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Neue Filmkommentare
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James Bond 007 - In tödlicher Mission  (1981)
(NEU)  Kommentar von mountie  12.12.2017 23:16 Uhr
Auch wenn dieser Bond in seiner Geschichte etwas einfacher gestrickt war, d. h. es geht diesmal nicht um Weltbeherrschungspläne von größenwahnsinnigen Millionären, so war "In tödlicher Mission" ein recht unterhaltsamer 80er-Jahre-Action-Thriller. Vor allem weil dessen bodenständiger Grundton, besonders im Vergleich zum "abgespacten" Vorgänger Moonraker, eine willkommene Besinnung aufs Wesentliche darstellte.
Wäre dieser Bond-Teil nicht einem der abgehobensten und am weitest hergeholten Teile von allen nachgefolgt, so wäre er wahrscheinlich eher im Bond-Mittelmaß anzusiedeln. Aber gerade die Einfachheit der Story, um die Bergung eines geheimen Peilgerätes, war hier die goldrichtige Entscheidung. Hier wurden Action-Szenen wieder mit tollkühnen Stunts und ungewöhnlichen Szenerien versehen, kein übermäßiger Einsatz der Gadgets praktiziert, und auch Bonds Gegenspieler wirken plausibel und bedrohlich.
Auch hier gab es natürlich zweifelhafte Elemente (die kleine Eiskunstläuferin z. B. ist reines Füllmaterial), aber "In tödlicher Mission" ist klassische Bond-Unterhaltung, zwar mit viel Luft nach oben, aber routiniert inszeniert, mit guter Action versehen, und eben eine wahre Wohltat nach dem Moonraker-Tiefpunkt. Ganz gut!
Maboroshi - Licht der Illusion  (1995)
(NEU)  Kommentar von Spreewurm  12.12.2017 19:10 Uhr
Start in den deutschen Kinos: 01.01.1998
Jumanji - Willkommen im Dschungel  (2017)
(NEU)  Kommentar von Gynther  12.12.2017 14:48 Uhr
Reichlich Action, nicht wirklich viel Spannung aber dafür umso mehr Humor zeichnen diesen Film aus. Schön zu sehen ist Dwayne Johnson in seiner selbstironischen Rolle, während Kevin Hart immer noch seiner Axel Foley Manier folgt. Der rote Faden in dem Film ist der Selbstfindungsprozess der Charaktere der auf humorvolle weise dargeboten wird.
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(NEU)  Kommentar von FreuleinUrst  12.12.2017 08:31 Uhr
@Bambiiilein Der Film ist auch schon eine ganze Weile eingetragen. Allerdings musst du ihn über die erweiterte Suche suchen, da die Seite seit ein paar Monaten keine Neueintragungen in die normale Suche aufnimmt.
Kommentar von Bambiiilein  12.12.17 07:51 Uhr
Ich hatte schon 27.11.2017 um die Eintragung von folgendem Film gebeten:

I will follow you into the dark (2012)

http://www.imdb.com/title/tt2179087/?ref_=nm_flmg_act_31

Wäre lieb wenn das jemand erledigen könnt.

Liebe Grüße
Kommentar von pufmps  11.12.17 11:05 Uhr
Paranoid
http://www.imdb.com/title/tt5839454/
Danke
Mekong Rush  (2016)
Kommentar von Gnislew  07.12.2017 16:56 Uhr
Die Prämisse des Films klingt erstmal gut und mir hat es auch gefallen, dass sich der Film die Zeit nimmt seine Hauptfigur behutsam einzuführen. Doch der Film hat ein Problem, sobald der Konflikt zwischen John und dem Australier stattgefunden hat, schafft es Regisseur Jamie M. Dagg nicht die nun folgende Flucht von John spannend zu erzählen. Nun gut, “Mekong Rush” ist das Langfilmdebut von Dagg und da kann man nicht erwarten, dass ihm direkt ein Meisterwerk gelingt, aber ein wenig spannender hatte das Katz- und Mausspiel dann doch inszeniert werden dürfen. Irgendwie hat man nie wirklich das Gefühl, dass John festgenommen werden könnte, denn die Polizei ist nach seiner initialen Flucht einfach nie nah genug an John dran. Auch wirkt vieles zu konstruiert und einzig dazu da um zusätzliche Spannungmomente zu generieren, was allerdings Dagg nie wirklich gelingt.

