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The Handmaid's Tale: Der Report der Magd (TV-Serie)  (2017)
Kommentar von Colonel  26.11.2020 13:30 Uhr
Ich war sehr gespannt auf die mit vielen guten Kritiken übersähte Endzeit Serie. Leider konnte diese mich dann aber überhaupt nicht abholen. Das liegt vor allem an der sehr deprimierenden und langatmigen Inszenierung. Die Zeitlupen setzen da noch die Spitzen drauf und sind in einer Dramaserie irgendwie fehl am Platz. Hier sollten die Showrunner mal bei Damon Lindelof in die Schule gehen, um zu erfahren wie man deprimierenden Stoff filmisch durchaus unterhaltsam umsetzen kann (s. z.B. "The Leftovers"). Elisabeth Moss ist als titelgebende Magd völlig fehl besetzt. Es macht keinen Spass ihr bei ihrem Überlebenskampf zuzusehen und ihr Schauspiel ist unangenehm aufdringlich. Sowieso möchte ich nicht sehen, wie Frauen reihenweise vergewaltigt und misshandelt werden. Das hat null Unterhaltungsfaktor. Man kann bei der Art, wie die Serie erzählt wird, nicht erkennen, warum sich diese Frauen überhaupt ihrem Schicksals so ergeben. Die Serie ist weder clever, noch anspruchsvoll. Alles im Rahmen einer Jugendromanreihe (Panem, Maze Runner), wären da nicht die Vergewaltigungen. Am interessantesten ist es noch, wenn Rückblicke davon berichten, wie es zu dieser dystopischen Welt gekommen ist. Allerdings auch nicht gerade sehr glaubwürdig. Der Aufhänger der Geschichte wirkt zu sehr aus der Zeit gefallen und berücksichtigt nicht die neumodernen Gegebenheiten der Gesellschaft. Ich kann für diese Serie keine Empfehlung aussprechen.

The Boys (TV-Serie)  (2019)
Kommentar von Colonel  26.11.2020 13:25 Uhr
Was für eine erfrischende Serie zu Zeiten des Streamingoverloads, die so schön unverbraucht und innovativ daher kommt und einfach mal alles über den Haufen schmeißt, was wir meinen über Superhelden zu wissen. Hier wird großartig mit der Erwartungshaltung des Zuschauers gespielt. Das Storytelling ist super und die vielen Twists in der Geschichte halten den Zuschauer bei der Stange - Stichwort Binge Watching. MINI SPOILER ANFANG Der Punkt mit den Supernazis fand ich dann aber doch wieder sehr einfallslos. Vielleicht noch ein paar Superzombies dazu?! MINI SPOILER ENDE
Trotzdem, ich bin gespannt, wie lange man diese Qualität noch aufrecht erhalten kann.
Long Shot - Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich  (2019)
Kommentar von Colonel  26.11.2020 13:23 Uhr
Eine romantisch, komische Beauty and the Nerd Geschichte mit seichtem Seth Rogen Humor und deutlichen Anleihen von klassischen Genrevertretern wie Pretty Woman, Notting Hill und Ähnlichen. Für die gleiche Qualität reicht es aber nicht, da sich doch viele Gags als Rohrkrepierer entpuppen und die Geschichte nicht ihr volles Potential ausschöpft. Man hat das Gefühl, man konnte sich nicht ganz entscheiden, ob man den Weg einer Klamauk Komödie gehen möchte, oder doch den Versuch startet etwas mehr Seriosität auszustrahlen. Rogen und Theron harmonieren dafür aber erstaunlich gut vor der Kamera und so schwingt auch letzten Endes eine schöne Prise gute Laune mit, die bei der Aufwertung des Films behilflich ist. Achja, und wer sich fragt, wie es zu diesem bescheuerten Titel kommt, der wird bald auf die typische Rogen-Art aufgeklärt.
Midsommar  (2019)
Kommentar von mountie  26.11.2020 00:25 Uhr
Ein Film, der bei mir ein unglaubliches Unbehagen ausgelöst hat, und damit seinen Auftrag als "Psycho-Horror" vollends erfüllen konnte.
