das glauben, was man sehen oder fühlen kann, alles andere ist nicht existent.

Leider findet man in jedem 3.-5. Hollywoodfilm Gotteserwähnungen, -anbetungen, etc.

Der hier ist absolut gottfrei.
Hatsepsut
03.01.2014 11:37 Uhr / Wertung: 4 - Letzte Änderung: 03.01.2014 um 11:41
@Jensjens:

Leider scheinst Du nicht zu verstehen, was mit allegorisch-smbolischer Ebene gemeint ist. Direkte Hinweise zur 'richtigen' Interpretation gibt es da generell nicht.

Man kann den Film aber ebenso narrativ-deskriptiv sehen, so wie Du. Dann ist in diesem Fall eine Hand eines Menschen eben nur eine Hand, und ein Boot nur ein Boot, und ein Meer nur ein Meer.

An ein Leben nach dem Tod zu glauben wird übrigens von vielen auch nicht-abrahamitischen Regligionen geteilt.
Jensjens
02.01.2014 16:22 Uhr
@Hatsepsut
Es gibt im Film nicht den geringsten Hinweis auf irgendwelche Götter. Ausgerechnet Redford würde so was auch nicht machen.

Natürlich interpretieren Christen jedes Naturereignis, jeden helfenden Menschen, jedes Synapsenregung eines sterbenden Hirns im Sinne ihrer Ideologie. Meinetwegen.

Dieser Film gibt aber nicht den geringsten Hinweis darauf, dass es in diesem Fall so gemeint ist. Nicht ansatzweise.

Menschen retten. Eine menschliche Hand rettet. Ein Boot kommt an. Da irgendetwas göttliches reinzulesen, wenn es hier keinerlei Hinweis darauf gibt, ist ziemlich absurd.
Hatsepsut
02.01.2014 03:17 Uhr / Wertung: 4 - Letzte Änderung: 02.01.2014 um 03:25
@Jensjens
Wir beide sehen den Film als allegorisch - er stellt eben nicht die reale Welt dar, sondern eine Symbolwelt. Dann ist das Wasser (natürlich) nicht nur einfach Meer, sondern der Schicksalsstrom, mit all seinen Überraschungen, aber auch den Tod: wenn das Boot (Symbol für menschl. Körper/physisches Leben) nicht mehr trägt.

Also Untergang/Versinken im Wasser = Tod (RR atmet ja auch nicht mehr und ist ganz bewegungslos).
Wessen Hand sollte in wohl daraus erretten?? ;-)
(die Hand Gottes, die 'von oben' aus den Wolken herab erscheint und ins Leben der Menschen eingreift, ist übrigens ein altes mittelalterliches Bildmotiv.)
PS: der brennende Ring (Rettungsboot von unten gesehen) hat mich sehr an Nahtodesberichte über einen Tunnel mit Licht am Ende erinnert. Ein weiteres Indiz dafür, dass hier ein Todeserlebnis symbolisiert wird.
Jensjens
02.01.2014 02:10 Uhr
Großartiger Film. Natürlich komplett allegorisch.

@Hatsepsut
Dargestellte abnehmende Kräfte würden bei dem eigentlichen Thema eher in die Irre führen - geht es doch gerade darum, dass man *trotz* der Situationen und der faktischen Änderung der Situation nach außen hin scheinbar immer noch funktioniert und erst im allerletztem Moment zusammenklappt, dann aber komplett.