Besonders wenn der Film auf seinen Showdown zuläuft, fragt man sich als Zuschauer warum John denn nun so eine riskante Flucht gewählt hat. Ohne zu spoilern sei hier nur soviel gesagt: er hätte es auch einfacher haben können.

Dass der Film nicht so funktioniert wie er funktionieren könnte, liegt allerdings auch am Hauptdarsteller Rossif Sutherland (Hyena Road, Hellions). Klar ist seine Figur kein Actionheld und so geschrieben, dass John Lake mit der Notsituation überfordert ist, doch leider gelingt es Sutherland nicht dies auch immer überzeugend zu spielen. In vielen Situationen legt er seine Rolle etwas zu abgebrüht aus, wodurch sein Charakter doch an Glaubwürdigkeit verliert.

“Mekong Rush” ist dabei kein abgrundtief schlechter Film, er packt einen nur einfach nicht so wie er es hätte können, wenn man die handwerklichen Fehler vermieden hätte. So ist “Mekong Rush” Unterhaltung die nicht weh tut und zeigt, dass Zivilcourage zwar gut und richtig ist, man diese aber besser nicht im besoffenen Kopf zeigt, sondern dann, wenn man sich bewusst ist, was man gerade macht. Gerade wenn das Fernsehprogramm mal wieder nichts hergibt, ist “Mekong Rush” die seichte Unterhaltung die man schön zum ausspannen schauen kann, auch wenn der Film nicht lange im Kopf nachhallen wird.
Assassination Classroom  (2015)
Kommentar von Gnislew  07.12.2017 16:34 Uhr
“Assassination Classroom 1” ist tatsächlich schräges Kino. Der Film basiert auf einer erfolgreichen Mangareihe und macht unheimlich Spaß. Ja, man muss sich auf die abgedrehte Story einlassen und damit leben können, dass die Computereffekte des Film nicht gerade zeitgemäß sind. Dem komplett computeranimierten Koro-sensei mit seinem Smileykopf sieht man die Herkunft aus dem Computer nämlich in jeder Szene an und es macht fast den Eindruck als haben man gar nicht den Anspruch gehabt diesen Umstand auch nur irgendwie zu verstecken.

Doch was in anderen Filmen vielleicht zum Problem hätte werden können ist hier mehr als ein Markenzeichen zu sehen. Irgendwie passt diese schwache Computeranimation perfekt in den Film, unterstreicht sogar in gewisser Weise den Umstand, das Koro-sensei eben nicht von dieser Welt ist.

Wie bereits erwähnt verlangt auch die Story, dass man sich auf sie einlässt. Es ist ein wenig wie bei “Men in Black”, bei dem man auch einmal akzeptieren muss, dass Außerirdische friedlich unter uns leben. Hier muss man halt damit leben, dass ein außerirdischen Wesen die Erde zerstören will, der Menschheit aber noch die Chance lässt es vorher zu töten. Einmal als gegeben hingenommen, unterhält der Film danach auf ganzer Linie. Koro-sensei ist ein so überdrehter und zugleich sympathischer Charakter, dass man jede Minute die er zu sehen ist genießt und der Film überrascht einen immer wieder mit so schrägen einfällen, dass man laut loslachen muss. Alleine wie das erste Mal gezeigt wird, wie die gesamte Klasse 3-E aus allen Rohren auf das Wesen mit dem Smileykopf feuert ist so herrlich schräge, dass man eigentlich hingehen müsste und die DVD zurückspulen nur um zu verifizieren, dass man genau das gerade gesehen hat.