"Midsommar" ist einer dieser subtilen Gruselstreifen, über einen seltsamen Kult im schwedischen Hinterland, der nicht mit offensichtlichen Schreckmomenten oder übersinnlichen Phänomenen seinen Zuschauern einen Schauer über den Rücken jagen will, sondern das Ganze mehr unterschwellig angeht. Den ganzen Film über ahnt man zwar schon worauf die Story hinauslaufen wird, und trotzdem wirkt die unsichtbare Bedrohung der seltsamen Gemeinde bei jedem seltsamen Blick der Bewohner, oder deren sonderbaren Bräuchen und Ritualen.
Das Ganze mag wirklich ein bißchen zu lange brauchen, um zum tatsächlichen Punkt zu kommen, und auch die Vorhersehbarkeit des Storyverlaufs ist leider nicht von der Hand zu weisen. All diese Punkte könnte man allerdings nur vermeiden, wenn man den Film komplett ohne jegliches Vorwissen ansieht. Selbst das Wissen um das innewohnende Genre ist eigentlich schon ein Spoiler in sich. Doch wie verstörend dürfte es bitte werden, wenn man eine Art Drama erwartet, und dann mit einer Variante vom Klassiker "Wicker Man" konfrontiert wird?
"Midsommar" ist am Ende ein sehr atmosphärisches Stück Psycho-Terror, der vielleicht nicht unbedingt 2 Stunden Laufzeit benötigt, und bei dem man sich am besten jegliche Infos vor dem ersten Ansehen ersparen sollte. Ansonsten eine klare Empfehlung für Fans des eher unterschwelligen Gruselns...
Gretel & Hänsel  (2020)
Kommentar von cineman  25.11.2020 20:35 Uhr
Sophia Lillis - auch bekannt aus den neuen "Es" Filmen und der Netflix Serie "I am not okay with this" macht ihre Sache als Gretel gewohnt gut, auch visuell hat der Film tolle Schauwerte - nur leider hat es bei mir nie wirklich geklickt für den Film. Am ehesten könnte man diese Hänsel & Gretel Interpretation wohl als Arthouse Grusel bezeichnen - der zwar eine tolle Stimmung schafft mit den Bildern, aber so spezielle Charaktere in die Szenerie wirft, dass man nie wirklich mit jemandem mitfühlt. Hat mich entfernt an meine Fieberträume als Kind erinnert...
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Kommentar von pufmps  25.11.2020 12:47 Uhr
Eddie - Miezen und Moneten
https://www.imdb.com/title/tt0057563/
Danke
After Life (TV-Serie)  (2019)
Kommentar von Colonel  25.11.2020 12:43 Uhr
Mir fällt spontan keine Serie ein, die so sehr eine innere Zerrissenheit im Zuschauer hervor ruft wie Ricky Gervais "After Life". Mal möchte man laut loslachen, ist sich aber nicht sicher ob das nun in Anbetracht der Thematik angebracht ist. Dann wiederum würde man am liebsten laut losheulen wie ein Schloßhund, weil es so traurig ist, Tony bei seinem selbstzerstörerischen Feldzug nach dem Tod seiner Frau zuzuschauen. In diesen Momenten möchte man ihm am liebsten aufmunternd auf die Schulter klopfen, auch wenn er das selbst wohl gar nicht gern mögen würde. 6 fast perfekte Folgen in der ersten Staffel, die uns auf eine emotionale Reise mitnehmen, die uns zeigt das Leben schätzenswerter zu betrachten und den Moment zu genießen. Cheers Ricky!
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Kommentar von Bambiiilein  24.11.2020 14:28 Uhr
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Das Mädchen im Park (2007):

https://www.imdb.com/title/tt0847167/
His House  (2020)
Kommentar von Spreewurm  24.11.2020 07:52 Uhr
Streaming-Start: 30.10.20: Netflix
Archive  (2020)
Kommentar von Lotterbast  24.11.2020 05:09 Uhr
Ein zwar nicht wirklich neues Thema aber ganz gut umgesetzt. Leider müssen viele falsche Fährten im Film gelegt werden um das offensichtliche zu verschleiern und den Kinobesucher auf eine falsche Fährte zu locken. Was allerdings nur bedingt gelingt, also war das Ende auch nicht wirklich überraschend. Von daher gibt es von mir noch 4 Punkte.
