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Zwischen Welten (DE 2014)

Später im Sommer (DE 2014)
Inbetween Worlds (2014)


Genre      Drama
Regie    Feo Aladag ... 
Buch    Feo Aladag ... 
Matthias Kock ... 
Darsteller    Ronald Zehrfeld ... Jesper
Mohsin Ahmady ... Tarik
Burghart Klaußner ... 
Saida Barmaki ... Nala
[noch 5 weitere Einträge]
 
Agent KarlOtto
 
Wertungen17
Durchschnitt
6.53 
     Meine Wertung
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DVD-Erscheinungstermin:
02.10.2014

Start in den deutschen Kinos:
27.03.2014



3 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

mountie
30.07.2020 01:36 Uhr
Feo Aladag versucht in "Zwischen Welten" die bedrückende Geschichte, einer deutschen Bundeswehr-Einheit und deren Übersetzer im Einsatz in Afghanistan, zu erzählen. Dabei legt sie viel wert auf wortlose Passagen in denen die Gesichter und Szenerien für sich selbst sprechen sollen. Damit wollte sie wohl ein intensiveres Gefühl beim Zuschauer erzeugen, da er sich so besser, in die dargestellte Lage, hineinversetzen sollte.
Doch leider zogen mich weder die sehr lang langgezogen-erzählte Geschichte, noch deren ausdruckslose Darsteller in ihren Bann. In den Szenen passiert oft gar nichts, die Darsteller bauen keinerlei Chemie für mich untereinander auf, und auch die soldatischen Verhaltensweisen fallen mehr cineastisch als realiätsnah aus. Wobei der letzte Punkt ok wäre, wenn dadurch die Geschichte etwas aufgepeppt werden würde, aber vor allem Hauptdarsteller Ronald Zehrfeld wirkt fast immer deplatziert und gestellt.
"Zwischen Welten" will wohl etwas über die Situation von afghanischen Taliban-Gegnern in ihrem eigenen Land aufklären, kann dies aber weder durch ein unterhaltsames Skript noch durch glaubhafte Darsteller umsetzen. Gut gemeint und Respekt für Afghanistan als Original-Drehort, aber fehlende Spannung und Mitgefühl lassen mich hier keine Empfehlung aussprechen...
KeyzerSoze
05.04.2020 21:48 Uhr / Wertung: 6
"Zwischen Welten" kann leider nicht mit Feo Aladags großartigen Erstling "Die Fremde" mithalten. Zwar gefällt ihre realistische, fast schon intime Darstellung der Geschichte, jedoch möchte sie manchmal zu viel in zu kurzer Zeit erzählen. So fokussiert sie sich manchmal zu sehr auf einen Teilaspekt der Geschichte, während andere (z. B. Im Bezug auf die Rechte der Frauen) gefühlt in einem Halbsatz abgetan werden. Gerade die finalen 20 Min wirken doch arg gehetzt.
SofieWalden
20.10.2014 05:45 Uhr - Letzte Änderung: 20.10.2014 um 05:46
Krieg, dargestellt in einer 'Art Kleinkosmos' und auf einer sehr persönlichen Ebene gehalten. Das kann man so machen und lässt einen auch richtig Anteil nehmen, sowohl an den deutschen Soldaten (in Persona Jesper), an der Situation der afghanischen Dorfbewohner und Tarik, dem 'zwischen den Welten' agierenden jungen Dolmetscher, der aufgrund seiner Feindtätigkeit zusätzlich, zusammen mit seiner Schwester, der tödlichen Bedrohung durch die Taliban ausgesetzt ist.
Das Ende macht den Film nicht schlechter, aber auch nicht besser. Mich selbst stört es etwas. Liebe Regisseurin, wir hätten ihre #Zwischen Welten# auch so verstanden.

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