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Neue Filmkommentare
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In Zeiten des abnehmenden Lichts  (2017)
Kommentar von Vielseher  11.08.2017 00:23 Uhr
Auch wenn der wesentliche Teil der Handlung im Vergleich zum Buch auf einen Tag konzentriert wurde, zeigt der Film nicht nur einen permanenten Verfall an, sondern er vermittelt gerade auch Lichtblicke nach "draußen", ins Andere, ins Helle. Das trifft nicht bei allen Figuren zu und erweist sich von der Dimension her auch deutlich geringer, jedoch ist dieses auf jeden Fall vorhanden. Beeindruckend ist die offensichtlich realisierte Detailfreude sowohl bei den Personen an sich wie auch bei den Gegenständen und Handlungen (Bewegungen der Protagonisten). Der Film schwelgt nach meiner Ansicht nicht in Ostalgie, sondern ist eine auf den Punkt gebrachte konkrete Zustandsbeschreibung an diesem (einen) Tag im Jahr 1989. Kriegserinnerungen konnte ich der Handlung nicht entnehmen, weil die damals - im Krieg - schon Lebenden gerade nicht dort - im Krieg - waren, sondern sich im Exil in zwei völlig verschiedenen Gegenden aufhielten. Solche Szenen wie mit dem "Gang zum WC" oder "die Sache mit dem Tisch" symbolisieren viel mehr als den allein sichtbaren Vorgang. Der Film lohnt sich schon zum Ansehen, dürfte jedoch je nach Herkunft und Alter der Betrachter zu recht verschiedenen Erkenntnissen führen.
Planet der Affen - Survival  (2017)
Kommentar von mountie  10.08.2017 23:35 Uhr
Auch der dritte Film der Prequel-Reihe ist wieder sehr gute Kinounterhaltung geworden. Aber auf einer ganz anderen Schiene wie ich es eigentlich vom Original-Titel erwartet hatte. Denn hier konnte ich keinen offenen Krieg um die Vorherrschaft des Planeten Erde bestaunen, sondern wurde mit einer emotionalen Gefangenen- bzw. Rachestory überrascht. Außerdem gefiel mir auch der Glorreiche-7-ähnliche Story-Teil der ersten Hälfte, bei dem ich wirklich so ziemlich jeden Teilnehmer von Ceasars Trupp zu schätzen lernte. Allgemein ist Ceasar als Effekt, aber auch als Anführer-Figur an sich, erneut das große Highlight des Films. Ich bin wiedermal begeistert wie er wahrhaftig zum Leben erweckt wurde, sowohl tricktechnisch als auch sein erdachter Charakter.
Wie man schon merkt, hat dieser Film nicht viel falsch gemacht für mich. Manchmal ist er etwas ZU sehr auf gefühlsduselig getrimmt, mancher Anschluß- bzw. anderer Filmfehler fällt ZU sehr ins Zuschauer-Auge, und auch das Ende hätte ich mir, spoilerfrei gesagt, anders gewünscht. Doch all diese Kleinigkeiten kosten diesem guten Film keinen vollen Punkt in der Endabrechnung.
Planet der Affen Survival (erstaunlicherweise ist der deutsche Titel fast passender) ist abermals ein sehr guter Film, mit einer universellen Botschaft, der mich ebenso gut unterhielt, wie er mich emotional packen konnte.... Klare Empfehlung auch für Teil 3 (...und das kann ich nicht von vielen Film-Reihen behaupten)
Hot Dog  (2017)
Kommentar von Spreewurm  10.08.2017 22:54 Uhr
kompletter Reinfall bei den Testscreenings:
http://www.moviebreak.de/stories/10016/neuer-film-mit-matthias-schweighoefer-und-til-schweiger-erntete-bei-testscreening-desastroese-bewertung
Fack ju Göhte 3  (2017)
Kommentar von hansFR  10.08.2017 21:17 Uhr
Teaser 1

Seit heute online.