Wieso bringst Du "die Hand Gottes" ins Spiel? Darauf gab es doch nicht den allergeringsten Hinweis und es wäre bei Redford auch eher unwahrscheinlich, dass er das so meint. Man kann in die Hand persönlich natürlich viel reininterpretieren, wenn man möchte; aber mehr als die Möglichkeit einer Rettung im letzten Moment zeigt sie nicht, und diese passiert in der realen Welt natürlich nie durch einen Gott, sondern durch andere Menschen - genau wie in diesem Film.
EasyMZ
27.12.2013 21:09 Uhr
Definitiv kein Film, um unterhalten zu werden. Aber mal ehrlich - deswegen gehen die Meisten (ich auch ins Kino). Ich konnte dem Film nichts abgewinnen, weder an Spannung, noch an Drama.
Es gibt exakt 2 Stellen, an denen "our man" spricht.
Mir hat auch bissl Background gefehlt: Warum geht er alleine on Tour? Hat er Familie, die ihn vermisst? Von wo nach wo sollte seine Reise gehen? usw.
Hatsepsut
24.12.2013 10:29 Uhr / Wertung: 4 - Letzte Änderung: 24.12.2013 um 10:34
Was soll ich sagen: ein symbolbeladener Film mit (leider) wenig Spannung und durchschnittlicher schauspielerischer Leistung. Einiges schien mir von 'Life of Pi' inspiriert (denn ich hier als Alternative empfehlen möchte).
Darstellung: Ich vermisste Anzeichen einer Abnahme der Kräfte des Protagonisten - ich sahe keine fortschreitende Erschöpfung. Schon zu Beginn (vor 8 Tagen) schlief der Seemann ständig oder stolperte durch das Schiff - und das blieb dann konstant so bis zum Ende. Ich sah auch keine zunehmende Verzweiflung.
Symbole: hier wird stark gepunktet. See = Leben, Boot = Lebensplan. Der Mensch erkennt zunehmend, dass er das Leben nicht steuern oder beherrschen kann (Unfälle, Stürme). Das Leben ist auch nicht planbar (Sextant, Schiffahrtstrasse). Rettung (evtl Anspielung auf Tod) erfolgt unerwartet und nur wenn man bereit ist, von allem Bekannten loszulassen, alles zu rikieren (brennendes Rettungsboot) uns sich auf das Unerwartbare einzulassen (Abtauchen ins Wasser). Zum Schluss die rettende Hand (Hand Gottes?).
Fazit: intellektuell anprechend aber langweiligst umgesetzt. Schade.

KarlOtto
24.12.2013 09:43 Uhr / Wertung: 8
Fand den Film toll. Und ich hoffe, dass Robert Redford für den Oscar nominiert wird. Eine super Leistung, die er in dem Film abgeliefert hat.
SofieWalden
24.12.2013 04:33 Uhr - Letzte Änderung: 24.12.2013 um 04:34
Um mich rum hat alles geschlafen, Spannung gabs lediglich in den letzten fünf Minuten und so toll war die 'keine Worte Performance' in diesem Ein-Mann-Stück auch nicht gerade. Nur dass der Film am Anfang zeigt, wie es ausgeht, dem kann ich nicht zustimmen; bei mir kam es anderes an.
joestorm11
19.12.2013 10:48 Uhr / Wertung: 3
Der Film ist eher durchschnittlich.
Es geht um einen erfahrenen Seefahrer, der in Seenot gerät und dann mit allen Mitteln ums Überleben kämpft. Im Film wird so gut wie nicht geredet und es tritt im Prinzip auch nur eine Person auf - der Seemann (Robert Redford).
Dies führt dazu, dass es wenig abwechslungsreich ist und man relativ schnell anfängt sich zu langweilen. Aufgrund eines Zeitsprungs ín die Vergangenheit (8 Tage vorher) weiß man auch mehr oder weniger, wie es am Ende ausgeht, wodurch es ebenfalls unmöglich ist, dass Spannung entsteht.
Nicht wirklich packend und definitiv NICHT zu empfehlen!
sneak12
02.12.2013 13:36 Uhr / Wertung: 8
Epic! Sehr minimalistische Erzählweise, jedoch mit großer Wucht dahinter!
sneak0r
26.11.2013 11:09 Uhr / Wertung: 1
Aus der Story kann man leider nicht viel machen. Die Umsetzung war dennoch nicht wie gewünscht.

Die Kameraführung ist noch das beste am Film. Ansonsten kann man während dem Film Musik hören, denn geredet wird eigentlich bis auf die 2 Einführungssätze kein Wort. Dadurch wurde der Film extremst langweilig...

Ich wunder mich warum auf idmb der Film so gut bewertet wurde...

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