Wie man vielleicht heraus lesen kann, konnte mich “Assassination Classroom 1” wirklich begeistern. Und das obwohl der Film nicht perfekt ist. Die meisten Charaktere bleiben schon recht blass im Film und auch der Showdown weiß nur bedingt zu überzeugen, doch irgendwie ist es Regisseur Eiichirô Hasumi (Umizaru, Wairudo 7) aus der einen guten Idee mit dem außerirdischen Krakenwesen so viele gute Szenen zu kreieren, dass die schwachen Charaktere und der Showdown dem Film nichts anhaben können.
Kajaki  (2014)
Kommentar von Gnislew  07.12.2017 16:32 Uhr
“Kilo Two Bravo” ist der erste Langspielfilm von Regisseur Paul Katis und direkt ein Film, der dem Zuschauer in Erinnerung bleibt. Nachdem die Soldaten im Minenfeld gestrandet sind, serviert er de Zuschauern ein Kammerspiel in den weiten der Wüste und lässt seine Zuschauer durch die drastischen Bilder mit den Soldaten mitfiebern.

Wo die Stimmung unter den Soldaten zunächst fast noch ausgelassen ist, kippt diese komplett, als es zum ersten Zwischenfall mit der Landmine kommt und von Minute zu Minute merkt man den Figuren an, dass in ihnen immer mehr die Angst und Verzweiflung hochkommt. Aus knallharten Soldaten werden im Laufe des Films verletzliche Seelen, die sich nichts sehnlicher Wünschen als einfach nur lebend aus der Wüstenhölle zu kommen und als Zuschauer wünscht man sich dank guter schauspielerischen Leistungen und der tollen Regiearbeit genau das selbe für Truppe.

Gerade, wenn in einem Film die Charaktere im Mittelpunkt stehen kann es schnell dazu kommen, dass einem Zuschauer die Figuren egal sind, wenn diese nicht gut gespielt und geschrieben sind, doch beides trifft auf “Kilo Two Bravo” nicht zu. Da die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht ist die Charakterzeichnung natürlich in teilen schon vorgeben, doch Katis und sein Drehbuchautor Tom Williams tragen mit ihrer Art den Figuren den nötigen dramaturgischen Schliff zu verpassen dazu bei, dass man mitfiebert, dass einem das Schicksal der Soldaten nicht egal ist.

Natürlich schwingt dabei auch ein gewisser britischer Patriotismus mit, doch kommt dieser nicht so stark zu tragen wie in vielen amerikanischen Kriegsfilmen. Wenn man den Film in der englische Sprachfassung hört und nicht am Akzent erkennen würde, woher die Soldaten kommen, könnte es sich bei den im Minenfeld eingeschlossenen Soldaten auch um Soldaten aus jedem anderen Land handeln. Der Patriotismus ist eher im Detail zu finden, etwa wenn die verwundeten Soldaten ein Lied auf die Heimat anstimmen.

Wirft man nun einen Blick auf die Besetzungsliste, muss man dem Film gleich noch einmal hoch anrechnen, dass er so gut funktioniert. In “Kilo Two Bravo” sieht man nämlich keine großen Namen agieren. Viele der Schauspieler haben zwar schon in anderen Filmen oder in TV-Serien mitgespielt, Benjamin O‘Mahony könnte man so zum Beispiel aus “Ripper Street” kennen, doch wirklich werbeträchtige Namen sucht man vergebens. Schlimm ist es jedoch nicht. Die Darsteller schaffen es nicht nur jeder für sich überzeugend und mitreißend zu spielen aus als Ensemble funktioniert die Truppe wunderbar. Würde man nicht wissen, dass man hier einen Film sieht, könnte man denken, dass die Darsteller gar keine Darsteller sind, sondern eine vor die Kamera gebracht Militäreinheit.