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Kommentar von pufmps  23.11.2020 11:31 Uhr
Strike (TV)
https://www.imdb.com/title/tt4276618/
Danke
Kommentar von Bambiiilein  23.11.20 09:33 Uhr
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Prinzessinentausch: Wieder vertauscht (2020):

https://www.imdb.com/title/tt11199410/?ref_=fn_al_tt_6
James Bond 007 - Spectre  (2015)
Kommentar von Caenalor  22.11.2020 13:33 Uhr
Nach Erstsichtung hatte ich "Spectre" 8 Punkte gegeben, genausoviele wie dem direkten Vorgänge "Skyfall", denn die inszenatorische Klasse war dank Mendes auf ähnlichem Niveau geblieben und so viel besser als bei den vorherigen Episoden. Im Rückblick sind mir aber von der Handlung und den meisten Szenen deutlich weniger Höhepunkte hängengeblieben und ich werte mal auf 7 ab. Die Anfangsszene in Mexico war für mich noch einer der Höhepunkte der Serie insgesamt (mit Raumgefühl der Action auf einer Stufe mit "The International", meinem persönlichen Bester-Bond-ehrenhalber-des-21.-Jahrhunderts), aber vom Rest des Films sind irgendwie vor allem "da war was in der Wüste", "viel ist explodiert" und "Christoph Waltz" hängengeblieben.
Waltz als Blofeld brachte natürlich Klasse ein, so richtig logisch oder nötig war viel von dieser überkonstruierten Hintergrundgeschichte aber nicht, und zu viel von der Wüsten-Episode ist nur Staffage um das alles auszuerzählen.
Insgesamt war das schon ein solider Bond, und der zweitbeste Craig würde ich sagen, aber mit der Hintergrundgeschichte hat man sich doch merklich verrannt. Wie das im Nachfolger, wenn der irgendwann mal doch noch rauskommen sollte, aufgegriffen wird, dürfte spannend werden.
BlacKkKlansman  (2018)
Kommentar von Caenalor  22.11.2020 13:06 Uhr
Lee hat sich hier eine so absurde wie faszinierende Geschichte mit großer aktueller Relevanz herausgesucht und trotz des ernsten Themas mit großer Leichtigkeit umgesetzt. Großartiges Epochengefühl in der Ausstattung wird mit reichlich Humor kombiniert und die Schauspieler passen perfekt. Leider ist das Ganze aber vielleicht etwas zu leicht geraten, die KKKlan-Leute sind zu dumpf und der eigentlich sehr stümperhafte Ansatz der Polizei funktioniert zu gut, so ist das Ganze trotz des Holzhammer-Gegenwartsverweises am Ende fast ein Feelgood-Movie. Sehr sehenswert und erinnerungswürdig aber definitiv, (etwas knappe) 8 Punkte.

Das Lied "Too Late to Turn Back Now" von Cornelius Brothers & Sister Rose kriege ich seit diesem Film übrigens nicht mehr aus meinem Kopf...
Vielleicht lieber morgen  (2012)
Kommentar von Caenalor  22.11.2020 12:58 Uhr
Eigentlich gar nicht so besondere Ausgangssituation im Vergleich zu zig anderen Außenseiter-Teenager-Dramödien. Eigentlich so bewusst auf den Grenzbereich von "anders" aber doch systemkonform konstruiert, dass es zu kalkuliert wirkt. Eigentlich mit der "dunklen Vergangenheit" zu dick aufgetragen. Aber der Film funktioniert, vielleicht von diesem zu-dick-aufgetragen-Aspekt abgesehen, richtig gut und die Schauspieler schaffen es, ihre Figuren sehr ehrlich rüberzubringen und so einige bemerkenswerte Momente zu kreieren. Schwer mich zwischen 7 und 8 Punkten zu entscheiden.
Sicario  (2015)
Kommentar von Caenalor  22.11.2020 12:52 Uhr
Hart und mitreißend. Wie u.a. Smilegirle weiter unten schon schrieb, ist zwar die Grundkonstruktion mit der für Publikumsimmersion sorgen sollenden Hauptfigur eigentlich reichlich billig. Aber letztlich funktioniert das trotzdem genau so wie es sich die Macher gedacht haben müssen, denn das Gezeigte ist so hart und konsequent durchgezogen, dass man ohne sie zu sehr abschalten und das Ganze als reine Action-Orgie an sich vorbeziehen lassen würde. So aber wird der Gegensatz zwischen der "normalen" Alltagswelt und dieser absurden Dunkelwelt im quasi-offenen Krieg klar herausgearbeitet, und dann noch mit der "schönen" Pointe am Ende garniert, wie diese Art der "Behördenarbeit" sich legitimiert. 8 Punkte.