"Haben Sie Hitler persönlich gekannt? Und wenn ja wie war er so?"
In Zeiten des abnehmenden Lichts  (2017)
Kommentar von WinstonSmith  10.08.2017 12:42 Uhr
Ein Film in dem sich alles im Zustand des Zerfalls befindet: der Staat, das System, die Häuser, die Familie, die Ehen, die Körper. Dabei schwelgt der Film in Ostalgie, Kriegserinnerungen, Wodka, Senilität. Das ist zum Teil anstrengend, doch man sollte es sich trotzdem anschauen um vorbereitet zu sein, denn wie heißt es so treffend: "Das Alter ist nichts für Feiglinge", und das erkenne ich auch als Thema dieses Filmes.
The Infiltrator  (2016)
Kommentar von WinstonSmith  10.08.2017 12:35 Uhr
Die Thematik der Bekämpfung des Drogenhandels in den USA der 80er Jahre ist schon in sehr vielen Filmen behandelt worden, in "The Infiltrator" wird diesmal der Spur des Geldes gefolgt, bzw. genauer der Geldwäsche, und zwar aus Sicht eines Zollbeamten der sich in die Szene einschleust und geschickt bis zu den ganz Oberen gelangt. Auch wenn es ein paar Leichen gibt auf dem Weg, so ist dieser Film nicht ganz so brutal wie es sonst üblich ist, da es meist darum geht südamerikanische Bankangestellte und die Finanzverwalter der Drogenbarone zu verfolgen. An dem Film ist absolut nichts auszusetzen, gute Darsteller, passende Ausstattung, doch leider hat man das Thema schon zu oft verfilmt, so dass es eigentlich unverwendbar geworden ist. So das ich zumindest nach 2 Stunden Laufzeit auch genug hatte von Macho-Männern in Unterhemden und mit Zigarre im Mundwinkel, die, während sie dreckige Witze in spanischem Akzent reißen, sich gegenseitig die Rübe wegschießen. Irgendwann reicht es dann auch mit den Klischees (selbst wenn die Typen sich damals vielleicht wirklich so verhalten haben).
Atomic Blonde  (2017)
Kommentar von WinstonSmith  10.08.2017 12:34 Uhr
Den Trailer, der bisher gezeigt wurde, fand ich gar nicht so interessant, von daher wurde ich kalt erwischt wie sehr der Film als Ganzes mich dann umgehauen hat, denn er ist schlicht perfekt.
Am Auffälligsten ist natürlich das bis ins kleinste Detail durchdachte und überzeugende Design der 80er Jahre, das sogar bis in die Farbgebung hineinreicht, und man sogar an, vielleicht nicht authentische, aber passende und witzige, Plakate an den Hauswänden gedacht hat. Dazu der vorzügliche Soundtrack, der immer an den genau richtigen Stellen massiv einsetzt um die entsprechende Szene zu unterstützen. Charlize Theron ist eine sehr coole, toughe, und vor allem überzeugende Agentin, wobei ich ihr solch eine kraftvolle Darstellung gar nicht zugetraut hatte, doch sie begeistert mich wirklich in ihrer Rolle.
Auch wenn es teilweise sehr blutig zugeht, so sind die Kämpfe einfach super durchchoreographiert. Die Handlung selbst sprüht nicht gerade vor Originalität, doch das Gesamtpaket ist herausragend gut gelungen.
Einen halben Punkt Anzug gibt es von mir dafür, das in Mini-Nebenrollen diverse abgehalfterte deutsche Ex-Sternchen untergebracht wurden. Das hätte man sich verkneifen können. Ansonsten einfach ein tolles Erlebnis.
Max and Helen (TV)  (1990)
Kommentar von WinstonSmith  10.08.2017 12:34 Uhr
Dieser Film ist unter dem Titel "Schrei der Verdammten" neu auf DVD erschienen.
Die TV-Produktion gibt einen Einblick in das Handeln von Simon Wiesenthal ("dem Nazijäger" Filmzitat) anhand eines Beispiels.