Paul Katis gehört hier natürlich dann auch noch einmal erwähnt. Wer es schafft ein Langfilmdebut mit so vielen unbekannten Namen so beeindruckend zu inszieren, dem steht bei richtigen Auswahl der Stoffe sicher noch eine erfolgreiche Karriere als Regisseur bevor.
Kingsman - The Golden Circle  (2017)
Kommentar von cineman  07.12.2017 08:58 Uhr
Ich war auch sehr enttäuscht vom zweiten Kinoausflug der Kingsmen. Viele tolle Schauspieler kommen nicht wirklich zur Geltung, der Film ist eine einzige Aneinanderreihung von Actionszenen, die nur teilweise zu begeistern wissen. Zu gross, zu viel Bombast und zu wenig Witz.
James Bond 007 - Moonraker - Streng geheim  (1979)
Kommentar von mountie  06.12.2017 23:51 Uhr
Man merkt Moonraker leider an, das der eigentliche Hauptgrund weswegen "In tödlicher Mission" nach hinten verschoben wurde, die Tatsache war, das die Verantwortlichen hier im Fahrwasser des Science-Fiction-Booms, von Star Wars, Close Encounter... usw., mitschwimmen wollten. Dadurch wirkte die Story um Bösewicht Drax anfangs sehr uninspiriert indem einfach nur ein Bond-Standard nach dem nächsten abgehackt wurde, und spätestens im Weltall holte die Macher dann ihre mangelnden Fähigkeiten, oder total verschwendeten Geldmittel, oder eine Kombination von beidem, genz schnell auf den Boden der Tatsachen zurück, und der Zuschauer bekam für einen Franchise-Blockbuster diesen Ausmaßes ein beschämend schlechtes Maß an Effekten und Sets zu Gesicht.
Moonraker ist zwar noch recht unterhaltsam, da auch hier die Bond-Formel durchaus funktioniert. Allerdings keine der Entscheidungen, wie man diesen Bond hervorheben kann, gingen in irgendeiner Weise auf, sei es die lächerliche Science-Fiction-Story, der gelangweilt wirkende Bösewicht, die unnütze Rückkehr von Jaws und dessen unglaublich bescheuerte Love-Story, und und und.
Am Ende ist Moonraker ein Film, der am meisten durch seine Bond-Elemente Freude bereitet. Genau dieses Bedienen von Franchise-Standards ihn aber zum sprichwörtlichen 0815-Bond werden läßt. Meiner Meinung nach der schlechteste Bond den es bisher gab... deutlich.
Coco - Lebendiger als das Leben  (2017)
Kommentar von Achim  06.12.2017 11:59 Uhr
Hier hat Pixar wieder mal einen sehr schönen Animationsfilm hinbekommen, der in aller Hinsicht überzeugt. Nicht verwunderlich ist, dass dieser neuste Streich aus dem Hause Pixar in Mexico der bisher erfolgreichste Film überhaupt wurde. Pixar schafft es nämlich, neben der hervorragenden Animations-Film-Techniken, auch Landes- oder Ortsspeziefische Geschichten gekonnt und für die ganze Familie neu zu verfilmen, ohne die die kulturellen Bezugspunkte aufzugeben. Das verschafft Ihren Werken eine hohe Akzeptanz bei den Filmfäns. Auch ist es sehr bemerkenswert, wie sie es schaffen, ein schwierieges Thema wie Tod und Leben nach dem Tod für Kinder verständlich und unterhaltsam zugleich rüberzubringen. An meinem persönlichen absoluten Favoriten 'Oben' aus dem Hause Pixar reicht dieser neue Film nicht heran, aber kommt auch gleich danach. Unbedingt mit der ganzen Familie ansehen.