Sucker Punch  (2011)
Kommentar von Caenalor  22.11.2020 12:44 Uhr
Fast ein Jahrzehnt später dürfte sich die Meta-Diskussion darum, was Snyder beweisen wollte, wohl einigermaßen tot gelaufen haben. Dazu nur zum Anseherlebnis selbst: erschreckend, wie langweilig ein Film mit so hoher Actionquote doch sein kann. Die Kampfszenen sind nunmal so weit von der Realität entfernt, sowohl im Sinne der Metakonstruktion als auch in Anbetracht dessen wie willkürlich sie ablaufen, dass sie keinerlei Spannung aufkommen lassen und ich meist einfach nur genervt abwartete, was das Ergebnis denn nun sein möge. Und die darum gebaute Geschichte will offensichtlich so archetypisch und überhöht sein, dass Klischeenutzung sich in eine Stärke verwandeln würde; das Ganze wirkt aber letztlich leider immer nur so, als sei dieser Effekt gewollt aber nicht gekonnt. 6 Punkte für ein Werk, dessen Ambitionen klar ersichtlich sind, das dafür aber viel zu banal und handwerklich statt künstlerisch konstruiert bleibt.
Booksmart  (2019)
Kommentar von Caenalor  22.11.2020 12:31 Uhr
Den großen Hype um den Film kann ich nicht nachvollziehen, bis darauf, dass er natürlich sehr gut eine Checkliste von "modern und relevant" abarbeitet und dabei wohltuend viele Klischees des Teenie-Party-Genres überarbeitet, ohne sie ganz von Bord werfen zu müssen. Gut gemacht und zumindest stellenweise durchaus lustig ist er dabei definitiv, und ich bin der Zielgruppe halt einfach schon lange entwachsen. 7 Punkte.
Prometheus - Dunkle Zeichen  (2012)
Kommentar von Caenalor  22.11.2020 12:27 Uhr
Autsch. Da dachte ich, das B-Filmchen "Europa Report" müsse den Tiefstpunkt an dämlichem Verhalten einer Expeditionstruppe darstellen. Aber obwohl "Prometheus" mit seinen prominenten Namen und der Alien-Universums-Verbindung offensichtlich eine A-Klassen-Produktion sein soll, schafft es das Drehbuch hier, die Crew noch dämlicher herumstolpern zu lassen, sodass aller "Horror" sich in "ja selber schuld, ey!" verliert.

Das Mysterium wird am Anfang eigentlich ganz nett aufgebaut und Ansätze für interessante Dynamik zwischen den Figuren sind auch da, aber der Film verliert sich letztlich halt in komplett banaler und mies geschriebener Metzelei. 6 Punkte für die gute Produktion, mehr aber auch nicht.
Mortal Engines: Krieg der Städte  (2018)
Kommentar von Caenalor  22.11.2020 12:20 Uhr
Dass das Worldbuilding keinerlei Sinn ergibt und die Handlung und Figuren reichlich platt sind, dürfte wohl großenteils schon der Vorlage geschuldet sein. Potential für großartige Nonsens-Unterhaltung ist trotzdem eigentlich da. Die Optik ist manchmal etwas zu billig künstlich, überzeugt aber insgesamt, und das Tempo bleibt meistens hoch genug, um zu unterhalten. Leider aber ist das Ganze viel, viel, viel zu vollgestopft mit Ideen, Schauplätzen und Figuren und es wird sich nie Zeit genommen, irgendetwas davon hinreichend zu entwickeln. Was gezeigt wird, wirkt dann oft nur wie billige Versatzstücke anderer Werke, auch, wenn ja eigentlich sehr viel Eigenständigkeit gegeben wäre. Hätte vielleicht als Serie besser funktioniert, oder mit konsequenterer Straffung. 6 Punkte für gerade noch solide Unterhaltung ohne Tiefgang und ohne Gespür für die potentiellen Stärken des eigenen Materials.
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