Herr Wiesenthal hat 20 Jahre nach Kriegsende zufällig einen ehemaligen Lagerkommandanten entdeckt, der jetzt Großindustrieller ist. Um diesen vor Gericht bringen zu können benötigt er zwei Zeugen zur Identifikation, also sucht er Max und Helen auf die in jenem Lager inhaftiert waren. Die beiden erzählen ihre Lebensgeschichte.
Ob dieses eine wahre Geschichte, und die Darstellung des Simon Wiesenthal authentisch ist, kann ich nicht beurteilen, die Umsetzung als Film ist für heutige Herangehensweisen jedoch recht harmlos (heute würde man viel mehr Gewalt darstellen), aber trotzdem natürlich bedrückend, auch wenn dies nicht der erste oder einzige Film ist der derartige Themen behandelt, so geht es doch recht spurlos an einem vorbei.
Da dieses eine 90er Jahre Produktion ist, ist die Qualität entsprechend nicht so gut, und die Darsteller (besonders Martin Landau) verfallen in "Overacting", es wird einfach zu dick aufgetragen.
Ein lohnenswerter Film, aber ehr nicht zur "Unterhaltung", sondern ein weiteres Puzzleteil unserer Geschichte.
Freundschaft Plus  (2011)
Kommentar von WinstonSmith  10.08.2017 12:33 Uhr
Diese soll nun eine romantische Komödie gewesen sein? Um mit dem Ende zu beginnen, romantisch wird es erst auf den letzten 15 Minuten, und das dann aber auch so sehr, dass man darüber (fast) vergisst, dass man gerade zuvor 90 Minuten gähnendes Nichts durchgestanden hat.
Junge Menschen der Oberschicht, in teuren Restaurants, Autos, Wohnungen (alles bis ins kleinste Detail durchgestylt, und vor allem glatt), die (im Film) so tun als würden sie Arbeiten, begegnen sich zufällig in Jahresabständen wieder. Dabei geht es die ganze Zeit EINZIG darum, wer mit wem, warum, wann, wie oft, warum nicht, Sex gehabt hat. Der meistgesprochene Satz des Filmes ist: "Und, hast du sie flachgelegt?". Der Aufhänger für dieses Ringelpietz mit Anfassen ist die Frage, ob sich die beiden Hauptdarsteller am Ende "bekommen" werden, oder nicht. Na, Klasse!
Diese Fragestellung habe ich in diversen anderen Filmen deutlich besser gesehen.
Imperium  (2016)
Kommentar von WinstonSmith  10.08.2017 12:33 Uhr
Ich nehme Daniel Radcliffe die Rolle einfach nicht ab. Er ist als Undercover Skinhead unglaubwürdig.
Wenn man den Film einfach nur als Ermittlungsarbeit zur Verhinderung eines Anschlags anschaut, dann ist es leidlich unterhaltsam und funktioniert. Wenn man über die Handlung nachdenkt natürlich nicht, denn das Schreckgespenst das dort aufgebaut wird ist so nicht existent, oder andersherum, zornige junge Männer, testosterongesteuert und hohl in der Birne gibt es überall, nicht nur bei den "White Aryans".
Ungewöhnlich, dass ausgerechnet die Vorgesetzte des Agenten glaubwürdig erscheint und auch hervorragend gespielt wurde, denn meistens werden die Vorgesetzten doch als Deppen dargestellt.
Das was von dem Filmchen bei mir hängen bleibt, ist der permanente Dackelblick von Herrn Radcliffe, und das ist keine so tolle Erinnerung.
Atomic Blonde  (2017)
Kommentar von Minoax  10.08.2017 11:50 Uhr
Die Kameraführung und der Soundtrack waren das beste an dem Film. Die Figuren waren alle komplex und die einzelnen Motivationen blieben bis zum Ende verborgen. Alles im allem ein guter Action Film, der im kaltem Krieg spielt.
Attraction  (2017)
Kommentar von thyron  10.08.2017 10:56 Uhr
Wildes Genre-Crossover, ja, aber doch nicht ganz überzeugend. Technisch brilliant, besonders am Anfang. Leider sind die Dialoge oft unfreiwillig komisch und manchmal wohl auch schlecht übersetzt (»Er wird ihn anzeigen.«).