Why Him?  (2016)
Kommentar von Colonel  06.12.2017 11:32 Uhr
Nach seiner Glanzleistung in Breaking Bad könnte man meinen, dass sich Bryan Cranston vor Rollenangeboten kaum retten und sich die Rosinen raussuchen könnte. Das er sich dann für eine Pimmel-Fummel-Pups Komödie der Marke Seth Rogen entscheidet ist die größte Überraschung an Why him?. Ein 08/15 Script, dass mit platten Fäkalwitzen daher kommt und es nicht schafft die Vater-Tochter Beziehung gleich zu Beginn vertiefend darzustellen, um das Verhalten des Vaters auch angemessen emotional nachzuempfinden und die Sache interessant zu machen. Stattdessen fehlt somit der eigentliche Aufhänger des Films. Zu allem Überfluss wird das Setting auch noch in die Weihnachtszeit verlegt, womöglich um saisonbedingt nochmal extra Kasse zu machen. Why this Bryan?
Daddy's Home 2 - Mehr Väter, mehr Probleme!  (2017)
Kommentar von Gynther  05.12.2017 16:02 Uhr
Wie zu erwarten natürlich albern auf einem Familientauglichen Niveau. Einfache Handlung dafür aber viele gute Darsteller. Und irgendwie machten einige Szenen den Eindruck als seien sie eine Persiflage auf Slapstick. Größtenteils harmlos und kurzweilig.
Marvel's The Punisher (TV-Serie)  (2017)
Kommentar von cineman  05.12.2017 09:53 Uhr
Die Punisher Serie von Marvel/Netflix, in der Jon Berenthal nun von der Nebenfigur zum Hauptcharakter avanciert muss sich nicht hinter den anderen Netflix Helden verstecken. Für einmal bleibt alles komplett geerdet - nichts Übersinnliches und keine Superkräfte sondern einfach bloss ganz blutige Rache. Die Story ist gewohnt packend, die Figuren vielschichtig, die Besetzung hervorragend. Die bluesig dreckige Titelmelodie ist eingängig und der Stil der Serie erneut sehr eigenständig. In einem Punkt hebt sich der Punisher aber von den vorherigen Marvel/Netflix Helden ab: so blutig wie in dieser Serie ging es bisher noch nicht vonstatten - natürlich passt dies zur Geschichte aber in der zweitletzten Folge wird der Gore Anteil in fast ungewohnte höhen geschraubt, wie man es sonst eher von Game of Thrones gewohnt ist. An dieser Stelle möchte ich noch den Schnitt positiv erwähnen - die Actionszenen wurden nicht zerstückelt, sondern man weis immer bestens was Sache ist. Einziger kleiner Wehrmutstropfen ist einzig, dass auf die Dauer alle Marvel/Netflix Serien nach einem ähnlichen Schema ablaufen und es deshalb etwas vorhersehbar wird, was in welcher Folge ablaufen wird und wer sich in welche Richtung entwickeln wird. Dennoch: Rache hat selten soviel Spass gemacht.
Meine schöne innere Sonne  (2017)
Kommentar von daniel83  05.12.2017 09:27 Uhr
Der erste Film den ich in der Sneak frühzeitig verlassen musste weil es echt nicht mehr ging (Ich war vor Jahren einer von 2 die sogar "Der Lebensversicherer" bis zum Ende gesehen hatte).
Wenn der Film in der letzten halben Stunde nicht noch eine unglaubliche Wendung beinhaltet frage ich mich echt wozu dieser Film gemacht wurde.