Am Ende wird es gar politisch, was erstaunlich gut funktioniert.

Gut ist, dass manche Hollywoodklischees unterlaufen werden. Schlecht ist, dass russische Klischees offenbar auch nicht besser sind.
Bitte Eintragen [Forum]
Kommentar von pufmps  10.08.2017 00:31 Uhr
Candice Renoir
http://www.imdb.com/title/tt2819924/
Danke
Kommentar von Cabal  09.08.17 21:55 Uhr
Bitte eintragen:

Turm der lebenden Leichen
http://www.imdb.com/title/tt0068716/reference
https://ssl.ofdb.de/film/1936,Der-Turm-der-lebenden-Leichen

Das Engelsgesicht - Drei Nächte des Grauens
http://www.imdb.com/title/tt0083629/reference
https://ssl.ofdb.de/film/121,Das-Engelsgesicht---Drei-N%C3%A4chte-des-Grauens

Undisputed IV: Boyka is back
http://www.imdb.com/title/tt3344680/
https://ssl.ofdb.de/film/287201,Undisputed-IV-Boyka-Is-Back

Justice League vs. Teen Titans
http://www.imdb.com/title/tt5091548/reference
https://ssl.ofdb.de/film/285320,Justice-League-vs-Teen-Titans

Teen Titans - Der Judas Auftrag
http://www.imdb.com/title/tt6315800/reference
https://ssl.ofdb.de/film/296711,Teen-Titans---Der-Judas-Auftrag

Gefange im Weltraum
http://www.imdb.com/title/tt0087945/
https://ssl.ofdb.de/film/3281,Gefangene-im-Weltraum

Der Bastard
http://www.imdb.com/title/tt0074653/
https://ssl.ofdb.de/film/23873,Der-Bastard

Kommentar von pufmps  09.08.17 10:28 Uhr
Terre battue
http://www.imdb.com/title/tt3828466/
Danke
Arielle, die Meerjungfrau  (1990)
Kommentar von ayla  08.08.2017 17:03 Uhr
Den 28. abendfüllenden Zeichentrickfilm der Walt Disney Studios habe ich als Kind schlichtweg geliebt.
Eine wirklich tolle und romantische Liebesgeschichte, die dank der bösen Meerhexe Ursula spannend bleibt.
Auch haben die Zeichner hier hervorragende Arbeit geleistet, so haben sie mit Arielle wohl eine der schönsten Disneyfiguren geschaffen.

Zählt für mich zu den rührendsten und aufwühlendsten Geschichten von Disney (Andersen).
Packender Zeichentrick...ein Meisterwerk.

Die Serie später ebenso.
Heute bin ich Samba  (2014)
Kommentar von ayla  08.08.2017 17:01 Uhr
Nach 'Les Intouchables' spannen Nakache/Toledano und der wunderbare Omar Sy wieder zusammen und machen ein Werk, das in der Balance zwischen Sozialkritik und Humor dem Erstling in nichts nachsteht.
Der Film wirkt leicht, und hat trotzdem viel Nachdenkliches zu bieten, da er authentisch und mit herrlichen Figuren beseelt ist.
Charlotte Gainsbourg gibt die spröde Französin sowas von speziell - wirklich eindrücklich.
Auch die Musik finde ich wieder sehr gelungen. Und es hat Szenen, die an denkwürdiger Satire kaum zu übertreffen sind (Golfschläger-Puppe und Coca-Cola-Werbung an der Fassade beim Fensterputzen).

2 sehr charismatische Darsteller und eine gute Buchvorlage.
Zum glück mit einem vernünftigen Ende.
Looping  (2016)
Kommentar von ayla  08.08.2017 16:59 Uhr
Ein Film voll nach meinem Geschmack.
Jella Haase gefällt mir in solchen Filmen immer.
Teilweise hat der Film aber einige Leerlaufstellen...
Manchmal ist zu wenig Tempo drin.

Ich fand die Struktur des Filmes überzeugend, wie die einzelnen Protagonistinnen vorgestellt wurden und wie bei Ann wenige Bilder genügten, um zu zeigen, was damals passiert war.
Nur das Ende war mir dann zu gewöhnlich, zu wenig unerwartet.
Werner - Gekotzt wird später  (2003)
Kommentar von ayla  08.08.2017 16:58 Uhr
Finde es mittlerweile erschreckend, wie Brösel gealtert ist.
Die lange Matte ist ab...ist kaum wiederzuerennen.
Das Rad der Zeit eben...

Der Film war okay.
Aber nur dank des Fußballspiels zu Beginn und dem Besuch der Klosterbrauerei.
SOnst wirkte der Film echt strukturlos.
Pokémon - Der Film  (2000)
Kommentar von ayla  08.08.2017 16:56 Uhr
War nie Pokemon Fan.
Aber auch sonst habe ich diese Trends damals in der Schule nie mitgemacht.
(Gogos, Furbys, Tamagotchi etc.)

Aber als der Film in die Kinos kam musste man einfach mitrein.
Und es war okay...kindgerechter, Themenbezogen zum bis dato vorhandenen Material und Inhalt.
es war gut...
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