Die Dialoge sind so schlecht und auch die schauspielerische Leistung fand ich alles andere als beeindruckend obwohl eine Oscarpreisträgerin mitspielt.
Coco - Lebendiger als das Leben  (2017)
Kommentar von mountie  04.12.2017 23:54 Uhr
Coco ist erneut ein unglaublich gut gemachtes, optisches Wunderwerk aus dem Hause Pixar. Wiedermal finden die Verantworlichen ein herrlich unverbrauchtes Setting, denken sich eine emotional anrührende und gut erzählte Geschichte dazu aus, und verfeinern das Ganze mit ihren extrem guten Animationskünsten.
Jedoch muß ich gestehen, das Coco ein gutes Beispiel für ein spezielles Dilemma darstellt. Nämlich das Problem, das ein Autor sich eine gut durchdachte Story erarbeiten kann, die alles beinhaltet was einen Film sehenswert macht, die dazu auch noch plausibel erzählt wird, und die obendrein den Zuschauer nicht kalt läßt. Jedoch ebenso eine Geschichte abliefert die ziemlich vorhersehbar daherkommt, und bei der die großen Enthüllungen dem Zuschauer leider schon lange vorher bewußt werden. Aber macht dies den Film deswegen schlechter? In diesem Falle nicht wirklich. Coco kommt so unglaublich sympathisch daher, und man fühlt am Ende, das man diesen Film genauso haben wollte, wie er letztendlich denn auch verlaufen ist.
Coco leidet wertungstechnisch für mich am meisten an seinen hauseigenen Konkurrenten, bei denen ein paar einfach mehr Kultpotzenial besitzen als dieser hier. Trotzdem sollte jeder der die Gelegenheit hat, diesen Film in den nächsten 2 Wochen noch sehen, bevor Skywalker und Co. alle Kinos überfluten. Es wäre wirklich schade um Coco...
Olaf taut auf  (2017)
Kommentar von mountie  04.12.2017 23:37 Uhr
Dieser Vorfilm zum neuen Pixar-Film Coco ist diesmal eher nur ein Vertreter aus der ganz nett Kategorie...
Denn wo sonst meist unbekannte Charaktere in einer kleinen, aber feinen Kurzgeschichte spielen, die meist den gewissen Extra-Kniff zu besitzen scheint, so entschied man sich hier zu einer kleinen Weihnachts-Story um die Figuren aus "Die Eiskönigin". Und dabei fahren die Verantwortlichen dann auch wirklich das volle Programm auf. Songs, fast alle Figuren des Films, und Schmalz-Moral inklusive.
Das alles war zwar, wie gesagt, letztendlich ganz nett, aber wenn schon ein Shortie zu Beginn, dann doch bitte wieder solche schön skurillen Perlen wie Presto, Piper, o.ä. In diesem Kurzformat funktionieren solche "speziellen" Geschichten einfach deutlich besser als die 5 Minuten-Version eines Film-Specials...
Fair Game - Nichts ist gefährlicher als die Wahrheit  (2010)
Kommentar von WinstonSmith  03.12.2017 18:43 Uhr
Im Nachhall von 9/11 befasst sich der Film mit der Frage der legendären "Massenvernichtungswaffen", und wirkt dabei im ersten Teil so antiquiert in seinem "Kampf gegen den Terror", in Anbetracht dessen, dass dieser Terror mittlerweile auf deutschen Weihnachtmärkten angekommen ist, dass es fast schon nostalgisch erschien sich das anzusehen. Wobei es mich schon gewundert hat, dass ein US-Film zugibt, dass die CIA in der Frage gemauschelt hat, um es mal harmlos auszudrücken.
Der zweite Teil des Films macht einen thematischen Schwenk, und zeigt nun die Folgen, die es auf eine Familie hat, in der die Frau als CIA Mitarbeiterin in Ungnade gefallen ist, so das ein ungleicher Medienkampf zwischen dem Ehemann und der US-Regierung entbrennt, bei dem auch reichlich Kollateralschäden entstehen.
War mir der erste Teil zu sehr ferne Vergangenheit, so war es im zweiten doch interessant erneut die illegalen Machenschaften der (austauschbaren) US-Regierung bloßgestellt zu bekommen.
Drei Meter über dem Himmel  (2010)
Kommentar von WinstonSmith  03.12.2017 18:43 Uhr
Vermutlich weil es ein spanischer Film ist, erinnert mich die Machart sehr an "Violetta", aber eine "Violetta"-Folge der etwas härteren Art. Es sind zwar auch hier sehr junge Mädchen die mit "verliebt sein" zu kämpfen haben, und die ihre Jungs anhimmeln, doch anders als dort (wo sie talentiert und kultiviert sind), sind diese Jungs hier schlicht dumm und brutal.
Auch wenn der Film sich sehr bemüht eine Geschichte von Romantik, Stress mit den Eltern, Rebellion und Frei sein, zu Stande zu bringen, so muss ich doch sagen, dass ich den Stumpfsinn auf Seiten der männlichen Charaktere irgendwann nicht mehr ertragen konnte. Permanent illegale Motoradrennen, bei jeder (!) Gelegenheit zuschlagen, ständig die Muskeln zeigen, und dazu noch das hübscheste Mädchen erobern wollen, das kam mir nach einer Stunde bereits zu den Ohren raus. Da nützt es auch nichts einen gutaussehenden Hauptdarsteller zu haben, Dummheit gehört nicht zu den Dingen die ich mir gerne ansehe, zumindest nicht zwei Stunden lang.
Zu meinem Entsetzen gibt es davon auch noch eine Fortsetzung.
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Anfragedauer: 0.00018200000000002 sek.